Leserstimmen zu
Gebieterin der Schatten

Sherrilyn Kenyon

Dark Hunter-Serie (17)

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eBook
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Stryker sinnt auf Rache und sucht einen Weg, seine Feinde zu besiegen. Daher greift er zu einem gefährlichen Plan, der ihm zum Verhängnis zu werden droht. Doch die Götter haben noch eine gefährliche Widersacherin für Stryker in petto: Zephyra, seine ehemalige Gefährtin. Nicht nur sein Leben, sondern auch sein Herz sind plötzlich in Gefahr. Stryker kämpft auf der Seite der verfluchten Apolliten und damit gegen die Dark Hunter und Acheron. Diesen hat er zu seinem Todfeind erklärt, ebenso wie Nick und sinnt auf Rache. Dazu erweckt er eine uralte, tödliche Macht und handelt sich damit nichts als Probleme ein. Stryker war mir immer noch nicht wirklich sympathisch, dennoch konnte ich seine Handlungsweisen besser nachvollziehen, weil man tiefere Einblicke in seinen Charakter bekommt. Auch er hat einst geliebt und liebgewonnen Personen verloren. Und auch er bereut einige seiner Handlungen. Zephyra wiederum möchte sich an Stryker rächen nachdem er sie damals schmählich verlassen und ihr das Herz gebrochen hat. Doch als sie ihm wieder gegenüber steht, muss sie erkennen, dass sie ihn nie ganz vergessen hat. In diesem Band ist der Feind letztlich so übermächtig, dass sich irgendwann ungewöhnliche Allianzen bilden. Es gibt wieder einiges an Action und Kämpfen, so dass ich die Story sehr spannend fand. Dennoch gefällt mir ein Band aus Sicht von jemand "Gutem" besser, auch wenn es mal eine erfrischende Sichtweise war. Spannende Story mit ungewöhnlichen Allianzen und interessanten Einblicken in Strykers Leben und seinen Charakter, die mich überrascht haben.

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Auch wenn Stryker ja als der Bösewicht bekannt ist, habe ich mich doch auf seine Geschichte gefreut, und wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr flüssig, wenn am Anfang auch ein wenig verwirrend, spannend und fesselnd, so dass es mir schwerfiel, dass Buch mal aus der Hand zu legen. Die beiden Knallharten Protagonisten waren mir sehr sympathisch, auch wenn sie eigentlich auf der falschen Seite des Krieges standen. Die Geschichte ist mal aus der Perspektive von Stryker und Zephyra geschrieben, aber auch mal aus der Perspektive von anderen bekannten Charakteren. Oh man, was Stryker sich hat einfallen lassen um gegen die Dark Hunter, in dem Fall Ash vorzugehen und nicht nur gegen ihn, sondern auch Nick. Was er damit ausgelöst hatte, glich einem Rattenschwanz, der am Anfang ein wenig verwirrend war. Der eine wollte dann den umbringen, der eine den anderen und so kam dann Zephyra wieder zu Stryker und es ihr sehr gelegen kam ihn umzubringen, denn sie hatte einen ungeheuren Hass auf ihn. Stryker konnte kaum glauben, dass sie auf einmal vor ihm stand, dachte er doch, sie sei tot. Allerdings konnte er verhindern, dass sie ihn umbringt und hat so noch eine andere Überraschung erfahren. Es stellte sich dann auch heraus, dass Zephyra einen genauso großen Hass auf die Menschen hat und dafür einen guten Grund hatte und die beiden sich dann gut ergänzten. Zudem Stryker es geschafft hatte, einen Aufschub zu gewähren, dass Zephyra in nicht so schnell umbringt. So hat sich gezeigt, dass Stryker doch nicht so ein großer Mistkerl ist und durchaus auch Gefühle hat. Durch den Rattenschwanz den Stryker ausgelöst hatte, war er gezwungen worden, eine Allianz mit seinen Feinden einzugehen, was ich ehrlich gesagt Klasse fand. Und Zephyra hatte den Damons dann noch eine völlig neue Art zu Leben gezeigt, wo ich sehr gespannt bin, wie es in dieser Richtung weitergehen wird. Von der Vergangenheit der beiden hat die Autorin natürlich auch erzählt und diese ging mir schon sehr zu Herzen. Und deren Vergangenheit war schon nicht von schlechten Eltern und hat die beiden zu dem gemacht, was sie heute sind. Also im Ganzen war die Geschichte wieder ganz nach meinem Fantasy Geschmack. Natürlich ging es um Liebe, die Stryker in Zephira gefunden hat und sie den gleichen bösen Charakter hat wie er. Das passt schon perfekt. Es wurde getötet und gemetzelt, was mir ja immer besonders gut gefällt. Aber Sherrilyn Kenyon hat es auch drauf, Handlungen so schön detailliert zu erzählen und Stränge zueinander zu führen. Gut, ein paar waren mir nicht zu Ende gedacht, aber ich denke mal, dass das in späteren Bänden hoffentlich noch mal aufgeführt wird. Auch Gefühle und Emotionen hat sie wieder wunderbar und glaubhaft rüber gebracht und die durchaus bei einem Bösewicht zu finden sind. Für mich war es ein perfekter Teil der Serie und bekommt auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung.

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Endlich ist er da, der heiß ersehnte neue Band aus der Dark Hunter Reihe von Sherrilyn Kenyon. Mit Gebieterin der Schatten ist nun Teil 17 der Reihe erschienen - aber leider ist es mit gerade einmal 255 Seiten auch wieder ein sehr kurzer. Und er widmet sich einem der wohl gemeinsten Figuren aus dem Dark Hunter Universum: dem Anführer der Daimons, Stryker. "'Manchmal merken wir erst, wie zerstörerisch unsere Geschöpfe sind, wenn es schon zu spät ist. Und manchmal wenden sich unsere Geschöpfe gegen uns und wollen uns töten, obwohl wir sie erschaffen, geliebt und gefördert haben.'" (Seite 12) Anfangs war es schon ein wenig seltsam, die Geschichte aus Sicht des Bösen erzählt zu bekommen. Im letzten Band noch haben wir die Geschichte von Acheron erzählt bekommen, jetzt lesen wir über das Schicksal seines Widersachers - und fangen irgendwie an, ihn zu mögen. Stryker ist für mich noch immer der Böse, schließlich will er sich an den Dark Huntern rächen, aber nach dieser - kurzen - Lektüre kann ich ihn etwas besser verstehen und seine Figur hat merklich an Substanz gewonnen. Er ist der Böse, ja, aber auch er hat seine Prinzipien und auch er versucht sein Glück in der Liebe. Neben der Romanze um Stryker und Zephyra geht es auch in diesem Band wieder um den roten Faden, der die ganze Dark Hunter Reihe miteinander verbindet. Den zu erklären, würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen, daher rate ich jedem, der die Reihe noch nicht kennt, mit Band 1 zu beginnen. Mit Dark Hunter verhält es sich ähnlich wie mit Black Dagger: zwar wird in jedem Band ein anderes Pärchen beschrieben, es gibt aber eine Rahmenhandlung, in die sich all diese Liebesgeschichten einfügen und die kontinuierlich weitererzählt wird. Sogar ich - als jemand der alle Bände gelesen hat - hatte nach ein paar Monaten Schwierigkeiten, sofort wieder in die Geschichte hinezufinden und mich an alles zu erinnern. Gebieterin der Schatten hat mich positiv überrascht, vor allem da der letzte kurze Band aus der Reihe (Göttin der Nacht) eher eine Enttäuschung war. Dieses Buch jedoch zeigt, dass Kenyon auch mit kurzen Geschichten begeistern kann. Und mit solchen, die eigentlich wie Bösewichtern handeln.

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