Leserstimmen zu
Tausendschön

Kristina Ohlsson

Fredrika Bergman / Stockholm Requiem (2)

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Klapptext Ein junges Mädchen wird am Mittsommerabend überfallen und vergewaltigt. Fünfzehn Jahre später stirbt ein Mann bei einem Unfall mit Fahrerflucht, doch niemand scheint ihn zu vermissen. Zeitgleich begehen ein Pfarrer und seine Frau Selbstmord. Oder hat es nur den Anschein? Das Team um Alex Recht und Fredrika Bergman beginnt zu ermitteln. Nicht nur der augenscheinliche Doppelselbstmord des Ehepaars wirft bald Fragen auf. Die Zeit läuft den Ermittlern davon, doch diejenigen, die ihnen die entscheidenden Hinweise geben könnten, hüllen sich in Schweigen … Meine Meinung Dies ist mein zweites Buch aus dieser Reihe. Der Vorgänger Aschenputtel hat mir gut gefallen und somit war ich gespannt, wie dieses Buch sein wird. Das Thema im Buch fand ich schon sehr interessant, denn auch heute ist dieses Thema, mit Migranten, sehr Aktuell und bietet einiges, worüber man schreiben kann. Leider bin ich irgendwie nicht richtig in diese Geschichte rein gekommen. Es waren mir einfach zu viele Charakteren vorhanden, was bei mir erstmal für Verwirrung sorgte. Irgendwie war es von allen etwas zu viel. Ich weiß gar nicht wie ich das erklären kann, aber mir waren hier einfach zu viele Handlungsstränge. Es war einfach beim lesen nicht mehr Möglich, den ganzen Handlungssträngen nach zukommen. Dadurch fiel es mir echt schwer, der Geschichte zu folgen. Wie das Sprichwort schon sagt Weniger ist manchmal mehr. Was ich gar nicht so schlecht fand, war dann das ende der Geschichte. Da gab es für mich noch eine kleine Überraschung, was ich gar nicht gedacht hätte. Schade das Buch konnte mich diesmal nicht ganz überzeugen.

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Der zweite Fall für Fredrika Bergman und Alex Recht ist sehr aktuell und brisant. Es geht um Flüchtlinge und wie manche Menschen deren Not ausnutzen. Dabei rückt eine Familie stärker in den Fokus. Der schöne Schein der Familie bröckelt während der Untersuchungen immer mehr. Es gibt diesmal sehr viele Verwicklungen und Nebenhandlungen, die die Geschichte etwas undurchsichtig werden lässt. Manchmal kam ich mit den Charakteren durcheinander und musste dann noch einmal nachlesen. Spannung gab es jedoch bis zum Schluss, auch wenn sie zwischendurch etwas nachließ. Die dunklen Seiten von manchen Personen in dieser Geschichte konnte man erahnen, aber Kristina Ohlsson baute trotzdem noch einige überraschende Wendungen mit ein. Gut hat mir die Weiterentwicklung von Fredrika Bergman gefallen. Doch auch sie kommt trotz Schwangerschaft nicht zur Ruhe. Peder und auch Alex Recht kämpfen beide um ihre Ehen bzw. Frauen und verlieren dabei manchmal die Ermittlungen aus den Augen. Insgesamt ein gut gestrickter Thriller, der wieder die dunklen Seiten der Gesellschaft zeigt. Aber er ist leider nicht ganz so stark und klar geschrieben wie der erste Band. Ich werde jedoch den dritten Band lesen, um zu sehen, wie sich das Team weiterentwickeln wird.

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Der Prolog des Thrillers beginnt mit einer Rückblende und einer schlimmen Vergewaltigung. In der Gegenwart wird dann ein Ehepaar tot aufgefunden. Alles sieht zunächst nach einem Selbstmord aus, aber die Ermittler erkennen schnell, dass es sich um Mord handelt. Gleichzeitig öffnet die Autorin einen Handlungsstrang in Bagdad und einen in Bangkok. Lange laufen diese dann parallel nebeneinander. Erst nach und nach führen diese zusammen. So wird der Leser erst auf die Fährte von Flüchtlingen und Schlepperbanden gelotst, dann aber offenbart sich doch ein familiäres Drama. Daneben haben so ziemlich alle aus der Ermittlergruppe ihre Probleme, mit denen der Leser konfrontiert wird. Mir ging es dabei aber so, dass dies mich diesmal eher störte. So kam bei mir bei diesem Buch nicht wirklich die große Spannung auf. Für mich ein solider Thriller, aber nicht mehr.

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