Leserstimmen zu
Idoru-Trilogie

William Gibson

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Alles in allem sind alle Romane der Bridge-Trilogie (Oder: Idoru-Trilogie) deutlich schwächer als das Meisterwerk Neuromancer. Auf der anderen Seite ist die Trilogie als Ganzes stärker als die vorangegangene, die nach Neuromancer zu Gunsten der Thesen, die der Autor zu künstlicher Intelligenz ausarbeiten möchte, die Charaktere und überhaupt das Erzählerische vernachlässigt. Virtual Light wiederum ist das stärkste der drei Bridge-Bücher. Ein glaubhaft kaputtes Szenario, eine starke (mehr oder weniger) Detektivgeschichte und ein sehr überzeugendes Personal. Einmal mehr schreibt Gibson über seine Welt als sei er auch ein Autor seiner Welt, und das ist die einzig richtige Art. So gelingt ihm große Literatur, anstelle eines Reiseführers, der über die Zukunft oder die Vergangenheit oder parallele Dimensionen oder was sonst noch im Duktus eines Menschen des irdischen 20. Jahrhunderts berichtet. Das nämlich ist einer der großen Kardinalfehler fast aller „spekulativen“ Literatur. Gibson sticht in diesem Genre weit heraus, die Bridge-Trilogie ist sein wohl ausgewogenstes Großwerk. Leider ist Gibson, dessen Sprache ganz mit seiner Welt verschmilzt, sehr schwer zu übersetzen. Die Deutsche Übersetzung ist recht ungelenk. **** für die Bücher ** für die deutsche Ausgabe

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