Leserstimmen zu
Die Seelen der Nacht

Deborah Harkness

Diana & Matthew Reihe (1)

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"Die Seelen der Nacht" ist der erste Band der Trilogie um die Hexe Diana Bishop und den 1.500 Jahre alten Vampir Matthew Clairmont (Band 2: Wo die Nacht beginnt; Band 3: Das Buch der Nacht). Der Roman bietet anspruchsvollere Unterhaltung, aber vor allem all das, was die gängigen Fantasy-/Urban-Fantasy-Romane nicht bieten: glaubwürdig gezeichnete, vielschichtige Charaktere, eine gut durchdachte, spannende Handlung, in der die Helden sich nicht bereits in Kapitel 1 zueinander hingezogen fühlen und spätestens in Kapitel 5 miteinander im Bett landen – und dann noch das gewisse Etwas, das einen guten Fantasy von einem sehr guten unterscheidet. Im Fall von "Die Seelen der Nacht" ist das der Metaliteratur-Aspekt. Man spürt sofort, dass die Amerikanerin Deborah Harkness eine anerkannte Historikerin ist, die sich sehr gut im Bereich Wissenschaftsgeschichte und Medizin auskennt – und auch wirklich etwas von Wein versteht. Aber es gelingt ihr, ihr Wissen auf eine Weise einfließen zu lassen, dass man beispielsweise selbst Hunger bekommt – sie beschreibt das Aroma von Wein, die Geschichte unterschiedlicher Weine und die damit einhergehenden Gerichte so lecker und nachvollziehbar, dass man gleich selbst eine Flasche guten Roten öffnen möchte. Dann wieder lässt sie ihren Helden so faszinierend von Begegnungen mit historischen Figuren berichten, dass man zum einen mehr über diese erfährt, als man aus einem gewöhnlichen Geschichtsbuch erfahren würde, zum anderen wird die historische Persönlichkeit wirklich auf unterhaltsame Weise lebendig. Man spürt richtiggehend, dass die Autorin ihren Beruf und die Geschichte über alles liebt. Aber auch die Charaktere an sich sind glaubwürdig gezeichnet. Bis zu einem gewissen Grad kann sich auch Harkness den Stereotypen zwangsläufig nicht entziehen, aber wer möchte schon eine Geschichte über hässliche Vampire und mit Warzen übersäte Hexen lesen, die nur deshalb zusammenarbeiten, weil sie sich abstoßend finden? Diana und Matthew sind facettenreiche Charaktere, die eine glaubwürdige Geschichte haben, welche ihr Verhalten im Verlauf des Romans schlüssig erklärt. Ob jemand nun zu diesem Buch greift, weil er Literatur liebt, sich für Wissenschaftsgeschichte oder die Geschichte der Menschheit und all ihre kriegerischen Auseinandersetzungen interessiert oder schlicht Romane über Vampire, Hexen und andere übersinnliche Wesen schätzt: Hier ist für jeden etwas dabei! Zum Hörbuch Da ich kein Freund von gekürzten Hörbüchern bin, habe ich die ungekürzte Version des Hörbuches erworben, die ca. 28 Stunden lang ist! Gesprochen wird das Hörbuch von der deutschen Schauspielerin Dana Geissler, die bereits unzählige Hörbücher eingesprochen hat. Die Rezensenten beurteilen ihre "Leistung" durchaus kontrovers. Die einen schätzen sie für ihre ruhige, klare Sprache, die anderen empfinden diese als zu altmodisch und getragen. Ich kann beide Meinungen nachvollziehen. Geissler liest wirklich in einem angenehmen Tempo, ruhig und klar und nicht zu schnell. Da die wissenschaftlichen Ausführungen von Harkness so manches Mal ausgesprochen komplex sind, helfen die angenehme Sprechgeschwindigkeit und die Klarheit dem Zuhörer dabei, den Beschreibungen zu folgen. Andererseits ist die Protagonistin und Icherzählerin des Romans etwa 13 Jahre jünger als Geissler, daher hatte ich auch eine etwas jüngere Erzählstimme erwartet. Darüber hinaus bin ich der Auffassung, dass es Geissler nicht hundertprozentig gelingt, jeder der handelnden Figuren eine eigene Stimme zu verleihen. Allerdings stellte ich auch fest, dass ich beim Anhören des Buches das Gefühl hatte, dass es Geissler zunehmend besser gelingt, die einzelnen Figuren mit ihren unterschiedlichen Wesenszügen, Temperamenten und Altersstufen voneinander abzuheben und ihnen einen individuellen Charakter zu verleihen. Mein Fazit: Die knapp 28 Stunden vergingen für mich wie im Flug! Und die Trilogie ist für mich sowieso ein Muss!

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Super

Von: Dorothea Müller

17.11.2016

Diana Bishop ist Historikerin mit Leib und Seele. Dass in ihr zudem das Blut eines uralten Hexengeschlechts fließt, das versucht sie in ihrem Alltag möglichst zu ignorieren. Als sie aber über ein magisches Manuskript stolpert. Ändert sich alles und plötzlich sind nicht nur Hexen, sondern auch Dämonen und Vampire hinter ihr her. Matthew Clairmont hilft ihr ein 1500 alter Vampir, doch zwischen ihnen scheint mehr zu sein. Langsam wird man in eine Welt voller Magie gezogen. Hier braucht man keinen Glauben das es einfach so in diese Welt gehört. Alles wird erklärt in einer Form, das es sogar logisch ist. So wird die ganze Geschichte noch realer und interessanter. Diana ist mir gleich von der ersten Seite an sympathisch und mit ihren Kommentaren vertreibt sie sogar etwas die düstere oder verstaubte Atmosphäre. Als dann Matthew auftaucht, steigt auch die Spannung. Es hat etwas gedauert, bis ich wirklich mit ihm warm geworden bin. Bis zum Schluss ging ich gebannt an den Worten der Geschichte und konnte es nicht erwarten auf die nächste Seite zu blättern. Band 2 und 3 habe ich mir auch gleich noch geholt und liegen jetzt bereit zum Lesen.

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Vergesst alle Fantasy-Geschöpfe, die ihr bisher gekannt habt. Lasst die Feen, Elfen, Drachen, Gnome, Zwerge, Medusen, Zyklopen und anderen Wesen hinter euch, denn jetzt kommt Diana Bishop und sie ist eine einmalige Hexe… Inhalt: Alles beginnt mit Dr. Diana Bishops Fund. In der Bodleian Bibliothek in Oxford recherchiert sie für eine Rede, die sie in einigen Wochen zu halten hat, als ihr dieses alte Buch unterkommt. Eigentlich setzt sie ihre Magie ja nicht ein, die sie normalerweise unterdrückt und nicht kontrollieren kann, doch als sie die Urquelle dieser Macht vor sich hat, kann sie nicht widerstehen und öffnet es. Später am Abend gibt sie es zurück und seitdem bleibt das Buch verschwunden. Ungünstig, äußerst ungünstig für Diana, denn die magische, gefährliche Welt, von der die Menschen nichts ahnen, hat ihren Fund mitbekommen und sowohl die Hexen als auch Vampire und Dämonen wollen es für sich beanspruchen. Wie gesagt, sehr ungünstig für Diana, denn ohne ihre Kräfte, kann sie sich nicht zur Wehr setzen. Da wiederum ist es gut, dass sie den Vampir Matthew Clairmont kennenlernt, der hartnäckig an ihrer Seite bleibt und sich mehr und mehr in ihr Herz schleicht. Doch welche Absichten stecken hinter seinem Verhalten? Meine Meinung: Jede und ich meine wirklich jede der 800 Seiten besaß auf mich eine absolut fesselnde Wirkung. Deborah Harkness hat einerseits einen unglaublich intelligenten Roman verfasst, den sie mit historischen, biologischen und nicht zuletzt fantastischen Elementen anreicherte und zu einem gesamten Meisterwerk zusammensetze und andererseits eine romantische Ader mitschwingen lassen, die wohl jedes Herz berühren wird. Einmal durch die Intelligenz und einmal durch die besagte Liebe. Die Welt, in der Diana Bishop ihre Fähigkeiten entdeckt ist genauso wie unsere, nur dass sie von drei zusätzlichen Fabelwesen bewohnt wird. Den, Hexen, Vampiren und Dämonen. Es ist schwer, durch eine Rezension den Witz und Charme, den diese Figuren, vor allen Dingen Diana versprühten, wiederzugeben oder nahezubringen, mit welch Schalk im Nacken manche Szenen vor meinem inneren Auge aufblitzten. Die Handlung spielt hauptsächlich in Oxford, England, doch zu meinem Glück blieb es nicht nur dabei und wohin Deborah Harkness die Protagonisten und ihre LeserInnen noch so alles verschlug…? – Findet es heraus! Im Zentrum steht die Liebe von Diana zu einem Vampir. Doch diese Liebe ist verboten, denn die verschiedenen “Gattungen” sollen sich nicht mischen, dadurch könnte etwas Unvorhersehbares geschehen. Während Diana also ihre Liebe entdeckt, holt ihre Vergangenheit sie ein, in der die Ermordung ihrer Eltern dazu führte, dass sie ihre Hexenkräfte unterdrückte und weitestgehend ignorierte. Doch das ist noch nicht alles, denn dieses ganze Drama umfasst noch unzählig, viele mehr Komponenten, die es sich beim Lesen dieses Romanes einfach zu entdecken lohnt. Deborah Harkness zog mich in einen magischen Strudel aus Hexereien, dämonischen Kräften und blasierten, arroganten, unglaublich schönen Vampiren und die Atmosphäre, die mir in jedem Satz entgegenschlug, ließ mich in Begeisterungsstürme ausbrechen! Endlich einmal erlebte ich einen Vampir, der über das Stadium der Pubertät weit hinausgeschritten war und sich gebahrte wie ein Mann mit Prinzipien, der glaubwürdig einen Vampir verkörperte, das einerseits einem Jagdtier gleicht und andererseits seine Triebe zu beherrschen vermag und seine übermenschlichen Fähigkeiten sinnvoll einsetzt. So wurde Diana teilweise von ihrem Vampir herumkommandiert, weil es seine Natur ist, obwohl sie sich dennoch immer wieder zu behaupten versucht, hauptsächlich war es jedoch das Köstlichste diese beiden Figuren auf ihren Abenteuern zu begleiten. Ich habe so vieles in dieser Geschichte entdecken können, die sich anmutig und rasant weiterentwickelt, viele mysteriöse Geheimnisse versteckt und ein Geheimtipp ist, den viele lesen sollten und an den ich tief in meinem Herzen glaube! Mein Fazit: Spannung pur. Deborah Harkness entführt ihre LeserInnen in eine Welt voller betörender Reize, gefahrvollen Mächten und sinnlichen Beziehungen, die für ihre Betrachter nicht immer ein gutes Ende nehmen. Historik, Romantik, Fantasy, Alchemie, Wissenschaft und viele, allgemeine Kenntnisse verhalfen „Die Seelen der Nacht“ zu diesem Wunderwerk, was es am Ende wurde und wer weiß, vielleicht ist die Autorin nicht sogar selbst eine Hexe und teilt in dieser Geschichte ihre Geheimnisse mit uns und für jeden präsentiert sich dieses Werk anders? ;) – Findet es heraus und wandle mit Diana Bishop, einer sehr verqueren Hexe, auf den Spuren der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft!

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Wow. Die Seelen der Nacht von Deborah Harkness ist seit langem eines der besten Bücher, dass ich gelesen habe. Sie hat es geschafft eine perfekte Mischung aus Hexen, Vampiren, Liebe und Historik zu einem Roman zusammen zufügen. Ich hatte wirklich unheimlich viel Spaß an diesem Buch und konnte es kaum aus der Hand legen. Ich freue mich, dass dies erst der Auftakt einer Trilogie ist und der dritte Band, Das Buch der Nacht, ebenfalls schon erschienen ist. Die Geschichte behandelt übrigens auch das Thema Zeitreise, womit ich gar nicht gerechnet habe. Die Protagonisten in „Die Seelen der Nacht“ haben mir wirklich sehr gut gefallen. Jeder hat seinen eigenen liebenswerten Charakter. Durch ihre detaillierte Beschreibungen und tollen Schreibstil hat die Autorin bei mir voll ins Schwarze getroffen. Ich freue mich sehr darauf den nächsten Band zu verschlingen.

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Diana Bishop ist eine begnadete Historikerin - und eine Hexe. Doch sie versucht zu leugnen, dass in ihr Hexenblut fliesst und wünscht sich ein normales Leben. Als ihr bei Recherchen ein magisches Manuskript in die Hände fällt, ist plötzlich die ganze magische Welt hinter ihr her - Hexen, Vampire und Dämonen. Da taucht Matthew Clairmont auf und bietet ihr seine Hilfe an, alles schön und gut, wäre Matthew nicht ein Vampir aus einer sehr einflussreichen Familie! Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt und so muss Diana schliesslich lernen mit ihrem Leben als Hexe klar zu kommen. Deborah Harkness versteht es mit ihrer bildhaften Sprache eine wunderbar authentische Stimmung zu kreieren, in der man sich sofort verliert. Egal ob die Handlung in Oxford oder in der Auvergne in Frankreich spielt, man fühlt sich sofort an den Ort hin versetzt. Ihre Charaktere sind tiefgründig und haben ihre Stärken aber auch ihre Schwächen, sind allesamt auf ihre ganz eigene Art liebens- oder in manchen Fällen fürchtenswert. Obschon Die Seelen der Nacht eine Fantasy-Geschichte ist, lebt sie ganz ohne kitsch oder übermässigem Trara. Frau Harkness behandelt die grundlegenden Fragen des Lebens "Woher kommen wir" und "Warum sind wir hier" und schafft eine ganz eigene Welt. Fantasy für Erwachsene, ganz grosses Kino!

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Dieses Buch hat mich von Seite 1 an sehr gefesselt, ziemlich zu Beginn landet man mit Diana Bishop, einer jungen Wissenschaftlerin in einer der großen Bibliotheken Oxfords. Diana ist Kind der lange verstorbenen Hexe Rebecca Bishop und des begabte Hexers Stephen Procotor. Seit dem Tod ihrer Eltern lebt sie in der Nähe von New York bei ihrer Tante Sarah, ebenfalls eine Hexe und ihrer Freundin Emily und verdrängt alles, was auch nur annähernd mit Magie zu tun hat. Während ihreren Nachforschungen in alten Unterlagen bekommt sie die alte, eigentlich verschollene Schrift, Ashmole 782, in die Hände und es geschieht magisches. Außerdem lernt sie Matthew Clairmont kennen, unverkennbar ein Vampir und denen gehen Hexen für gewöhnlich aus dem Weg. Man erfährt zu Anfang mehr über Dianas Familie und genau diese Details machen sie so sympatisch und obwohl es sich um einen Fantasy Roman handelt, hat man anhand des Schreibstils einfach keinen Zweifel daran, dass es sowohl Hexen und Vampire als auch Dämonen gibt. Man stellt auch nicht in Frage, ob es Yoga-Kurse für nicht menschliche Wesen gibt. Auf diese Weise könnte uns die Autorin wahrscheinlich einen vom Mond erzählen und wir würde ihr ohne zu zögern alles glauben. Die weitere Story selbst ist sehr bezaubern/ verzaubernd und im Gegensatz zu manch anderen Büchern sehr detailreich aber außerordentlich fesselnd geschrieben. Leider kann ich mir manchmal den Vergleich "Twilight für Erwachsene" nicht verkneifen, denn "Die Seelen der Nacht" bedient sich tatsächlich sehr vieler Klischees die man im laufe der Zeit über Vampire und Hexen aufgeschnappt hat. (Natürlich gab es die auch schon vor diesen beiden Romanen.) Matthew wird, wie sollte es auch anders sein, als besonders schön, erhaben und groß beschrieben. Natürlich ist er, wie es sich für einen Vampir gehört, wahnsinnig schnell, kann hören wie kein Zweiter und auch bei Tageslicht kann er sich frei bewegen. Na, kommt einem da etwas bekannt vor? Wie dem auch sei, "Die Seelen der Nacht" bekommt von mir definitiv den Vorzug, alleine schon für die wesentlich erwachsenere Art und Weise mit dem Thema umzugehen. Gerüche und Geschmäcker, meistens geht es um Wein, werden in diesem Buch sehr ausgiebig beschrieben. Vielleicht für den ein oder anderen schon zu viele Informationen, aber irgandwann glaubt man auch als Leser wirklich den Duft von Zimt und Nelken in der Nase zu haben wenn Diana über Matthew redet oder eben einen dieser besonderen Weine zu schmecken. Ganz nebenbei, zwischen all den Dämonen, Hexen und Vampiren spielt die Fähigkeit Dianas verstorbenen Vaters in der Zeit "zu wandern" und eine alte eigentlich verschollene alchemistische Schrift eine große Rolle. Welche Rolle und wie es ausgeht kann ich hier natürlich noch nicht verraten... Fazit: Mit 800 Seiten kein leichter Schmöker, aber diese Seiten verfliegen schneller, als man braucht um sich den zweiten Band zu kaufen.

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Erstmal zum Schreibweise der Autorin. Die Schreibt wunderbar Bildhaft und Gefühlvoll. Ich finde mit dem Buch hat Frau Harkness voll ins schwarze getroffen, zumindest bei mir und das ist ein Highlight dieses Jahr. Die Welt die sich die Autorin ausgedacht hat ist wunderbar ausgedacht und beschrieben worden so das man nicht das Problem hat man denke es wäre zu stark erfunden, man denkt die Welt ist echt. Die Charakter sind toll ausgearbeitet und das macht das Buch gleich interessanter und noch besser zum lesen. Diana die ihre Magie nicht nutzen will und der dunkle Vampir Matthew. Ich mag die beiden Hauptfiguren total gerne und sie sind mir irgendwie ans Herz gewachsen. Magie, Vampire und ein wenig Highland erinnert bisschen an Twilight und Harry Potter aber trotzdem ist es seine eigene Geschichte. Was auch gut ist und man so diese Geschichte auch super genießen kann, vor allem da die Geschichte der beiden nicht direkt auf Seite 100 schon ihren Höhenpunkt erreicht hat sondern sie sich durch das ganze Buch zieht. Buch ist erfrischend, spannend und wunderschön geschrieben.

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Kurzbeschreibung Diana Bishop entstammt einem uralten Hexengeschlecht. Allerdings verleugnet sie ihre Magie und Abstammung und hat sich völlig ihrem Beruf als Historikerin verschrieben. Doch als sie bei ihren Studien auf ein mysteriöses Manuskript stößt kann sie ihrer Herkunft nicht mehr entfliehen. Vampire, Dämonen und Hexen sind gleichermaßen hinter ihr her um an das Manuskript zu kommen….. um jeden Preis. Doch sie bekommt Hilfe von unerwarteter Seite. Matthew Clairmont seines Zeichens Naturwissenschaftler und…. ein 1500 Jahre alter Vampir. Cover Das Cover ist toll und ich habe es auf den ersten Blick einfach nur toll gefunden und ja ich muss zugeben ich bin ein Coverkäufer und bei dem Inhalt. Und ich kann sagen einfach toll die Idee mit denn blumen die auf dem schwarzen Hinnetrgrund super zur geltung kommen. Aber auch der Titel rundet das ganze harmonisch ab, denn ich finde es macht nicht nur lust auf mehr, sondern passt sehr gut zum Inhalt. Charaktere Diana Bishop ist selbstbewusst, intelligent, sie weiß was sie will und steht mit beiden Beinen mitten im Leben. Sie will „normal“ sein und tut alles um als normaler Mensch durchzugehen. Deshalb hat sie ihr magisches Erbe jahrelang unterdrückt und ignoriert. Matthew Clairmont ist ein interessanter Charakter. Sehr gutaussehend, arrogant, temperamentvoll und sehr dominant aber auch äußerst beschützend. Doch er ist auch sehr undurchsichtig und hat so seine Geheimnisse, er hat viele Facetten die man erst nach und nach zu sehen bekommt. Schreibstil Die Autorin Deborah Harkness versteht es mit ihrem fantastischen Schreibstil zu fesseln und zu begeistern. Ihre wunderbaren detaillierten Beschreibungen der Ortschaften und Landschaften, ihre Besonderheiten und ihr Flair waren greifbar und versetzen einen mitten hinein in das Geschehen. Man nimmt die Düfte war und erlebt alles hautnah mit. Auch die Charaktere sind sehr liebevoll, mit vielen Facetten und Tiefe beschrieben. Sie haben Ecken, Kanten und ihre Besonderheiten, sie bestechen durch ihre Vielseitigkeit. Das macht sie lebendig und authentisch. Meinung Wenn ein Zufall dein Leben verändert... Diana Bishop arbeitet an wissenschaftlichen Studien in der Bodleian Library in Oxford. Bei ihrer Arbeit stößt sie zufällig auf ein seltsames Manuskript und ihr wird sofort klar das damit etwas absolut nicht stimmt. Sie ist Historikerin und ihre Forschung bezieht sich hauptsächlich auf alchemistische Bücher und Manuskripte. Bei diesem jedoch ist noch etwas anders, es ist mit einem Zauber belegt und den hebt sie unbeabsichtigt auf. Sie gibt das Manuskript umgehend zurück, das Ganze ist ihr absolut unheimlich denn sie weiß nicht wie sie das gemacht hat. Doch ab sofort steht sie unter ständiger Beobachtung, denn der gebrochene Zauber lockt alle möglichen Wesen an. Vampire, Dämonen und Hexen, jeder will das Manuskript in seine Finger bekommen und es beginnt eine regelrechte „Hexenjagd.“ Als sie massiv bedroht wird kommt ihr Matthew zu Hilfe und stellt sie unter seinen persönlichen Schutz. Schon bald verlieben sie sich, doch das führt zu neuen Problemen. Beziehungen zu anderen übernatürlichen Wesen sind durch einen alten Pakt absolut verboten. Die Geschichte um Diana und Matthew ist einfach wunderbar beschrieben und besticht durch die Liebe zum Detail. Ich hatte das Gefühl direkt dabei zu sein, man fühlt, sieht und riecht alles, es ist so real als wenn man mitten drin ist. Das Haus der Bishops hat es mir besonders angetan, es wäre wunderbar wenn ich selbst in so einem wohnen könnte. ;-) Die Rückblicke in Matthews Vergangenheit sind sehr spannend und man kann einige Reaktionen besser verstehen. Es gibt ein paar Nebencharaktere die durch ihre Eigenarten bestechen, humorvoll, absolut bezaubernd, liebenswert und schrullig. Diana macht eine tolle Entwicklung im Laufe der Geschichte, anfangs etwas ängstlich und sich ihrer Kräfte noch unsicher und nicht bewusst, wird sie zu einer selbstbewussten entschlossenen Kämpferin. Fazit Für mich sehr empfehlenswert. Eine Geschichte voller Liebe, Magie und Spannung die mich gefesselt und bezaubert hat. Es hat allerdings einen Cliffhanger der mich sofort zu dem nächsten Band greifen lässt. Absolute Leseempfehlung!! 5 von 5 Sternen

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