Leserstimmen zu
Garou

Leonie Swann

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Nachdem ich "Glennkill" gehört hatte, habe ich mich gefreut, die liebenswerten Schafe Mopple The Whale, Miss Maple, Othello und so weiter wieder zu treffen. Es ist auch bewundernswert, mit wie vielen verschiedenen Stimmen Andrea Sawatzki die Geschichte vorliest. Die Atmosphäre im Schatten des Schlosses ist sehr anschaulich beschrieben und besonders gut gefällt mir wieder die Perspektive der Schafe, die z.B. eine Kommode als "Lamm eines Schrankes" bezeichnen. Leider wechseln die Perspektiven häufig und eine Person kann dadurch mehrere unterschiedliche Bezeichnungen haben (z.B. der Schlossbesitzer, der Doktor, Maurice und der Häher sind, soweit ich es verstanden habe, ein und dieselbe Person). Es gibt auch so viele Personen, dass ich von Anfang an keinen Überblick hatte. Dadurch habe ich die Auflösung auch nicht so ganz verstanden, aber da die Autorin das Buch als Thriller und nicht als Krimi bezeichnet, ist das wohl okay so. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich nur die gekürzte Fassung gehört habe?

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Dieses Buch konnte mich ebenso begeistern, wie schon "Glennkill" es geschafft hatte. Es ist mit viel Charme geschrieben. Die Schafe finde ich - jedes auf seine Art - echt goldig. An manche konnte ich mich aus dem vorherigen Buch noch erinnern. An andere eher nicht mehr so richtig - aber das tat der Geschichte keinen Abbruch, denn auch hier erfährt man viel über die einzelnen Schafe. Aber auch nicht übertrieben viel, sondern nur so viel, wie man wissen sollte, um einiges besser zu verstehen. Auch Rebecca konnte man besser kennen lernen, ebenfalls lernt man in diesem Buch noch andere Charaktere kennen. Einige von denen mochte ich besonders gern, anderen gegenüber verspürte ich die gleiche Abneigung, wie auch die Schafe sie der Person gegenüber verspürten. Ich war die gesamte Zeit über gefesselt. Die Spannung ist für mich die ganze Zeit über gut vorhanden gewesen. Sie schwächt nie wirklich ab, sondern ist immer da. Das gefiel mir an diesem Buch auch besonders gut. Und dann musste ich stellenweise einfach grinsen, auch das macht das Buch sehr gut. Es lässt sich schön flüssig lesen. Die Worte sind gut gewählt. Für mich hat dieses Buch keine einzige Schwachstelle.

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Schafe wollen

Von: Anke liest

16.04.2015

Dieses Buch ist einfach urkomisch. Auf der einen Seite ist es wahnsinnig spannend, wenn auch nicht ganz so blutrünstig, wie die Bücher, die ich gelegentlich lese, aber trotzdem steckt ja eine ganze Kriminalgeschichte dahinter. Auf der anderen Seite ist es absolut genial, weil die ganze Geschichte aus Schafsaugen gesehen wird. Werwölfe haben Angst vor Silber? Ganz klar, ein bisschen Alufolie am Eingang reicht, um das zu überprüfen. Oder Mopple, der seinem Namen gerecht zu werden scheint, frisst einfach alles, Stoff beim Ausflug ins Schloss oder auch Karten. Besonders gerne die Tarot-Karten, die Rebeccas Mutter den Schlossbewohnern gerne legt, weil die ja das Schicksal verändern. Oder das Winterlamm, was endlich einen Namen haben will. Manchmal muss man wirklich erstmal nachdenken, was jetzt gerade passiert, manchmal muss man brüllen vor Lachen, wenn man Seiten später erst versteht, was die Tiere vorhin gemeint haben. Zumal die Tiere viel schneller als Rebecca begreifen, wer im Schloss gut und wer böse ist. Aber eins ist immer klar… Ziegen sind doof! Auch dieses Buch konnte ich vor Spannung kaum weglegen. Klare 5 Sterne von mir.

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