Leserstimmen zu
Entflammte Nacht

Gail Carriger

Lady Alexia (3)

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Klappentext Lady Alexia Maccon wurde von ihrem Ehemann wegen Untreue verstoßen, denn sie ist schwanger! Nun können Werwölfe, aber keine Kinder zeugen. Doch Alexia hat ihn nicht betrogen. Fest entschlossen, ihre Unschuld zu beweisen, bricht sie nach Italien auf, in die Heimat ihres Vaters. Dort hofft sie, einen Hinweis darauf zu finden, wie sie trotzdem schwanger werden konnte, doch dies wird sich als nicht gerade "Einfach" erweisen, mit Übernatürlichen als Verfolgern, die nach ihrem Leben trachten. Denn nur so kann sie das Herz ihres geliebten Werwolfs zurückgewinnen. Und warum ist, der allseits bekannte Vampir, Lord Akeldama nicht auf zu finden?........ ACHTUNG Vorweg sei gesagt, dass ich vor ein paar Jahren mir dem dazu gehörigen Graphic Novel gekauft und durch gelesen habe. Der Graphic Novel selbst ist nach dem Dritten Teil abgeschlossen und fasst somit nur die ersten drei Teile der Chronik auf. Trotz kleiner Informationsunterschiede, die aber für die meisten sicherlich Verständlich sind, kann ich auch diesen weiter empfehlen, wer Interesse an dem Gezeichnet und an einer leichten abweichenden Geschichte gegenüber dem Buch hat. Meine Meinung Dank den damaligen Verhältnissen wird Alexia verstoßen und dies bringt diesem Teil der Chronik eine andere Ansichtsweise und lässt neu aufwirken. Natürlich geht es hier wieder einmal nicht um Alexia, sondern auch während ihrer Abwesenheit passieren nicht gerade unbedeutende "Dinge".Also lasst euch überraschen welche Auswirkungen diese "Dinge" haben und bildet euch selbst eine Meinung. Nebenbei sei erwähnt das im Buch, im Gegensatz zum Graphic Novel, der Herr Monsieur Trouve auf taucht der auch folgend eine nicht un-relevante Rolle spielen soll. 

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Inhalt: Enthält Spoiler zu den ersten Teilen der 'Lady Alexia-Reihe'. Alexia Maccon ist zu tiefst gekränkt über die Art und Weise, wie ihr Angetrauter sich ihr gegenüber verhalten hat. Wie kann er es nur wagen an ihr zu zweifeln? Vom Gut der Werwölfe geflohen, muss sie sich nun in den Schoß ihrer Familie begeben, die alles andere als glücklich mit der Situation sind. Alexia ist eine Schande der Familie und mindert allein durch ihre Anwesenheit die Chancen ihrer Schwestern auf dem Heiratsmarkt. Doch Alexia lässt die Vorwürfe und Sticheleien nicht kampflos über sich ergehen und hat für jeden Kommentar das passende Gegenstück parat. Nach fast einer Woche sind die Zeitungen voll von ihrem Dilemma und auch die Königin zieht Konsequenzen - Alexia wird aus dem Schattenkonzil geworfen. So kann das nicht weitergehen. Irgendjemand muss ihr doch helfen können ihre Ehre wieder herzustellen. Da bleiben eigentlich nur die üblichen Verdächtigen: Madame Lefoux, Mr. Tunstell und Floote. Sie alle erhalten von Alexia eine Nachricht sich in Madame Lefoux Erfinderwerkstatt zu treffen, doch Alexia lässt auf sich warten. Ihr Weg zum Treffen verläuft definitiv anders als geplant: sie wird angegriffen. Und während sie es beinahe gewohnt ist, dass man ihr nach dem Leben trachtet, ist diese neue Art mehr als unwürdig. Viele leuchtend rote Marienkäfer mit fiesen Nadeln als Fühler fühlen sich von Alexia magisch angezogen. Sie hat keine Ahnung wer die geschickt haben könnte, hat aber vor sich nicht von ihnen stechen zu lassen und rückt ihnen mit ihrem neuesten Sonnenschirm zu Leibe. Völlig entkräftet aber immerhin erfolgreich, erreicht sie ein Teehaus und muss auf diesen Schreck erst einmal ihre Nerven beruhigen. Doch auch hier wird sie wie eine Aussätzige behandelt und fällt einen Entschluss. Sie verlässt London! Ihre Freunde sind zu dem gleichen Entschluss gekommen und helfen ihr mit allen Mitteln. Schon kurz darauf befindet sich Alexia auf Reise, gemeinsam mit ihrer Freundin der Wissenschaftlerin und ihrem Diener Floote verlässt sie London Richtung Frankreich. Dort soll es jemanden geben, der ihr in ihrer Lage helfen kann. Doch ihr Ruf eilt ihr voraus und ihr Weg führt sie weiter bis ins sonnige Italien. Unterdessen ist Lord Maccon nicht mehr Herr seiner Sinne. Er leidet an der Trennung von seiner Frau und verflucht sie dennoch. Wie konnte sie ihm das nur antun? Dabei dachte er, er kennt Alexia. Völlig betrunken torkelt er Alpha-Wolf durch die Gänge seines Anwesens und trifft so auf seinen Beta, Professor Lyall. Dieser ist stocksauer auf seinen Alpha. Natürlich kann er nicht glauben, dass Lady Alexia das getan haben soll und dennoch muss er zu seinem Alpha stehen. Das fällt ihm gerade in der jetzigen Zeit sehr schwer. In wenigen Tagen ist Vollmond und es gilt nicht nur das Rudel usammen zu halten, sondern auch herauszufinden, was in London passiert. Durch seine Spione hat Professor Lyall erfahren, das der Schwärmer Lord Akeldama samt seiner Drohnen verschwunden ist. Spurlos! Dabei hatte er so gehofft ihn auf die Problematik mit Alexia und Conall ansprechen zu können. Der Uralte Vampir weiß so manche Dinge, die er eigentlich nicht wissen sollte. Nun bleibt dem Werwolf nichts anderes übrig als selbst alle Fäden zu ziehen und sich um das Rudel und den verschwundenen Vampir zu kümmern. Interessante Neuigkeiten erhält er dabei ausgerechnet von Ivy, Alexias bester Freundin. Meinung: Der dritte Band um Lady Alexia setzt nur kurz nach dem Ende des zweiten Bandes an und führt dem Leser die aussichtslose Lage der Außernatürlichen vor Auge. Alexia ist mit einer Situation konfrontiert, die alles andere als leicht ist und noch dazu trachtet ihr beinahe jeder Vampir nach dem Leben. Ohne den Schutz des Rudels ist es für sie noch schwerer sich zu behaupten, doch irgendwie gelingt es ihr immer wieder. Wäre sonst auch blöd - es gibt ja zwei weitere Teile zur Reihe ^^ Dieser Band ist in meinen Augen nicht ganz so flüssig wie der vorherige, jedoch schlägt er ihn in Sachen Humor um Längen. Gerade die ersten 50 Seiten sprühten nur so vor Wortwitz und ich musste viel vor mich hin grinsen. So richtig kommt man allerdings der ganzen Hintergründe nicht auf die Spur und es liest sich teilweise wie eine Aneinanderreihung von Vorkommnissen. Das fand ich dann doch wieder sehr schade. Die Passagen in London hätte meiner Meinung nach auch etwas dichter gestreut werden können, aber hauptsächlich geht es nun einmal um Alexia. Was mich dennoch gestört hat, war die immer wiederkehrende Betitelung von Alexias 'Problem'. Die gleichen zwei Wörter fünf Mal auf einer Doppelseite lesen zu müssen hat mich etwas genervt. Und auch widerspricht sich hier die Autorin in Umfang und Biologie. Ich weiß natürlich nicht, ob sie selbst diese Erfahrung noch nicht gemacht hat, aber mein - bisher - gesunder Menschenverstand sagt mir, dass die Bewegungen noch nicht derart fortgeschritten sein können. Alles in allem dennoch ein gutes Buch mit einem versöhnlicherem Ende. Nun lege ich eine Alexia-Pause ein, bevor ich mich den letzten beiden Bänden widme und gespannt bin, wie es mit den Übernatürlichen in London weiter geht.

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