Leserstimmen zu
Rachesommer

Andreas Gruber

Walter Pulaski (1)

(15)
(7)
(1)
(0)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Inhalt: Vier Todesfälle, ein Mädchen, verschiedene Städte. In Wien ermittelt die Anwältin Meyers. Sie will und kann nicht glauben, dass vier wohlhabende Männer unter ähnlichen Umständen gestorben sind und beginnt somit ihre Ermittlungen. In Leipzig ist Pulaski mit mehreren Selbstmorden in psychiatrischen Kliniken konfrontiert. Auch Pulaski glaubt nicht an Zufälle und will der Sache auf den Grund gehen. Die Ermittlungen der beiden Überkreuzen sich und zusammen sind sie einem schrecklichen Geheimnis auf der Spur. Rezension: Der Start in die Geschichte ist rasant und spannend. Der Schreibstil ist von Anfang an sehr angenehm und schnell zu lesen. Die länge und die Aufteilung der Kapitel passen super zu der Geschichte. In dem Buch begleitet man abwechselnd Meyers und Pulaski, was sehr zu Spannung der Geschichte beiträgt. Durch die verschiedenen Perspektiven lernt man die Hauptcharaktere sehr gut kennen und ist auch immer gespannt was als nächstes passiert. Man muss automatisch miträtseln und überlegen wie denn die Fälle zusammenhängen und wie alles ausgehen wird. Mit dem Ende habe ich in dieser Form nicht gerechnet. Zwar hat man zum Ende hin einige Vermutungen aber dennoch konnte ich es nicht zu 100% vorhersehen. Die Charaktere werden in diesem Buch gut skizziert, man halt also das Gefühl die beiden in einer gewissen Art zu kennen. Man kennt nicht nur die guten Eigenschaften sondern auch die weniger guten wie z.B. das Pulsaki zu viel raucht trotz Asthma. Meinung: Ein toller Auftakt einer Reihe. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und ich hab sehr gerne darin gelesen. Die Spannung kam nie zu kurz und ich war sehr gespannt wie alles zusammenhängt und alles aufgelöst wird. Ich freue mich bereits auf die anderen Teile. Für 5 Sterne hat mir allerdings das gewisse Extra gefehlt. Ich würde es aber dennoch weiterempfehlen.

Lesen Sie weiter

Dass Andreas Gruber auf dem Olymp meiner Thriller-Autoren sehr weit oben thront, dürfte für einige ja schon bekannt sein. Mit der „Rache“-Reihe rund um den Ermittler Walter Pulaski und der Anwältin Evelyn Meyers starte ich nun meine letzten noch unbekannten Thriller aus seiner Feder. Vier mysteriöse Todesfälle, ein geheimnisvolles Mädchen – und ein Sommer der Rache! Evelyn Meyers ist eine erfolgreiche Anwältin, wenn auch für ihren Beruf etwas zu sozial. In der Kanzlei, für die sie arbeitet, werden die Großen und Reichen Wiens betreut. Und diese gilt es zu verteidigen. Bei ihrem aktuellen Klienten fällt ihr jedoch etwas auf und sie hakt nach. Vier gut situierte Männer im besten Alter sterben innerhalb kürzester Zeit unter ähnlichen, aber für Evelyn doch unglaubwürdigen Umständen. Zufälle? Eher nicht! Zur gleichen Zeit, sollen in Leipzig mehrere Jugendliche – allesamt Insassen psychiatrischer Kliniken – Selbstmord begangen haben. Walter Pulaski arbeitet beim Leipziger Kriminaldauerdienst und macht in der Regel nur die Vorarbeit für seine Kollegen. Doch hier fallen ihm mehr als eine Ungereimtheit auf. Auch Pulaski beginnt zu ermitteln. Die Nachforschungen führen die Beiden zusammen und ihre gemeinsame Spur bringt sie bis an die Nordsee, zu einem geheimnisvollen Schiff … Der Schreibstil von Andreas Gruber ist mir mittlerweile gut bekannt und auch einer der Gründe, warum ich seine Bücher so verschlinge. Spannend und fesselnd, mit kurzen Kapiteln, laden seine Geschichten einfach immer zum weiterlesen ein. Man kann sie nicht mehr aus der Hand legen! Brutale Morde in verschiedenen Städten. Auch in „Rachesommer“ verfolgen wir wieder zwei völlig unterschiedliche Handlungsstränge, die im Laufe des Buches zum einem großen Ganzen zusammenlaufen. Der Spannungsbogen steigt von Anfang an und die Geschichte wirkt zu keiner Zeit langweilig oder übertrieben. Sehr gut gefallen haben mir auch die Rückblicke in die Vergangenheit und der starke Showdown zum Schluss. Die Geschichte ist wirklich gut durchdacht und der Autor konnte mich mehr als einmal auf die falsche Fährte führen, dennoch haben mir bei „Rachesommer“ doch die rasanten Wendungen gefehlt, die ich durch die „Todes“-Reihe schon so gewohnt bin und die mir immer wieder die Schuhe ausziehen. Das mag eventuell daran liegen, dass diese Buchreihe schon etwas älter ist und auch Andreas Gruber sich im Laufe der Jahre einfach sehr gesteigert hat! Der Thriller ist toll, aber eben etwas leiser als gewohnt … Nichts desto trotz hat er mit Evelyn Meyers und Walter Pulaski wieder einmal ein geniales Ermittler-Duo erschaffen. Zwei Menschen mit Ecken und Kanten, die nicht unterschiedlicher sein können. Menschlich, sympathisch und clever!

Lesen Sie weiter

Im Oktober letzten Jahres bin ich auf den Schriftsteller Andreas Gruber und seinen sehr spannenden Thriller „Rachewinter“ aufmerksam geworden. Da es sich bereits um das dritte Buch um die beiden Hauptakteure, den Leipziger Polizisten Walter Pulaski und die Wiener Anwältin Evelyn Meyers gehandelt hat, war ich auf den Anfang der Buchreihe, nämlich „Rachesommer“ sehr gespannt,. Worum es inhaltlich geht, kann am auf der Coverrückseite lesen, mehr braucht es nicht, sonst nehme ich das Lesevergnügen. Das Buch habe ich innerhalb von drei Tagen gelesen und war von der ersten bis zur letzten Seite sofort in der Handlung gefangen, die mich dann auch nicht wieder losgelassen hat, allerdings ist der Thriller nichts für schwache Nerven! Was soll ich noch schreiben: Mörderisch guter Thriller für starke Nerven, besser geht’s nicht und daher volle Punktzahl und meine unbedingte Leseempfehlung!

Lesen Sie weiter

Protagonist des Romans ist zum einen Kommissar Walter Pulaski. Dieser hat sich nach dem Krebstod seiner Frau zum Kriminaldauerdienst in Leipzig versetzen lassen, um im geregelten Dienst mehr Zeit für seine Teenagertochter zu haben. Nicht nur seine Degradierung ist dafür verantwortlich, dass man den cleveren kettenrauchenden Ermittler nicht mehr ernst nimmt, auch sein Asthma sorgt dafür, dass man ihm nur noch harmlose Fälle überträgt. Wie in vielen Kriminalromanen üblich, beginnt der wortkarge, einsame Ermittler, gegen den Willen seiner Vorgesetzten Nachforschungen in einem vermeintlichen Selbstmord anzustellen, die ihn schließlich nach Norddeutschland führen. Und wo er mehr zufällig der Wiener Anwältin Evelyn Meyers begegnet. Diese befindet sich in einer ähnlichen Position wie Pulaski, ist sie doch zufällig über verdächtige Todesfälle gestolpert, bei denen gutsituierte Männer der deutschen und österreichischen Gesellschaft ums Leben gekommen sind. Gegen die Anordnung ihres Chefs beginnt sie zu recherchieren. Als ihre Nachforschungen sie schließlich nach Norddeutschland führen, lernt sie den Leipziger Polizeibeamten Pulaski kennen … Zwei verschiedene Ermittler und zwei verschiedene Fälle, bei denen es sich in den Augen der Behörden nur um simple Selbstmorde oder tragische Unfälle handelt – wo kann es hier schon einen Zusammenhang geben? Die Auflösung ist Gruber wirklich großartig gelungen! Immer mit dabei und gefühlt in der ersten Reihe: der Leser bzw. Zuhörer. Da dieser im Gegensatz zu den Protagonisten beiden Handlungssträngen folgt und bereits Zusammenhänge herstellen kann, wo dies für Pulaski und Evelyn noch nicht möglich ist, ahnt er schon relativ früh, dass es einen Zusammenhang gibt und worum es sich dabei handeln könnte. Der Leser bzw. Zuhörer fiebert richtiggehend mit. Er hofft, dass die beiden den Täter bzw. die Täter finden und nicht selbst Opfer der Drahtzieher werden. Bei all dem macht es sich Andreas Gruber aber nicht einfach, sodass am Ende jeder für sich entscheiden muss, ob der Mörder nicht in Wirklichkeit auch ein Opfer ist – obwohl der Autor natürlich eine Richtung vorgibt. Zum Hörbuch Gelesen wird das Hörbuch zu Rachesommer von Achim Busch, und das wirklich exzellent. Er findet in meinen Augen genau die richtige Sprechgeschwindigkeit, hat eine ruhige, angenehme Art, sodass man sich einerseits beim Zuhören nicht langweilt, andererseits der zum Teil komplexen Handlung mit den vielen Perspektiv- und Zeitenwechseln sehr gut folgen kann. Und die Art und Weise, wie Busch die unterschiedlichen Figuren spricht und ihnen so einen individuellen, unverwechselbaren Charakter verpasst – großartig! Gerade bei den Frauenfiguren gelingt ihm dies gut. Mein Fazit: Solide Krimikost, die den Zuhörer/Leser vom Prolog an in ihren Bann zieht! Definitiv nicht geeignet, um es vor dem Einschlafen zu hören bzw. lesen – man kann nämlich nicht aufhören! Das Hörbuch macht damit Lust auf die weiteren Bände der Serie um Walter Pulaski.

Lesen Sie weiter

"Rachesommer" ist der erste Teil der "Rache-Reihe" von Andreas Gruber. Hier führt der Autor zwei sehr gegensätzliche Protagonisten geschickt zusammen. Inhalt: Zwei Fälle - Eine Lösung?? Vier wohlhabende Männer sterben in Wien innerhalb kürzester Zeit bei verschiedenen Unfällen. Die Anwältin Evelyn Meyers ist die Einzige die nicht an einen Zufall glaubt. Gleichzeitig begehen in Leipzig mehrere Jugendliche, Insassen von psychiatrischen Kliniken, Selbstmord. Der Kommissar Walter Pulaski glaubt nicht an Selbstmord und beginnt zu ermitteln. Die Nachforschungen zu beiden Fällen führen Evelyn und Pulaski zusammen. Haben ihre Fälle mehr miteinander zu tun, als sie ursprünglich dachten? Meine Meinung: Der Schreibstil von Andreas Gruber ist locker und lässt sich super lesen. Durch die kurzen Kapitel und den tollen Schreibstil habe ich das Buch an 2 Tagen durchgelesen. Die Story ist von Anfang an sehr komplex. Trotzdem kommt man nicht durcheinander. Die Kapitel sind aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, zum einen aus der Sicht von Evelyn und zum anderen aus der Sicht von Pulaski. Beide ermitteln auf ihre Art und decken den Fall immer weiter auf. Obwohl die Protagonisten Evelyn und Pulaski und somit ihre Perspektiven sehr unterschiedlich sind, konnte ich mich in beide gut hineinversetzen und fand beide sehr authentisch. Das Buch ist generell eher ruhig und nicht extrem spannend. Da die Protagonisten immer neue Erkenntnisse erlangen und der Fall immer weiter geht, wird es trotzdem nicht langweilig. Die Lösung des Falls fand ich sehr erschreckend und vom Autor gut ausgearbeitet. Ein bisschen mehr Details zu dem Fall hätte mich durchaus interessiert, muss aber meiner Meinung nach nicht unbedingt sein. Fazit: "Rachesommer" ist ein toller Auftakt zu einer neuen Reihe und macht Lust auf die weiteren Teile. Die Protagonisten sind sehr verschieden und harmonieren trotzdem super zusammen. Das ein Fall aus zwei unterschiedlichen Richtungen gelöst wird fand ich sehr interessant und toll gemacht.

Lesen Sie weiter

Meine Meinung: Angefixt durch die Maarten S. Sneijder Reihe wurde ich auf die anderen Bücher von Andreas Gruber aufmerksam. "Rachesommer" habe ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Ein typischer Gruber. Lockerer Schreibstil und total sympathische Charaktere, die alle ihre Eigenheiten haben. Walter Pulaski ist einfach göttlich! Als kleines Schmankerl finden sich im Buchdeckel Steckbriefe der Ermittler (z.B. Ziel von Walter Pulaski: Nicht im Dienst erschossen zu werden). Allgemein ist die Neuauflage der von "Rachesommer" mit dem neuen Cover super gelungen und ein Blickfang im Regal! Die Story wird zunächst abwechselnd von den einzelnen Schauplätzen und den getrennten Ermittlungen erzählt. Im Verlauf des Buches treffen Walter Pulaski und Evelyn Meyers aufeinander und ermitteln gemeinsam. Von da an nimmt die Story bis zum furiosen Ende nochmal richtig Fahrt auf! Auch in diesem Thriller sind mal wieder Kinder die Opfer. Das lässt mich zwar immer noch mehr mitfiebern, aber als Vater von drei kleinen Kindern erschüttern mich solche Themen sehr. Darum möchte ich eine kleine Warnung aussprechen, falls ihr bei sowas empfindlich reagiert. Fazit: "Rachesommer" ist harte Kost, aber über weite Strecken auch sehr unterhaltsam. Walter Pulaski ist ein toller Ermittler und die Story wird von Andreas Gruber gewohnt spannend erzählt, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Absolute Empfehlung für Krimifans! Jetzt geht es direkt weiter mit dem "Racheherbst"

Lesen Sie weiter

Zum Inhalt Leipzig: Walter Pulaski hat früher beim Landeskriminalamt gearbeitet. Jetzt ist er beim Kriminaldauerdienst. Er wird in eine psychatrische Spezialklinik in Leipzig gerufen. Natascha, eine junge Frau, hat anscheinend Selbstmord begangen. Während seiner Ermittlungen stößt Pulaski auf weitere Todesfälle junger Menschen.... Wien: Evelyn Meyers ist Anwältin in Wien. Innerhalb kurzer Zeit sterben vier wohlhabende Männer unter merkwürdigen Umständen und in der Nähe wurde immer eine junge Frau gesehen.... Meine Meinung Andreas Gruber erzählt einen spannenden Thriller. Die Geschichte hat zwei Haupterzählstränge. Zum einen ist da Walter Pulaski, der in Leipzig ermittelt und zum anderen Evelyn Meyers als Anwältin in Wien. Beide ermitteln an scheinbar verschiedenen Fällen. Als sie ihre Untersuchungen in den norddeutschen Raum führen, treffen sie sich eher zufällig in einer psychatrischen Einrichtung und stellen fest, dass sie nach der gleichen Person suchen. Rachesommer ist der erste Teil der Walter Pulaski Reihe. Ich kenne bereits Rachewinter und wollte nun wissen, wie alles begann. Die Story gefällt mir sehr gut. Auch wenn sich anfangs kein wirklicher Zusammenhang erkennen lässt, ist am Ende doch alles schlüssig und nachvollziehbar. Gelesen wird das Buch von Achim Buch. Er gibt den verschiedenen Protagonisten ihre eigene unverwechselbare Stimme und erzählt das Geschehene in einer ruhigen und angenehmen Art. Die beiden Erzählstränge werden zwischendurch durch Rückblicke unterbrochen, die es dem Hörer erleichtern, die begangenen Taten besser zu verstehen. Insgesamt gefällt mit der Rachesommer sehr gut und ich bin schon auf den Racheherbst gespannt.

Lesen Sie weiter

Evelyn Meyers arbeitet seit elf Jahren in der Kanzlei Krager, Holobeck & Partner als Anwältin für Zivilrecht. In der Kanzlei werden dank der beiden Staranwälte Krager und Holobeck vor allem die prominenten österreichischen Unternehmen vertreten. Nur ganz selten nimmt die Kanzlei private Mandanten an. So wie in dem Fall des vermeintlich verunglückten Heinz Prange. Erschlagen von einem kleinen batteriebetriebenen Kassettenrecorder, welcher ihm durch einen ausgelösten Airbag ins Gesicht geschleudert wurde. Doch irgendetwas stimmt an diesem Fall nicht. Das vermutet Evelyn Meyers insbesondere nachdem sie eine Verbindung zum verunglückten Rudolf Kieslinger entdeckt, der auf einer Baustelle ihres Onkels Jan umgekommen ist. Zuviel unglückliche Umstände für ihren Geschmack. Und deshalb fängt Evelyn selbst an ein wenig nachzuforschen. Parallel dazu ermittelt Walter Pulaski beim Kriminaldauerdienst Leipzig. Er wird zu einem Suizid in die geschlossene psychiatrische Anstalt Markkleeburg gerufen, welche auf die Behandlung multipler Persönlichkeitsstörungen spezialisiert ist. Dort hat sich die 19jährige Natascha Sommer das Leben genommen, welche vor knapp 10 Jahren nach schwersten Misshandlungen eingeliefert wurde. Ihre Therapeutin Sonja Willhalm hält einen Suizid jedoch für sehr unwahrscheinlich, da sich der Zustand von Natascha Sommer in der letzten Zeit merklich gebessert hatte. Und auf einmal entdeckt auch Pulaski Indizien, die den Selbstmord in Frage stellen. Und mit seiner „Kopf-durch-die-Wand“-Mentalität beginnt er eine Mordermittlung einzuleiten, die schon bald vom LKA übernommen wird. „»Hör zu!«, unterbrach Pulaski den Redeschwall seines Kollegen. »Bevor du den Jungs vom LKA die Schachtel mit den Unterlagen gibst, kopierst du alle Patientendossieres.« – »Du hast sie wohl nicht alle! Das sind siebzig Akten!«, stöhnte Malte. – »Mach es!« – »Warum, zum Teufel?« – »Ich habe nicht vor, den Fall abzugeben.«“ (S. 136) Nachdem ich vor einigen Jahren die Thriller von Andreas Gruber rund um Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez als Hörbucher kennenlernen durfte, habe ich mir dieses Jahr sein zweites Ermittlerteam vorgenommen: Evely Meyers und Walter Pulaski, von denen es inzwischen auch bereits drei Bände gibt. Und ich muss zugeben, ich wurde nicht enttäuscht. Mit Walter Pulaski hat Andreas Gruber einen ähnlich schrägen Vogel erschaffen wie Maarten S. Sneijder. Der kettenrauchende Asthmatiker war mir zwar zu Beginn nicht ganz so sympathisch wie der kiffende Sneijder, aber im Laufe der Zeit hat auch Pulaski genug Sympathie-Punkte bei mir gesammelt. Und mit Evelyn Meyers ist eine Protagonistin entstanden, die man so nicht erwartet. Sie ist humorvoll auf der einen Seite – eine sympathische katzenfreundliche Krimileserin – und auf der anderen Seite ist sie doch ziemlich verbissen, ehrgeizig und hat auch ihr eigenes Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen. Mit beiden Protagonisten hat Gruber Charaktere geschaffen, die genug Potential für die nächsten Bände dieser Serie mitbringen. Den Thriller kann man aufgrund eines klasse Spannungsbogens und einem guten Lesefluss in einem Rutsch verschlingen und man verliert nie den Spaß dabei. Von meiner Seite gibt es deshalb eine klare Leseempfehlung, insbesondere wenn man bereits Thriller von Andreas Gruber gelesen und diese für gut befunden hat.

Lesen Sie weiter