Leserstimmen zu
Süßer Mond

Rachel Hawthorne

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eBook
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Handlung: Kayla ist zum zweiten Mal in Folge in dem Wald, in dem ihre Eltern ermordet wurden. Als Sherpa, Gruppenführer, will sie sich ihrem Trauma stellen. Mit den Anderen fühlt sie sich auf besonderer Ebene verbunden und genießt ihre Ferien. Auch die Wanderung mit der wissenschaftlichen Gästegruppe schien erst ganz lustig, bis es für sie zunehmest gefährlich wird. Doch was steckt hinter der Bedrohung und wo ist Kayla dort im Wald überhaupt hineingeraten. Bis zum Ende tappt auch sie im Dunkeln. Gestaltung: Also spektakulär finde ich das Cover nicht, die englische Version ist mal wieder eindeutig schöner zu betrachten. Ich weiß selbst nach Beenden des Buches immer noch nicht was das rote Tuch zu bedeuten hat. Und dann viel mir erst viel später der heulende Wolf, über dem Titel, auf. Dieses Bild hätte man auf jeden Fall größer machen sollen, da das fahle Licht, dass durch die Baumstämme dringt eine tolle Atmosphäre versprach. Im Großen und Ganzen ziemlich durchschnittlich also. Meine Meinung: Zu allererst möchte ich mein Entrüsten über diesen Prolog zum Ausdruck bringen: Dieser Teil des Buches ist ein einziger Spoiler und ich wäre froh, wenn ich ihn vorher nicht gelesen hätte. Wer also komplett unbelastet in die Geschichte einsteigen will, dem rate ich den Prolog am besten zu überspringen, denn verpassen tut man nichts, denn immerhin taucht diese Stelle eh später auf. Ich hatte deshalb auch erst ein paar kleine Schwierigkeiten in die Geschichte hinein zu kommen. Was sich aufgrund der spannenden Geschichte doch recht schnell verflüchtigte. Ab Mitte des Buches hat es mich sogar so stark mitgezogen, dass ich es am Liebsten in Rekordzeit eingesaugt hätte. Wenn ich den Prolog nicht gelesen hätte, dann wären so viele tolle Stellen, nicht nur spannend gewesen, sondern hätten mich als Leser noch schön zum Grübeln gebracht. Oft hat mich die Handlung, mit ihren Wendungen echt überrascht, was ich ehrlich nicht erwartet hatte. Die Geschichte schreitet erst müßig und dann immer schneller voran. Es zieht einen wirklich mit, besonders wenn sich die Ereignisse etwas überschlagen. Leider wird es am Ende dann zu schnell, wodurch das Buch sich viel zu schnell dem Ende naht. Man bekommt als Leser irgendwie das Gefühl, als würde die Autorin einfach nur gerne schnell zum Schluss kommen wollen. Das ist schade. Denn da hätte man gut noch einige Seiten rausschlagen können. Hätte mich zumindest gefreut. Die Charaktere waren alle ziemlich "geil". Also zumindest die Hauptcharaktere. Die Nebencharaktere, bestehend aus dem wissenschaftlichem Team, gingen mir ziemlich auf die Nerven. Besonders Mason, der ein Auge auf die Protagonistin Kayla geworfen hat, entpuppte sich für mich als kindische Klette. Da freut man sich doch immer auf Lucas mit seinem bunten Haarschopf und seine coolen Sherpa-Jungs. Ehrlich gesagt bin ich von den Mädels im Gesamten nicht ganz so beeindruckt. Ich liebe die Protagonistin, sie ist toll, aufgeschlossen und emotional echt ausgeglichen. Lindsey, als ihre beste Freundin, konnte ich auch schnell ins Herz schließen. Wobei ihre Wankelmütigkeit mit den Jungs Connor und Rafe mir ziemlich gegen den Strich ging. Allerdings bekam man in diesem Band nicht wirklich viel davon mit. Kommen wir zur Dritten, an dieser Stelle muss ich sagen, dass ich definitiv nicht mit Brittany klar kam. Vielleicht liegt es auch daran, dass keiner der Gruppe eine Verbundenheit zu ihr spürte und das wurde dem Leser auch übermittelt. Fazit: Für diesen grauenhaften Prolog ziehe ich definitiv einen Punkt ab. Der Rest dagegen hat mir sehr gefallen. Die unterschiedlichen Charaktere waren recht interessant und die Handlung hat mich mitgerissen. Es hat mir auf jeden Fall Freude bereitet dieses Buch zu lesen. Ich bin ihrer Welt verfallen.

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