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Rüdiger Safranski: Goethe & Schiller - Geschichte einer Freundschaft

Goethe & Schiller - Geschichte einer Freundschaft Reinhören

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Hörbuch CD (gek.) ISBN: 978-3-8371-2326-5

Erschienen:  02.09.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

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Charisma einer Freundschaft

Von: Lesetante Datum : 18.12.2015

https://mittenimlebenaufdemlesesofa.wordpress.com

(...)

Rüdiger Safranski, den ich das erste Mal in der Hörbuchversion seiner großen Goethe-Biographie persönlich hören konnte, liest hier alles. Er erinnert mich in seiner Lesart sehr an Marcel Reich-Ranicki, denn er scheint in seiner eigenen Welt zu versinken. Manchmal finde ich es schwer ihm zu folgen, denn er steckt zu sehr in seinen Worten und Gedanken. Die charismatische Stimme, die die besondere – ja charismatische – Freundschaft der beiden großen deutschen Dichter des 18. und beginnenden 19.Jahrhunderts präsentiert, zieht einen dennoch in den Bann.

Beim Hören fragte ich mich, ob es nicht auch hier besser gewesen wäre, wenn man zwei Vorleser gehabt hätte, wie man das auch bei der Goethe-Biographie gemacht hat. Dort fand ich es sehr angenehm, dass es einen Leser gab und der Autor selbst nur an besonderen, zusammenfassenden Stellen, selbst las.

Hier fehlt mir die Magie des Besonderen, denn dem Autor zuzuhören ist zwar schön, aber eben auch anstrengend.

Trotz allem ist es ein herausragendes (Hör)Buch, das ich sehr gerne weiterempfehlen möchte, denn beide Dichter, die so unterschiedlich waren, sich gehasst und geliebt haben, einander Konkurrenten und Freunde waren, werden in ihrer Beziehungsentwicklung sehr detailreich anhand vieler Originaldokumente vorgestellt. Sehr deutlich wird, dass Freundschaft nie ein Leichtes ist, dass es Miss-und Vertrauen, Fragen, Zweifel, Freude und Hoffnung gibt. Goethe und Schiller haben sich gegenseitig angetrieben, nachdem sie sich eingestanden haben, dass der jeweils andere gleichwertig ist.

Dieses Spiel zwischen den beiden deutschen, literarischen Größen ist faszinierend und wird von Safranski auch genau so gelesen.

Für meinen Geschmack präsentiert der Autor manchmal zu viele Belege, die mich, die ich das Buch hörte, eher überfrachteten als verständlich informierten.