Leserstimmen zu
Das Blut

Guillermo del Toro, Chuck Hogan

The Strain (2)

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Die Vampire sind weiter auf dem Vormarsch und überrennen die Stadt. Nur Einzelne setzen sich zur Wehr. Hier sind es vor allem Ephraim, Nora, Abraham und Vasily, die mit aller Macht versuchen, einen Weg zu finden, die Vampire aufzuhalten. Ein Buch namens "Occido Lumen" scheint die entscheidenden Hinweise zu verraten, um den Meister endgültig zu vernichten. Doch gerade dieser wird mit jedem Tag stärker und die Zeit rennt allen davon. Denn der Meister hat es insbesondere auf Ephraim abgesehen. Er will ihn demütigen, ihm zeigen, wer der wahre Herr ist. Und holt sich das Wertvollste, was Ephraim besitzt. Die Vampire sind allgegenwärtig und dies lässt der Autor einem auch spüren. Die Gefahr lauert an jeder Ecke und die Wenigen, die sich gegen die Vampire wehren, müssen nicht nur mit den Vampiren rechnen, sondern auch mit Menschen, die mit allen Mitteln versuchen, sich selbst zu beschützen. Unerwartete Hilfe kommt von den Alten, Vampiren, die schon seit Ewigkeiten "leben", aber nicht die radikale Art des Meisters verfolgen. Je näher die Bedrohung kommt, umso mehr müssen auch die Menschen mit sich ringen. Die Moral sinkt gewaltig, der Überlebenswille steigt. Und der Meister sitzt jedem im Nacken. Während die kleine Gruppe sich nun darauf vorbereitet, das "Occido Lumen" in ihren Besitz zu bringen, kämpfen sie auch mit ihren inneren Dämonen. Vor allem Ephraim, der nicht nur seine Ehefrau an die Vampire verloren hat, sondern auch auf seinen Sohn Zach aufpassen muss, nimmt den Kampf gegen den Meister als seinen persönlichen Mount Everest an. Er zeigt sehr verbissene Züge und versucht auch, mit allen Mitteln zu kämpfen. So stößt er aber auch manche seiner Freunde gegen den Kopf. Gestört hat mich nur, dass die Rebellen aus manch ausweglosen Situationen doch sehr einfach wieder herausfanden. Diese "Problemlösungen" fand ich stellenweise sehr unschön gelöst. Denn eigentlich hätte der Angegriffene keine Chance gehabt, sich zu befreien und dann plötzlich gab es jemanden oder etwas, der oder das zur Hilfe kam und so alles zum Guten ausging. Die Hinweise, die die Gruppe findet, fand ich da schon interessanter. So z. B. das Buch Occido Lumen, das sehr kostbar für beide Seiten ist. Denn in dem Buch steht, wie der Meister vernichtet werden kann. Die Rebellen wollen das Buch natürlich, um den Meister zu stürzen. Der Meister möchte es, um mit aller Macht zu verhindern, gestürzt zu werden. Zeitgleich gibt es immer wieder einige Rückblicke in die Vergangenheit von Abraham Setrakian, der sich ja schon seit langer Zeit mit dem Meister beschäftigt, bis jetzt aber nie die Mittel hatte, gegen diesen vorzugehen. Die Story wird aus Sicht von vielen Charakteren erzählt. So ergibt sich ein kompaktes Bild, da man viel mehr erfährt und nicht erst eine Person sich alles alleine erarbeiten muss. Man kennt die Bedrohung und weiß auch, wie das Böse denkt und seine Angriffe plant, aber doch ist es spannend zu lesen, wie gerade die Guten versuchen, sich gegen all das zu wehren und die Überhand zu erlangen. Mir gefällt besonders der Charakter des Vasily Fet, ein Kammerjäger, der nun zum Vampirjäger aufgestiegen ist. Er ist irgendwie so "das Mädchen für alles". Er ist clever, hat Kraft und mausert sich nebenbei noch zum Bodyguard für Setrakian. Außerdem bauen die beiden noch eine Art Vater-Sohn-Beziehung auf. Außerdem ist Vasily mit seinen Kenntnissen über die Tunnel unter New York ein wertvolles Mitglied der Gruppe. Auch Nora ist mir ans Herz gewachsen, weil sie - trotz dass sie keine Mutter ist - sehr große Muttergefühle aufweist. Sie kümmert sich um Ephraims Sohn Zachary, dessen eigene Mutter leider ein Opfer der Vampire geworden ist. Außerdem hat sie noch ihre demente Mutter, um die sie sich große Sorgen macht. Der zweite Teil kommt in meinen Augen viel düsterer daher, was aber auch daran liegt, dass nun alle im "Kampfmodus" sind und New York (und die ganze Welt) sich dagegen wehren musst, von den Vampiren überrannt zu werden. Die Trilogie wurde als TV-Serie umgesetzt. Unter "The Strain" gibt es zur Zeit drei Staffeln. Die ersten beiden habe ich mittlerweile gesehen und muss sagen, dass man sich sehr an die Bücher gehalten hat. Nur einige neue Charaktere kamen dazu, aber die Story wurde größtenteils eingehalten. Fazit: Gelungener zweiter Teil mit packenden Elementen.

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Man kommt sehr gut rein, da einiges kurz wiederholt wird, um die vorherige Handlung aufzufrischen. Der Schreibstil bleibt gewohnt nüchtern aber sehr detailliert, so dass man sich alles gut vorstellen kann. Bei meiner Rezension zu Band 1 habe ich schon erwähnt, dass hier evtl. der Regisseur in Guillermo del Toro zum Vorschein kommt, denn ich hatte oft das Gefühl, das gelesene als Film ablaufen zu sehen. Abraham, Ephraim, Vasiliy, Nora und Gus versuchen alles, um den Virus aufzuhalten - jeder auf eine sehr ungewöhnliche und ihm eigene Weise. Dieses ganze Chaos holt wohl aus jedem Menschen verborgene Fähigkeiten heraus und manche entwickeln regelrecht ein Jagdfieber, bei dem sie sich ausleben können, als hätten sie endlich ihre Bestimmung gefunden! Da frage ich mich oft selbst, wie ich in einer solchen Situation reagieren würde ... Manche Zufälle waren sehr berechnend und hätten sicher auch anders gelöst werden können. Wenn immer alles zum rechten Zeitpunkt passiert wirkt das auf mich zu konstruiert. Das Tempo hat sich durchgehend gehalten, auch wenn mich die vielen Infos zu den Bauwerken oder Gegenständen etwas gebremst haben. Mehr hätte ich mir über die Bevölkerung gewünscht und wie sich die Regierungen und Behörden hier verhalten. Wie das Arbeitsleben weitergeht, nachdem viele Menschen verschwinden und überall Ausschreitungen an der Tagesordnung stehen. Gegen Ende gibt es schnelle Szenenwechsel, und dramatische Wendungen, die die Spannung sehr erhöht haben - der Schluss hat es wirklich in sich! Die Welt steht am Abgrund und ich erwarte ein spannendes Finale in "Die Nacht".

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Erste Sätze Das Ende der Welt kam nach sechzig Tagen. Und wir tragen die Schuld daran – unsere Versäumnisse, unsere Arroganz. Klappentext Nachdem ein mysteriöser Vampirvirus New York befallen hat, droht sich die Seuche nun über das ganze Land, ja die ganze Welt zu verbreiten. Ephraim Goodweather, der Chef des New Yorker Seuchenpräventionsteams, hat es sich zur Aufgabe gemacht, den blutrünstigen Monstern, die die Straßen der Stadt unsicher machen, die Stirn zu bieten. Es gelingt ihm, den Parasiten, der die Infektion hervorruft, zu identifizieren. Doch er kommt zu spät: Zwischen den Vampiren der Alten und der Neuen Welt bricht ein gnadenloser Krieg aus, und beide Seiten schrecken vor nichts zurück, um die Herrschaft über den Planeten zu übernehmen. Der Kampf um die Zukunft der Menschheit hat begonnen. Meine Meinung Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht von vielen verschiedenen Personen. Eine davon ist Ephraim Goodweather, mittlerweile alleinerziehender Vater, da die Mutter seines Sohnes eine Vampirin ist und auf der Jagd nach Zach ist. New York ist nun das Zentrum der Vampirvirus-Epidemie und Ephraim hat diesem den Kampf angesagt, da er der drohenden Vernichtung der Menschen entgegenwirken will. Es ist zu einer Art persönlicher Mission geworden, unabhängig wie er für Zach und auch für Nora, seine Kollegin, empfindet. Er ist ehrgeizig, zielorientiert und gelangt an seine Grenzen. Er und andere Charaktere entwickeln sich weiter, wachsen über sich hinaus und müssen sich neuen Situationen stellen. Ich konnte mich in alle Charaktere gut hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar. Die Geschichte an sich dramatisch, spannend und actionreich. Es gibt aber auch emotionale Stellen. An sich ist das Buch ruhiger und anders als sein Vorgänger. Die Grundstimmung ist aber auch wesentlich düster, denn die Bedrohung ist aktuell. Das Hörbuch konnte mich wieder von Beginn an fesseln und mitreißen. Der Hörbuchsprecher hat die Geschichte wieder gut umgesetzt und die Geschichte gut vertont. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autoren war wieder angenehm und flüssig zu lesen. Bewertung Eine gelungene, andersartige Fortsetzung, die wesentlich düsterer war, aber mir besser als sein Vorgänger gefallen hat, daher gibt es von mir 4,5 von 5 Würmchen

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Das Cover des Buches hat mir dieses mal sogar noch besser gefallen, durch den Titel "Das Blut" und die dazu passende Farbe, ist es einfach perfekt abgestimmt und es läuft einem schon kalt den Rücken runter wenn man das Buch in die Hand nimmt! Der Schreibstil ist wie auch schon im ersten Teil flüssig, spannend und gut recherchiert. Die Protagonisten werden weiter beleuchtet und man erfährt auch viel aus der Vergangenheit von Setrakian, der alte Mann der es sich zur Aufgabe gemacht hat, sich an dem Meister zu rächen. Goodweather ist natürlich auch wieder mit an vorderster Front, unterstützt wird er von dem ehemaligen Kammerjäger und vielen Weggefährten, denen sie entweder zufällig über den Weg laufen oder aber sich von der "bösen" Seite abwenden und zu den "Guten" gehören wollen. Die Geschehnisse werden düster und sehr erdrückend beschrieben, allerdings für meinen Geschmack bleibt die gewisse Atmosphäre manchmal auf der Strecke, was der Handlung keinen Schaden zufügt. Del Toro und Hogan haben auch hier wieder ein tolles Werk geschaffen welches mir viele spannende Lesemomente bereitet hat. Ich bin wirklich gespannt wie es im nächsten Teil weiter gehen wird und ob die Chance besteht für Goodweather das Ruder nochmal zu drehen. Fazit: Eine grandiose Fortsetzung, die an Spannung kaum noch übertroffen werden konnte, ich habe jede Seite verschlungen und freue mich jetzt riesig auf das Finale :-)

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