Leserstimmen zu
Windfire

Lynn Raven

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Zum Cover: Definitiv ist dieses Cover eines der schönsten Covers aller Zeiten. Es ist mystisch, magisch und in den Bann ziehend! Dieser goldene Glitzersand ist wunderschön und der Ausdruck der Frau sinnlich. Auf jeden Fall ein Highlight im Bücherregal! Meine Meinung: Ich freute mich wahnsinnig auf dieses Buch, da es mir durch das extrem schöne Cover schon früh auffiel. Zunächst war ich etwas enttäuscht, als dieses Fantasybuch für mich am Anfang wie in stinknormaler Thriller wirkte. Doch dies änderte sich schnell und die Bedeutung hinter dieser Crimescene war gewichtiger und fantasievoller als gedacht. Lynn Raven hat einen super Schreibstil, der leicht zu lesen und ziemlich humorvoll ist. So gestaltete sie die Charaktere mit viel Leben und Wiedererkennungswert. Die Autorin führt in eine Welt in der die Elemente Luft, Erde und Feuer durch jeweilige magische Vertreter gesteuert werden. Für mich war das etwas neues und sehr spannendes. Die Beziehung zwischen den Hauptprotagonisten Shane (Halbdschinn) und Jesse (unwissende Windhexe) ist ein wunderbares Schauspiel. Mir gefällt sehr gut, wie Lynn Raven die Beziehung entwickelte. Dieses Buch hatte viele schöne und ausergewöhnliche Szenen, die definitiv zu begeistert wussten. Ein netter abgerundeter Schluss verleiht dem Buch eine super Endnote. Ein Buch, das ich durchaus wieder lesen würde. Fazit: "Windfire" ist ein magisches Fantasybuch, dessen Hauptprotagonisten Shane und Jesse sehr begeistern. Ich würde dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen! Ich vergebe für dieses Buch 5 von 5 Sternen.

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Klappentext: Leidenschaft trifft Magie Las Vegas – inmitten der glitzernden Stadt der Glücksspieler schlägt Jessie sich gerade so durch. Immer knapp bei Kasse, versetzt sie ein kostbares Erbstück. Doch kaum hat der Schmuck den Besitzer gewechselt, poltert ein unberechenbarer Fremder in Jessies Leben: Shane. Und er verlangt genau dieses Amulett von ihr. Die Begegnung der beiden entfacht ungeahnte Leidenschaft: Feuer trifft auf Wind, Halb-Djinn auf Hexe. Wie echte Gegensätze ziehen sich Jessie und Shane an, stoßen sich ab, und Magie bricht sich Bahn. Schnell wird klar, dass sie gemeinsame Feinde haben. Halb auf der Flucht, halb auf der Suche reisen sie zusammen in die Wüstenstadt Petra, um dort Antworten zu finden – Antworten, die weiter führen als je gedacht. Meinung: Dieses Buch war ein lang gehegter Wunschzetteltraum und ich habe diesem wirklich entgegengefiebert. Durch ihre anderen Romane hatte mich Lynn Raven wirklich überzeugt und ich war so gespannt auf ihr neues Werk. Und nun hab ich mich so schwer getan mit dieser Bewertung. Ich hab lange gezögert sie zu schreiben. Die Autorin hat als Handlungsort u. a. Las Vegas genommen. Ich selbst verbinde viele positive Erinnerungen mit dieser Stadt. Kann mich aus privaten Gründen selbst dort gut hindenken und hab direkt alles vor Augen – auch wenn die Autorin bei den Ortschaften mit bildlicher Schreibweise gespart hat. Die Grundidee des ganzen hat mich schon angefixt und es mangelte nicht am Erfindungsreichtum. Denn immerhin spielen hier Wesen eine Rolle – die definitiv nicht alltäglich sind und von den üblichen Verdächtigen wie Wölfen, Vampiren etc. ist keine Spur. Die Elemente spielen hier eine tragende Rolle – weil sich darauf die Wesen aufbauen. Djinn – Feuer, Faye – Wasser, Erdmagier und Windhexen. Darüber war ich wirklich begeistert – gerade weil es mal was „neues“ ist und tolle märchenhafte Elemente wie eine Wunderlampe vorgekommen sind. Aber eine schöne Idee kann einen nur verzücken – wenn alles stimmt. Und das war leider hier nicht der Fall. Mich hat das ewige zickenhafte Wesen von Jessica unwahrscheinlich gestört. Auch wenn sie mir als Hauptprotagonistin sonst sehr sympathisch war – mit Ihren 3 Jobs – ihrem kranken Stiefbruder und Ihrer finanziellen Not – aber dieses Verhalten war dermaßen durchtrieben das es mich schon wieder genervt hat. Und was fehlt dann noch zum Leserglück – ein männlicher Protagonist – dem das Wort „Macho“ auf der Stirn geschrieben steht und sich keinen Deut besser Verhält als Jessica. Und trotz dessen, das hier wirklich von Antipathie geredet werden kann, verlieben die beiden sich ineinander. Was die nächste Katastrophe hervorruft – da sie unterschiedlichen Völkern angehören – wird dieses nämlich nicht geduldet. Klar Liebe und Tragik ist man irgendwie von der Autorin gewohnt. Aber das eine Story so flach aufgebaut ist – das war mir von ihr neu. Ich bin wirklich absolut enttäuscht. Da tröstet es einen auch nicht, dass sich dieses Buch mit einem flüssigen Schreibstil aufwarten kann und ein absolut fantastisch tolles Cover bereithält. Auch der Schluss ist nicht gerade so, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich mein klar – man kann selten alle zufrieden stellen. Aber zum Ende hin galoppierte die Story wirklich davon. Es kam vieles einfach Schlag auf Schlag. Ging mir einfach viel zu flott und es sind noch so viele offene Fragen hängen geblieben. Ich hatte immer das Gefühl, das die Autorin wirklich unter Zeitdruck stand und zum Ende hin einfach nur noch fertig werden wollte. Fazit: Schöne Idee – Tolle Wesen – Flache Charaktere – Flache Story. Es tut mir Leid – aber es hat mich nicht überzeugt. Ich musste mit mir ringen, dieses Buch bis zum Ende zu lesen und hab lange mit mir wegen der Bewertung gehadert. Ich hoffe beim nächsten Mal ist die Autorin weniger unter Druck und schafft es ihr begnadetes Talent vollendet auf ein Blatt Papier zu bringen.

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Als ich gesehen habe, dass es einen neuen Roman von Lynn Raven geben wird, musste ich zugreifen. Ich weiß schon gar nicht mehr, welche Bücher von ihr ich als erstes gelesen habe, aber ich liebe einfach ihren Schreibstil und auch die Dinge selbst, die sie sich ausdenkt. Jedes Buch bzw. jede Buchreihe hat einen eigenen Charme und eine einzigartige Grundidee. Die Geschichten unterscheiden sich schlicht von den übrigen im Genre. Das macht sie so besonders. Auch bei Windfire war das der Fall: Eine einzigartige Idee, umgesetzt mit dem typischen Schreibstil und tollen Charakteren. Es hat größtenteils echt Spaß gemacht, Jesse und Shane in ihrem Abenteuer zu verfolgen. Allerdings ist mir diese Geschichte ein bisschen zu wirr gewesen. Ich kann nicht genau benennen, was mich gestört hat, aber dieses Buch fand ich nicht soo super wie die bisherigen der Autorin. An den Figuren lag das sicherlich nicht: Jesse ist ein tolles Mädchen, das gelernt hat, für sich und seinen Bruder zu kämpfen und hart zu arbeiten. Sie ist stark, leidenschaftlich und argwöhnisch in Bezug auf Fremde. Shane ist einfach der tolle Kerl, auf den jedes Mädchen irgendwann einmal wartet / gewartet hat: Gutaussehend, viel zu oft mies drauf und mit vielen schlechten Angewohnheiten, über die man aber wegen all der guten Charaktereigenschaften gern hinweg sieht. Meistens jedenfalls. Die beiden bilden ein tolles Paar, was auch Jesses kleiner Bruder sofort erkennt, und sind doch nur am Streiten. Herrlich. :) Die Szenen zwischen den beiden gefielen mir immer am besten. Dazu kommt dann die Magie, die hier so einzigartig ist. Nach Familien unterteilt und auch nach Art der Magie gibt es Djinn, Feuer-, Wasser-, Erd- und Windmagier, wobei die Erdmagier offenbar das Böse darstellen, die Djinn irgendwie mit dem Feuer zusammenhängen und die Windmagier eine Familie voller Intrigen sind. Hierbei muss ich gestehen, dass ich das System dahinter noch nicht ganz durchschaue - ich werde dieses Buch also definitiv erneut lesen, irgendwann -, aber das ist völlig normal für mich und Lynn Raven-Bücher. Auch bei der Dämonen-Reihe hat es eine Weile gedauert, bis ich wirklich das Drama verstanden habe. Aber das macht das Buch nur irgendwie besser, da man auch beim zweiten Mal Lesen wieder etwas neues entdeckt. Das hat man ja sehr, sehr selten. Fazit Nicht so genial wie erwartet, aber noch immer ein tolles Buch über tolle Menschen und jede Menge Magie. Es lohnt sich, wenn man etwas mit Magie, Mystery und Familiendramen anfangen kann.

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Das gibt es doch nicht ?! Ich war und bin hinweg – Ich meine HALLO: Was ist das für ein tolles Cover. Endlich wieder ein Buch von Lynn Raven! Wie sehr habe ich darauf gehofft! Für mich gibt es bei Lynn Raven nur unfassbar mega gut – und ich wurde nicht enttäuscht! Diesmal begleitet der Leser Jesse, eine junge, vom Leben stark eingenommene Windhexe ohne die geringste Ahnung um ihr Erbe und ihre wortwörtliche Kollision mit Shane, dem Halbdjinn. Man merkt sofort, hier treffen Elemente aufeinander die sich gleichermaßen abstoßen wie anziehen und es beginnt eine Suche nach Antworten mitten hinein in die arabische Mythologie. Jesse ist der Typ Frau, den man gleich als Freundin haben will -verdammt sympatisch-, sie hat ihr Leben angenommen und meistert es, sie ist schlagfertig und temperamentvoll, kann sehr zickig aber auch leidenschaftlich sein und es macht Spaß, ihren unendlichen Wort- und sonstigen Gefechten mit Shane zu folgen. Die Romantiker unter den Lesern müssen nämlich wie schon öfter bei Lynn Raven, sehr geduldig sein, die beiden Protas müssen sich zuerst mühsam über ihre gegenseitige Abneigung hinweg kennen und lieben lernen. Aber genau das macht den Reiz ihrer Geschichten aus, die Charaktere sind so nah am Leben, das man ihre Schritte nachvollziehen kann, kein überhastetes “ups, doch geküsst” oder ein “zack, ganz plötzlich in seinem Armen” ;-). Das Ganze ist wirklich ein dünner Faden am Rande der eigentlichen Geschichte, unaufdringlich aber dadurch umso glaubwürdiger und greifbarer. Der Atem der Geschichte ist zweifelsfrei der Orient mit all seinen Wundern, Mythen und Legenden. Die Bilder welche die Autorin mit ihrem unübertroffen lebendigen Schreibstil zum Leben erweckt hat, von sengenden Wüsten, Alabasterpalästen und mächtigen Djinn sind atemberaubend, ich konnte und wollte meine Nase nicht wieder heraus nehmen aus dieser fernen, fremden Welt. Vieles wurde auch nur angeschnitten, wie zB die Elementare, die Hexenzirkel – besonders der Windhexen-Clan und nicht zu vergessen DIE sechs Brüder;-), und ich wäre absolut rein gar nicht enttäuscht, wenn uns die Autorin ein weiteres Mal von diesem spannenden und mystischen Wein kosten lassen würde:-). Die Geschichte bietet sehr viel Action: Verfolgungsjagden, rasante Wettläufe gegen die Zeit, skrupellose, übermächtige Gegner… Natürlich gibt es auch fatale Missverständnisse und falsche Verbündete. Deswegen bleibt das Tempo meist rasant und die Spannung hoch, wodurch sich das Buch inhaltlich leicht und unterhaltsam runter liest. Fazit Lynn Raven erzählt eine magische, einfallsreiche Fantasygeschichte, in der ein Halb-Djinn und eine Windhexe gegen ihren Willen zusammen arbeiten müssen, um dem Bösen ein ungemein wichtiges Artefakt zu entreißen. Fantastische Story, authentische Charaktere, toller Titel, super Cover – woow Lynn Raven hat mich wieder einmal begeistert!! #lieblingsautorin Großer Dank an den cbt-verlag

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Einfach toll ♥

Von: Sine

12.12.2015

Fazit: Wieder ein super Buch der Autorin, was von Anfang bis Ende spannend war. Wäre der Schlaf nicht dazwischen gekommen, hätte ich es in einem Rutsch durchgelesen. Bewertung: Die Blutbraut war einfach ein tolles Buch. Dagegen war Seelenkuss nicht so schön. Daher bin ich gespannt auf das nächste Buch von Lynn Raven. Besonders das Cover ist einfach mal wieder himmlisch. Ok... Habe ich schon erwähnt, wie toll das Cover aussieht ;) Sie sind wie Feuer und Wind. Shane ist irgendwie unnahbar, aber auch wieder nicht. Er hat viel durchgemacht und scheint auch zu wissen, was er macht. Er macht vieles für sich und ist sehr selbstbewusst. Es ist eher selten, dass er unsicher ist. Er macht einfach das, was er für richtig hält. Er ist ein Halb-Djin und scheint ziemlich heiß zu sein. Er verschließt sich aber auch selbst vor seinen Gefühlen. Jessie ist ein starkes Mädchen, sie kämpft für das, was ihr wichtig ist. Dadurch ist sie auch keine fiese Person geworden, sondern hat immer noch das Herz am rechten Fleck. Sie hat schon viel erlebt und ist trotzdem stark geblieben, das ist echt eine Leistung. Außerdem ist sie überhaupt nicht auf dem Mund gefallen. Sie ist auch keine die andere nur bemitleidet und dann so mit denen umgeht. Sie pflegt auch einen normalen Umgang mit kranken Personen und lässt diese sich dadurch auch besser fühlen. Beide Charaktere mag ich unglaublich gerne, besonders zusammen finde ich es sehr spannend. Auch was die beiden so herausfinden. Besonders Jessie. Die Kapitel selber sind meistens aus der Sicht von Jessie und Shane. Zwischendrin sind immer mal wieder Kapitel aus anderen interessanten Sichten geschrieben. Diese bauen die vorhandene Spannung noch mehr auf. Gut erkennen kann man auch die unterschiedlichen Leute an den Symbolen über jeden Kapitel. Die Story ist auch spannend. Der Klappentext lässt nicht allzu viel ahnen, was später passiert. Die meisten Inhalte werden davon schon am Anfang erwähnt. Wie sich beide Charaktere annähern finde ich sehr schön und die Situation ist ja auch nicht so einfach. Das Buch war mal wieder sehr spannend. Ich hätte es sehr gut in einem Rutsch durchlesen können. Der Titel passt auch einfach perfekt zu dem Buch.

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Interessant, ansprechend und originell fand ich die fantastischen Wesen, die die Welt von Windfire bevölkern: statt der üblichen Vampire, Dämonen und Engel gibt es hier vier Völker, die aus den Elementen entstanden sind. Aus dem Feuer entstanden die aufbrausenden, hitzköpfigen Djinn, aus dem Wasser die friedfertigen, geheimnisvollen Faye. Erde und Wind verbanden sich mit den Menschen zu Elementarwesen: Erdmagiern und Windhexen. Die Entstehungsgeschichte wird schlüssig und überzeugend erzählt, und sie bietet auch eine gute Grundlage für einen einfallsreichen Fantasyroman. Besonders Djinn sieht man in der Fantasyliteratur ja noch eher selten, dabei bieten sie so viel interessante Mythologie! Augenzwinkernd bindet Lynn Raven dabei auch Aladin und seine Wunderlampe mit ein, die hier so gar nichts gemein haben mit der süßen Disney-Verfilmung... Anderes fand ich weniger originell: im Mittelpunkt der Geschichte stehen ein Mann und eine Frau, die sich erst nicht ausstehen können, sich aber dennoch direkt und sofort voneinander angezogen fühlen. Das ist etwas, was ich schon genau so in (für meinen Geschmack) zu vielen Büchern gelesen habe! Darüber hinaus gehören sie auch noch zu verschiedenen Faktionen, eine Beziehung wäre daher eigentlich verboten oder zumindest verpönt. Jessie (oder "Madame Zimtzicke"), die Protagonistin, war mir dennoch direkt sympathisch. Sie ist mit ihrem kleinen, todkranken Stiefbruder auf der Flucht vor ihrer Tante Gwen, die sich das gemeinsame Erbe unter den Nagel reißen will - und dabei muss Jessie auch noch drei Jobs gleichzeitig arbeiten, um die horrenden Krankenhausrechnungen bezahlen zu können. Dennoch würde es ihr nie in den Sinn kommen, Danny im Stich zu lassen oder ihn einfach zum Sterben in ein Hospiz einzuweisen! Mit Shane ("Mr Vollidiot) wurde ich deutlich langsamer warm, er war mir am Anfang zu sehr Testosteron-strotzendes Alphamännchen. Aber im Laufe der Geschichte freundete ich mich mit ihm an, denn er hat doch mehr zu bieten als nur ein heißes Äußeres und ein arrogantes Auftreten - so will er zum Beispiel lieber sein Leben in Kriegsgebieten riskieren, um die Geschehnisse dort zu dokumentieren, als viel einfacher und bequemer mit Modefotografie sein Geld zu verdienen. Trotzdem hatte es die Liebesgeschichte bei mir lange sehr schwer; erst im letzten Drittel bekam ich das Gefühl, dass die beiden wirklich mehr miteinander verbindet als unerklärliche Instant-Liebe. Die Geschichte bietet sehr viel Action: Verfolgungsjagden, rasante Wettläufe gegen die Zeit, skrupellose, übermächtige Gegner... Natürlich gibt es auch fatale Missverständnisse und falsche Verbündete. Deswegen bleibt das Tempo meist rasant und die Spannung hoch, wodurch sich das Buch zumindest inhaltlich leicht und unterhaltsam runter liest. Leider wird dieser Lesefluss in meinen Augen aber empfindlich gestört durch den Schreibstil. Er enthält extrem viele Passagen, die in abgehakten Satzfragmenten erzählt werden. Statt Nebensätze mit Kommata abzutrennen, wird ein Satz einfach stattdessen mit Punkten unterteilt. Das kann gut funktionieren. In schnellen, atemlosen Szenen. Denen kurze Satzfragmente dann eine Art hypnotische Dringlichkeit verleihen. Aber in meinen Augen wird dieses Stilmittel einfach gnadenlos überstrapaziert. So dass ich schnell das Gefühl hatte, dagegen komplett abzustumpfen. Wodurch genau diese Dringlichkeit wieder verloren ging. Hier ein Beispiel für zwei Sätze, die in mehrere Teile zerlegt wurden: "Nur die menschlichen Elementare konnte man wirklich einsperren. Weil sie eben in erster Linie Menschen waren. Und nicht fleischgewordene Naturgewalten.Trotzdem würde es keiner wagen. Weil es ganz einfach zu viel Aufmerksamkeit erregen würde." Auch andere Dinge störten für mich den Lesefluss; so werden Personalpronomen oft uneindeutig gesetzt (dann ist zum Beispiel mit "er" eben NICHT die zuletzt genannte männliche Person/Sache gemeint, wie normal üblich), und gelegentlich wird "..." in meinen Augen etwas zu großzügig verwendet. "Dieses Gefühl von ... Feuer, das ... auf ihn übergesprungen war, als er das Amulett berührt hatte. Wild. Und irgendwie ... zufrieden zugleich." Der Schreibstil ist ansonsten meist locker und humorvoll, ohne die Dinge allzu ernst zu nehmen. Dennoch gibt es auch immer mal wieder magisch märchenhafte Szenen mit einer sehr dichten Atmosphäre. Fazit: Djinns, Faye, Erdmagier, Windhexen... Lynn Raven erzählt eine magische, einfallsreiche Fantasygeschichte, in der ein Halb-Djinn und eine Windhexe gegen ihren Willen zusammen arbeiten müssen, um dem Bösen ein ungemein wichtiges Artefakt zu entreißen. Die Fantasy-Elemente fand ich sehr originell, die Liebesgeschichte eher weniger... Eigentlich fand ich die Geschichte im Ganzen unterhaltsam und spannend, aber der Schreibstil bremste mich mit extrem vielen kurzen Sätzen immer wieder aus, obwohl er auch seine großartigen Momente hat.

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