Leserstimmen zu
Glaube der Lüge

Elizabeth George

Ein Inspector-Lynley-Roman (17)

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Mein Fazit: Ich mag diese Reihe einfach :D Auch dieser Band war wieder voller Rätsel und Geheimnisse und es hat immens Spaß gemacht, ihnen auf den Grund zu gehen. Die Leiche in Cumbria, um dessen Tod sich Insp. Lynley dieses Mal incognito kümmern muss, bringt viele Wahrheiten ans Licht, die das Gefüge einer ganzen Familie fast auseinander brechen lassen. Mit Lügen zu leben scheint oft auf den ersten Blick einfacher und doch ergeben sich dadurch immer mehr Probleme, vor denen man irgendwann nicht mehr flüchten kann ... diesen Aspekt hat die Autorin hier mit vielen Facetten zum Ausdruck gebracht. Was ich allerdings merke ist, dass Elizabeth George in manchen Dingen, gerade wenn es um Männer und Frauen und ihre Standpunkte in Beziehungen geht, manchmal schon etwas "altmodisch" wirkt. Da klingt wahrscheinlich einfach die ältere Generation durch und stellt die Figuren an manchen Stellen ein bisschen altbacken und nicht zeitgemäß dar. Dafür greift sie aber durchaus auch aktuelle Konflikte auf und integriert sie gelungen, auch wenn etwas weniger vielleicht mehr gewesen wäre. Lynley selbst macht eine tiefgehende Weiterentwicklung durch, auch wenn sie nur langsam vonstatten geht, ebenso wie seine Freunde St James und Deborah, die ihr Problem mit dem Kinderwunsch in den Griff zu bekommen versuchen. Aber auch Lynleys Kollegin Barbara Havers hat zum einen mit ihrer unsympathischen Vorgesetzten zu kämpfen und auch ihr Verhältnis zu ihrem Nachbarn steht vor einer neuen Wende. Alles wurde wieder gut verpackt und gut ineinander aufgebaut - Spannung gab es genug und vor allem immer mit fiesen kleinen Cliffhangern am Ende der Kapitel.

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Schade

Von: Regi Lang

17.02.2019

Eigentlich mag ich diese Inspector- Linley- Romane sehr. Dieser jedoch ist mir zu vollgepackt mit allerlei Problematiken, die auf mich sehr gestelzt gewirkt haben. Es war zuviel des Guten. Der Sprecher Stefan Wilkening tat beim Zuhören gut. Seine Stimme passt. Absolut. Das ändert jedoch nicht viel am Inhalt. Schade.

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Gut gelesen, aber mit einem grossen Fehler

Von: Whiskas aus Frankfurt

24.06.2013

Die Lesung gefällt mir besser als "Gott schütze dieses Haus". Bei der Produktion ist aber ein grosser Fehler passiert: der Name der Witwe ist "Niamh", also eine Figur, die relativ häufig genannt wird. Der Sprecher liest diesen Namen "Nie-am", was schrecklich klingt, denn dies ist ein gälischer Name und wird "Nief" oder "Niev" gesprochen. Ein ziemlicher Fauxpas, bei dem ich mir am liebsten immer die Ohren zugehalten hätte.

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