Leserstimmen zu
Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht

Nicholas Sparks

(5)
(2)
(0)
(0)
(0)

Klappentext Niemand im Küstenort Southport weiß, wer die neue Einwohnerin Katie ist und woher sie kommt. Sie lebt komplett zurückgezogen und vermeidet jeden Kontakt mit anderen. Erst dem jungen Witwer Alex, der zwei kleine Kinder hat, gelingt es langsam und behutsam, ihr näherzukommen. Doch Katie hütet ein dunkles Geheimnis. Wird sie für die Liebe alles aufs Spiel setzen? Meine Meinung Von der ersten Seiten an erschien mir die Protagonistin sympathisch und auch authentisch, denn so wie sie beschrieben wird, könnte sie auch im echten Leben vorkommen: Nicht perfekt, sondern wenige ungute Charaktermerkmale, ohne die ihr Charakter nicht abgerundet wäre. Sie hat Schlimmes erlebt, und trotzdem wird im Buch nicht ununterbrochen davon geschrieben, wie schlimm ihre Vergangenheit war, und obwohl das eine wichtige Rolle spielt, wird es nicht in den Vordergrund gezogen und die Geschichte in der Gegenwart bleibt durchgängig präsent. Der Protagonist hingegen wirkte auf mich anfangs etwas suspekt, doch das legte sich rasch und ich fing wirklich an ihn sehr zu mögen und ihn auch sehr dafür zu bewundern, was er alles in seinem Leben gleichzeitig schafft und welche Lasten er zu tragen hat. Auch das kommt keineswegs unrealistisch rüber, denn im Laufe der Zeit blickt man als Leser immer mehr hinter seine Fassade, wie das auch bei der Protagonistin der Fall ist. Das Buch selber beginnt mitten in der Geschichte und ohne darum herum zu schreiben startet der Autor sofort ins Geschehen, was es dem Leser von Anfang an unmöglich macht, irgendetwas an dem Buch langweilig zu finden. Dazu kommt noch, dass schon ab dem ersten Kapitel Geheimnisse in der Luft liegen, die teilweise eine gewisse Spannung hervorrufen und so kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Von Kapitel zu Kapitel werden wieder Geheimnisse aufgeklärt, die jedoch widerum neue Fragen aufwerfen, doch der Autor schafft es, diese so genial in die Geschichte zu verstricken, dass es einem nicht arrangiert, sondern total logisch und fließend vorkommt. Die Story ist von Anfang bis etwa Seite 350 gut durchgedacht und ich habe die Seiten sehr genossen. Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam aber stetig und die beiden Protagonisten kommen sich immer näher. Doch man merkt gegen Ende auch, dass die Ereignisse sich zuspitzen und plötzlich steht man als Leser einem sehr spannenden Höhepunkt gegenüber, der in einen Thriller gut gepasst hätte, doch in diesem Fall die ganze Stimmung und das ganze Feeling kaputt macht. Es ist für einen Liebesroman viel zu heftig und brutal und wenn es nur das wäre und der Schluss wieder lieb und süß wäre, wäre es noch nicht mal so überaus schlimm, doch der Autor hat in den Schluss noch eine Note Übernatürliches mit eingebaut und von der Liebesgeschichte ist dann kaum noch was zu spüren, was für mich das ganze Buch kaputt gemacht hat. Der Schreibstil ist durchgehend flüssig und locker, doch an geeigneten Stellen auch tiefgründig, und hätte die ganze Geschichte perfekt abgerundet, wenn da nicht der eben genannte Schluss gewesen wäre. Denn auch hier war der Schreibstil von einem auf das andere Kapitel verändert, so dass es keinen leichten und tiefgründigen Schreibstil mehr gegeben hat, sondern den für Thriller typischen, leicht abgehackten aber dennoch guten Schreibstil, der bei einem Thriller eben gut gepasst hätte, doch in einen Liebesroman definitiv nicht. Fazit Wie ihr bestimmt aus der Rezension oben entnehmen konntet war ich von dem Buch sehr begeistert, bis eben dieser Schluss kam, der alles zerstört hat, was bis dahin aufgebaut wurde. Doch bis dahin konnte ich mich so gut in die Geschichte hineinversetzen und habe mit den beiden Protagonisten richtig mitgefiebert. Ich weiß nicht, ob ich euch das Buch wirklich empfehlen kann, also wenn ihr den Schluss auslasst, auf jeden Fall, wenn nicht dann wohl eher nicht. XD Aber das Buch hat unglaublich viel Potenzial, ich habe es in einem Tag durchgesuchtet, und das kommt bei mir bei Büchern selten vor, und deswegen werde ich den Autor auf jeden Fall weiter verfolgen und es noch einmal mit einem anderen Buch von ihm versuchen. Meine Bewertung 4 🌟

Lesen Sie weiter

Nicholas Sparks

Von: Nadine

17.09.2017

Ein Kompliment an Nicholas Sparks. Habe bis jetzt nur 3 Bücher gelesen von ihm, und er packt es immer wieder, wie man die Herzen der Leser im Innersten trifft. Mach weiter so.Werde weitere Bücher von dir lesen. Liebe Grüße Nadine

Lesen Sie weiter

Es war der erste Roman, den ich von Sparks gelesen und gesehen habe, und für mich mein absoluter Liebling. Er hat mir in einer schwierigen Zeit Mut gemacht ... Inzwischen habe ich einige weitere gelesen und auch die Verfilmungen geschaut und bin auch schon gespannt auf das, was noch kommt...

Lesen Sie weiter

Wie ein Licht in der Nacht ist mein erstes Buch von Nicholas Sparks und ich fand es so so toll. Als damals der Film raus kam, wollte ich das Buch lesen, habe es mir aber nie gekauft, tja! Hätte ich das mal getan, denn es hat mir richtig gut gefallen. Der Klappentext sagt ja nicht viel und es ist von Anfang richtig spannend. Man lernt Katie nach und nach kennen und fiebert und rätselt mit. Die ganze Geschichte fesselt einen und lässt einen nicht mehr los. "Aber sonst hast du mir noch nicht viel von dir erzählt." "Weil es nicht viel zu erzählen gibt", erwiderte Katie in der Hoffnung, dass es ihr gelang, mit dieser Antwort alle weiteren Fragen abzuschneiden. Nicholas Sparks schreibt am Anfang nur aus Katies Sicht, wechselt dann jedoch auch mal zu Alex oder auch in die Vergangenheit von Katie und einer anderen Person. Das alles macht es nur noch spannender und auch abwechslungsreich. Die ganze Geschichte nimmt immer mehr Form an und ich war wirklich total gefesselt und habe die ganze Zeit daran gedacht und wollte unbedingt weiter lesen. Ich habe schon länger nicht mehr ein Buch aus verschiedenen Sichten gelesen und habe wieder mal gemerkt, dass ich es besonders gerne mag. "Ich möchte dir etwas erzählen", sagte Katie. "Meine Geschichte." Katie ist am Anfang zurück halten und man erfährt wenig, Alex jedoch kann man recht schnell einschätzen und man muss ihn einfach mögen. Er hatte auch keine Bilderbuch Vergangenheit, macht jedoch das Beste daraus. Er geht so liebevoll mit den Kindern um, und wenn er traurig ist, möchte man ihn am liebsten trösten. Er passt wirklich perfekt zu Katie. Jedoch fand ich, hat die Liebe einwenig zu schnell funken geschlagen. Erst war da nichts und dann waren sie verliebt und ich dachte schon ich habe ausversehen Seiten überflogen, aber es soll ja auch Zeit vergangen sein, und da es ein Liebesroman ist, stört es mich auch nicht besonders, ich fühlte mich nur einwenig überrumpelt. "Haben Sie Geschwister?" "Nein." Katie schaute hinaus aufs Meer. "Ich bin ganz allein." Bis zum Ende hin konnte man es kaum aushalten vor Spannung und um ehrlich zu sein, hätte ich mir sehr gerne einen Epilog gewünscht. Der hat sehr gefehlt, fand ich. Es waren immer weniger Seiten zu lesen und dann war es einfach zu Ende und ich war aber noch voll drinnen und dachte, da kommt noch ein Epilog aber das wars dann, das hat mich einwenig enttäuscht. Aber nicht jeder Autor macht Epiloge. Das Thema in dem Buch hat mich aber auch traurig gemacht und ich habe viel darüber nachgedacht. Wie ein Licht in der Nacht ist eben nicht nur ein romantisches Buch, sondern regt zum Nachdenken an und er wählt ein Thema, was eben leider doch oft passiert. Fazit: Ein wundervoller Einstieg für eine Nicholas Sparks Bücher Sucht. ♥

Lesen Sie weiter