Leserstimmen zu
Geliebter Roboter

Isaac Asimov

Roboter und Foundation – der Zyklus (02)

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Lesevergnügen: Es ist sehr detailliert was das Technische angeht. Wenn man sich dafür nicht interessiert, wird das Buch schnell langweilig und mühsam zu lesen. Ende: Das Ende passte nicht ganz zum Rest des Buches. Meine Meinung: Für mich war das Buch leider nichts. Ich interessiere mich zwar für Roboter und auch die Handlung versprach interessant zu werden, aber mir war es viel zu langweilig und kompliziert geschrieben. Ich musste immer wieder nachgoogeln, damit ich wusste, was ich da überhaupt lese. Man muss sich in Technik wirklich auskennen um dieses Buch verstehen zu können. Cover: Das Cover verspricht auf eine spannende, technische Handlung.

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Mit „Geliebter Roboter“ setzt der Heyne – Verlag die Neuauflage des „Roboter und Foundation - der Zyklus“ fort. Da es schon Jahre her ist, dass ich die Bücher von Isaac Asimov gelesen habe, nutzte ich die Neuauflage um sie nochmals zu lesen. Auch in diesem Buch geht es, wie bei seinem Vorgänger „Ich, der Roboter“ um die Existenz bzw. den Einsatz von Robotern zur Unterstützung der Menschen. Dabei zeigt I.Asimov in den Robotikgeschichten die Vorteile von Robotern auf. Die Nachteile oder die Auswirkungen, die oftmals den Plot der Geschichte ausmachen sind oftmals nicht auf den ersten Blick erkennbar, und so überrascht der Autor auch bei dieser Geschichtensammlung wieder mit seiner scharfsinnigen Sicht auf die Grenzen der Robotik. Wobei immer die „Gesetze der Robotik“ die Grundlagen der Geschichte sind. Für den, der sie nicht kennt werden sie zu Beginn des Buches aufgeführt. Bei diesem Buch handelt es sich um eine reine Kurzgeschichtensammlung, bei der die Geschichten nicht, wie in Band 1, durch eine Rahmenhandlung zusammengehalten werden. Die Geschichten wurden in der Zeit zwischen 1951 und 1957 geschrieben. Doch in weiten Teilen sind sie zeitlos. Neben dem Aspekt der Robotik oder auch der Künstlichen Intelligenz entwirft Isaac Asimov in diesem Buch auch einige Versionen, wie die Zukunft aussehen könnte. Auch wenn diese so (noch) nicht eingetreten sind, wären sie immer noch vorstellbar. Und das ist zum Teil einfach erschreckend, wie aktuell diese Zukunftsversionen noch immer sind. Hier sei als Beispiel die computergesteuerten Regierungswahlen genannt. Heute wird in einigen Länder, z.B. den USA am Computer gewählt, so dass die Auszählung schnell vonstatten gehen kann. Isaac Asimov hat dies vor über 50 Jahren schon bedacht und eine noch weitergehende Zukunftsversion erdacht. Das Buch zeichnet aus, wie auch viele andere von Isaac Asimov, dass die Entwicklung seit Entstehung der Geschichten rasant weitergegangen ist, aber der Autor so weit gedacht hat, dass die Geschichten an Aktualität nichts verloren haben und noch immer die richtigen Aspekte aufwerfen um den Leser zum Nachdenken zu bringen. Ein spannendes und unterhaltsames Buch, das sich gut durchlesen ließ, auch wenn ich beim Ende der einzelnen Geschichten immer wieder innehalten musste, um das gelesene nachwirken zu lassen. Wer meint, dass die Geschichten auf Grund ihres Alters überholt sein könnten, der täuscht sich. Sie sind zum Teil zeitlos, aber immer alle aktuell in den Visionen die der Autor vor uns entstehen läßt.

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Leider war die erste Kurzgeschichte für mich mehr anstrengend als lesenswert und ich bekam die Sorge das ich mich mit diesem Buch doch vergriffen habe - zum Glück unbegründet. Nicht alle Geschichten entsprachen meinem Geschmack, jedoch sind sie von der Thematik her alle samt extrem spannend und aktuell. Eine Zukunftsvision die vielleicht irgendwann real wird. Für alle die Interesse an diesem Genre haben auf jeden Fall ein muss!

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Letztlich hatte ich ja bereits „Ich, der Roboter“ von Asimov konsumiert und war von den 1950 erstveröffentlichten Werk begeistert. Somit war es klar dass der Nachfolger auf jeden Fall auch konsumiert werden musste. Klappentext: Claire Belmont, Ehefrau eines Angestellten der U. S. Robot Company, soll das Modell TN3, genannt Tony, als Haushaltshilfe testen. Nur widerwillig stimmt sie dem Projekt zu, Robots sind ihr nicht ganz geheuer. Aber Tony ist darauf programmiert, ihr jeden Wunsch zu erfüllen – und er erkennt mehr als nur die offensichtlichen … In insgesamt zehn Kurzgeschichten wirft Isaac Asimov in „Geliebter Roboter“ einen Blick in die Zukunft, deren Grundsteine heute schon gelegt werden. Zusammen mit „Ich, der Roboter“ und „Der Zweihundertjährige“ legt Asimov hier auch den Grundstein zu seiner gigantischen Future History, dem Foundation-Zyklus. Zum Inhalt: Isaac Asimov welcher während seiner Studienzeit mit dem Schreiben von SF-Kurzgeschichten begonnen hat, dürfte den meisten durch „I, Robot“ oder durch seine Robotergesetze ein Begriff sein. Hier liegt nun der zweite Teil der dreiteiligen Reihe aus dem Heyne Verlag vor. Zwischen den Buchdeckel befinden sich zwölf Geschichten welche Asimov zwischen 1951 und 1957 erschaffen hat. Auch in diesem Werk versetzt Asimov in eine damals Fiktive Zukunft, welche sich heute fast wie eine Vorhersage anhört, allerdings immer noch top aktuelle erscheint. Die hier versammelten Storys drehen sich um Fragen wie etwa ob das menschliche Handeln von Maschinen vorherberechnet werden kann oder aber ob ein Zusammenleben zwischen Mensch und KI/Maschine ohne Vorbehalte oder Diskriminierung möglich ist. Die Storys hangeln sich dabei immer wieder um einen festen Pro- und Antagonistenstamm auf, welches einem das „reinkommen“ wohlwissend erleichtert. Meine Meinung: „Ich, der Roboter“ war schon ein gelungenes Leseerlebnis, und „Geliebter Roboter“ steht diesem in nichts nach und ich kann absolut nachvollziehen warum diese Werke als must-read Klassiker gehandelt werden. Auch wenn dieses Werk Mitte des letzten Jahrhunderts den Weg zwischen die Buchdeckel gefunden hat, es ist aus meiner Sicht, aufgrund der technischen Entwicklungen z.B. bei Künstlichen Intelligenzen immer noch aktuell und stellt heute immer noch die richtigen Fragen. Die kleine Meckerei vom ersten Teil muss ich hier auch übernehmen, aber das Cover ist mir einfach nicht passend genug. Und ein Hinweis noch, der Heyne Verlag kann in die Zukunft schauen, zu mindestens wenn es ums Copyright geht, da steht dann „2018“. Meine Wertung: 4,75 von 5 Robbie`s

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Rezension zu : „Geliebter Roboter“ von Isaac Asimov Ich bin sehr positiv überrascht von dieser Kurzgeschichtensammlung. Grundlegendes : Es geht bei weitem nicht nur um Roboter, sondern um verschiedenste Zukunftsvisionen, die in Kurzgeschichten zwischen 2 und 50 Seiten sehr unterhaltsam dargestellt sind. Die Geschichtensammlung reiht sich in Asimovs „Foundation“ Zyklus ein, wobei die richtige Reihenfolge der Bücher sehr schwer darzustellen ist. Ein Vorschlag bzw. eine Zusammengehörigkeit kann zum Beispiel dem entsprechenden Artikel bei Wikipedia entnommen werden. Am Anfang ist es sehr irritierend, in den 50er Jahren geschriebene Science-Fiction-Stories zu lesen, deren Zukunftsvisionen bereits in unserer heutigen Vergangenheit liegen. Die Geschichten sind dennoch aktuell und lassen sich gedanklich probemlos in die heutige Zeit übersetzen. Auch der Schreibstil des Autors ist nach wie vor modern und lässt nicht vermuten, dass diese Kurzgeschichten vor beinahe 60 Jahren entstanden sind. Zum Inhalt : Asimov greift in seinen Kurzgeschichten verschiedenste Aspekte der damals vorstellbaren Zukunft auf : Können Menschen in der Zukunft in die Vergangenheit sehen ? Wie wird sich die robot-Technik noch entwickeln, werden wir wirklich irgendwann menschliche Roboter haben ? Bis jetzt hat sich diese Vision nicht bewahrheitet, hat aber nichts von ihrer Aktualität verloren, wie man auch in aktuellen Blockbusterfilmen wie I,Robot oder A.I. immer wieder sehen kann. Besonders erschreckend fand ich die 2seitige Kurzgeschichte „Höllenfeuer“, in der es um eine Atomexplosion in Zeitlupenvorführung geht. Vom jüngsten Gericht der Erzengel bis über das maschinelle Auslesen von Träumen und computergesteuerten Regierungswahlen, Besucher von anderen Planeten und Computer mit eigenem Willen bieten diese Geschichten alles, was das Herz begehrt. Fazit : Asimov schreibt zeitlos aktuelle, teilweise spannende, teilweise sehr beängstigende Visionen der nahen und nicht so nahen Zukunft, die wir uns manchmal gar nicht so wirklich vorstellen wollen und die uns lebhaft vor Augen führt, auf was wir zusteuern können mit unserem aktuellen technischen „Fortschritt“, den ich hier mit Absicht mal in Anführungszeichen setze – denn nicht jeder Fortschritt wird sich auf lange Sicht tatsächlich als Fortschritt für die Menschheit erweisen. Spannend und nachdenklich machend – das war mein erstes Buch von Isaac Asimov, wird aber ganz sicher nicht das letzte bleiben.

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