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Leserstimmen (150)

Lynn Raven: Blutbraut

Blutbraut Blick ins Buch

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-570-30887-5

Erschienen: 11.11.2013
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Ein gelungener Vampirroman

Von: Lady Moonlight Datum : 20.01.2016

www.hoerbuchecke.eu/

Das Buch "Blutbraut" hat 736 Seiten. Ich muss gestehen, dass mich das erst einmal ziemlich abgeschreckt hat. Nach wenigen Seiten habe ich das Buch weggelegt. Irgendwie konnte ich mich nicht so recht mit der Geschichte anfreunden. Ich wollte mir nicht vorstellen noch über 700 Seiten darin zu lesen, rang mich dann aber einige Tage später doch noch dazu durch. Das war auch gut so! 2 Tage später hatte ich es ausgelesen. Ich weiß mittlerweile gar nicht mehr, warum mich dieses Buch nicht von Anfang an begeistert hat. Heute finde ich, dass die Geschichte ruhig noch etwas länger sein könnte.

Leider ist das Buch broschiert. Bei dieser Seitenanzahl ziehe ich ein gebundenes Buch vor, Buchrücken von broschierten Büchern knicken nämlich ziemlich leicht. Die Kapiteleinteilung des Buches gefällt mir sehr gut. Die Autorin erzählt die Geschichte aus mehreren Perspektiven. Über allen Kapiteln die aus Lucindas Sicht in der Ich-Perspektive erzählt werden steht eine fleur-de-lis, Kapitel aus der Sicht von anderen Personen werden von einem Pentagramm repräsentiert. Das sieht nicht nur schön aus, man findet sich dadurch auch sehr gut im Buch zurecht.

Zum Inhalt muss ich eigentlich nichts mehr sagen, die obige Kurzbeschreibung verrät schon fast zu viel. Die Charaktere sind sehr gelungen, selbst die Bösewichter werden glaubhaft geschildert. Ich habe an den Protagonisten im Prinzip nichts auszusetzen, sie werden alle sehr authentisch beschrieben. Lucinda nervt teilweise aber etwas, weil sie manchmal übertrieben ängstlich reagiert.

"Blutbraut" wird nicht langweilig, obwohl die Entwicklung der Geschichte teilweise vorhersehbar ist. Die Autorin verwendet öfter spanische Ausdrücke. Man kann aufgrund der Handlung aber eigentlich leicht ableiten, was diese bedeuten. Auf der Webseite der Autorin findet man außerdem eine Erklärung dazu. Es gibt auch einige Wiederholungen im Buch. Zum Beispiel nennt Lucinda Joaquin immer "Er". Das stört meiner Meinung nach aber kaum. Irgendwie finde ich dieses Vampirbuch erfrischend anders. Sicher gibt es Romane mit ähnlichen Inhalten, man findet hier aber viel Neues. Mir gefällt vor allem, dass die Vampire magische Kräfte haben.

Leider endet das Buch irgendwie überstürzt, weshalb ein paar Fragen unbeantwortet bleiben. Trotzdem finde ich nicht, dass es unbedingt eine Fortsetzung geben muss. Eigentlich ist das Buch abgeschlossen. Sicher würde ich den Folgeband lesen, bin mir aber nicht sicher, ob mich dieser genauso überzeugen könnte. Deswegen bin ich momentan froh, dass es sich um einen Einzelband handelt. Ich habe gelesen, dass die Autorin keinen weiteren Teil geplant hat, sie schließt das wohl aber auch nicht völlig aus.

Die Geschichte hat mich wirklich überzeugt. Ich kann das Buch Jugendlichen und Erwachsenen empfehlen. Meiner Meinung nach ist "Blutbraut" seit Langem endlich wieder einmal ein gelungener Vampirroman.

Ein hohes Potenzial, eher schelcht als recht umgesetzt

Von: MitternachtsSchatten Datum : 15.01.2016

www.mitternachtsschatten.blogspot.de

Damit die Hexer nicht zu Nosferatu werden (einer Art Blutsaugendem Vampir ohne jeglichen Willen) benötigen sie eine Blutbraut von der sie zehren können. Lucinda wurde schon als Kind für den mächtigen Jaquin auserkoren und ist deshalb seit jeher auf der Flucht. Sie versucht ein normales Leben zu führen, aber nicht nur Jaquin sucht sie; auch andere Hexer wissen, dass sie existiert und wie mächtig ihr Blut ist.
Durch einen Trick kann Lucinda zu Jaquin gebracht werden und steckt nun Mitten in einem Leben, dass sie gar nicht führen will.
Aber nicht nur Jaquín und sein Bruder Chris haben Pläne mit ihr. Auch das Hohe Konsortium plant etwas für die wohl mächtigste Blutbraut der Welt.

Was war dass denn bitte jetzt?
Ich bin immer noch von diesem Buch geplättet. Der Roman startet die ganze Zeit voll durch - von einer Hürde zu nächsten - und dann kommt so ein Ende. Ich wurde absolut planlos in meine Realität zurückgeworfen und zurückgelassen.
Es gibt nicht viele Bücher die mich so aus der Bahn werfen.
An sich ist Blutbraut ein Klasse Roman. Von Verfolgung über Entführung und Liebe - wirklich alles ist dabei, aber dann kam dieses Ende, welches mich absolut gespalten zurückgelassen hat.
Es war weder gut noch schlecht, ein ganz harmloses Ende, aber dennoch bin ich irgendwie unzufrieden damit.

Dennoch kann ich Blutbraut jedem empfehlen, denn die Story die um Jaquín und Lucinda herum gestrickt wurde ist einfach fantastisch.

Blutbraut hat die Begeisterung absolut verdient. Spannend, emotional und voll mit Gefühlen.

Von: Franzi303 Datum : 21.07.2015

www.heartbooks.org

Das Cover:
Das Cover ist schon interessant. Abgebildet ist eine dunkelhaarige junge Frau, die ihre Augen geschlossen hat und sehr blass ist. Ihr schwarzes Haar ist hochgesteckt, wie es aussieht und sie trägt ein Kleidungsstück mit einem hohen Kragen. Das für mich Wichtigste ist jedoch, dass aus ihrem linken Auge Blut herausfließt. Ein außergewöhnliches Cover, ein Eyecatcher, doch sagt das Cover nicht wirklich viel über das Cover aus. Man muss das Buch erst lesen, um es wertzuschätzen.

Die Geschichte:
Viele Jahre schon ist Lucinda Moreira auf der Flucht. Sie musste selbst mitansehen, wie ihre Tante als Blutbraut gestorben ist. Und das steht ihr vermutlich auch bevor, denn sie ist die Blutbraut von Joaquín de Alvaro. Er ist ein starker Magier, der einem Magierkreis angehört und braucht Lucindas Blut, um nicht zu einem ‘Nosferatu’, also einem grauenvollen und monströsen Vampir zu werden, der nur noch Töten will. Gerade hat Lucinda sich in den süßen Cris verliebt, als sie entführt und zu Joaquín nach Santa Reyada gebracht wird. Dann erfährt sie die Wahrheit: Cris ist Joaquíns Bruder und er hat sie hinters Licht geführt! Wird sie sterben so wie die anderen Blutbräute vor ihr? Mit der Zeit lernt sie Joaquín jedoch besser kennen, doch alles in ihr sträubt sich davor, ihm ihr Blut zu geben. Auch weiß Lucinda nicht, was sie von Joaquín halten soll. Spielt er ihr alles nur vor, um an ihr Blut zu kommen? Die Zeit wird knapp, mehrere Magier sind hinter Lucindas Blut her und Joaquín nähert sich immer mehr dem sicheren Tod…

Meine Meinung:
Sucht man ‘Blutbraut’ im Internet, findet man so viele positive Rezensionen. Mir wurde dieses Buch von mehreren Personen empfohlen und ich habe es mir gekauft und gelesen. Der Anfang begann für mich etwas schleppend. Lucinda hat sich in Cris verliebt und möchte mit ihm schlafen. Beide verbringen einen schönen Abend und dann wird sie entführt und zu Joaquín gebracht. Joaquíns erste Worte sind: ‘Sie hätten dich niemals finden dürfen, mi corazón.’ Schon da wurde ich skeptisch. Nach und nach erfährt man als Leser, warum er ihr Blut braucht und was es mit dem Hermandad auf sich hat. Bei mir hat es lange gedauert, bis ich alles verstanden hatte, aber dann hat alles einen Sinn gegeben. Vor allem als Lucinda bei Joaquín gefangengehalten wird, lernt der Leser ihn besser kennen. Und ich habe angefangen, ihn zu mögen. Er sorgte sich um sie, legte ihr vieles zu Füßen. Selbst sein Herz. Doch Lucinda traut dem Frieden eben nicht, versucht sich zu retten und zu fliehen. Und das bringt sie und Joaquín in gefährliche Situationen. Das Ende ist der Wahnsinn und die Geschichte dazwischen natürlich auch, nur möchte ich nicht zu sehr spoilern. Es ist ein unglaubliches Buch, das das Lob, das es bekommt, absolut verdient. Und was mich überrascht hat: Lynn Ravens Mutter ist eine Deutsche und Lynn Raven hat das Buch auf Deutsch veröffentlicht. Somit ist Blutbraut auf Deutsch die Originalausgabe. Ein tolles deutsches Buch, das ich jedem empfehlen kann.

Meine Bewertung:
‘Blutbraut’ hat den Ruhm und die Begeisterung absolut verdient. Eine spannende Geschichte um eine junge Frau, die vor dem flieht, der sie zum überleben braucht. Spannend, emotional und voll mit Gefühlen. Von mir gibt es definitiv fünf Sterne. Dieses Buch ist ein Muss!

Blutbraut von L.Raven

Von: Grüne Ronja Datum : 05.06.2015

www.grueneronja.de

Titel: Blutbraut
Autor: Lynn Raven
Verlag: cbj
Taschenbuch

Die Blutbraut von L.Raven ist ein sehr spannendes Buch über Hexer, Vampire und deren Blutbräute. Ich hatte anfangs ein wenig die Befürchtung, dass es der Trilogie über Dawn und Julien ähnelt, aber das tut es so gar nicht.

Lucinda ist auf der Flucht. Vor ihm. Ihr Tante hat ihr alles über seine Art erzählt, und eigentlich bleibt sie nie lange an einem Ort. Doch nun ist Cris in ihrem Leben, und sie mag ihn eigentlich schon sehr. Bis zu diesem einen Abend, wo seine Leute sie finden, und sich heraus stellt, dass Cris ausgerechnet sein Bruder ist. Nun lebt sie in seinem Haus. Dort ist der sicherste Ort, denn auch andere begehren ihr wertvolles Blut. Als sie entführt wird, eilt ausgerechnet er ihr zur Hilfe. Ist er vielleicht gar nicht so böse, wie Lucindas Tante es ihr immer gesagt hat?

Wie gesagt, sehr spannend, ich habe das Buch weg geatmet :D Und kann es wirklich jedem empfehlen. Mal was neues, auch wenn das Ende etwas erahnt werden kann.

Überraschend gut!

Von: Aleshanee Datum : 19.03.2015

blog4aleshanee.blogspot.de/

Zum Inhalt

Lucinda ist 17 und auf sich allein gestellt. Mit gefälschten Papieren zieht sie von Stadt zu Stadt, jobt jedes Mal nur ein paar Wochen und ist ständig auf der Flucht vor Joaquín de Alvaro, einem Hexer der Hermandad, der ihr Blut zum Überleben braucht.

Doch aus Boston will sie nicht fort. Obwohl es Zeit wird weiterzuziehen, hält sie etwas fest, jemand: Cris. Lucinda glaubt, endlich mal Glück zu haben in ihrem Leben. Sie fühlt sich so sicher bei Cris und hofft, in ihm den Mann fürs Leben gefunden zu haben - und dann wird sie entführt. Wird aus Cris Armen gerissen und direkt zum Anwesen Santa Reyada in der Sierra gebracht. Zu ihm, Joaquín.

Meine Meinung

Wow, ich weiß gar nicht, wie ich das in Worte fassen soll. Erstmal einen ganz lieben Dank an Sunny für dieses besondere Geschenk, das mir einige außergewöhnliche Lesestunden beschert hat.

Von Anfang an hat mich die Geschichte gefesselt. Es ist kein typischer Vampirroman und ich hatte schon Angst, dass es in eine schnulzige Romanze ausartet: keineswegs! Es ist brutal, grausam, bewegend und berührend - auf eine ganz eigenwillige, tiefgreifende Art.
Der Schauplatz ist auf das Nötigste beschränkt, alles dreht sich "nur" um Lucinda, den Hexer Joaquín, der sich langsam zum Nosferatu verwandelt und Cris. Obwohl in der ersten Hälfte im Prinzip nicht wirklich viel passiert, schafft es Lynn Raven, eine so dichte Atmosphäre zu schaffen, der ich mich überhaupt nicht entziehen konnte. Gerade dieses auf das Wesentliche beschränkte hat mich so in die Geschichte gezogen und fasziniert, denn die Gefühle und Beziehungen zueinander stehen an erster Stelle. Aber der Hintergrund ist immer präsent, die Verwicklungen der Mächtigen, in deren Fänge Lucinda geraten ist. Nichts ist offensichtlich und nur nach und nach erfährt man die Details, die Lucinda in die Hände des einflussreichen Patrons geführt haben.

Hauptsächlich wird aus der Ich-Perspektive von Lucinda erzählt, aber ab und zu bekommt man auch kurze Einblicke aus der Sichtweise von anderen. Die Autorin hat eine sehr angenehme, unkomplizierte Schreibweise, die sehr anschaulich und wirkungsvoll das Geschehen näherbringt. Auch die kleinen spanischen Wortschnipsel, die immer wieder mal auftauchten, haben das ganze noch authentischer gemacht! Das einzige, das mich ein bisschen gestört hat, war die Kursivschrift, wenn es um ihn ging, um Joachín, den Lucinda nie beim Namen nennt. Ich betone solche hervorgehobenen Wörter immer automatisch während dem Lesen im Kopf und das war auf die Dauer doch etwas anstrengend. Manchmal zog sich die Handlung auch etwas hin, was mir aber gar nicht langatmig vorkam, weil es einfach so fesselnd geschrieben war und mit viel Liebe zum Detail. Ich war immer mitten im Geschehen und hab mir dabei sehr oft gedacht: Wie gerne würde ich das Buch verfilmt sehen!!!

Lucinda ist total gefangen in ihren Ängsten, kann das Grauen aus ihrer Vergangenheit nicht abstreifen und manchmal hätte ich sie gerne an den Schultern gepackt und geschüttelt, damit sie endlich sieht, was sich vor ihren Augen wirklich abspielt. Aber ihre Handlungsweise war jederzeit nachvollziehbar.
Cris will sie beschützen und versucht alles, um die Nähe zu ihr zu finden - entfernt sich dadurch aber immer weiter von ihr.
Joaquín de Alvaro ist der Patron, der mächtigste Hexer, der mit allen Mitteln verteidigen will, was er schon seit Jahren verfolgt hat. Alle haben Angst vor ihm, vor seiner Macht - er ist völlig anders als erwartet. Mehr möchte ich zu den Figuren gar nicht schreiben, sonst würde ich zuviel verraten; aber Rafael muss ich noch erwähnen, er ist mir dann doch noch ans Herz gewachsen ;)

Die Idee, dass sich die Magie begabten Familien in zwei Gruppen gespalten haben, dem Ordre des Sorciers und den Hexern der Hermandad, wirkte sehr überzeugend. Die Hexer sind durch einen alten Pakt dazu verdammt, sich in ein grausames Geschöpf der Nacht zu verwandeln, in Nosferatu: Böse, blutsaugende Wesen. Nur das Blut einer Auserwählten, der sogenannten Blutbraut, kann sie davor bewahren. Lynn Raven hat das ganze sehr glaubwürdig vermittelt und ich fand auch die Magie der Symbole und Elemente so ursprünglich und dadurch glaubwürdig, dass es sich immer richtig und echt angefühlt hat.

Fazit

Eine sehr ungewöhnliche, einzigartige Geschichte über die Jäger der Nacht, den Preis der Macht und einer Liebe, die so rein und bedingungslos ist, dass sie einem tief unter die Haut geht.

Ein Muss für Raven-Fans und alle, die es werden wollen

Von: Lainybelle Datum : 12.03.2015

dreaming-till-midnight.blogspot.de/

Inhalt

Lucinda Moreiras Leben ist bestimmt von einem übergeordneten Ziel - niemals Joaquín de Alvaro in die Hände zu fallen. Der Magier braucht sie - seine Blutbraut - um nicht zum Nosferatu zu werden.
Als sie mit Chris zusammenkommt, spürt sie zum ersten Mal einen Halt in ihrem Leben und schöpft Hoffnung, dass alles gut werden wird. Doch ihre Hoffnungen werden zerstört, als man sie entführt und nach Santa Reyada bringt, dem Anwesen der de Alvaros.
Die Gedanken auf jede Fluchtmöglichkeit gerichtet, die sich ihr ergibt, muss Lucinda bald feststellen, dass nicht nur Joaquín hinter ihr her ist. Und dass ihre Tante María vielleicht nicht vollkommen Recht damit hatte, was die Bösartigkeit Joaquíns betrifft...

Meine Meinung

"Blutbraut" war nun nach dem "Kuss des Kjer" mein zweites Buch von Lynn Raven. Wegen seiner Dicke musste es eine ganze Weile auf dem Stapel ungelesener Bücher ausharren; eine dreiwöchige Krankschreibung habe ich dann dazu genutzt, diesen Wälzer endlich zu lesen.

Wie man es von ihr gewohnt ist, erschafft Lynn Raven auch hier sehr komplexe Charaktere. Jeder von ihnen hat eine Geschichte, die ihn zu dem gemacht hat, was er ist. Und auch wenn es als Leser manchmal ganz schön anstrengend ist, mierleben zu müssen, wie Lucindas Trauma ihr vieles verbaut und sie die Angst einfach nicht überwinden kann, ändert das doch nichts daran, wie nachvollziehbar ihr Verhalten ist.

Wer es romantisch mag, kommt bei dieser bittersüßen Geschichte zwar auf seine Kosten, würde sich aber vielleicht die ein oder andere Kussszene hinzuwünschen - die Autorin gönnt ihren Charakteren in dieser Hinsicht viel Privatsphäre.

Zum Ende hin nimmt die Spannung noch einmal stark zu und nachdem es bis zu diesem Punkt im gesamten Buch eher ruhig zugegangen ist - mit der Tendenz einer Stille vor dem Sturm - klebte ich hier an den Seiten und habe bis tief in die Nacht hinein weiterlesen müssen.

Wer den "Kuss des Kjer" kennt, weiß, dass ein solches Fantasy-Kunstwerk nur sehr schwer zu überbieten ist, und auch wenn Lynn Raven mich auch dieses Mal nicht enttäuscht hat, konnte "Blutbraut" diesem Lieblingsbuch nicht den Rang ablaufen.
Dennoch legt die Autorin ein absolut überzeugendes Buch hin, dass ihre Fans und alle, die es noch werden möchten, sich nicht entgehen lassen dürfen.

Fazit

Überzeugende Figuren, lebensechte Schauplätze, Geheimnisse, Intrigen und eine ordentliche Portion Spannung plus einer Prise Liebe machen "Blutbraut" zu einem wunderschönen und faszinierenden Buch.
Wer noch nichts von der Autorin gelesen hat, sollte zuerst zum "Kuss des Kjer" greifen, da dieses Buch einfach unglaublich ist, aber verstecken muss sich "Blutbraut" dahinter definitiv nicht.