Leserstimmen zu
Rachesommer

Andreas Gruber

Walter Pulaski (1)

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Inhalt: Vier Todesfälle, ein Mädchen, verschiedene Städte. In Wien ermittelt die Anwältin Meyers. Sie will und kann nicht glauben, dass vier wohlhabende Männer unter ähnlichen Umständen gestorben sind und beginnt somit ihre Ermittlungen. In Leipzig ist Pulaski mit mehreren Selbstmorden in psychiatrischen Kliniken konfrontiert. Auch Pulaski glaubt nicht an Zufälle und will der Sache auf den Grund gehen. Die Ermittlungen der beiden Überkreuzen sich und zusammen sind sie einem schrecklichen Geheimnis auf der Spur. Rezension: Der Start in die Geschichte ist rasant und spannend. Der Schreibstil ist von Anfang an sehr angenehm und schnell zu lesen. Die länge und die Aufteilung der Kapitel passen super zu der Geschichte. In dem Buch begleitet man abwechselnd Meyers und Pulaski, was sehr zu Spannung der Geschichte beiträgt. Durch die verschiedenen Perspektiven lernt man die Hauptcharaktere sehr gut kennen und ist auch immer gespannt was als nächstes passiert. Man muss automatisch miträtseln und überlegen wie denn die Fälle zusammenhängen und wie alles ausgehen wird. Mit dem Ende habe ich in dieser Form nicht gerechnet. Zwar hat man zum Ende hin einige Vermutungen aber dennoch konnte ich es nicht zu 100% vorhersehen. Die Charaktere werden in diesem Buch gut skizziert, man halt also das Gefühl die beiden in einer gewissen Art zu kennen. Man kennt nicht nur die guten Eigenschaften sondern auch die weniger guten wie z.B. das Pulsaki zu viel raucht trotz Asthma. Meinung: Ein toller Auftakt einer Reihe. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und ich hab sehr gerne darin gelesen. Die Spannung kam nie zu kurz und ich war sehr gespannt wie alles zusammenhängt und alles aufgelöst wird. Ich freue mich bereits auf die anderen Teile. Für 5 Sterne hat mir allerdings das gewisse Extra gefehlt. Ich würde es aber dennoch weiterempfehlen.

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"Rachesommer" ist der erste Teil der "Rache-Reihe" von Andreas Gruber. Hier führt der Autor zwei sehr gegensätzliche Protagonisten geschickt zusammen. Inhalt: Zwei Fälle - Eine Lösung?? Vier wohlhabende Männer sterben in Wien innerhalb kürzester Zeit bei verschiedenen Unfällen. Die Anwältin Evelyn Meyers ist die Einzige die nicht an einen Zufall glaubt. Gleichzeitig begehen in Leipzig mehrere Jugendliche, Insassen von psychiatrischen Kliniken, Selbstmord. Der Kommissar Walter Pulaski glaubt nicht an Selbstmord und beginnt zu ermitteln. Die Nachforschungen zu beiden Fällen führen Evelyn und Pulaski zusammen. Haben ihre Fälle mehr miteinander zu tun, als sie ursprünglich dachten? Meine Meinung: Der Schreibstil von Andreas Gruber ist locker und lässt sich super lesen. Durch die kurzen Kapitel und den tollen Schreibstil habe ich das Buch an 2 Tagen durchgelesen. Die Story ist von Anfang an sehr komplex. Trotzdem kommt man nicht durcheinander. Die Kapitel sind aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, zum einen aus der Sicht von Evelyn und zum anderen aus der Sicht von Pulaski. Beide ermitteln auf ihre Art und decken den Fall immer weiter auf. Obwohl die Protagonisten Evelyn und Pulaski und somit ihre Perspektiven sehr unterschiedlich sind, konnte ich mich in beide gut hineinversetzen und fand beide sehr authentisch. Das Buch ist generell eher ruhig und nicht extrem spannend. Da die Protagonisten immer neue Erkenntnisse erlangen und der Fall immer weiter geht, wird es trotzdem nicht langweilig. Die Lösung des Falls fand ich sehr erschreckend und vom Autor gut ausgearbeitet. Ein bisschen mehr Details zu dem Fall hätte mich durchaus interessiert, muss aber meiner Meinung nach nicht unbedingt sein. Fazit: "Rachesommer" ist ein toller Auftakt zu einer neuen Reihe und macht Lust auf die weiteren Teile. Die Protagonisten sind sehr verschieden und harmonieren trotzdem super zusammen. Das ein Fall aus zwei unterschiedlichen Richtungen gelöst wird fand ich sehr interessant und toll gemacht.

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Vor einigen Wochen bekam ich den Krimi/Thriller "Rachewinter" zum Geburtstag geschenkt. Da es sich um den dritten Band einer Reihe handelt, und ich diese immer gerne in der richtigen Reihenfolge lese, habe ich mich um ein Rezensionsexemplar zum ersten Band "Rachesommer" beworben und hatte das Glück ein Exmplar vom Verlag zugeschickt zu bekommen. "Rachesommer" startet rasant und hat mich von den ersten Seiten an gefesselt. Andreas Grubers Schreibstil und der Aufbau des Buches machen es einem leicht in das Buch einzusteigen. Die Kapitel sind immer nur einige Seiten lang und enden meist mit einem fiesen kleinen Cliffhanger, so dass man den Drang verspürt, immer gleich weiter zu lesen. Es wird immer im Wechel aus der Perspektive von Walter Pulaski oder Evelyn Meyers an den unterschiedlichen Schauplätzen erzählt, auch wenn sich später die Handlung und Fälle, geschickt miteinander verstrickt, überschneiden. Überwiegend blieb es spannend, aber ein paar Szenen haben sich ein wenig gezogen, dies war jedoch so minimal, dass ich hier nur geringe Abzüge für geben würde. Mit Walter Pulaski und Evelyn Meyers hat Gruber ein angenehmes Gespann entwickelt. Beide haben in der Vergangenheit Schicksalsschläge erleiden müssen und somit auch die ein oder andere Ecke und Kante, was sie einem noch ein wenig sympathischer macht und sie authentischer wirken lässt. Die Handlung wird in kleinen Schritten aufgedeckt und zusammengefügt, der Leser hat die Möglichkeit mitzurätseln und wird auch das ein oder andere Mal auf die falsche Fährte gelockt. Insgesamt ein spannender und mitreißender Krimi mit einem Fall der Missbrauch, Misshandlung und Verschleppung Minderjähriger beinhaltet, also auch nicht unbedingt ganz leichte Kost, richtig blutig ist es aber nicht. Ich würde den Roman daher im Bereich Krimi einordnen, da es eher um die Ermittlungen und das Auflösen des Falles geht, als um die Taten an sich. Auf jeden Fall eine Reihe, die ich weiterverfolgen werde, da dieser Band aufgrund der erzeugten Spannung und der sympathischen Hauptfiguren punkten konnte.

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Habe dieses Buch original signiert von meiner Tochter zum Geburtstag geschenkt bekommen.Ich bin begeistert vom kongenialen Duo: Evelyn Meyers & Walter Pulaski.Man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen,bis die letzte Seite gelesen ist! Lieber Andreas,Du erinnerst mich vom Schreibstil sehr stark an Andreas Franz-weiterso und ich freue mich schon auf den Racheherbst & Rachewinter.Werde auch zum Wiederholungstäter :) !

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Rachesommer

Von: Nicole Plath

27.07.2017

Kommissar Walter Pulaski hat Zweifel an dem Selbstmord einer 19-jährigen Frau, welche Patientin in einer Leipziger psychiatrischen Klinik war. Pulaski hört von ähnlichen Todesfällen. Er glaubt nicht an Zufall und fragt sich, wer es auf kranke Jugendliche abgesehen haben könnte. In Wien sterben vier Männer – alle unter ähnlichen Umständen. Anwältin Evelyn Meyers versucht herauszufinden, was dahinter steckt. Zwei Städte – zwei verschiedene Fälle. Pulaski und Meyers kommen jeder für sich der Lösung des eigenen Falles sehr nahe. Doch erst, als sie sich begegnen und zusammenarbeiten, kommen sie der Wahrheit auf die Spur. „Rachesommer“ ist ein guter Thriller, der neben zwei Handlungssträngen auch schildert, wie der Mörder seine Opfer umbringt. Es ist ein spannender Roman mit guten Charakteren. Pulaski und Meyers sind starke Figuren. In der Geschichte kommen Emotionen verschiedenster Arten und Schatten der Vergangenheiten an die Oberfläche. Sie nimmt den Leser mit, und die Ereignisse gehen auch nicht spurlos an ihm vorbei. Mit viel Feingefühl hat sich der Autor einem komplexen Thema genähert. Der Roman hat viele Wendungen, so wie es der Leser auch bei einem guten Thriller erwarten darf. Das Buch ist der Auftakt einer Reihe. Mal sehen, wie sich die Figuren weiter entwickeln werden.

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In Wien sterben vier wohlhabende Männer im besten Alter innerhalb kürzester Zeit unter ähnlichen Umständen. Evelyn Meyers, Anwältin in einer angesehenen Kanzlei, glaubt nicht an einen Zufall. In Leipzig sollen mehrere Jugendliche in psychiatrischen Kliniken Selbstmord begangen haben. Kommissar Pulaskis Misstrauen ist geweckt und so beginnt er zu ermitteln. Seine Nachforschungen bringen ihn mit Evelyn zusammen. Ihre Spur führt sie an die Nordsee zu einem Schiff das ein schreckliches Geheimnis birgt... Rachesommer aus der Feder von Andreas Gruber ist der erste Teil um Walter Pulaski und Evelyn Meyers. Das Buch beginnt mit zwei Handlungssträngen, einen in Wien und einen in Leipzig. Sowohl Evelyn Meyers als auch Walter Pulaskis ermitteln getrennt voneinander in einem Fall mit ungewöhnlichen Todes- bzw Selbstmordfällen. Die Spuren führen die beiden nach Norddeutschland, wo die beiden aufeinander treffen und sie feststellen das ihre Fälle zusammenhängen. Unterbrochen werden diese Erzählstränge durch Rückblenden die dem Leser einen Teil der Todesfälle näher bringen. Der Schreibstil des Autors lässt sich wirklich gut und flüssig lesen, der Spannungsbogen ist gut aufgebaut und hält sich bis zum Showdown, der die Handlungsstränge und die beiden Fälle gekonnt zusammenführt. Auch wenn mir als Leser schnell klar war wohin die Reise gehen könnte, blieb mir bis kurz vorm Schluss der oder die Täter ein Rätsel, was mir wirklich gut gefallen hat. Die Protagonisten Evelyn Meyers und Walter Pulaski wirken sympathisch, mit Ecken und Kanten, und jeder von ihnen hat sein Päckchen zu tragen. Während bei Pulaski dies als Informationen im Hintergrund abgehandelt wird und somit nicht weiter auffällt in der Geschichte, sondern nur für eine gefühlte Nähe zum Protagonisten sorgt, drängt sich Evelyns Vergangenheit und Problem schon mal richtig in den Vordergrund. Es passte gut in die Geschichte und war auch spannend erzählt, da einem aber kaum noch ein Protagonist bei Thrillern oder Krimis über den Weg läuft, der nicht einen persönlichen Konflikt oder "Schaden" hat, fand ich es irgendwie ein ganz klein wenig schade das es sich auch hier so verhielt. Mein Fazit: Ein gelungener und spannender Thriller den ich verschlungen habe, meine Leseempfehlung geht hier an die Thrillerfans.

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Kommissar Walter Pulaski hat sich vom LKA an die normale Polizeidienststelle in Leipzig versetzen lassen. Sein Asthma verhindert eine Karriere. Als Ermittler wird er dadurch nicht dümmer. Ein Todesfalls in einer psychiatrischen Einrichtung gibt ihm Rätsel auf. Ein traumatisiertes junges Mädchen soll sich umgebracht haben. Bereits seit zehn Jahren ist sie in Behandlung und eine Heilung war nicht in Sicht. Der jungen Anwältin Evelyn Meyers in Wien geht es ähnlich. Mehrere ältere Männer sind bei eigenartigen Unfällen gestorben und Evelyn ist die einzige, die nicht an simple Unfälle glauben kann. Verschiedene Ermittler - verschiedene Fälle, so scheint es zunächst. Wo könnte schon eine Verbindung zwischen so unterschiedlichen Toten bestehen. Unabhängig voneinander ermitteln Pulaski und Meyers. Jeder eckt auf seine eigene Art an, da sind sie sich wohl durchaus ähnlich, obwohl sie sich nicht kennen. Doch beide bestehen hartnäckig auf ihrem Misstrauen und versuchen ihren Sachen auf den Grund zu gehen. Nach und nach ergeben sich dabei für den Zuhörer dieser Lesung Hinweise, dass die Begebenheiten tatsächlich in einem Zusammenhang stehen. Doch bis auch die Ermittler von diesem Zusammenhang erfahren und sich auch begegnen, vergeht eine ganze Weile. Eine Weile, die sich für den Zuhörer dieser intensiv vorgetragenen Lesung sehr kurzweilig gestaltet. Man folgt Pulaski und Meyers auf ihrem Weg, der sie auf unterschiedlichen Pfaden zu ihrem Treffpunkt führt. Kleine Informationsteilchen, die immer mehr Neugier wecken, aber irgendwann auch eine gewisse Sorge vor dem, was geschah und auch um die inzwischen sympathisch gewordenen Ermittler, die sich nicht von ihrem Weg abbringen lassen. Sowohl Evelyn Meyers als auch Walter Pulaski setzen sich gegen alle Wiederstände durch. Da nimmt man schon mal Urlaub, um inoffiziellen Spuren nachgehen zu können. Und man gräbt auch mal dort, wo man eigentlich nichts zu suchen hat, um des Rätsels Lösung zu finden. Mit ihrem unkonventionellen Verhalten, ihrer Gewieftheit und Intelligenz machen Meyers und Pulaski Freude in einem Fall, der wirklich etwas bitter ist.

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