Leserstimmen zu
Der Distelfink

Donna Tartt

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Der Distelfink von Donna Tartt (übersetzt von Rainer Schmidt und Kristian Lutze) Oft berichtet, schreibt Donna Tartt ein Buch in zehn Jahren oder so, und tatsächlich gelingt dann jeweils der grosse Wurf. Auch die beiden Vorgänger habe ich genossen, der neueste Roman “Der Distelfink” hat sogleich den Pulitzerpreis gewonnen – verdientermaßen. Schon lange hat mich ein Buch nicht mehr so gefesselt, ich habe mich jeden Abend darauf gefreut und genoss jede Wendung, jedes Wortspiel, jede Symbolik, jeden neuen coolen, witzigen und weisen Charakter, den die Geschichte mit sich bringt. Glücklicherweise wusste ich gar nichts über den Inhalt – bei der Werbung für das Buch kaum zu schaffen – und war daher auch extrem gut unterhalten, weil ich nie wusste, was sich hinter dem nächsten Kapitel verbirgt. Ich werde auch hier nichts preisgeben. Man bekommt Lust, das Buch zu interpretieren, wie damals in der Schule, die Entwicklung zu philosophieren, die Personen und ihre Beziehungen, die Metaphern der Geschichte. Und über allem schwebt die Resilienz der Zuversicht, der Freundschaft und der Mutterliebe. Jetzt gebe ich doch zuviel preis. Für Donna Tartt erweitere ich meinen Bewertungsrahmen: 7/7 Punkten.

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Auf wenige Bücher habe ich in letzter Zeit so gewartet und war so neugierig, vorfreudig und gespannt wie auf „Der Distelfink“ von Donna Tartt. Schon in der Verlagsvorschau habe ich mich in die Beschreibung des Buches verliebt. Häufig führen solch hohe Erwartungen und Hoffnungen zu herben Enttäuschungen, nicht so in diesem Fall: das Auf und Ab der Geschichte hat mich völlig gefangen genommen und ich habe die über tausend Seiten dieses Buches förmlich aufgesaugt. Viele Bücher beschäftigen sich mit der Macht des Schicksals. Mit dem „was wäre wenn“ und den Auswirkungen einzelner Ereignisse oder Entscheidungen auf das Leben eines Menschen. In „Der Distelfink“ scheint das Leben des Protagonisten, Theo Decker, durch eine ganze Reihe bösartiger oder glücklicher, in jedem Falle launischer, Eingriffe des Schicksals durcheinandergeworfen zu werden. Alles beginnt als Theo dreizehn Jahre alt ist, denn da ändert ein Tag sein ganzes Leben: er besucht mit seiner Mutter ein New Yorker Museum, nur kurz trennen sich die Beiden, als eine Bombe im Museum detoniert. Seine Mutter stirbt und Theo nimmt in den Wirren des Attentats das kleine Gemälde „Der Distelfink“ an sich. Von diesem Tag ausgehend begleiten wir Theo und das Gemälde auf einem aufregenden Lebensweg. Eigentlich ist „Der Distelfink“ mal wieder ein Buch, über dessen Handlung ich am liebsten sehr viel mehr erzählen würde. Die vielen Wendungen, die Hochs und Tiefs in Theos Leben haben mich gefesselt und begeistert. Trotz des Umfangs des Buches wurde es nie langweilig, die Geschichte ist facettenreich, spannend und kurzweilig erzählt. Ich konnte nach dem Lesen kaum glauben, dass ich diesen „Wälzer“ in so kurzer Zeit verschlungen habe. Einige Wendungen waren so unvorhergesehen und überraschend, dass ich regelrecht geschockt war. Positiv natürlich. Und trotz dieser „Page Turner“-Qualitäten ist „Der Distelfink“ auch ein Buch, das viele detaillierte Beschreibungen und fast filmische Inszenierungen bietet. Eigentlich müsste man dieses Buch ganz genüsslich lesen um die verschiedenen Stimmungen der Szenen richtig auf sich wirken lassen zu können. Allein, der Drang immer weiter zu erfahren wie sich die verschiedenen Konflikte lösen lassen einem diese Ruhe manchmal nicht. Auch die Charaktere sind außergewöhnlich stark beschrieben und waren mir ohne Ausnahme sympathisch. Besonders der Protagonist und die erzählende Stimme Theo ist mir sehr ans Herz gewachsen. Die Entwicklung Theos im Buch ist enorm. Der anfangs noch sehr kindliche Junge der in seinem Leben so viele Verluste durchlebt, aber auch Freundschaft und Liebe erlebt hat das Buch wirklich getragen. Keine der Figuren ist perfekt oder ein klassischer Held, aber alle tragischen Figuren haben eine gewisse Stärke trotz aller Probleme und alle starken Charaktere kämpfen mit ihren eigenen Schwächen. „Der Distelfink“ ist ein Buch, dass unglaublich viele Themen behandelt: es dreht sich um Kunst und Drogen, Gewalt und Liebe. Das Buch ist sowohl Krimi als auch Liebesgeschichte, Wirtschaftsthriller und Familienroman. Ich freue mich unheimlich, dass ich dieses Buch für mich entdeckt habe. Ich kann nur begeisterte 5 von 5 Leseratten vergeben, weil es eines der außergewöhnlichsten, beeindruckendsten und mitreißendsten Bücher ist, dass ich seit Langem gelesen habe.

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Buchhandlung Tieke

Von: aus Rathenow

08.01.2015

Der Distelfink ist eine anrührende menschliche Tragödie. Die Autorin hat es meisterhaft verstanden, den Leser in einem ausgewogenen Verhältnis von Aktion und Reflexion in Spannung zu halten. Der tiefe Blick in die Psyche der Protagonisten, die Opfer von Zufällen und menschlicher Schwächen wurden, wirkt wie eine Offenbarung. Man ist fasziniert und berührt zugleich. Donna Tartt lässt den Leser in einer feinsinnigen Art so teilhaben am Schicksal ihrer Hauptfigur, wie ich es bisher noch nicht gelesen habe. Wirklich einzigartig!

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Eine Reise durch menschliche Welten, aufregend, zärtlich, stürmisch,sehnsüchtig, intelligent und mit vielen kleinen unglaublich schönen Liebeserklärungen. In einer sprachlichen Genialität verfasst die es mir gerade schwer macht ein neues Buch zu beginnen. Nicht ein Detail möchte ich preisgeben, den Genuß soll jede/r für sich selbst entdecken.

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Thalia Buchhandlung der Reinhold Gondrom GmbH & Co. KG

Von: Christiane Gebauer aus Dorsten

05.05.2014

Der Distelfink hat mich in seinen Bann gezogen. Über 1000 Seiten eine gelungene brilliante Erzählung, die nicht einen Moment langweilt. Donna Tartt eine großartige amerikanische Autorin der Gegenwart.

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Buchhandlung Cremer

Von: Renate Posewang aus Halstenbek

29.04.2014

Selten so ein interessantes Buch gelesen, einfach faszinierend. Sehr gefallen hat mir auch der philosophische Ansatz.

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Von: Betzner

13.03.2014

Sehr umfangreich, tolle Geschichte

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Thalia Universitätsbuchhandlung GmbH

Von: Christian Oertel aus Düsseldorf

13.03.2014

Wenige Seiten reichten, um für mich zu entscheiden: Die literarische Sensation diesen Jahres. Nach 1.022 Seiten steht fest: Ein Lieblingsbuch auf Lebenszeit!

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