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Leserstimmen (155)

Deborah Harkness: Die Seelen der Nacht (Diana & Matthew Trilogie) (1)

Die Seelen der Nacht Reinhören

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€ 16,95 [D]* inkl. MwSt.
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Hörbuch Download (gek.) ISBN: 978-3-8371-1264-1

Erschienen:  26.09.2011
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kundenrezensionen

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Super

Von: Dorothea Müller Datum : 17.11.2016

buecherebooksmehr.wordpress.com

Diana Bishop ist Historikerin mit Leib und Seele. Dass in ihr zudem das Blut eines uralten Hexengeschlechts fließt, das versucht sie in ihrem Alltag möglichst zu ignorieren. Als sie aber über ein magisches Manuskript stolpert. Ändert sich alles und plötzlich sind nicht nur Hexen, sondern auch Dämonen und Vampire hinter ihr her. Matthew Clairmont hilft ihr ein 1500 alter Vampir, doch zwischen ihnen scheint mehr zu sein.

Langsam wird man in eine Welt voller Magie gezogen. Hier braucht man keinen Glauben das es einfach so in diese Welt gehört. Alles wird erklärt in einer Form, das es sogar logisch ist. So wird die ganze Geschichte noch realer und interessanter. Diana ist mir gleich von der ersten Seite an sympathisch und mit ihren Kommentaren vertreibt sie sogar etwas die düstere oder verstaubte Atmosphäre. Als dann Matthew auftaucht, steigt auch die Spannung. Es hat etwas gedauert, bis ich wirklich mit ihm warm geworden bin. Bis zum Schluss ging ich gebannt an den Worten der Geschichte und konnte es nicht erwarten auf die nächste Seite zu blättern. Band 2 und 3 habe ich mir auch gleich noch geholt und liegen jetzt bereit zum Lesen.

Ich bin vollkommen darin versunken...

Von: Kaylie Datum : 03.05.2016

kaylies-life-of-books.blogspot.de/


Meine Meinung


Eine Liebe, stärker als das Leben selbst …:

Worum geht es: Diana Bishop ist das Kind zweier mächtigen Hexen. Als sie im alter von sieben Jahren ihre Eltern verliert, entschließt sie sich der Magie abzuschwören und ein "normales" Leben zu führen. Sie wird eine grandiose Wissenschaftlerin. Ihre Welt: alte Manuskripte. Doch um sie herum wimmelt es von Hexen, Dämonen und Vampiren. Als sie bei einer Recherche auf ein altes verschollen geglaubtes Manuskript stößt, schwebt sie in großer Gefahr. Doch sie bekommt überraschend Hilfe von einem Geschöpf, vor dem sie jeder gewarnt hat....


Zum Cover: Das Cover, war das erste was mir bei diesem Buch aufgefallen ist. Ich liebe die Blumen darauf. Der Titel ist recht klein und in weiß in eine Ecke gedruckt.

Fakten: Die Seelen der Nacht ist wirklich ein gelungedes Buch. Nach einem nicht ganz leichten Einstieg wird man quasi in das Buch gesogen und kann es nicht mehr an die Seite legen. Die Protagonisten Diana und Matthew sind auf der einen Seite geheimnissvoll und auf der anderen Seite unglaublich liebenswürdig. Die Geschichte hinter diesem Buch ist einnehmend und sehr gut recheriert. So finden z.B. viele Gespräche statt, die sich mit Wissenschaft oder auch Wein beschäftigen. Diese sind absolut wahrheitsgemäß und liesen alles unglaublich Real wirken.
Der Schreibstil ist angenehm und einnehmend. Ich bin komplett in der Geschichte versunken und kann kaum glauben das es schon vorbei ist (zumindest mit dem ersten Teil). Jetzt habe ich wirklich dieses dicke Buch in knapp 3 Tagen gelesen. Jeder Charakter ist super ausgearbeitet und dem Leser fällt es leicht sich ein Bild zu Zaubern und doch lässt die Autorin platz für eigene Phantasien. Immer wieder werden neue Spannungsbögen aufgebaut und man Fiebern jedem Handlungstrang entgegen.


Mein Fazit

Was für ein toller erster Teil. Ich gehe mir mal schnell Teil zwei besorgen.
Weil ich am Anfang leichte Schwierigkeiten hatte und ich auch Platz nach oben lassen mag für die beiden nächsten Teile bekommt Die Seelen der Nacht von mir vier Schmetterlingsbücher.


Nach dem schwierigen Anfang, fesselnd...

Von: Sakura Datum : 01.05.2016

die-welt-der-gedanken.blogspot.de/

Nach dem ich den Klapptext gelesen hatte dachte ich, dass es einfach nur um ein besonderes Manuskript gehen würde aber das war dann ganz und gar nicht so, die Story ist viel komlexer als zu Anfang gedacht. Die Geschichte bewegt sich auf einen Kampf zu, welcher die Zukunft von Hexen, Vampiren und Dämonen bestimmen soll.
Die Hexe Diana Bishop und ihre anfangs vollständige Abneigung gegen Magie und alles was auch nur im entferntesten damit zu tun hat, ging mir irgendwann auf die Nerven. Dabei merkt sie nich einmal, dass sie dadurch ihre Sitauation nur noch verschlimmert.
Aber nach den ersten paar Kapitel konnte mich das Buch dann doch noch in seinen Bann ziehen, dabei haben mir die vielen wissenschaftlichen Begriffe auch nicht sonderlich was ausgemacht, manchmal fand ich das auch ganz interessant. Ich war neugierig wie es wohl als nächstes weiter gehen wird.
Matthew als Charakter hat mir auch sehr gefallen, er zeigt Diana, dass Magie ein natürlicher Teil ihres Lebens ist und langsam kann auch sie es akzeptieren.

[Rezension] Die Seelen der Nacht

Von: Mareike Datum : 20.02.2016

buch-challenges.blogspot.de/

Selten fällt mir eine Rezension so schwer wie zu Die Seelen der Nacht. Ich habe mich mit dem gesamten Roman ja schon schwer getan, weil er so unglaublich detailreich ist und somit viele Längen entstehen. Immer wieder habe ich daher das Buch unterbrochen und etwas dazwischen gelesen, dass mich einfach mehr angesprochen hat. Dabei ist Die Seelen der Nacht nicht schlecht - überhaupt nicht! Die Art, wie die Geschichte aufgebaut ist und wie die Autorin das Setting beschreibt, ist sehr gelungen. Ich finde gerade die Verknüpfung von Wissenschaft und übersinnlichen Wesen interessant. Ich habe viel über alte Mythen, Alchemie und Co. gelernt und fand die Szenen, in denen es um wissenschaftliche Zusammenhänge ging, immer sehr spannend. Allerdings muss man einige Geduld mitbringen und sich auf die wirklich sehr detailreiche Schilderung einlassen. Ich habe letztendlich übrigens das Hörbuch gekauft und Abschnitte zwischendurch gehört, einfach um die Geschichte endlich beenden zu können.

Positiv ist für mich, dass sich die Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptfiguren einmal sehr langsam entwickelt. Der Vampir Matthew Clairmont beginnt mit vorsichtigem Werben und gibt dabei immer wieder an, er habe so viel Zeit. Das mag stimmen, nur leider lebt Diana als Hexe keineswegs länger als normale Menschen, weswegen sie ihrer Meinung nach eigentlich keine Zeit fürs langes Werben hat. Die Autorin zelebriert schon fast die Findung der zwei Wissenschaftler und überstürzt dabei absolut gar nichts. Ab und an habe ich dennoch die Augen verdreht, denn wen interessiert es schon ALLE Gänge eines Menüs zu erfahren und welche Teile ein Vampir davon nun essen kann und welche nicht? Oft verbrachten Diana und Matthew auch ihre Zeit mit diversen Sportarten (in denen sie natürlich so gut wie immer perfekt waren) oder tranken Tee und Wein. Überhaupt sind die Informationen in praktisch jeder Richtung ausführlich und decken die komplette Bandbreite ab. Egal ob es um das Alter und die Herkunft eines Weines ging oder um komplizierte alchemistische Experimente. Natürlich ist es immer schön, einige Informationen dazu zu bekommen, wie die Autorin ihre Vampire und das Setting sieht und verbindet, aber oftmals war es einfach zu viel.

Mathew ist mein Lieblingscharakter in der Geschichte und zwar nicht, weil er ein Vampir ist. Das kommt nämlich gar nicht so sehr zum Tragen, wie man meinen könnte, denn dass Diana eine Hexe ist, steht mehr im Vordergrund und ihre Gabe ist der Anstoß für alle folgenden Unwegbarkeiten, die das Paar umschiffen muss. Matthew hingegen kommt mir oft wie ein Schurke vor, denn er ist düster und verbirgt immer wieder Informationen. Meistens kann man ihn nur aus Dianas Sicht kennen lernen - auch wenn das schon sehr intensiv ist. Ab und an berichtet er von seinem leben oder man erfährt über anderen Charaktere etwas von seiner Historie und hier hätte ich mir sogar wiederum gewünscht, dass da noch mehr kommt. Denn ich liebe es, Geschichten aus vergangenen Jahrhunderten zu lesen und ein 1500 Jahre alter Vampir hat bestimmt noch eine Menge Anekdoten auf Lager.
Komischerweise hat mir Diana als Charakter gar nicht gefallen, obwohl sie, genau wie ich, gerne in Bibliotheken sitzt und alte Manuskripte liest. Sie war für mich aber einfach zu perfekt, auch wenn sie ihre Kräfte vor allem zu Beginn des Buches gar nicht kennt. Sie ist nicht nur klug und historisch bewandert, sie ist auch sehr sportlich (und es gab eine Menge Sportarten, die sie innerhalb der Geschichte ausprobiert hat). Nebenbei verfügt sie über so viel Magie, wie seit Generationen keine Hexe mehr. Mir war sie damit zu glatt. Ihre negativen Eigenschaften haben bei Weitem dieses "Superhelden-Image" nicht aufbrechen können. Ich mag Charaktere mit Ecken und Kanten und das hat mir einfach an dieser Stelle gefehlt. Ich hoffe, dass sie in Shadow of Night ein wenig menschlicher wird.

Die Atmosphäre ist in Die Seelen der Nacht wirklich dicht gestrickt. Es ist ein Buch, dass einen Leser so richtig in seinen Bann ziehen kann, wenn man sich vorher bewusst ist, dass es durch die langen Beschreibungen nicht immer gleich spannend ist. Wirklich interessant wird es erst zum Ende hin, wenn sie Handlung Fahrt aufnimmt. Hätte man mich nach der ersten Hälfte des Buches gefragt, ob ich Band 2 lesen möchte, hätte ich verneint, aber die Autorin schafft es am Ende doch, dass ich neugierig bin, wie es weitergeht. Ich habe eine vage Idee, wie es in Shadow of Night weitergehen könnte und werde wohl doch zur deutschen Übersetzung greifen, wenn das Buch erscheint.

Bewertung
Die Seelen der Nacht ist ein magischer Roman, mit einer dichten Atmosphäre. Der langatmige Aufbau schmälert das Lesevergnügen allerdings, auch wenn der Fantasyroman dadurch erstaunlich realistisch bleibt. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung. Shadow of Night ist Mitte Juli auf englisch erschienen, so dass es wohl nicht mehr all zu lange dauert, bis es auch auf deutsch weiter geht.

Wandel auf den Spuren einer sehr verqueren und spritzigen Hexe!

Von: Charlene Sander Datum : 13.10.2015

leselustleseliebe.wordpress.com/

Vergesst alle Fantasy-Geschöpfe, die ihr bisher gekannt habt. Lasst die Feen, Elfen, Drachen, Gnome, Zwerge, Medusen, Zyklopen und anderen Wesen hinter euch, denn jetzt kommt Diana Bishop und sie ist eine einmalige Hexe…

Inhalt:
Alles beginnt mit Dr. Diana Bishops Fund. In der Bodleian Bibliothek in Oxford recherchiert sie für eine Rede, die sie in einigen Wochen zu halten hat, als ihr dieses alte Buch unterkommt. Eigentlich setzt sie ihre Magie ja nicht ein, die sie normalerweise unterdrückt und nicht kontrollieren kann, doch als sie die Urquelle dieser Macht vor sich hat, kann sie nicht widerstehen und öffnet es. Später am Abend gibt sie es zurück und seitdem bleibt das Buch verschwunden. Ungünstig, äußerst ungünstig für Diana, denn die magische, gefährliche Welt, von der die Menschen nichts ahnen, hat ihren Fund mitbekommen und sowohl die Hexen als auch Vampire und Dämonen wollen es für sich beanspruchen. Wie gesagt, sehr ungünstig für Diana, denn ohne ihre Kräfte, kann sie sich nicht zur Wehr setzen. Da wiederum ist es gut, dass sie den Vampir Matthew Clairmont kennenlernt, der hartnäckig an ihrer Seite bleibt und sich mehr und mehr in ihr Herz schleicht. Doch welche Absichten stecken hinter seinem Verhalten?

Meine Meinung:
Jede und ich meine wirklich jede der 800 Seiten besaß auf mich eine absolut fesselnde Wirkung. Deborah Harkness hat einerseits einen unglaublich intelligenten Roman verfasst, den sie mit historischen, biologischen und nicht zuletzt fantastischen Elementen anreicherte und zu einem gesamten Meisterwerk zusammensetze und andererseits eine romantische Ader mitschwingen lassen, die wohl jedes Herz berühren wird. Einmal durch die Intelligenz und einmal durch die besagte Liebe. Die Welt, in der Diana Bishop ihre Fähigkeiten entdeckt ist genauso wie unsere, nur dass sie von drei zusätzlichen Fabelwesen bewohnt wird. Den, Hexen, Vampiren und Dämonen. Es ist schwer, durch eine Rezension den Witz und Charme, den diese Figuren, vor allen Dingen Diana versprühten, wiederzugeben oder nahezubringen, mit welch Schalk im Nacken manche Szenen vor meinem inneren Auge aufblitzten. Die Handlung spielt hauptsächlich in Oxford, England, doch zu meinem Glück blieb es nicht nur dabei und wohin Deborah Harkness die Protagonisten und ihre LeserInnen noch so alles verschlug…? – Findet es heraus! Im Zentrum steht die Liebe von Diana zu einem Vampir. Doch diese Liebe ist verboten, denn die verschiedenen “Gattungen” sollen sich nicht mischen, dadurch könnte etwas Unvorhersehbares geschehen. Während Diana also ihre Liebe entdeckt, holt ihre Vergangenheit sie ein, in der die Ermordung ihrer Eltern dazu führte, dass sie ihre Hexenkräfte unterdrückte und weitestgehend ignorierte. Doch das ist noch nicht alles, denn dieses ganze Drama umfasst noch unzählig, viele mehr Komponenten, die es sich beim Lesen dieses Romanes einfach zu entdecken lohnt. Deborah Harkness zog mich in einen magischen Strudel aus Hexereien, dämonischen Kräften und blasierten, arroganten, unglaublich schönen Vampiren und die Atmosphäre, die mir in jedem Satz entgegenschlug, ließ mich in Begeisterungsstürme ausbrechen! Endlich einmal erlebte ich einen Vampir, der über das Stadium der Pubertät weit hinausgeschritten war und sich gebahrte wie ein Mann mit Prinzipien, der glaubwürdig einen Vampir verkörperte, das einerseits einem Jagdtier gleicht und andererseits seine Triebe zu beherrschen vermag und seine übermenschlichen Fähigkeiten sinnvoll einsetzt. So wurde Diana teilweise von ihrem Vampir herumkommandiert, weil es seine Natur ist, obwohl sie sich dennoch immer wieder zu behaupten versucht, hauptsächlich war es jedoch das Köstlichste diese beiden Figuren auf ihren Abenteuern zu begleiten. Ich habe so vieles in dieser Geschichte entdecken können, die sich anmutig und rasant weiterentwickelt, viele mysteriöse Geheimnisse versteckt und ein Geheimtipp ist, den viele lesen sollten und an den ich tief in meinem Herzen glaube!

Mein Fazit:
Spannung pur. Deborah Harkness entführt ihre LeserInnen in eine Welt voller betörender Reize, gefahrvollen Mächten und sinnlichen Beziehungen, die für ihre Betrachter nicht immer ein gutes Ende nehmen. Historik, Romantik, Fantasy, Alchemie, Wissenschaft und viele, allgemeine Kenntnisse verhalfen „Die Seelen der Nacht“ zu diesem Wunderwerk, was es am Ende wurde und wer weiß, vielleicht ist die Autorin nicht sogar selbst eine Hexe und teilt in dieser Geschichte ihre Geheimnisse mit uns und für jeden präsentiert sich dieses Werk anders? ;) – Findet es heraus und wandle mit Diana Bishop, einer sehr verqueren Hexe, auf den Spuren der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft!

Meine Meinung

Von: Diana Jacoby für Chattys Bücherblog aus Bretten Datum : 23.09.2015

Die Seelen der Nacht
Deborah Harkness

Rezension vom 17.08.2015 (15)

Meine Meinung:

Obwohl es sich bei dem Buch nicht unbedingt um mein bevorzugtes Genre handelt, ich jedoch all die positiven Bewertungen gelesen habe, wollte ich mich nun doch einmal dieser Geschichte widmen.

Anfangs war ich von den Protagonisten, hauptsächlich von Diana sehr angetan. Auch die Story fand ich anfangs sehr interessant. Dann aber jedoch habe ich irgendwie den Faden bzw. den Zugang verloren. Während ich im ersten Drittel noch Feuer und Flamme für das Buch war, hatte ich mit dem Rest meine Mühe. Langweilige Dialoge, fragwürdige Geschehnisse. All das, weshalb das Buch wohl auch so lange auf meinem SUB lag.

Ich musste einfach feststellen, dass ich aus den Vampirgeschichten einfach rausgewachsen bin.

Fazit:

Für Liebhaber vom Fantasy speziell Vampirgeschichten ist es bestimmt ein sehr schönes Buch. Ich bleibe dann doch lieber bei meinen Krimis und historischen Romanen.

Den zweiten und mittlerweile auch dritten Band dieser Serie werde ich mir wohl sparen.

Und ehrlich gesagt habe ich auch nicht verstanden, wofür die 5-6 leeren Seiten am Ende des Buches sind.

Die Seelen der Nacht

Von: Sara Bow Datum : 31.08.2015

https://www.youtube.com/user/OfficialMissBow

Wow. Die Seelen der Nacht von Deborah Harkness ist seit langem eines der besten Bücher, dass ich gelesen habe. Sie hat es geschafft eine perfekte Mischung aus Hexen, Vampiren, Liebe und Historik zu einem Roman zusammen zufügen. Ich hatte wirklich unheimlich viel Spaß an diesem Buch und konnte es kaum aus der Hand legen. Ich freue mich, dass dies erst der Auftakt einer Trilogie ist und der dritte Band, Das Buch der Nacht, ebenfalls schon erschienen ist. Die Geschichte behandelt übrigens auch das Thema Zeitreise, womit ich gar nicht gerechnet habe. Die Protagonisten in „Die Seelen der Nacht“ haben mir wirklich sehr gut gefallen. Jeder hat seinen eigenen liebenswerten Charakter. Durch ihre detaillierte Beschreibungen und tollen Schreibstil hat die Autorin bei mir voll ins Schwarze getroffen. Ich freue mich sehr darauf den nächsten Band zu verschlingen.

Hexen und Vampire - eine spannende Mischung

Von: nef Datum : 19.08.2015

www.buchjunkies-blog.de

Inhalt:

Diana Bishop ist Historikerin durch und durch. Aus einem unerfindlichen Grund ist sie leider nicht nur irgendeine Historikerin, nein, die Geschichte liegt ihr im Blut, denn sie ist eine Hexe. Weit ab im nebligen London versucht sie dennoch ein Leben ohne Magie zu leben, sehr zum Verdruss ihrer zwei Tanten daheim in Madison. Sie wollen, dass Diana sich endlich zu ihrem Erbe bekennt, doch seit dem unfreiwilligen Tod ihrer Eltern hat sie die Magie verbannt und sieht sich soweit menschlich wie möglich. Was sie nicht weiß ist, dass sie ihre Gene soweit verdrängen kann wie sie will, außenstehende magische Wesen, und davon gibt es immerhin drei verschiedene Arten, wissen immer wer und was sie ist. Zudem ist Diana nicht irgendeine Hexe, sie gehört zum mächtigsten Familienstamm, was ihr hier und dort auch hilfreich ist.

Als Diana 7 Jahre alt war, wurden ihre Eltern auf brutale Weise in Afrika umgebracht und noch heute weiß keiner, wer es wirklich getan hat - Hexen, Vampire, Dämonen oder verängstigte Menschen. Seither lebt sie zusammen mit ihren zwei Tanten und ist mehr als genervt von ihren ewigen Ermahnungen, sie solle sich unter Ihresgleichen mischen.

An einem der üblichen Tage in der Bodleian Bibliothek kommt ihr ein altes Manuskript in die Hände. Sie spürt die Magie in diesem Werk und öffnet es unbewusst durch ihre Berührung. Sie ist hingerissen vom Inhalt und bekommt kaum mit, dass sie von vielen Augen beobachtet wird. Als sie fertig ist mit ihrer Suche in dem Schriftstück, gibt sie es an der Ausleihe zurück. Sehr zum Verdruss der magischen Wesen, die nun in einer unnatürlich hohen Anzahl die Bibliothek bevölkern. Denn viele sind hinter Ashmole 782 her und bisher galt es als verschollen. Wie kommt es also, dass Diana es einfach an der Ausleihe anfordern kann?

Auch der Vampir Matthew Clairmont befindet sich in der Bibliothek und zeigt nun reges Interesse an Diana. Diese wiederum fühlt sich aus einem für sie noch nicht ersichtlichen Grund zu dem abweisenden Vampir hingezogen, obwohl es so scheint, als wenn dieser ihr nur Ärger einhandeln wird. Kurz darauf wimmelt es in London von Hexen, Vampiren und Dämonen. Mit ihnen trifft sie auf Peter Fox, einem sehr unangenehmen Zeitgenossen, der nichts von vornehmer Zurückhaltung hält und Diana schnell klar macht, dass sie ihre Kräfte vielleicht doch ein wenig hätte trainieren sollen.

Während Diana und Matthew sich näher kennenlernen, wird klar, dass Dianas bisher ruhiges Leben vorbei ist. Als sie einen Umschlag mit einem Foto erhält, welches ihre toten und verstümmelten Eltern zeigt, bricht sie zusammen und nur Matthew kann ihr jetzt helfen, denn er weiß weit mehr als er preisgibt.

Meinung:
Deborah Harkness hat mit 'Die Seelen der Nacht' einen gelungenen Auftakt zur All Souls Trilogy vorgelegt. Von der ersten Seite an ist Diana sympathisch und man will schon wissen, wie schlägt sie sich ohne ihre Magie. Wenn dann Matthew dazu kommt, weiß man als Leser natürlich was passiert zwischen den Beiden. Da gibt es kaum Überraschungen, meiner Ansicht nach. Allerdings bietet das Buch neben der Liebesgeschichte auch viel Spannung und Aktion. Wenn man erst einmal akzeptiert hat, dass Hexen, Vampire und Dämonen unerkannt unter den Menschen leben, kann man sich ganz auf das Wesentliche der ersten Hälfte konzentrieren. Hier geht es um das Manuskript, dessen Inhalt und natürlich auch der Frage: Warum wollen es alle haben?
Leider gibt es einen Schnitt und die zweite Hälfte befasst sich dann größtenteils mit der Beziehung zwischen den zwei Hauptcharakteren. Auch hier gibt es Überraschungen und die Spannung lässt in keinem Fall nach, doch ich muss dafür einen halben Stern abziehen. Ich hätte mir gewünscht, dass hier die zwei Stränge näher miteinander verwoben sind.

Nun bin ich natürlich gespannt wie es weiter geht. Mit 800 Seiten ist der erste Teil alles andere als Lektüre für Zwischendurch und ich hoffe wirklich, dass die folgenden Teile halten können, was dieses Buch verspricht.

Ein wahnsinns Auftakt!

Von: Hauntedcupcake Datum : 17.08.2015

www.liebezwischendenzeilen.blogspot.ch

Diana Bishop ist eine begnadete Historikerin - und eine Hexe. Doch sie versucht zu leugnen, dass in ihr Hexenblut fliesst und wünscht sich ein normales Leben. Als ihr bei Recherchen ein magisches Manuskript in die Hände fällt, ist plötzlich die ganze magische Welt hinter ihr her - Hexen, Vampire und Dämonen. Da taucht Matthew Clairmont auf und bietet ihr seine Hilfe an, alles schön und gut, wäre Matthew nicht ein Vampir aus einer sehr einflussreichen Familie! Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt und so muss Diana schliesslich lernen mit ihrem Leben als Hexe klar zu kommen.

Deborah Harkness versteht es mit ihrer bildhaften Sprache eine wunderbar authentische Stimmung zu kreieren, in der man sich sofort verliert. Egal ob die Handlung in Oxford oder in der Auvergne in Frankreich spielt, man fühlt sich sofort an den Ort hin versetzt. Ihre Charaktere sind tiefgründig und haben ihre Stärken aber auch ihre Schwächen, sind allesamt auf ihre ganz eigene Art liebens- oder in manchen Fällen fürchtenswert.
Obschon Die Seelen der Nacht eine Fantasy-Geschichte ist, lebt sie ganz ohne kitsch oder übermässigem Trara. Frau Harkness behandelt die grundlegenden Fragen des Lebens "Woher kommen wir" und "Warum sind wir hier" und schafft eine ganz eigene Welt.

Fantasy für Erwachsene, ganz grosses Kino!

"Honig und Hoffnung"

Von: analog 2.0 Datum : 26.06.2015

analogzweinull.blogspot.de/

Dieses Buch hat mich von Seite 1 an sehr gefesselt, ziemlich zu Beginn landet man mit Diana Bishop, einer jungen Wissenschaftlerin in einer der großen Bibliotheken Oxfords. Diana ist Kind der lange verstorbenen Hexe Rebecca Bishop und des begabte Hexers Stephen Procotor. Seit dem Tod ihrer Eltern lebt sie in der Nähe von New York bei ihrer Tante Sarah, ebenfalls eine Hexe und ihrer Freundin Emily und verdrängt alles, was auch nur annähernd mit Magie zu tun hat. Während ihreren Nachforschungen in alten Unterlagen bekommt sie die alte, eigentlich verschollene Schrift, Ashmole 782, in die Hände und es geschieht magisches. Außerdem lernt sie Matthew Clairmont kennen, unverkennbar ein Vampir und denen gehen Hexen für gewöhnlich aus dem Weg. Man erfährt zu Anfang mehr über Dianas Familie und genau diese Details machen sie so sympatisch und obwohl es sich um einen Fantasy Roman handelt, hat man anhand des Schreibstils einfach keinen Zweifel daran, dass es sowohl Hexen und Vampire als auch Dämonen gibt. Man stellt auch nicht in Frage, ob es Yoga-Kurse für nicht menschliche Wesen gibt. Auf diese Weise könnte uns die Autorin wahrscheinlich einen vom Mond erzählen und wir würde ihr ohne zu zögern alles glauben. Die weitere Story selbst ist sehr bezaubern/ verzaubernd und im Gegensatz zu manch anderen Büchern sehr detailreich aber außerordentlich fesselnd geschrieben. Leider kann ich mir manchmal den Vergleich "Twilight für Erwachsene" nicht verkneifen, denn "Die Seelen der Nacht" bedient sich tatsächlich sehr vieler Klischees die man im laufe der Zeit über Vampire und Hexen aufgeschnappt hat. (Natürlich gab es die auch schon vor diesen beiden Romanen.) Matthew wird, wie sollte es auch anders sein, als besonders schön, erhaben und groß beschrieben. Natürlich ist er, wie es sich für einen Vampir gehört, wahnsinnig schnell, kann hören wie kein Zweiter und auch bei Tageslicht kann er sich frei bewegen. Na, kommt einem da etwas bekannt vor? Wie dem auch sei, "Die Seelen der Nacht" bekommt von mir definitiv den Vorzug, alleine schon für die wesentlich erwachsenere Art und Weise mit dem Thema umzugehen. Gerüche und Geschmäcker, meistens geht es um Wein, werden in diesem Buch sehr ausgiebig beschrieben. Vielleicht für den ein oder anderen schon zu viele Informationen, aber irgandwann glaubt man auch als Leser wirklich den Duft von Zimt und Nelken in der Nase zu haben wenn Diana über Matthew redet oder eben einen dieser besonderen Weine zu schmecken. Ganz nebenbei, zwischen all den Dämonen, Hexen und Vampiren spielt die Fähigkeit Dianas verstorbenen Vaters in der Zeit "zu wandern" und eine alte eigentlich verschollene alchemistische Schrift eine große Rolle. Welche Rolle und wie es ausgeht kann ich hier natürlich noch nicht verraten...
Fazit:
Mit 800 Seiten kein leichter Schmöker, aber diese Seiten verfliegen schneller, als man braucht um sich den zweiten Band zu kaufen.

Ein absolutes Sahnestück!

Von: Büchermikado Datum : 05.06.2015

www.buechermikado.de

In unserer Welt ist einiges nicht so wie es scheint. Die leidenschaftliche Historikerin Diana Bishop weiß das am Besten. Denn sie ist eine Hexe. Und obwohl sie aus einer der ältesten Hexenfamilien stammt, ignoriert sie seit dem Tod ihrer Eltern im Alltag ihre Fähigkeiten. Als ihr jedoch in der Bibliothek von Oxford ein magisches Manuskript in die Hände fällt, kommen Dinge ins Rollen, die dafür sorgen, dass sie ihr magisches Erbe nicht länger ignorieren kann. Von nun an verfolgen sie Damönen, Hexen und Vampire und Diana weiß nicht weshalb. Bald entwickelt sich eine Verfolgungsjagd nach Diana und ihrer Fähigkeit, das magische Manuskript zu rufen, in dessen Verlauf sie ausgerechnet von unerwarteter Seite Hilfe bekommt. Der Vampir Matthew Clairmont ist Wissenschaftler und stammt aus einer der mächtigsten Vampirfamilien. Mit ihm versucht Diana das Geheimnis des Manuskripts zu ergründen und bald verbindet die Beiden mehr als die Geschichte um das Manuskript.

"Die Seelen der Nacht" ist einfach lesenswert. Schon lange hat mich ein Buch nicht mehr so begeistert. Es ist nicht nur der Schreibstil von Deborah Harkness, sondern auch der Facettenreichtum der Figuren und Ihrer Vergangenheit. Man entdeckt immer neue Seiten und möchte mehr über diese Personen wissen. Die verbotene Liebesbeziehung zwischen Diana und Matthew, die Jagd nach dem geheimnisumwitterten Manuskript und die Hintergrunddetails über Geschichte und Wissenschaft machen das Buch zu einem absoluten Sahnestück. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil "Wo die Nacht beginnt", der schon auf meinem Lesestapel liegt.

Gefühlvoller Roman... ein wunderbarer Anfang

Von: Samy Datum : 24.04.2015

twoforbooks.blogspot.de/

Erstmal zum Schreibweise der Autorin. Die Schreibt wunderbar Bildhaft und Gefühlvoll.
Ich finde mit dem Buch hat Frau Harkness voll ins schwarze getroffen, zumindest bei mir und das ist
ein Highlight dieses Jahr.
Die Welt die sich die Autorin ausgedacht hat ist wunderbar ausgedacht und beschrieben worden
so das man nicht das Problem hat man denke es wäre zu stark erfunden, man denkt die Welt ist echt.
Die Charakter sind toll ausgearbeitet und das macht das Buch gleich interessanter und noch besser
zum lesen. Diana die ihre Magie nicht nutzen will und der dunkle Vampir Matthew.
Ich mag die beiden Hauptfiguren total gerne und sie sind mir irgendwie ans Herz gewachsen.
Magie, Vampire und ein wenig Highland erinnert bisschen an Twilight und Harry Potter
aber trotzdem ist es seine eigene Geschichte.
Was auch gut ist und man so diese Geschichte auch super genießen kann, vor allem da die Geschichte der beiden
nicht direkt auf Seite 100 schon ihren Höhenpunkt erreicht hat sondern sie sich durch das ganze Buch zieht.
Buch ist erfrischend, spannend und wunderschön geschrieben.

Trotz ein paar Schwächen will man mehr

Von: Booktastic World Datum : 08.04.2015

booktastic-world.blogspot.de/

Diana ist eine Hexe, die nichts mit ihren Kräften zu tun haben möchte, da ihre Eltern wegen Magie umgebracht worden sind, als sie noch ein Kind war. Wenn sie doch einmal ihre Kräfte benutzt, fühlt sie sich schuldig. Bei der Untersuchung eines alchemistischen Manuskripts, merkt sie sofort, dass es etwas magisches an sich hat. Sie ignoriert ihre Instinkte und gibt das Buch wieder zurück. Ihr Leben steht trotzdem auf einmal Kopf. Sie wird von Hexen, Dämonen und Vampiren beobachtet, die alle das Manuskript haben wollen. Als erstes spricht sie ein Vampir darauf an, Matthew Clairmont, der sie vor den anderen magischen Wesen beschützt. Und wieder ignoriert sie ihre Instinkte, die ihr sagen, dass Vampire und Hexe eigentlich verfeindet sind.

Den Anfang fand ich super interessant. Zunächst einmal war es eine nette Abwechslung, dass die Protagonistin bereits wusste, dass sie eine Hexe ist und dass auch andere magische Wesen existieren. Mir hat auch gefallen, dass Diana sich mit der Geschichte von Alchemie beschäftigt, da ich das Thema sehr spannend finde. Meiner Meinung nach, hätte man noch mehr drauf eingehen können, aber für viele wäre das wahrscheinlich zu viel gewesen :) Das Manuskript, um das sich alles dreht, handelt angeblich vom Ursprung der Vampire, Hexen und Dämonen. Es wird ein bisschen auf die Evolutionstheorie eingegangen, was ich auch wieder sehr interessant fand, da hier nach einer wissenschaftlichen Erklärung gesucht wurde.

Leider zieht sich das Buch mit 800 Seiten ziemlich, da viel darüber geschrieben wurde, wie Diana in der Bibliothek sitzt und/oder von Dämonen und Co. beobachtet wird. Dadurch geht die Spannung, die immer wieder aufgebaut wird, verloren, besonders in der ersten Hälfte des Buches. Ich bin eigentlich ein Fan von dicken Schinken, aber hier hätten auch 400 Seiten gereicht, vor allem, da es eine Trilogie ist. Dass mich Matthew ziemlich an Edward erinnert hat, half auch nicht. Er hat einen übertriebenen Beschützerinstinkt und einige Szenen zwischen Mattew und Diana haben stark an "Twilight" erinnert.

Nichtsdestotrotz fand ich die Hintergrundstory sehr interessant und der Cliffhanger am Ende hat mir doch Lust auf den zweiten Band gegeben. Auch, wenn sich die Handlung manchmal gezogen hat, war der Schreibstil sehr angenehm und gut zu lesen, sodass man die zäheren Kapitel schnell durch hatte. Matthew wurde mir erst nach und nach sympatischer aber Diana mochte ich schon von der ersten Seite an.

Fazit: Obwohl ein paar Seiten weniger auch in Ordnung gewesen wären, hat mir die Handlung von "Die Seelen der Nacht" gut gefallen. Ein spannender Cliffhanger macht Lust auf mehr und die Protagonistin wächst einem ans Herz.

Gelungener Auftakt

Von: bookish Datum : 06.04.2015

lesenliebentraeumen.blogspot.de/

Diese Rezension fällt mir wirklich etwas schwer, denn „Die Seelen der Nacht“ hat mich sehr zwiegespalten zurückgelassen.
Ich habe verdammt lange gebraucht, bis ich in das Buch reingefunden habe. Die Story ist teilweise so mit (geschichtlichem) Wissen vollgestopft, dass sich mir der Kopf gedreht hat. Das war für meinen Geschmack alles so viel, dass ich mit dem Buch nur sehr langsam voran kam. Da bekommt man seitenweise wissenschaftliche Fakten um die Ohren gehauen. Und genau aus diesem Grund war der Lesefluss für mich etwas zäh. Manche Abschnitte musste ich mehrmals lesen, andere habe ich dann aber einfach übersprungen, weil es mir dann doch zu viel wurde.

Aber andererseits ist die Story an sich wirklich super und die Idee dahinter gefällt mir sehr. Natürlich gibt es etliche Bücher mit übernatürlichen Wesen, aber Deborah Harkness hat es geschafft, dieses Thema irgendwie ganz anders zu behandeln. Die Geschichte ist super durchdacht und total komplex.
Und trotz dieses sehr kompakten Themas wird es nie unlogisch. Alles ist perfekt bedacht bis zum Schluss, alles macht irgendwann einen Sinn.

Und dann sind da natürlich noch die Charaktere! Diana war mir von der ersten Seite an sehr sympathisch. Auch wenn ich lange nicht so intelligent bin wie sie und über ihre wissenschaaftlichen Ausführungen so manches Mal die Stirn gerunzelt habe, so war sie doch wirklich liebenswert. Sie hat eine starke Persönlichkeit und weiß ganz genau, was sie will.
Durch die Ich-Perspektive hatte ich das Gefühl ganz nah am Geschehen zu sein. Ich wusste immer, was Diana denkt und was sie fühlt. Das hat mich ihr noch näher gebracht.
Und auch Matthew ist ganz wundervoll, anfangs sehr geheimnisvoll und unnahbar. Doch mit der Zeit wird er immer sympathischer und liebenswerter.
Und auch die ganzen anderen Protagonisten drumherum sind einfach zum Gernhaben.

So hat es mir nach den Startschwierigkeiten wirklich sehr viel Spaß gemacht Dianas und Matthews Geschichte zu verfolgen.


Fazit

„Die Seelen der Nacht“ ist ein sehr guter Reihenauftakt, bei dem man aber anfangs etwas Durchhaltevermögen braucht.

Unbeschreibliche Kulissen, eine verbotene Liebe, sehr viel Wissen und Herzblut...

Von: Floh Datum : 16.03.2015

www.lovelybooks.de/mitglied/Floh/

Romance-Fantasy-Autorin Deborah Harkness schuf mit "Die Seelen der Nacht" ihren Auftakt zu einer sehr außergewöhnlichen Saga um Hexen, Vampire und Dämonen. Eine Liebe, die es so gar nicht geben darf und gegen alle Regeln des herrschenden Kodex verstößt. Eine Liebe, die sich nicht unterbinden lässt... "Die Seelen der Nacht" ebnet den Weg für den zweiten Band "Wo die Nacht beginnt".

Zum Inhalt:
"Eine Liebe, stärker als das Leben selbst …

Diana Bishop ist Historikerin mit Leib und Seele. Dass in ihr zudem das Blut eines uralten Hexengeschlechts fließt, versucht sie im Alltag möglichst zu ignorieren. Doch dann fällt Diana in einer Bibliothek in Oxford ein magisches Manuskript in die Hände, und plötzlich wird sie von Hexen, Dämonen und Vampiren verfolgt, die ihr das geheime Wissen entlocken wollen. Hilfe erfährt Diana ausgerechnet von Matthew Clairmont, Naturwissenschaftler, 1500 Jahre alter Vampir – und der Mann, der Diana bald schon mehr bedeuten wird als ihr Leben …"

Handlung:
Eine ehrgeizige und erfolgsverliebte Doktorandin, die Hexe Diana Bishop, die sich ihrer Magie abgeschworen hat. Das zumindest glaubt sie. Bis Mathhew Claitmond in ihr Leben tritt. Ein 1500 Jahre alter Vampir, der mit seinen Mitte dreißig das Sinnbild eines Traummannes zu sein scheint. Diana bricht einen Bann, indem sie das sagenumwobene Skript Ashmole 782 in der Bibliothek studiert. Dieser Bruch verändert alles in der Welt der Gestalten. Hexen, Dämonen und Vampire, sie alle sind in höchster Aufruhr und Alarmbereitschaft. Der Bann wurde gebrochen, und Diana Bishop scheint der Schlüssel zu all dem verborgenen Wissen des Ashmole 782 zu sein... Diana ist in Gefahr, aber nicht nur die wachsamen und gierigen Gestalten bergen die Gefahr, nein, da ist auch noch Vampir Matthew, dem sie sich nicht entziehen kann. Er meint sie zu schützen, doch ist sein Bemühen auch ernst? Und die Gefühle? Eine Liebe wächst, die nicht nur Gefühle zu Tage führt, sondern auch Diana´s all verborgenen Mächte und Magie entblößt. Ein Spiel aus Feuer und Eis, aus Heiß und Kalt, aus Leben und Tod...

Schreibstil:
Die Autorin besitzt einen sagenhaft bildhaften, nahen und gefühlvollen Schreibstil. Noch nie habe ich in einem Buch eine solche Fülle an Wissen, Spezialwissen, Details und Lebendigkeit gelesen. Wirklich faszinierend. Sie informiert den Leser gleich zu Beginn indirekt über die Vorgeschichten und Vergangenheiten der Protagonisten. Wir nähern uns jedoch nur Häppchenweise an Diana und Matthew und somit an die Herkunft der Hexen und Vampire heran. Die Autorin Deborah Harkness spielt hier mit gekonnten Perspektivenwechsel um einzelne Handlungsstränge zu erschaffen und auch mal einen Blick zurück zu wagen. Schon in den ersten Seiten schafft Deborah Harkness eine Umgebung, die lebendiger und detailreicher scheint, als jeder Film. Sie erzeugt Kopfkino der Extraklasse. Wir erleben hier die alte Schulstadt Oxford mit all seinen alten Gebäuden und Universitäten, die kleinen Gasse, die nähe zum Fluß und die altertümliche Beschaffenheit. Ein geschickter Schachzug der Autorin Harkness.
Der übliche Fantasy-Romance-Mystery Roman ist es nicht, denn die Autorin begibt sich zunächst in den Alltag der Hexe Diana Bishop, die alles andere als Hexerei im Sinn hat. Sie will Erfolg, und den will sie sich selbst erarbeiten. So erleben wir ihren Alltag in der Welt der Historie, der Bibliothek und der Universität. Eie alltägliche Welt der Hauptprotagonistin Diana, die zunächst alles andere als magisch oder prickelnd ist. Dann tritt Matthew in Dianas Leben und die Autorin Harkness beginnt ein sagenhaft leidenschaftliches Spiel mit den Gefühlen und Anziehungskräften der beiden Stars in dem Buch. Vampir Matthew und Hexe Diana. Eine unmögliche und von Gefahr geprägte Liebe... Autorin Deborah Harkness bedient sich einer ganz anderen Art des Fantasy, denn sie würzt ihre Story mit viel Spezialwissen der Alchemie, der Sagen und Mythen, der Literatur und Kultur. Die Autorin schreibt unheimlich nah, erweckt lebhafte Bilder, konzentriert sich aufs Detail, formt wunderbare Dialoge und spielt mit der Phantasie der Leser. Sie trifft den Nerv der Zeit. Mit ihrem für Teil 1 offenen Ende schafft sie einen Cliffhanger, der Vorfreude auf die Fortsetzung macht!

"Wenn der Schmetterling zum lieblichen Licht fliegt, weiß er nicht, dass ihn die Flamme verzehren kann" Seite 334

Charaktere:
Die Auswahl der Charaktere, bzw. der Hauptprotagonisten sollte das Herzstück des Romans sein. Dies ist hier leider nicht ganz so ausgeprägt. Meiner Meinung nach dominieren in diesem Roman eher die Schauplätze, als die Charaktere. Hier fehlt mir etwas die Nähe und Verbundenheit. Wir erleben die zunächst trotzige Diana, aus Ihrer Sicht wird der Roman überwiegend dargestellt. Diana ist eine Hexe, will sich aber allerlei Magischem abwenden und ein ganz normales Leben führen. Diese Einstellung verdankt sie dem tragischen und viel zu frühen Tod ihrer berühmten Hexeneltern. Dann tritt Vampir Matthew an ihre Seite. Matthew trägt ein schlimmes Geheimnis. Will er sie wirklich nur schützen? Oder will er auch nur an das magische Buch gelangen? Zusätzlich treffen wir viele Persönlichkeiten und gerade die fantastischen Wesen aus Dämonen, Hexen und Vampiren vereint zaubern eine berauschende Welt aus Haupt- und Nebenrollen, die ein Spiel mit dem Feuer garantieren. Neben all dem Übersinnlichen, hat mir der Part der wissenschaftlichen Vampire um Matthew mit Marcus und Mirian sehr gefallen. Vampire in einem DNA Labor zwischen Blutproben und alten Aufzeichnungen. Genial. Pluspunkt! Deborah Harkness hat einen Pool aus Figuren erschaffen, die mit viel Sympathie bewegen, aber auch mit Antipathie aufwarten können. Einige Protagonisten nehmen im Laufe der Handlung einen ganz neuen Part ein und werden den Leser überraschen. Harkness´Chraktere warten mit viel Sympathie auf, aber hier fehlt mir die Liebe zum Detail, die sie so schön an den Schauplätzen an den Leser bringt. Diese Magie hätte ich mir auch bei den Protagonisten gewünscht. Schade. Die wachsene Liebe zwischen Vampir und Hexe reißt mich dann aber doch wieder voll mit. Auch die Gedankenwelt um Matt und Diana und deren Pakt lässt den Leser unerwartetes erkennen und macht neugierig auf die Fortsetzung.

"Ich will, was ich nicht wollen soll, und ich begehre, was ich nie bekommen darf"... Matthew über Diana auf Seite 156.

Meinung:
Die Autorin hat mit mir eine Achterbahn ans Laufen gebracht. Ständig wankte ich zwischen vorzeitigen Beenden des Buches und gebannten Weiterlesen bis hin zu nicht mehr aus der Hand legen. Ich bin froh, das ich dem Buch treu geblieben bin, denn so warte ich ganz neugierig und voller Vorfreude auf Teil 2. Die grandiose und unbeschreibliche Landschaft hat mich vollends begeistert, mit ihrer Story, mit den sagenhaften bildhaften Schreibstil, mit den detailierten Kulissen. fDer Cliffhanger ist zunächst etwas ärgerlich, aber ein Ansporn nach Teil 2 zu trachten und die Tage zu zählen, bis man die Geschichte zum Abschluß bringen kann. Für mich gab es leider zu den vielen Stärken auch viele Schwächen, die mir einen Sternabzug gekostet haben. Die Autorin sticht dennoch heraus, hat definitiv einzigartigen Wiedererkennungswert und mich als Leserin gewonnen.

Schwächen:
- langsammer Einstieg in die Handlung
- etwas blasse (nicht weil Vampir!) Charaktere
- fehlende Tiefe bei den Protagonisten, obwohl so viel Potential da ist
- viele unnötige Ausschweifungen und Umschreibungen
- zu viel Intensität in den Bibliothek-Aufenthalten
- die Ernsthaftigkeit der Gefahr kristallisiert sich nur schwach heraus

Stärken:
- unverwechselbare und traumhaft lebendige Kulissen und Schauplätze! Sagenhaft, ich bin begeistert!
- interessantes Spezialwissen im Bereich Alchemie, alte Sagen, wissenschaftliche Genetik, alte Literatur und Länderkultur, Mythen und Magie
- Dämonen, Vampire und Hexen mit einem Ziel, eine großartige Idee
- charakterisierte Dialoge, wunderbarer Sarkasmus, schwarzer Humor und hinreißende Liebe
- angebrachte Zitate berühmter Urheber
- langer Lesespaß auf knapp 800 Seiten
- eine Fortsetzung ist schon im Handel!

Lieblingsstelle / Lieblingszitat:
"Auf dem Gipfel meiner Lust begann es Sterne zu regnen. Ein paar davon blieben unter der Decke hängen, wo sie funkelnd und flackernd ihr kurzes Leben beendeten, während wir einander in den Armen lagen und darauf warteten, dass der Morgen uns fand." Seite 604

Die Autorin:
"Deborah Harkness ist Professorin für europäische Geschichte an der University of Southern California in Los Angeles. Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten erhielt sie bereits mehrfach Stipendien und Auszeichnungen. Sie schreibt außerdem ein preisgekröntes Wein-Blog (goodwineunder20.blogspot.com)."

Verlag und Link zum Buch:
http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Seelen-der-Nacht-Roman/Deborah-Harkness/e366856.rhd
Originaltitel: A Discovery of Witches
Originalverlag: Penguin Viking, New York 2011
Aus dem Amerikanischen von Christoph Göhler
Erschienen: 21. Januar 2013

Cover / Buch:
Das Cover ist wunderschön und passt zum Inhalt. Es gibt den Anklang für die Trilogie der Saga. Ein schönes Bild ergibt sich im Bücherregal. Die Verarbeitung ist hochwertig und das Buch liegt trotz seiner 800 Seiten angenehm in der Hand. Eine Leseprobe zu Teil 2 gibt es auch.

Fazit:
Dieser Fantasy hat mich glücklich gemacht, auch wenn es eine Berg und Talfahrt war. "Mühsam nährt sich das Eichhörnchen".

Wenn ein Zufall dein Leben verändert...

Von: Susanne Glahn (Solara300 / Solaria) Datum : 15.03.2015

fantastikbooks.blogspot.de/

Kurzbeschreibung
Diana Bishop entstammt einem uralten Hexengeschlecht. Allerdings verleugnet sie ihre Magie und Abstammung und hat sich völlig ihrem Beruf als Historikerin verschrieben.
Doch als sie bei ihren Studien auf ein mysteriöses Manuskript stößt kann sie ihrer Herkunft nicht mehr entfliehen. Vampire, Dämonen und Hexen sind gleichermaßen hinter ihr her um an das Manuskript zu kommen….. um jeden Preis.
Doch sie bekommt Hilfe von unerwarteter Seite. Matthew Clairmont seines Zeichens
Naturwissenschaftler und…. ein 1500 Jahre alter Vampir.




Cover
Das Cover ist toll und ich habe es auf den ersten Blick einfach nur toll gefunden und ja ich muss zugeben ich bin ein Coverkäufer und bei dem Inhalt. Und ich kann sagen einfach toll die Idee mit denn blumen die auf dem schwarzen Hinnetrgrund super zur geltung kommen. Aber auch der Titel rundet das ganze harmonisch ab, denn ich finde es macht nicht nur lust auf mehr, sondern passt sehr gut zum Inhalt.




Charaktere

Diana Bishop ist selbstbewusst, intelligent, sie weiß was sie will und steht mit beiden Beinen mitten im Leben. Sie will „normal“ sein und tut alles um als normaler Mensch durchzugehen. Deshalb hat sie ihr magisches Erbe jahrelang unterdrückt und ignoriert.
Matthew Clairmont ist ein interessanter Charakter. Sehr gutaussehend, arrogant, temperamentvoll und sehr dominant aber auch äußerst beschützend.
Doch er ist auch sehr undurchsichtig und hat so seine Geheimnisse, er hat viele Facetten die man erst nach und nach zu sehen bekommt.



Schreibstil
Die Autorin Deborah Harkness versteht es mit ihrem fantastischen Schreibstil zu fesseln und zu begeistern.
Ihre wunderbaren detaillierten Beschreibungen der Ortschaften und Landschaften, ihre Besonderheiten und ihr Flair waren greifbar und versetzen einen mitten hinein in das Geschehen. Man nimmt die Düfte war und erlebt alles hautnah mit. Auch die Charaktere sind sehr liebevoll, mit vielen Facetten und Tiefe beschrieben. Sie haben Ecken, Kanten und ihre Besonderheiten, sie bestechen durch ihre Vielseitigkeit. Das macht sie lebendig und authentisch.




Meinung

Wenn ein Zufall dein Leben verändert...

Diana Bishop arbeitet an wissenschaftlichen Studien in der Bodleian Library in Oxford. Bei ihrer Arbeit stößt sie zufällig auf ein seltsames Manuskript und ihr wird sofort klar das damit etwas absolut nicht stimmt.
Sie ist Historikerin und ihre Forschung bezieht sich hauptsächlich auf alchemistische Bücher und Manuskripte. Bei diesem jedoch ist noch etwas anders, es ist mit einem Zauber belegt und den hebt sie unbeabsichtigt auf.
Sie gibt das Manuskript umgehend zurück, das Ganze ist ihr absolut unheimlich denn sie weiß nicht wie sie das gemacht hat. Doch ab sofort steht sie unter ständiger Beobachtung, denn der gebrochene Zauber lockt alle möglichen Wesen an. Vampire, Dämonen und Hexen, jeder will das Manuskript in seine Finger bekommen und es beginnt eine regelrechte „Hexenjagd.“
Als sie massiv bedroht wird kommt ihr Matthew zu Hilfe und stellt sie unter seinen persönlichen Schutz.
Schon bald verlieben sie sich, doch das führt zu neuen Problemen. Beziehungen zu anderen übernatürlichen Wesen sind durch einen alten Pakt absolut verboten.
Die Geschichte um Diana und Matthew ist einfach wunderbar beschrieben und besticht durch die Liebe zum Detail. Ich hatte das Gefühl direkt dabei zu sein, man fühlt, sieht und riecht alles, es ist so real als wenn man mitten drin ist.
Das Haus der Bishops hat es mir besonders angetan, es wäre wunderbar wenn ich selbst in so einem wohnen könnte. ;-)
Die Rückblicke in Matthews Vergangenheit sind sehr spannend und man kann einige Reaktionen besser verstehen.
Es gibt ein paar Nebencharaktere die durch ihre Eigenarten bestechen, humorvoll, absolut bezaubernd, liebenswert und schrullig.
Diana macht eine tolle Entwicklung im Laufe der Geschichte, anfangs etwas ängstlich und sich ihrer Kräfte noch unsicher und nicht bewusst, wird sie zu einer selbstbewussten entschlossenen Kämpferin.


Fazit
Für mich sehr empfehlenswert.
Eine Geschichte voller Liebe, Magie und Spannung die mich gefesselt und bezaubert hat. Es hat allerdings einen Cliffhanger der mich sofort zu dem nächsten Band greifen lässt.
Absolute Leseempfehlung!!
5 von 5 Sternen

Anspruchsvolle Urban Fantasy mit mehr als einem Hauch Geschichte

Von: Mikka Liest Datum : 09.03.2015

mikkaliest.blogspot.de

Pro:
Das Cover gefällt mir an sich sehr gut, aber ich hätte dahinter keinen anspruchsvollen, hervorragend geschriebenen Urban-Fantasy-Roman erwartet - denn genau das ist "Seelen der Nacht".

Das Buch wurde schon als alles Mögliche angepriesen, darunter: "Twilight für Erwachsene", "Harry Potter für Erwachsene"... Meiner Meinung nach erweckt das völlig falsche Erwartungen. Mit "Twilight" hat "Seelen der Nacht" nur gemein, dass es eine Liebesgeschichte zwischen einem Vampir und einer sterblichen Frau gibt, und das war es auch schon. Mit Harry Potter gibt es noch weniger Übereinstimmungen: Menschen, die magische Fähigkeiten haben. Mehr nicht.

Ich wüsste nicht, mit welchem Buch ich "Seelen der Nacht" vergleichen würde, denn es ist etwas ganz Eigenes, Neues, Originelles. Es spielt überwiegend im gediegenen, altehrwürdigen Milieu der Oxforder Universitäten, und die Protagonistin ist eine gebildete, angesehene Professorin und Historikerin Mitte 30. Mir hat sehr gut gefallen, dass hier zur Abwechslung mal kein Teenager im Mittelpunkt steht, sondern eine Frau, die schon erfolgreich mitten im Leben steht! So fand ich es viel plausibler, dass sich Matthew, mit seinen 1500 Jahren Lebenserfahrung, von ihr angezogen fühlt. Die Liebesgeschichte spielt dabei zwar eine größere Rolle, ist aber weder kitschtriefend, noch beschränkt sich die vielschichtige Handlung darauf. Sehr erfrischend fand ich auch, dass sie sich langsam entwickelt und nicht direkt von der ganz großen Liebe die Rede ist!

Was mich am meisten an diesem Buch beeindruckt hat: durch die Seiten weht stets der Atem der Geschichte, und man merkt, dass die Autorin selber Historikerin ist. In die Handlung fließt eine Fülle an geschichtlichen Informationen ein, und dabei baut sie geschickt die paranormalen Spezies in unsere Welt ein und verwurzelt sie in unserer Historie. Man gewinnt wirklich den Eindruck, dass hinter jeder davon - Hexen, Vampire und Dämonen - eine komplexe Gesellschaft mit ganz eigenen Regeln steht.

Den Schreibstil finde ich fantastisch. Er spricht alle Sinne an - die Autorin beschreibt detailverliebt, was die Protagonisten sehen, hören, riechen, schmecken. So eine Unmenge an Details kann schnell ermüdend und überflüssig wirken, aber hier fand ich sie wunderbar eingesetzt, denn ich hatte das Gefühl, dass ich in jeder Szene beim Lesen in die Welt des Buches eintauche und die Geschehnisse miterlebe. Spannung baut sich dabei eher langsam auf, aber ich habe mich dennoch nie gelangweilt.

"Die Seelen der Nacht" ist sicher keine leichte Lektüre für nebenher, und mit 800 Seiten auch ein richtiger Wälzer. Man muss hier schon mit- und nachdenken, und man muss eine gute Portion geschichtliche Neugier mitbringen, aber es lohnt sich!

Kontra:
Diana ist mir im Laufe des Buches etwas zu mächtig geworden. Sie hat sich den Großteil ihres Lebens gegen ihr magisches Erbe aufgelehnt und sich geweigert, etwas darüber zu lernen, geschweige denn, Zaubersprüche zu lernen oder ihr Talent zu üben. Und dennoch entdeckt sie an sich eine mächtige, seltene Fähigkeit nach der anderen. Ich hoffe, dass im nächsten Band mehr darauf eingegangen wird, wieso das so ist, und dass es einen guten Grund dafür geben wird.

Zusammenfassung:
Man muss Zeit, Muße und ein gewisses Interesse an Geschichte mitbringen, um dieses Buch zu lesen und zu lieben, aber dann ist es eine großartige Lektüre!

Die Seelen der Nacht

Von: Prettytiger Datum : 07.03.2015

Inhalt:

Im Zuge ihrer wissenschaftlichen Arbeit über altertümliche alchemistische Schriften fordert Diana Bishop in der Bibliothek der Oxford University ein Manuskript an, das schon seit vielen Jahrhunderten als verschollen gilt. Schon auf den ersten Blick ist ihr klar, dass es sich um einen verhexten Gegenstand handelt, doch aus Angst vor der Magie, die sich zwischen den Seiten verbirgt, ignoriert Diana seine Aura und gibt es ungelesen wieder zurück. Doch nicht nur sie spürt die Magie von Ashmole 782, denn schon einige Tage später wimmelt es in der Bibliothek von Vampiren, Hexen und Dämonen, die gleichermaßen die Lesesäle bevölkern.

Denn jede Rasse will das Manuskript für sich haben, da es unschätzbare Informationen über die Herkunft der einzelnen Arten beinhaltet. Auch stehen mächtige Zaubersprüche und alchemische Formeln darin niedergeschrieben, die die Vorherrschaft einer der drei Rassen sichern können. Noch ahnt Diana nicht, auf welche Art und Weise ihr Schicksal mit dem des Buches verknüpft ist, lediglich der charmante Vampir Matthew Clairmont steht ihr bei der Suche nach Antworten zur Seite. Doch sind seine Absichten wirklich so ehrenhaft, wie es auf den ersten Blick den Anschein hat…?

Mein Eindruck:

Zunächst einmal bin ich wirklich begeistert von der liebevollen Covergestaltung des Romans, die sofort Lust darauf macht, im Buch zu schmökern. Auch die Farbwahl finde ich persönlich gelungen, denn eine so grelle pinke Farbe findet sich nicht alle Tage im Inneren eines Buches ;) Auch im Regal ist der Roman ein wirkliches Schmuckstück, das ich nicht mehr missen möchte!

Noch zu Beginn hatte ich einige Probleme, mich wirklich in die Geschichte einzufinden, denn auf den ersten 100 Seiten passiert kaum etwas Nennenswertes außer dem Fund des verhexten Manuskripts. Hier hält sich die Autorin immer wieder mit unwesentlichen Details auf, was die Erzählung unnötig in die Länge zieht. Dabei bleibt die Sprache jedoch stets flüssig und kunstvolle Satzgeflechte schaffen es immer wieder, über fehlende Handlung hinwegzutrösten. Doch nach den ersten langen Passagen nimmt der Roman immer weiter an Fahrt auf, sodass der Leser schon im Mittelteil das Buch nur sehr schwer aus den Händen legen kann, da die Erzählung genau die richtige Mischung aus Dramatik, Romantik und Spannung aufweist.

Mit Hilfe verschiedenster Erzählperspektiven versucht die Autorin dabei, dem Leser die Hauptfiguren des Romans näherzubringen. Leider muss ich sagen, dass mir zweitweise vor allem Diana etwas unsympathisch erschienen ist. Als Historikerin ist sie eine ernstzunehmende Persönlichkeit, doch im Hinblick auf ihre magischen Wurzeln reagiert sie teilweise sehr unreif und bockig. Nur in seltenen Fällen lässt sie sich einen Rat geben und zeigt sehr wenig Kooperationsbereitschaft. So wirken einige Dialoge mit ihr anstrengend, doch im Großen und Ganzen harmoniert sie sehr gut mit dem männlichen Hauptprotagonisten Matthew, der sich immer wieder in einen Mantel des Schweigens hüllt und Geheimnisse aus seiner Vergangenheit nur sehr zaghaft preisgibt. Er wirkt vor allem zum Ende des Romans hin wie ein Ruhepol für die aufgekratzte Diana, sodass sich die beiden wirklich gut ergänzen. Auch die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden ist sehr glaubwürdig, denn stehen sie sich zu Beginn noch mit offensichtlicher Skepsis gegenüber, so lernen sie doch im Handlungsverlauf, einander zu vertrauen und füreinander da zu sein. Doch auch viele Nebencharaktere flicht Deborah Harkness in ihre magische Geschichte ein, die gelungen dazu beitragen, die Handlung voranzutreiben. Dabei ist es wirklich schön, dass jede einzelne der Personen einen sehr eigenwilligen, tiefgründigen Charakter hat, die sie allesamt einzigartig erscheinen lässt.

Besonders gelungen ist die Verwebung zwischen fantastischen Elementen und moderner Wissenschaft gelungen, sodass der Leser einen wirklich guten Kurzeinblick in Genetik, Molekularbiologie und neueste Forschungserkenntnisse erhält. Alle Fakten wirken gut recherchiert und glaubwürdig. So hat der Leser die Möglichkeit, einen kleinen Schritt in Richtung besserer Allgemeinbildung zu machen.

Kein Buch für Zwischendurch!

Von: RedSydney Datum : 04.03.2015

worldwidebookz.blogspot.de/

Inhalt


Man kann seine Zauberkräfte verleugnen, sie unterdrücken und nur im Notfall anwenden. Doch wenn ein magischer Gegenstand eine verborgene Macht freisetzt, die nur schwer unter Kontrolle zu halten ist, bleibt einem selten die Wahl, sich seinem Schicksal zu verweigern.


Diana Bishop ist Historikerin mit Leib und Seele. Nur wenige wissen, dass dies ihre Art ist, mit ihrer Herkunft umzugehen. Denn eigentlich ist sie eine Hexe, doch seit ihre Eltern grausam ermordet wurden, weigert sie sich strikt, ihre Kräfte zu benutzen.
Als sie ein altes Manuskript untersucht, reagiert dieses jedoch auf ihre Magie. Nicht ahnend, was es damit auf sich hat, bringt sie es zurück.
Und wird prompt von unzähligen Dämonen, Vampiren und anderen Hexen verfolgt, die jeden ihrer Schritte überwachen, um herauszufinden, was das Manuskript ihr enthüllt hat. Notfalls sogar mit Gewalt.
Der Einzige, der ihr beisteht und sie beschützt, ist Matthew Clairmont, ein uralter Vampir. Aber kann sie ihm wirklich trauen? Oder verfolgt er bloß seine eigenen Ziele?


Meinung

Kennt ihr diese Bücher, für die man sich einfach Zeit lassen muss? Nicht weil sie langatmig, überladen, grauenvoll geschrieben oder einfach rettungslos öde sind, sondern weil sie so gehaltvoll sind, dass man sie einfach genießen muss? Wie ein mächtiges Dessert, für das man sich liebend gerne Zeit lässt, um es richtig zu würdigen. So erging es mir mit Die Seelen der Nacht. Und das lag nicht nur an der Dicke von stolzen achthundert Seiten!
Die Story beginnt gemächlich, ohne viele Actionszenen oder eine spannungsgeladene Atmosphäre gleich zu Beginn. Man wird langsam in die Welt hineingezogen, erfährt dabei viel über Oxford und seine Universität und vor allem über die übernatürlichen Wesen, wie die Autorin sie sieht. Diese haben kaum Ähnlichkeit mit so manchen romantisch bis zur Unkenntlichkeit verklärten Vertretern ihrer Art. Deborah Harkness nimmt sich viel Zeit für ihre Figuren und schafft Charaktere, die absolut überzeugen können. Besonders Diana und Matthew haben mir in ihrer Vielschichtigkeit wirklich sehr gut gefallen. Dianas Sturheit und ihre gleichzeitige Angst davor, ihre Kräfte voll einzusetzen machen sie genauso realistisch, wie Matthews einnehmender Beschützerinstinkt und seine Stimmungsschwankungen dem Vampir menschliche Züge verleihen.


Der intelligente und oft poetische Schreibstil verhindert zusätzlich, dass die Liebesgeschichte in Kitsch und Klischees abdriftet. Auf diese Weise werden die einzelnen Schauplätze sehr detailliert beschrieben, ohne den Leser zuviel zuzumuten oder ihn zu langweilen. Bis auf ein paar Längen weiß der Roman so immer zu unterhalten, auch wenn die eigentliche Bedrohung nach und nach zunimmt und erst ab der Mitte des Buches greifbar, dafür aber zudem richtig beängstigend wird. Dann fiebert und zittert man mit, hofft und bangt, als wäre man direkt vor Ort und würde das Geschehen live miterleben.
Leider verliert Die Seelen der Nacht gegen Ende hin etwas an Spannung, was das tolle Hexenhaus, in welchem Dianas Tanten wohnen, wunderbar ausgleicht. Über dieses hätte ich gerne mehr erfahren, genauso wie über das Manuskript, mit dem alles begann, und natürlich über die Kongregation. Hoffentlich schließt da der zweite Band einige Wissenslücken.


Fazit

Die Seelen der Nacht ist ein Roman, den man nicht einfach schnell zwischendurch lesen kann. Die dargestellte Welt und die Figuren darin sind dafür zu komplex gestaltet, begeistern allerdings gerade deshalb durch ihre Realitätsnähe. Mit viel Liebe zum Detail, aber ohne zu langweilen oder zu überfordern, entführt Deborah Harkness in eine aufregende Geschichte, die altbekannte Themen wunderbar mystisch aufbereitet.
Wer Hexen, Dämonen und Vampire mag, doch mit der gängigen Jugendliteratur zu dem Thema nichts anfangen kann und etwas Erwachseneres sucht, der ist mit dem Buch bestens beraten.

Eine Hexen- und Vampirgeschichte

Von: Monika Stutzke aus Berlin Datum : 04.08.2013

Diana Bishop wächst als Waise bei ihrer Tante und deren Lebensgefährtin auf, nachdem ihre Eltern beide ermordet wurden. Die Mutter war eine mächtige Hexe, der Vater ein Hexenmeister und Diana, das Kind der beiden, versucht als "normaler" Mensch zu leben. Sie wendet sich von der Macht und der Magie der Hexen ab.
Diana ist Historikerin und arbeitet viel zu Recherchezwecken in der Bodlaian-Bibliothek, wo ihr viele alte Schriften und Belege zur Verfügung stehen.
Dort fällt ihr eines Tages ein seit langem verschollen geglaubtes Manuskript in die Hände, das mit einem Zauberbann belegt ist. Durch einfaches Händeauflegen gelingt es Diana, dieses Buch zu öffnen und auf ein paar Seiten einen Blick zu werfen. Sie spürt die Kraft dieses Werkes und gibt es am Ausleihschalter der Bibliothek wieder zurück.
Das widerum veranlasst viele Kreaturen, sich an Dianas Fersen zu heften, um durch sie in den Besitz dieses Manuskriptes zu kommen. Dieses soll die Geheimnisse, Herkünfte und die Zukunft der Hexen, Vampire und Dämonen beinhalten, so dass jede Art dieses Werk für sich beansprucht.
Diana wird verfolgt und belästigt und Hilfe erfährt sie ausgerechnet von einem 1500 Jahre alten Vampir, dem Professor Matthew Clairmont.
Aber ist es möglich, dass Diana einem Vampir trauen kann? Und vor allem, welche Ziele verfolgt dieser Vampir, wenn er ihr Hilfe anbietet? ...

Meine Meinung:
Deborah Harkness hat hier einen nicht ganz gewöhnlichen Hexen- und Vampirroman geschaffen. Die üblichen Klischees und das vorhandene Wissen und die Eigenschaften der Vampire kommen hier nicht zur Geltung. Diese Vampire sind anders.
Die Welt unterteilt sich in 4 Arten... Menschen, Hexen, Vampire und Dämonen. Die Autorin hat sich die Mühe gemacht und versucht glaubhaft und wissenschaftlich zu erklären, wie die Arten entstanden sind. Selbst die DNA-Analysen werden so gekonnt wiedergegeben, dass sie dem Leser einleuchtend erscheinen und für bare Münze gehalten werden. Noch authentischer geht einfach nicht.
Der Leser ist von Beginn an mitten im Geschehen. Die Protagonisten Diana und Matthew sind glaubwürdig in ihrer Art. Ganz sacht und leise lässt die Autorin die Liebesgeschichte der beiden beginnen, angefangen von der Abneigung der beiden zueinander bis zum Beschützerinstinkt und der beginnenden Liebe. Nichts wird übereilt, alles ist wunderbar und romantisch im Einklang.
Auch die Nebencharaktere sind hervorragend herausgearbeitet, zu benennen hier die beiden Tanten, die Mutter von Matthew und auch sein Sohn.
Großen Spaß hatte ich beim Lesen über das Eigenleben des magischen Hauses von den Tanten. Türen werden einfach zugeschlagen, es wird mit Sachen geworfen und es werden Zimmer angebaut. Der Fantasie der Autorin sei Dank.
Das Level der Spannung wurde kontinuierlich gehalten. Bevor es zum Ende noch richtig spannend und dramatisch wurde, gab es zwischendurch ein paar Höhepunkte. Zum Ende konnte ich nur fassenlos fragen: Wie, schon zu Ende?
Dass es kein Ende ist, ist gewiss. Es ist der 1. Teil der All Souls Trilogie. Der 2. Teil soll im Sommer 2012 erscheinen und man kann nur hoffen, dass es dann mit der Übersetzung ins Deutsche nicht so lange dauert.
Besonders erwähnen möchte ich noch das einmalig schöne Cover des Buches. Ich finde die Gestaltung des schwarzen Hintergrundes mit den pinkfarbenen Blüten und den Blättern richtig gut gelungen. Das ist im Laden ein wirklicher Hingucker und Augenmagnet.
Da das Buch in meinen Augen ein paar Längen hatte, ziehe ich einen Punkt in der Bewertung ab.

Suchtgefahr hoch 10

Von: Heike Thb aus Paderborn Datum : 26.02.2012

Wie, eine Triologie? Nur drei Bände???
Ok, nur eine Frage: WANN erscheint der 2. Band??? Wer dieses mitreißende, spannende und vor Romantik knisternde Buch einmal aufschlägt, möchte nie mehr etwas anderes lesen... ich bin absolut begeistert und brenne auf den nächsten Band... also lasst uns Fans bitte nicht allzu lange auf die deutsche Übersetzung warten ;) Danke an Deborah Harkness für diese wunderbare Geschichte!

Kompliment an die Autorin

Von: Manuela aus Coburg Datum : 09.12.2011

In diesem Buch wird Wissenschaft mit historik und Magie vereint und zwar auf eine ganz tolle Art und weise. Das Buch ist ein bisschen eine Mischung aus Geschichtsreise und Fantasy. Die charaktere sind super gelungen. Wenn man einmal in die Welt von Diana abgetaucht ist mag man kaum mehr aufhören, gleichzeitig zwingt man sich aufzuhören, weil sonst das Buch zu schnell durchgelesen und die Wartezeit auf band 2 noch länger erscheint. Ich finde es sehr gut wie die Charaktere miteinander verknüpft sind. Auch ist es sehr schön, dass es sich nicht um allzuviel Fantasy handelt, was mal eine schöne Abwechslung mit sich bringt. Gerade weil man auf den ersten Seiten nicht in alles eingeweiht wird steigt die Neugierde...ich hatte das Buch LEIDER in 3 Tagen durch...Ich glaube wo gelesn zu haben das nächste Shadow of the Night erscheint 2012:)

Von: Barbara Nürnberg (Buchhandlung am Sägerhof) aus Schwanstetten Datum : 29.07.2011

„Mal eine neue Art der Vampirromane, die spannend zu lesen ist und starke Charaktere aufweist.“

Von: Claudia Borek (Buchhandlung Faktotum) aus Riedstadt Datum : 29.07.2011

Es ist mehr als ein vampir roman. das macht es spannender und ereignisreicher. super kopfkino!!

Von: Wiebke Böhrens (Buchhandlung Stahl) aus Esslingen Datum : 29.07.2011

Tolle Verknüpfung von Historie und Fantasy; Super Schmöker. Wann kommt Band II???

Von: Judith Gödri (Thalia Buch & Medien Gmbh Donauzentrum) aus Wien Datum : 29.07.2011

"Ein wunderschön geschriebener Roman. Flüssig zu lesen und eigentlich kann man gar nicht mehr aufhören damit. Faszinierend ist, dass einmal nicht erklärt wird woher Vampire, Hexen oder Dämonen kommen, sondern sie es selbst nicht wissen und versuchen herauszufinden. Die Charakter haben viel Substanz und man entdeckt im Laufe des Lesens immer mehr Schichten an ihnen, die sie immer realer werden lassen, so dass man sich mit ihnen anfreundet.
Die einzig negative Kritik die ich äußern muss ist, dass noch nicht einmal angekündigt ist wann der nächste Teil herauskommen soll, denn schließlich will ich wissen was sie 1590 so erleben und wie sie es lernt ihre Gestalt zu wandeln!"

Von: Karin Beier (Buchhandlung St Gabriel Kral-Mödling-Buch GmbH) aus Maria Enzersdorf Datum : 29.07.2011

"Gelungene Mischung aus Naturwissenschaften und Magie - das ist mal eine erfrischende neue Herangehensweise an das Thema Vampire und Hexen.
Nicht verklärt verliebt mit Sexszenen ohne Ende - nein, das hat was Ernsthaftes, und ist definitiv genauestens recherchiert, was beim Background der Autorin wenig überrascht.
Man lernt etwas über Genetik, Vererbung, Alchemie und Geschichte - das ganze eingewoben in eine spannende Geschichte um Macht und Gier.
Zitate und Auszüge aus bekannten Werken, sowie gelungene, durchdachte und emotional-liebevolle (dennoch nicht kitschige) Beschreibungen der Schauplätze machen das Buch zu einem Erlebnis und bescheren ein kurzweiliges und spannendes Lesevernügen das besonders gut riecht.
Die Beschreibungen der Geschmäcker und Gerüche hat es mir besonders angetan. Sie geben dem Buch, genauso wie die Beschreibungen des Essens und Teemachens, eine besondere Note, und machen es sehr sinnlich.
Die Romantik kommt keineswegs zu kurz, drängt sich aber nicht in den Vordergrund - wir Frauen dürfen uns trotzdem ziemlich schnell in Matthew verlieben und rätseln ob er einer von der guten Sorte ist oder nicht.
Ganz nebenbei erhalten wir noch jede Menge Tipps zu gutem Wein und Hinweise warum die Franzosen die besseren Briten sind.
Danke für einen angenehmen Sonntag, es war mir ein Vergnügen durch Oxford zu spazieren, den Fluß zu riechen, mit Matthew und Hamish zu jagen und dabei jede Menge Tee zu Trinken. "

Von: Tatjana Mischke (Franz-Mehring-Buchhandlung Die echte Buchhandlung) aus Berlin Datum : 29.07.2011

Umwerfendes Buch, hat viel Spass gemacht - Entspannung pur! Wir freuen uns auf den Herbst!

Von: Margitta Rawolle (Buchhandlung Schilfbreite) aus Magdeburg Datum : 29.07.2011

Hier kurz meine Geschichte zu dem Buch:
Letzte Woche bekomme ich Bettruhe vom Doktor verordnet. Wie gut, dass ich gerade ein großes Paket Leseexemplare bekommen habe.
Also, noch mal ran zur Buchhandlung und das dickste Buch geschnappt. Schließlich würde ich viel Zeit haben. Cover und Titel ließen mich auf etwas Schnulziges oder Erotisches hoffen.
Aber der Irrtum sollte sich schnell herausstellen. Vampire und Hexen....nein, danke. Dann lieber gar nicht lesen.
Gar nicht lesen ging aber nur ein paar Stunden gut.
Also beschloss ich, doch mal kurz reinzulesen, woraus dann sofort mit einem Rutsch über 100 Seiten wurden.
Die Welt, die die Schriftstellerin erschaffen hat, hat mich in ihrer Einzigartigkeit und Perfektion begeistert (ebenso genial, wie die Potter-Welt).
Dazu noch diese herrliche Liebesgeschichte und die Zeitreise, was will die Leserin mehr.
Das heißt: mehr muß schon noch kommen. Wann geht es weiter ?
Von mir (als NICHT-Leserin von Vampirromanen) bekommt der Titel ganz klar 5 Sterne. Ich hoffe, die Fans solcher Literatur sehen das ebenso."

Von: Iris Hunscheid (Buchhandlung Hoffmann) aus Achim Datum : 29.07.2011

Wirklich etwas für die Fans von Diana Gabaldon; viel Liebe, Spannung und reichlich Magie!

Von: Zedenka Vanha (Buchhandlung Bücherwurm GmbH im REZ) aus Regensburg Datum : 29.07.2011

Kein neues Thema, aber ich kann einfach nicht aufhören zu lesen - habt ihr das Buch verzaubert?


Von: Maria Herbert-Malisi (Buchhandlung Morisse) aus Bremerhaven Datum : 29.07.2011

Unglaublich! Es steht den Biss-Romanen in nichts nach!

Von: Franz-Mehring-Buchhandlung aus Berlin Datum : 29.07.2011

Oberhammergeil! Umwerfend - wir freuen uns auf den Herbst!

Von: Matthias Kesper (Thalia Universitätsbuchhandlung GmbH) aus Paderborn Datum : 29.07.2011

Hochspannung bis zur letzten Seite. Deborah Harkness hat den perfekten Nachfolger für Diana Gabaldons Highland-Saga geschrieben …

Von: Kristina Austing (Buchhandlung im alten Rathaus) aus Damme Datum : 29.07.2011

Wie geht's weiter? Habe es in 7,5 Stunden verschlungen, die Nacht war kurz :-) Ein Hammer-Buch.

Von: Ulrike Fischer (Buchhandlung LeseRatte) aus Bietigheim-Bissingen Datum : 29.07.2011

Ein absoluter Pageturner - toll, intelligent, spannend geschrieben, mit einer Prise Romantik