Leserstimmen zu
Manche Mädchen müssen sterben

Jessica Warman

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Elisabeth Valchar ist wunderschön, reich, beliebt... und tot! Sie erinnert sich zunächst an fast gar nichts, doch im Laufe der Zeit taucht sie immer wieder in Flashbacks ein und erfährt mehr von ihrem Leben. Schnell wird klar: Elisabeth war oft ein absolutes Miststück. Sie war die Königin der Highschool, arrogant und oberflächlich und ihr sogenannter Freundeskreis war auch nicht viel besser. Ein solchen Menschen als Protagonistin zu haben ist gar nicht so einfach und ein Balance auf dem Drahtseil, denn auf der einen Seite muss man ihre Persönlichkeit ungeschont wiedergeben, auf der anderen Seite muss der Leser der Protagonistin dennoch eine gewisse Sympathie entgegenbringen, sonst landet das Buch in der nächsten Ecke. In diesem Fall gelingt er Autorin dieser Drahtseilakt ganz hervorragend. Ja Liz ist ein Miststück, aber mit jedem Flashback wird ihre Persönlichkeit komplexer. Jede weitere Erinnerung zeigt das bewegende Drama eines Mädchens, dass schon vor dem plötzlichen Tod geradewegs auf den Abgrund zusteuerte. Ein Mädchen, dass die Kontrolle über ihr Leben verliert. Mir hat es sehr gut gefallen wie sich das zum Teil sehr traurige Gesamtbild von Liz Leben Stück für Stück enthüllt. Genau wie Elisabeth selber setz man das Puzzle zusammen, ob einem das Resultat nun gefällt oder nicht. Auch Alex Geheimnisse werden gut mit eingeflochten. Auch gut gefallen hat mir die Entwicklung der Beziehung zwischen Alex und Liz, die ganz ohne Romantik, Kitsch oder Dreiecksbeziehungen auskommt und doch eine stete Entwicklung zeigt. Auch die Nebencharaktere erhalten im Laufe der Handlung immer mehr Persönlichkeit (natürlich manche mehr als andere, aber das ist ja auch normal) Ein Dreieck Abzug gibt es allerdings für ein paar wenige Szenen und Erinnerungen, die meiner Meinung nach nicht wirklich nötig gewesen wären. Sie behindern den Lesefluss zwar nicht außerordentlich, da die Fragen „Warum mussten Liz und Alex sterben“ oder „Was waren die Geheimnisse in Liz Leben“ so spannend sind, dass sie einen vorantreiben. Dennoch behaupte ich, dass das Buch noch packender gewesen wäre, wenn es an der ein oder anderen Stelle gekürzt worden wäre. Fazit: Trotz ein, zwei überflüssigen Szenen ist dieses Buch ein berührender und nachdenklich machender Roman über den Tod und die Schwierigkeiten des Lebens, der sehr gut beleuchtet dass nicht alles was glänzt Gold ist und auch Highschool Königinnen oft nur eine Maske tragen.

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Elisabeth "Liz" Valchar ist gerade achtzehn geworden. Sie ist schön, wohlhabend und beliebt. Ihren Geburtstag feiert sie zusammen mit ihrem Freund Richie, ihrer Stiefschwester Josie und ihren Freunden Mera und Topher auf dem Boot ihres Vaters. Einen Geburtstag mit tödlichem Ausgang, denn am nächsten Morgen ist Liz tot. Ertrunken. Als Geist erlebt sie die Ereignisse nach ihrem Tod mit. Begleitet wird sie dabei von Alex, der vor etwa einem Jahr in ihrem Heimatort Noank bei einem Autounfall starb und mit dem sie zusammen in die Schule ging. Die beiden scheint mehr zu verbinden, als Liz zunächst glaubt, und auch Liz' Leben war wohl nicht so, wie sie dachte... "Manche Mädchen müssen sterben" ist eine unglaublich berührende Geschichte über den Tod und seine Folgen. Nicht wenige Geschichten gibt es über Seelen, Geister, das Leben nach dem Tod, Trauerbewältigung etc. Jessica Warman fügt diesen Geschichten eine neue Facette hinzu, die zwar nicht vollkommen neu, aber dennoch spannend zu verfolgen ist. Das Buch ist aus der Perspektive von Liz im Präsens geschrieben. Ich hatte das Gefühl, stets Teil des Geschehens zu sein und nicht erst im Nachhinein berichtet zu bekommen, was passiert ist. Als Leser begleitete ich Liz ab der Erkenntnis, dass sie tot ist und auf ihre Leiche blickt. Gemeinsam mit ihr lernte ich Alex kennen und lüftete so manches Geheimnis um Liz' Leben, denn zu Beginn kann sie sich an kaum etwas zu erinnern. Es scheint eine Eigenart der Geister zu sein, dass sie sich nur langsam an all das erinnern, was ihr Leben ausmachte. Durch diese Erinnerungen, in die Liz immer wieder eintauchte, lernte ich sie nach und nach kennen und lieben. Die Nähe zu ihr war von Beginn an gegeben. Es fiel mir leicht, mich in ihre Geschichte hineinzuversetzen. Jessica Warman zeigte mir Liz als eine facettebreiche und gerade deswegen spannende Hauptfigur. Beinahe ebenso gut gefallen hat mir Alex, der lange Zeit das Geheimnis in Person war. Zwischen ihm und Liz entspann sich eine merkwürdige Hassliebe, die eine fantastische Dynamik in die Geschichte bringt. Die Geschichte selbst ist spannend, insbesondere weil ich als Leser selbst immer noch ein neues Puzzlestück fand, das meine Sicht der Dinge änderte. Ich habe darauf hingefiebert zu erfahren, was Liz zugestoßen ist. Gleichzeitig hat es mich manches Mal richtig geärgert, dass Liz eigentlich keine wirkliche Möglichkeit hatte, ihre eigenen neuen Erkenntnisse den Lebenden mitzuteilen. "Eigentlich" weil zwischen ihr und ihrem Freund Richie irgendeine Art von Verbindung bestand, die ich selbst nicht so richtig verstanden habe. Ich hätte mir gewünscht, diesbezüglich noch etwas mehr zu erfahren. Ein wenig schade fand ich auch, dass ich von Anfang an eine Ahnung hatte, was passiert sein könnte, bevor Liz starb, und diese Ahnung dann auch stimmte. Ein wenig mehr Rätselraten hätte ich mir an dieser Stelle gewünscht. Emotional betrachtet, ist diese Geschichte eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Liz allein erlebt bereits alles von tiefer Trauer und Verzweiflung bis Freude und bedingungsloser Liebe. Hinzu kommen die Erinnerungen und die Reaktionen ihrer Familie und Freunde. Damit ist diese Geschichte nicht nur von der Handlung, sondern auch von den mitgebrachten Emotionen her packend. Jessica Warman gelang es sehr gut, die Gefühle herüberzubringen. Das einzige, was es in dieser Geschichte nicht gibt, sind andere Geister neben Alex und Liz. Das ist auch der einzige wirkliche Kritikpunkt, den ich anführen möchte, denn ich habe überhaupt nicht verstanden, warum nur diese beiden auf der Erde bleiben und niemand sonst. Dass die Zwei geblieben sind, mag daran liegen, dass sie noch etwas zu erledigen hatten. Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass das nur für Liz und Alex und nicht für noch andere Verstorbene gilt. Daher hätte ich mir gewünscht - wenn schon keine anderen Geister auftauchen - dass es wenigstens eine Erklärung dafür gibt, warum nicht, und dieser Punkt nicht gänzlich offen gelassen worden wäre. Fazit Turbulent, emotionsgeladen und trotz der Thematik sehr real wirkend! "Manche Mädchen müssen sterben" ist ein tolles Jugendbuch mit einem Hauch Fantasy und Krimi. Aufgrund bereits genannter offener Fragen gibt es einen Punkt Abzug, aber abgesehen davon ist es ein super Leseerlebnis und definitiv empfehlenswert.

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“Manche Mädchen müssen sterben” hat mich nicht überzeugen können. Ich konnte absolut nichts mit Liz anfangen, im Leben wie im Tot benahm sie sich wie eine zickige Highschool-Prinzessin, der es im Nachhinein zwar Leid tut, wie sie war, aber trotzdem hat sie für alles eine Rechtfertigung. Obwohl der Schreibstil flüssig und angenehm zu lesen ist, bin ich nicht in die Story reingekommen, die außerdem auch noch sehr offensichtlich war. Bereits nach etwas weniger als der Hälfte des Buches wusste ich, auf was die Beziehung zwischen Alex und Liz hinausläuft, wie die beiden miteinander verbunden sind und warum. Schade, ich habe mir von “Manche Mädchen müssen sterben” mehr erwartet.

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Inahlat: Nach einer durchfeierten Nacht auf der Jacht ihrer Eltern wird Liz von einem Geräusch geweckt. Liz möchte diesen Geräusch auf dem Grund gehen, und geht nach Draußen. Da entdeckte sie eine Gestalt im Wasser, erschrocken bemerkte Liz das ihr leblosen Körper im Wasser schwimmt. Aber wie kann das sein? Sie lebt doch noch, oder etwas nicht? Eine Kurzbeschreibung über die Charaktere Liz wirkt am Anfang als das wunderschöne blondhaarige schlanke und Sportbegeisterte Mädchen. Sie legt viel Wert auf ihr äußeres. Sie wirkte auf mich ziemlich arrogant und zickig. Aber in laufe der Geschichte werden wir eine ganz andere Liz kennen lernen. Die genau das Gegenteil davon ist. Richie: Ist Liz Freund, sie kennen sich schon seit dem Kindergarten. Jedoch ist Richie Drogenabhängig. Josy ist Liz Halbschwester ihre Mutter Nicole ist mit Liz Vater zusammen, die sich schon seit der Highschool Zeit kennen. Alex ist ein zurückhaltender Junge, seine Familie hat nicht viel Geld, somit musst er er auf einige Sachen verzichten. Dadurch wurde er als Außenseiter und hat keine Freunde. Dann gibt es noch die Nebencharaktere wie z.B. Caroline und Mera.Ich finde die Charaktere sind von der Autorin gut dargestellt worden, und somit wirkten sie auf mich lebendig. Schreibstil: Der Schreibstil ist flüssig und die Thematik fesselnd und spannend. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil mich die Geschichte gepackt hat. Die Handlungsorte und Gefühle werden toll beschrieben, somit der Leser in die Situation hineintauchen kann, und sein eigenes Kopfkino hatte. Die Story wurde in 25 Kapiteln aufgeteilt. Die Handlung wird aus Liz Perspektive erzählt. Der Leser wird auch in die Vergangenheit geleitet, und auf die Spur zu kommen, und was zu Liz Tod geführt hat. Buchcover: Das Cover ist in dunklen Farben gehalten schwarz und dunkelblau. In der Mitte ist eine knallige rote Blume zu sehen. Das Cover wirkt auf mich schlicht, aber gefällt mir ganz gut. Meine Meinung: Ich wurde durch die Leseprobe auf das Buch aufmerksam, und wollte die Geschichte unbedingt Lesen. Am Anfang beginnt die Story mit dem Ende und war schon zu Beginn spannend und möchte gerne erfahren warum Liz gestorben ist. Liz die sich mit Alex verbündet , der auch tot ist und damals einen tragischen Autounfall hatte. Gemeinsam erkunden sie die Vergangenheit. (Ihre Vergangenheit und von ihren Freunden+Familie. Sie tauchen in die verschiedene Momente ihres Lebens ein, und beobachten die Geschehnisse. Dabei ist mir selber die Frage entstanden wie wäre es, wenn man wirklich nach dem Tot auf alles zurückblicken kann? Sehen was die anderen wirklich von einem hielten und denken. Fazit: Leider wusste ich in der Hälfte des Buches, wie die Geschichte endet und war keine überraschendes Ende, jedoch hat mir das Buch sehr gut gefallen, was ich auch noch ein zweites mal Lesen würde.

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(Da mein Blog sich nicht nur an deutsche Leser richten soll ist diese Rezension in englischer Sprache verfasst.) Normally I wouldn’t read a book like “Some girls must die”, as the german title would be translated, but I wanted to give it a fair chance. The title one the one hand dosen’t say much, because, well, Liz is dead right from the start of the book and theres no way around it. And on the other hand it says it all, because there must be a real reason why Liz had to die. Together with the back page. I had no real clue what I should expect from this book… Guess what? I liked the story. I mean it wasn’t amazing or really great, but it was interessting and nice to read. The girl - Liz Valchar - wakes up on the morning of her birthday only to discover that she’s dead and with no memory about her last night on earth. With no other person to turn to she befriends with Alex, a boy from her school, who died one year ago. With him on her side she starts to discover the lives of her friends and family, who have to live on without her and also her own past, that held not only many truth she wants to deny but also the key to her memories of her last night. Discovering her past and the buried secrets new reminded me a lot of the saying that one can see his life before his eyes in the moment he dies (did I say it right? My English wouldn’t work together with my thoughts ^^”). Only that Liz dose not see it in the moment of death but in the time after, while she’s a ghost. It also was interesting to see how the lives of the people left behind are going one. How they are struggling with the death of a young girl, finding answers and starting to look into the future again. These both aspects made this story really, really good and interesting for me. If it where only for the story I would have given seven point or even more… But there is something that ruined it for me. What runied this book for me? More like who ruined it… Liz is the one who ruined it for me. I mean in her own way she wasn’t a bad character, she made a great progress, learning about dark secrets and facing her own mistakes and all this stuff. It was really great and not overboard or something like that. But she was annoying me right from the start. Since Liz is the perfect, popular, with out a flaw… Upps sorry I already said that… But well she’s everything and has it all, she’s rich, good looking, awesome boyfriend, great dad, loving sister and you know it all. The only thing that not fitting is that she isn’t a cheerleader… And with her “I’m to perfect to be dead and my shoes hurt” affectations and the way she wouldn’t believe that she is dead and all the dark things that where happening around her and that she isn’t or wasn’t perfect at all… It just drove me mad. Since I really have something against this kind of characters, you can better kill my favorite character than give me a protagonist like Liz. So with this good story and this crappy protagonist it wasn’t that much fun reading it. It was kind of good, I even shed a few tears at the end. But the best thing I can say about this book is, that it proved me right to trust my guts and keep away from books that don’t feel right to me. ★★★★★ 5 out of 10 stars.

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Elizabeth "Liz" Valchars 18. Geburtstag sollte etwas besonderes sein. Zusammen mit ihren besten 5 Freunden wollte sie diesen auf der Yacht ihres Vaters "Elizabeth" feiern. Doch mitten in der Nacht wird sie durch ein Geräusch geweckt. Mit allem hat sie gerechnet, doch nicht mit der Entdeckung, die sie macht: Sie sieht ihren eigenen toten Körper im Wasser treiben. Als sie um Hilfe ruft, reagiert keiner ihrer Freunde an Bord - Liz ist tot und kann sich keinem mehr mitteilen. Auf dem Pier jedoch, direkt neben ihrer Leiche, ist ein Junge, etwa in ihrem Alter, der sie sehen kann. Schnell stellt sich heraus, dass er, Alex Berg, ebenfalls tot ist und demnach keine Hilfe für Liz bedeutet. Doch warum sind sie hier, sollten sie nicht auf- oder absteigen? Schnell wird Liz klar, dass sie Alex kennt. Vor über einem Jahr war er in ihrer Jahrgangsstufe in der Highschool, bevor er bei einem Autounfall mit Fahrerflucht starb. Liz steht dermaßen unter Schock, dass sie sich kaum noch an etwas aus ihrem Leben erinnern kann, nur noch an Kleinigkeiten. Wider erwartend, denn als sie noch lebten, waren sie alles andere als Freunde, hilft Alex ihr, sich in der "Geisterwelt" zurecht zu finden. Liz ist vor allem enttäuscht, musste sie doch so jung sterben (war es ein Unfall oder gar Mord?) und trifft noch nicht einmal auf ihre Mutter, die starb, als Liz 9 Jahre alt war. Irgendwas hält sie in dieser Welt fest, doch sie weiß partout nicht, was. Am nächsten Morgen muss sie mit ansehen, wie ihre Leiche entdeckt wird. Der örtliche Sheriff ist skeptisch, was ihren Tod angeht, ist sie doch schon die zweite Jugendliche, die innerhalb eines Jahres unter ungewöhnlichen Umständen verstarb. Obwohl alles nach einem Unfall aussieht, nimmt er ihren Freund Richie Wilson, ihre beste Freundin und Stiefschwester Josie Valchar, Mera Hollinger, deren Freund Topher Paul und Caroline Michaels, sprich alle, die in dieser Nacht an Bord der "Elizabeth" waren, genau unter die Lupe. Nicht jeder ist das, was er zu sein scheint, doch hat einer Liz ermordet und wenn ja, warum und welches Geheimnis trug Liz selbst mit sicher herum, auf Grund dessen sie sich in den vergangenen Monaten stark veränderte? Dieses Geheimnis muss Liz lüften, um endlich Frieden zu finden ... Was für ein perfider Thriller! Den Plot des Buches wurde sehr detailliert ausgearbeitet, wobei mir besonders gut die jeweiligen Erinnerungsrückblenden in die Kinder- und Jugendzeit von Liz und Alex gefallen haben. Leider verdichtete sich das Bild in meinen Augen zu schnell, sodass relativ früh klar war, was passiert war, sodass hier ein Teil der Spannung verloren ging. Die Figuren, hier besonders Liz Valchar, wurden sehr detailliert und tiefgründig in Szene gesetzt. Anfangs war ich mir nicht sicher, ob ich Liz mochte, doch nach und nach konnte ich anhand der jeweiligen Rückblenden nachvollziehen, warum sie so geworden ist, wie sie zum Zeitpunkt ihres Todes und somit zum Beginn des Buches war. Der Schreibstil wurde sehr spannend und fesselnd, jedoch auch emotional erarbeitet, sodass ich abschließend sagen kann, bis auch die kleine Schwäche im Plot, dass mir dieses Buch sehr schöne Lesestunden bereitet hat.

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