Leserstimmen zu
Windfire

Lynn Raven

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Solide Leistung

Von: Andy

14.09.2016

Wie so viele von Ravens Büchern handelt auch Windfire von einem Mädchen und einem Jungen, die trotz anfänglicher Antipathie mehr und mehr füreinander empfinden. Shane, der erpresst wird, muss einen mysteriösen Anhänger besorgen, das Herz von Simurgh. Das in Besitz von Jessica sein soll, die mit drei Jobs die Krankenhausrechnungen ihres leukämiekranken Bruders bezahlen muss. Ihre Schicksale verbinden sich, als er eines Tages vor ihr steht und das Amulett fordert. Ihr Abenteurer führt sie von Las Vegas in eine orientalische Welt voll Magie. Solide Geschichte, die allerdings teilweise Logiklücken aufweist. Chemie zwischen Shane und Jessica stimmt, besonders der Esprit des Ersteren sehr erfrischend. Sympathische Dialoge, gepaart mit Actionszenen. Negativ: einige Rechtschreibfehler, an einer Stelle fehlen anderthalb Sätze Fazit: Gutes Buch für zwischendurch, allerdings nicht Lynn Ravens Bestes

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Kurz & Knackig Wind – Jessie, das Mädchen mit den 3 Jobs um ihren Krebskranken Bruder durchzubringen Feuer – Shane, der Kriegsfotograph mit dem mysteriösen fürstlichen Hintergrund Durch ein uraltes Familienerbstück kreuzen sich die Leben von Jessie und Shane. Um seinen Vater das Leben zu retten muss Shane das Amulett von Jessie`s Großmutter finden. Zusammen begeben sie sich auf eine geheimnisvoll Reise, die von Las Vegas bis in den Nahen Osten geht. Die Charaktere Jessie ist allein mit ihrem kleinen Bruder und probiert den Alltag zu meistern und sich um ihren Bruder zu kümmern. Am Anfang empfindet man Mitleid mit dem jungen Mädchen, das mit einem so schweren Schicksal zu kämpfen hat. Bis der leicht aufbrausende und mysteriöse Shane auftaucht und ihr Leben verändert. Die Hauptpersonen sollen die Elemente widerspiegeln, was man nur teilweise erkennt. Bei Shane erkennt man das wilde aufbrausende Feuer im Charakter teilweise, doch bei Jessie sehe ich davon kaum etwas. Generell geht es von den anfänglichen Streitigkeiten und Stickereien nahtlos in Leidenschaft am Ende über, was mir nicht ganz klar wurde. Meine Highlights Am Meisten anrechnen kann ich dem Buch eigentlich nur die Spannung der Geschichte, die sich wirklich besser als Abenteuerroman anstatt (der von mir angenommen) Liebesgeschichte macht. Es gibt bis zu Ende offene Fragen und ein Ereignis nach dem anderen. Daher habe ich es trotz seiner Schwächen zügig zu Ende gelesen. Was sonst eher selten vorkommt in den Büchern die ich lese, ist der orientalische Touch mit nicht nur Hexen sondern auch den Djinn. Highlight: die Figur „Alà ´ad-Din“ heute bekannt als Aladin :D Zu beachten Ich habe relativ lang gebraucht um in das Buch reinzukommen. Das mag vielleicht an dem ungeschickten Anfang aus Shane`s Perspektive sein. Wenn mir auch ein Einstieg mit Jessie`s Geschichte und dann erst die Einführung ins Übernatürliche besser gefallen hätte. Zudem habe ich viele Handlungen von Shane und Jessie nicht verstanden, da sie sie selbst meist nie hinterfragt haben. Selbst wenn ich von einer mystischen Macht geleitet werde, würde ich mich dann nicht fragen ob es klug ist mal eben so in den Nahen Osten ohne Informationen zu fahren? Also an vielen Stellen fehlt mir noch die Klarheit und Logik. Fazit Eigentlich würde ich ja sagen, das es ein gutes Zwischendurch-Buch für den Urlaub ist, doch dafür ist mir zu viel Spannung und Abenteuer dabei. Also vielleicht eher ein Urlaubswälzer für diejenigen die keine Liebesromane mehr sehen können und ein bisschen mehr Aktion brauchen.

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Am Anfang muss ich sagen wusste ich erst gar nicht so richtig worum es ging, das wurde erst im laufe der nächsten Kapitel klar. Es ist von Anfang bis zum Schluss spannend, es ist das erste Buch bei dem ich ganz erstaun war das es wirklich so ziemlich ab der ersten Seite so war. Also Shane ist echt der totale Egoist und total unfreundlich, wird aber zum Glück noch netter und offener, da er mit diesem Verhalten bei Jessie nur auf Granit stößt, da sie im Gegenzug zu ihm ein absoluter Sturkopf ist. Manchmal lässt, wenn man Jessie's Gedanken liest, die Manier etwas zu wünschen. Aber das ist zum Glück nur eine Stelle im Buch, die mir umgangssprachlich nicht so gefiel. Das Buch ließ sich super flüssig und schnell lesen, ein super Schreibstil! Ich werde mir mal noch anschauen was die Autorin noch so für Bücher geschrieben hat. Auf jeden Fall eine Weiterempfehlung !

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Lynn Raven war mir ein Begriff. Ich hatte schon etwas von ihr gelesen und war wirklich begeistert. Leider kann dieses Buch mit den Büchern nicht mithalten, was mich schon etwas enttäuschte, weil die Grundidee an sich echt gut ist. Manchmal ist es halt etwas flach von der Story her, aber dennoch hat es mich gut unterhalten. Für was leichtes Zwischendurch ist es gut. Ich denke, dass ist auch ein guter Einsteigerroman für Jugendliche, die ein bisschen Liebe wollen und eine spannende Reise erleben möchte, der hat ein gutes Buch in der Hand. Las Vegas als Handlungsort ist auch echt interessant, dass war auch ein Grund, warum mich dieses Buch gereizt hat. Das Jessie einen schwer kranken Bruder hat und dafür so viel arbeitet, damit sie die Krankenhausrechnungen bezahlen kann, in Amerika ist das leider so, und sich so aufopfert, lässt sie umso sympatischer erscheinen. Deswegen habe ich sie auch gleich ins Herz geschlossen. Alleine in so jungen Jahren für jemanden zu Sorgen, ist echt nicht einfach. Deswegen hatte sie auch das Amulett von ihrer Mutter versetzt und genau dass ist das Problem, denn Shane benötigt das Amulett mehr als dringend. Danach folgt eine interessante Reise, die halb Suche und und halb Flucht ist. Wer keinen super tiefgründigen Roman erwartet, ist hier genau richtig. Liebe, Magie und ein Amulett, was gefunden werden muss. Fazit 4/5 Ich fand die Grundidee echt gut und das Buch hat mich gut unterhalten, auch wenn es manchmal etwas flach war. Dennoch für Zwischendurch angenehm zu lesen. Spannung, Liebe und Magie ist eine gute Mischung

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Meine Meinung: Am Anfang war ich ein klein wenig schockiert, dass es aus der Sicht eines Mannes namens Shane erzählt wird, aber das hat sich schnell gelegt, da immer wieder abgewechselt wird und Jessie eigentlich die Haupterzählerin ist. Es gab auch zwischen Sequenzen aus der Sicht von den Bösewichten, die ich jedoch als unnötig empfunden habe. Keine Ahnung für was diese gut waren, für mich hat es die Geschichte nicht bereichert. Die Geschichte ist großenteils unterhaltsam und so manche eine Szene fand ich bildlich wunderbar beschrieben, doch teilweise haperte es bei mir an den Gedankengängen und der Logik der Protagonisten. Die beiden beschimpfen sich die ganze Zeit mit Mr Arschloch und Ms Zimtzicke und doch verlieben sie sich ineinander. Ein wenig witzig fand ich es auch, dass Jessie Shane am Anfang gar nicht kannte und dann im Laufe der Geschichte draufkommt, dass sie gemeinsam auf der Schule war und sie auf ihn gestanden ist. Komisch. Was mir auch noch missfallen hat, waren die Fantasyelemente. Bis zwei Drittel des Buches merkt man gar nicht, dass die Protagonisten magische Kräfte haben und auch wurde diesen nicht ausführlich beschrieben und die Szenen am Enden fand ich daher ein wenig absurd. Also in der ersten Hälfte sind die beiden normalen Menschen und plötzlich ist Jesse eine Windhexe und Shane ein Halbdschjinn. Auch habe ich die Beziehung der beiden zueinander nicht verstanden, da sie sich eigentlich nie nett mit einander diskutiert haben und auch hat mich das Buch ein wenig an Jennifer Esptes „Spinnenkuss“ Reihe erinnert, die in meinen Augen ein Tick spannender und abwechslungsreicher war, wie dieses Buch, leider. Ebenfalls hatte ich ein Problem damit, dass Jessie so dumm rübergekommen ist. Es tut mir echt leid, aber ich halte Jessie für ziemlich doof. Aufgrund von ihren Aussagen und ihrer Gedankenwelt. Mein Fazit Das Buch ist gut, aber ich hatte ein paar Schwierigkeiten. Ich glaube auch nicht, dass es mir in Erinnerung bleiben wird, da der Plot nun mal sehr einfach war und die Protagonsiten nicht gerade sehr sympatisch. Von mir gibt es 3 von 5 Herzen und eine Empfehlung an Jennifer Estep Leser, da ich denke, dass diese einen Spaß an diesem Buch haben könnten. Ich hatte auch einen Spaß mich über Jessie aufzuregen.😉

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Jessica DeLaney führt ein äußerst bescheidenes Leben. Sie wohnt in einer Bruchbude, rennt von einem Job zum nächsten und das nur, um die Krankenhaus Rechnungen ihres 12-jährigen Bruders bezahlen zu können. Als würden ihr ihre Sorgen nicht schon reichen, taucht auch noch ein junger, äußerst attraktiver und grimmiger Mann auf und verlangt von ihr das „Herz des Simurgh“, ein Amulett, dass ihr ihre Mutter vererbt hatte und das leider nicht mehr in ihrem Besitz ist. Zwischen der Suche nach dem neuen Besitzer und Verfolgungsjagden durch Vegas, merkt Jesse, das ihr Leben nur noch komplizierter werden wird, seit Shane Hayden in ihr Leben geplatzt ist. Ich lese schon seit Jahren die Bücher von Lynn Raven und bin jedes Mal hin und weg von ihren Geschichten, ihren Charakteren und den Handlungen. Lange habe ich deshalb auf ein neues Buch von ihr gewartet und wurde nicht enttäuscht, obwohl es meiner Meinung bei weitem nicht ihr bestes Werk war. Die Protagonistin Jessica hat mir zu Beginn leider etwas Schwierigkeiten bereitet. Ich wurde einfach nicht warm mit ihr. Zum Glück hast sich das dann nach ca. 1/3 des Buches ein wenig gelegt. Ich weiß nicht genau woran es lag, aber mir war sie an manchen Stellen des Buches einfach zu anstrengend und teilweise sehr zickig. Wirklich schade, denn normalerweise bin ich von den Protagonisten immer besonders begeistert. Dafür mochte ich Shane Hayden umso mehr. Mit ihm hat Lynn Raven einen sehr interessanten Charakter zum Leben gebracht. Zwar kommt er am Anfang sehr als Macho rüber, aber schon bald merkt man, dass mehr in ihm steckt, als sein attraktives Äußeres. Was mir leider extrem bei diesem Buch gefehlt hat, war die knisternde Chemie zwischen den beiden Hauptcharakteren. Zwar war sie da und manchmal konnte ich sie regelrecht spüren, aber das Feuer wollte einfach nie ganz überspringen. Erst das letzte Drittel des Buches konnte mich von dieser Spannung überzeugen und hat mich mitgerissen, während der Rest des Buches sich hingezogen hat. FAZIT: Leider konnte mich das neue Werk aus der Feder von Lynn Raven nicht komplett überzeugen. Die Grundidee mit den Djinns, Fayes, Windhexen & Erdmagiern war sehr interessant, leider hat es teilweise jedoch an Spannung gefehlt und auch die Charaktere waren oft etwas schwierig. Vielleicht hatte ich aber auch einfach nur zu große Erwartungen, da ich die anderen Bücher der Autorin liebe. Alles in allem war dieses Buch für mich einfach nur mittelmäßig.

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Kurz zum Inhalt des Buches: In dem Buch geht es um den Halb-Djinn Shane und die Hexe Jesse. Eines Tages kommt Shane in das Hotel seines Bruders zurück, aber dieser ist spurlos verschwunden, obwohl er wegen einem Mord angeklagt wurde und eigentlich im Gefängnis sitzen sollte. Natürlich denkt Shane, dass sein Bruder bei einem seiner anderen Brüder untergetaucht ist, doch diese sind ebenfalls verschwunden. Leider ist das Verschwinden seiner Brüder nicht das Einzige, dass Shane beunruhigt: er bekommt einen anonymen Anruf, in dem der Anrufer von Shane verlangt, dass Shane ihm ein Amulett ("Herz des Simurgh") bringen soll. Sollte er das nicht tun, wird sein Vater sterben und obwohl Shane seinen Vater den Djinn-Fürst nicht ausstehen kann, macht er sich auf die Suche, da er weiß, dass seine Mutter, die nur ein Mensch ist, unter dem Tod seines Vaters sehr leiden würde. Das Amulett befindet sich laut Aussage des anonymen Anrufers im Besitz von Jessica DeLaney, die mit ihrem kleinen Bruder in Las Vegas wohnt und drei Jobs hat, um dessen Krankenhaus-Rechnungen zu bezahlen, da dieser an Krebs leidet. Da das Geld sehr knapp war, hat sie das Amulett verkauft. Als Shane dies erfährt, will er natürlich, dass Jesse im dabei hilft, das Amulett wiederzuerlangen, doch dies ist nicht so einfach wie gedacht, denn obwohl die zwei sich nicht kennen, haben sie gemeinsame Feinde... Da Fantasy zu meinen Lieblingsgenres gehört musste ich das Buch einfach lesen und außerdem hat mich der Klappentext neugierig gemacht. Was noch dazu kam ist die Autorin. Ehrlich gesagt wusste ich gar nichts von Lynn Raven (bitte hasst mich nicht dafür) und ich liebe es neue Autoren auszuprobieren. Auf jeden Fall hat mich dieses Buch schon gleich am Anfang etwas verwirrt. Da waren viel zu viele Namen und ich habe teilweise Stellen doppelt lesen müssen, um herauszufinden wer jetzt welche Person ist. Aber Fakt ist: Shane hat einfach zu viele Brüder. Die Charaktere haben mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen, vor allem Shane :D Seine Art hat mir irgendwie gefallen. Jesse war in Ordnung, aber manchmal hat sie mich genervt. Durch die ganzen Nebencharaktere kann man leicht durcheinander kommen, aber für mich war das kein sonderliches Problem. Die Handlung war ganz gut. Was ich gut fand ist, dass nicht alles auf einmal gleich am Anfang gekommen ist. Man hatte also Zeit die Charaktere kennen zu lernen. Zwar hat es sich dann manchmal gezogen, aber ich muss sagen, dass ich das so besser finde, als wenn am Anfang alles passiert und später dann gar nichts mehr. Da ist es mir lieber, wenn das Wesentliche am Ende kommt. Zwischendurch hatte ich das Gefühl in einer anderen Welt zu sein, obwohl die genannten Orte ja eigentlich in unserer Welt sind... Lynn Ravens Schreibstil lässt sich flüssig lesen und ich freue mich schon auf ihre anderen Bücher. Fazit: "Windfire" gebe ich 4 von 5 möglichen Sternen, das ich im Ganzen als gelungenes Buch bezeichnen würde. Den einen Stern habe ich abgezogen, da es am Ende noch ein paar offene Fragen gibt, aber vielleicht sollen diese den Leser ja zum Denken anregen. Wer weiß, wer weiß...

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Der Klappentext: Las Vegas – inmitten der glitzernden Stadt der Glücksspieler schlägt Jessie sich gerade so durch. Immer knapp bei Kasse, versetzt sie ein kostbares Erbstück. Doch kaum hat der Schmuck den Besitzer gewechselt, poltert ein unberechenbarer Fremder in Jessies Leben: Shane. Und er verlangt genau dieses Amulett von ihr. Die Begegnung der beiden entfacht ungeahnte Leidenschaft: Feuer trifft auf Wind, Halb-Djinn auf Hexe. Wie echte Gegensätze ziehen sich Jessie und Shane an, stoßen sich ab, und Magie bricht sich Bahn. Schnell wird klar, dass sie gemeinsame Feinde haben. Halb auf der Flucht, halb auf der Suche reisen sie zusammen in die Wüstenstadt Petra, um dort Antworten zu finden – Antworten, die weiter führen als je gedacht. Q Die Autorin: Lynn Raven lebte in Neuengland, USA, ehe es sie trotz ihrer Liebe zur wildromantischen Felsenküste Maines nach Deutschland verschlug. Nachdem sie zwischenzeitlich in die USA zurückgekehrt war, springt sie derzeit nicht nur zwischen der High- und der Dark-Fantasy hin und her, sondern auch zwischen den Kontinenten. Q Meine Meinung zu diesem Fantasy - Roman: Von diesem Buch hatte ich dank seines sehr interessanten Covers und auch seinem ansprechenden Klappentext sehr viel erwartet. Die Geschichte an sich ist auch wirklich unglaublich interessant und originell, jedoch konnte mich die Umsetzung nicht immer ganz überzeugen. Es gibt Djinns (Feuer), Faye (Wasser), Erdmagier und Windhexen, letztere beinhalten ihre Elemente ja bereits im Namen. Diese vier Arten von übernatürlichen Wesen, auch Elementare genannt, werden in diesem Buch vorgestellt, zumindest namentlich. Faye selber treten nämlich nie auf. Zu Beginn ist das Buch meiner Meinung nach noch recht verworren, da man sich erst einmal in die Welt dieser neuen Wesen hineinstricken muss, bevor man ihre Verhältnisse zueinander realisieren kann. Jedoch war ich bereits, seitdem das erste Mal das Wort Djinn gefallen ist, total im Fieber. Unsere beiden Protagonisten Jessie (Jessica) und Shane lernen sich auf recht unangenehme Weise aufgrund einer recht unangenehmen Situation kennen, sodass es mich nicht sehr verwundert, jedoch trotzdem etwas (positiv) überrascht hat, dass sie sich so gar nicht leiden können. Ihre "Beziehung" wurde wirklich äußerst interessant und unterhaltsam gestaltet. Außerdem gefällt mir ihre Chemie sehr. Jessie jedoch hat keine Ahnung von den Elementaren in unserer Welt, sodass ich mich die ganze Zeit frage, wann Shane sie denn über das alles aufklären wird. Wobei er jedoch eine ganze eile glaubt, dass sie Bescheid weiß, sich aber nur dumm stellt. Doch auch über Jessies Leben an sich ist nicht allzu viel bekannt, auch wenn man im Verlauf der Geschichte immer ein paar neue Informationen erhält. Es gibt auch einige Nebencharaktere, die durchaus erwähnenswert sind. Zum Beispiel Luther, ein... nun ja... Freund von Shane, oder besser wohl ein Freund von seinem Bruder. Er hatte eine wirklich schräge aber auch wirklich coole Art an sich und konnte Shane und Jessie einige Male dank seiner Stellung bei der Security und seinen Beziehungen zu anderen Security- Unternehmen helfen. Jedoch mag ich vor allem die Szenen, in denen er sich mit Shane unterhält und ihn dabei immer als recht dumm dastehen lässt. Aber auch als Jessie dazukommt, wird die Szene nicht weniger unterhaltsam. Weitere Nebencharaktere, die man vielleicht erwähnen sollte, sind Shanes Bruder, von denen ich gerne noch mehr gelesen und erfahren hätte, und auch Melissa und Peter, bei denen wohl das gleiche gilt. Dabei kann ich mir nämlich nur die Frage stellen: Wer zur Hölle ist Peter überhaupt? Das Buch wird aus der Ich- Perspektive aus Jessies Sicht und aus der Er- oder Sie- Perspektive aus Shanes, Peters und Melissas Sicht geschrieben, sodass ich den beiden Letztgenannten schon eine gewisse Bedeutung zurechne. Doch dass sie beide schlussendlich eigentlich keine Rolle hatten, finde ich dann ziemlich enttäuschend. Weiterhin muss ich sagen, dass die wohl wichtigste Szene in dem ganzen Buch recht verwirrend beschrieben wurde. Ich persönlich empfinde sie einfach etwas übertrieben und irritierend, was echt sehr schade ist, da sie den großen Showdown bildet. Jedoch ist dieses 39. Kapitel auch das einzige, dass ich nicht mag. Jedoch saß ich auch bei keiner Szene da und habe geheult oder einfach mal gedacht, "Wow, das ist gut!". Trotzdem habe ich dieses Buch recht schnell, wirklich sehr interessiert und auch gerne gelesen. Fazit: Mit viel Spannung durch coole Verfolgungsjagden und auch durch interessante Dialoge konnte ich dieses Buch beinahe in einem Rutsch lesen. Ein schönes Ende rundet das Ganze noch ab, wobei man wohl versucht, die vielen Ecken und Kanten zu verstecken. Insgesamt wäre dieses Buch wohl ein guter Auftakt für eine Reihe, doch als Stand-Alone gab es am Ende noch zu viele ungeklärte Fragen und ungenutzte Möglichkeiten, was einige Charaktere und auch die Handlung an sich betrifft.

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