Leserstimmen zu
Codex Alera 5

Jim Butcher

Codex Alera (5)

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Taschenbuch
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Meine Einschätzung: Bei manchen Büchern braucht man einfach den richtigen Zeitpunkt, um sie zu lesen. So ging es mir diesmal bei Bd. 5 der Codex Alera Reihe von Jim Butcher. Als ich es im Mai bekommen hatte war die Lust darauf irgendwie verflogen, doch in den vergangen Wochen fiel es mir immer wieder in die Hand und flüsterte jedes Mal: "Komm lies mich." Anfang der Woche habe ich dann dem Ruf des Buches nachgegeben und habe mich hingesetzt und es gelesen. Nach einigen Startschwierigkeiten, weil die äußeren Bedingungen durch verschiedene Faktoren beeinträchtigt wurde, kam ich dann doch noch an den Punkt an dem ich Tavi und Co. nicht mehr aus der Hand legen konnte. Egal ob abends im Wohnzimmer auf der Couch, in der Badewanne oder beim Kochen - das Buch und ich waren unzertrennlich. Jim Butchers Schreibstil war wieder fantastisch zu lesen und es gelingt ihm die verschiedenen Handlungsstränge (Tavi - Isana - Amara/Bernard - Gaius/Ehren) parallel nebeneinander herlaufen zu lassen und es nicht langweilig werden zu lassen. Wobei ich gestehen muss, dass ich am liebsten bei Tavi bin. Ich gebe zu, dass ich nach langer Abwesenheit von Alera etwas Zeit gebraucht habe bis ich in die Geschichte wieder rein gefunden hatte, doch kaum war dieser bump in the road überwunden kam ich nicht mehr davon los. Die Handlung setzt da an, wo Bd. 4 aufgehört hat und Tavi befindet sich auf dem Weg nach Canea, um seinen neuen Verbündeten (?) zu helfen den Feind aus ihrem Land zu vertreiben. Mit geschickten Wendungen, spannenden Erkenntnissen und traurigen/erschütternden Enthüllungen hält Jim Butcher den Spannungsbogen konstant aufrecht. Mir gefällt wie sich die Geschichte an einer langen geraden Linie entlang hangelt und obwohl es hier wenige Überraschungen gab, so gefiel es mir richtig gut. Ich kann es jetzt schon kaum abwarten Bd. 6 in die Finger zu bekommen. Bei den Charakteren gefällt mir wie gut sich alle weiter entwickelt und an ihren Aufgaben/Herausforderungen wachsen. Sie alle haben Rollen einnehmen müssen für die sie eigentlich nie vorgesehen waren und doch erkennt man schnell, dass sie (besonders Tavis Fall) dafür geboren wurden. Die Entwicklung der Charaktere läuft ganz natürlich ab. Hier passt einfach alles - auch die zwischenmenschliche Beziehungen, die zwar angedeutet werden, aber nicht komplett im Fokus stehen (außer Amara und Bernard, aber die sind in meiner Rangliste eher weiter hinten). Alles in Allem ein fantastischer 5. Band der Codex Alera Reihe und ich werde die Truppe rund um Tavi vermissen ist das Ende erst einmal gekommen. Auf zu Bd. 6! Mein Fazit: 5 Sterne - grandiose Reihe und einfach nur empfehlenswert!

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Nachdem mir die ersten Teile gut gefallen haben, war es klar das auch dieser Teil konsumiert werden musste. Klappentext: Die wolfsähnlichen Canim sind in Alera eingefallen. Doch sie sind selbst Vertriebene, seit die schreckliche Vord unaufhaltsam immer mehr von ihrer Heimat erobern. Tavi von Calderon, der neu ernannte Erbe des Throns von Alera, fasst einen verzweifelten Plan: Gemeinsam mit den Canim führt er sein Heer über das Meer, um die Vord zurückzudrängen und den Canim so eine Rückkehr nach Hause zu ermöglichen. Doch während Tavi und seine Soldaten jenseits des Meeres in einem unerbittlichen Krieg käömpfen, dringen die Vord bereits nach Alera vor … Inhalt: „Verbündet“ ist vielleicht das falsche Wort zwischen den Aleranern und den Canim oder zwischen Tavi und Varg, aber ein gemeinsamer Feind schweißt einfach zusammen und so spielt sich der Hauptteil der Geschichte auf Canea ab. Wie üblich gibt es zwischen 3 und 4 parallel geführte Erzählstränge, von denen wieder derjenige mit Tavi der wichtigste ist, dicht gefolgt von dem politischen in Alera Imperia – leider machen die Vord sich nämlich nicht nur über Canea her, sondern auch über Alera und seien wir mal ehrlich – der Abschluss der Handlung in der Hauptstadt lässt das Silvesterfeuerwerk der chinesischen Gemeinde in Düsseldorf wie eine Wunderkerze aussehen. Ich bin ja mittlerweile ein Fan der ersten aleranischen Legion und freue mich immer, wenn die ins Gefecht geführt wird und das kommt auf dem westlichen Kontinent Canea wirklich oft genug vor. Ich will hier von der Handlung nicht allzu viel verraten, aber es sei hier mal offiziell angemerkt, dass der deutsche Titel „Die Befreier von Canea“ mehr als irreführend ist – der Originaltitel „Princeps Fury“ passt da schon deutlich besser. Auch ist hier genau der richtige Ort, um mal die Übersetzung zu loben, denn die ist wirklich mehr als solide und liest sich absolut flüssig. Auch die schlimmsten „Ich lese nur im Original, weil Übersetzungen alle Kacke sind“-Snobs dürfen hier gerne mal die Nasen reinstecken. Meine Meinung: Immer noch eine wirklich starke Leistung von Butcher, die Serie behält ihre atemberaubende Geschwindigkeit bei. Vom Aufbau her könnte ich die Dinger zwar mittlerweile auch selber schreiben, aber Jim hat einfach die flottere Schreibe und deswegen stehe ich täglich vor rund 100 jungen Menschen und er verdient richtig viel Schotter mit seinen Romanen. Und jetzt her mit Band 6! Meine Wertung: 4,5 von 5 Würfel

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Unglaublich!!!!!

Von: Angel

27.04.2016

Inhalt: Die schrecklichen Vord haben die Canim aus ihrer Heimat Canea vertrieben und so die Invasion Aleras durch die Wolfsähnlichen erzwungen. Doch Tavi von Calderon, dem frisch ernannten Erben des Throns, gelingt es, die Canim zu einem unsicheren Frieden zu bewegen. Aber das Abkommen hat einen hohen Preis. Er muss ein Menschenheer übers Meer in die Heimat der Canim führen und ihnen gegen die Vord beistehen. Und während Tavi und seine Soldaten einen fernen Krieg kämpfen, erreichen die Vord bereits seine Heimat ... Das 5 Buch dieser Reihe, hat mich wieder auf neue überzeugt. Ich war sprachlos begeistert von dieser Schreibkunst. Jim Butcher schafft es mit jedem neuen Buch mich mehr und mehr in diese unglaublich Welt zu ziehen. Ich möchte jetzt auch nicht so viel zum Inhalt sagen, den ich will nicht Spoiler aber ich kann sagen, dass jeder, egal welches Genre er gern mag, dieses Buch lieben wird. Tavi habe ich sofort ins Herz geschlossen. Allein durch den zauberhaften Schreibstil, ist es Jim Butchers gelungen, ihn so lebendig und liebevoll zu machen. Auch die Entwicklung von ihm, hat mir sehr gut gefallen. Jede Seite war ein neues Luftanhalten und ich habe so unglaublich mit gefiebert. Ich konnte mich einfach nur in dieses Buch verlieben. Also, alle die mal wieder richtig Lust auf ein tolles Buch haben, kann ich dieses hier nur Empfehlen!!!! ~Angel

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Im nunmehr fünften Band Des „Codes Alera“ wird es eng um das Reich Alera. Lebensbedrohlich eng. Waren schon die bisherigen Kämpfe der letzten Bände nicht ohne Verluste bestanden worden und teils nur mit Glück überstanden, droht nun Gefahr von einem Feind, der in allen Belangen den „Legionares“ und „Rittern“ dieses, an das alte Rom angelehnten, Fantasy-Reiches überlegen zu sein scheint. Wehrdörfer werden überrollt, ganze Legionen bis auf den letzten Mann niedergemacht. Da kann der Großfürst des Reiches, Gaius, nur hoffen, dass die inneren Spannungen zwischen den Fürsten und Häusern Aleras hinten angestellt werden können. Hat er doch einen Thronfolger eingesetzt, der von vielen überrascht und für nicht wenige als Bedrohung wahrgenommen werden würde (sinnigerweise mit Namen „Octavian“, im Buch „Tavi“ genannt), Zwar ist dieser auf Verbrüderungsmission mit den vor Kurzem noch hartnäckigen Feinden, den Canes (gut zwei Meter großen Hundewesen von hohem Kriegerwesen), doch hartnäckig bleibt er im Blick seiner inneren Feinde. Doch nun erobern die Vord, schrecklich anzuschauende Wesen, die in einer Art Mimikry sich in ihrer Erscheinung immer äußerer Kennzeichen ihrer Feinde anpassen, Gebiet um Gebiet und haben gelernt, aus eigener Kraft „Elementarkräfte“ einzusetzen. Jene magischen Verbindung zwischen Aleraner und einem oder mehreren der Elemente, die mit Wind, Feuer, Stein, Erde und Heilkräften die Kampfkraft der Legionen entscheidend gestärkt haben. Bildkräftig führt Butcher in diese Ausgangslage ein, stellt dem Leser die in diesem Band entscheidenden Figuren an sich und in ihren Beziehungen zueinander knapp, aber präzise, vor und lässt den Leser sodann die Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven verfolgen (wobei bei Gaíus und Tav jeweils Hauptfäden der Geschichte verlaufen). An der Eismauer den Fürsten von der Notwendigkeit überzeugen, dass er Frieden nach Jahrhunderten des Kampfes gegen die Eismenschen schließt und seine Legionen schnellstmöglich gegen die Vord führt. Die Vord zurückhalten, solange es möglich ist und auf Verstärkung hoffen. Und bei den gerade eben noch Feinden, den Carnes, das Misstrauen beschwichtigen, die Regeln dieses Kriegervolkes (dass an Klingonen aus Star Trek mehr als stark vom Charakter her erinnert) verstehen und nutzen lernen (Tav´s Aufgabe). An allen Fronten und bei allen Aufgaben scheint unmögliches gefordert zu sein. So zieht ich die Schlinge um Alera immer enger und die Lage erscheint von Tag zu Tag aussichtsloser. Sehr flüssig und mit hohem Tempo erzählt Butcher diesen fünften Band der Chronik und vergisst dabei auch nicht, hier und da auflockernden Humor und „menschlich allzu menschliches“ einfließen zu lassen (die „Seefestigkeit“ des erhofften Thronerbes). Wobei er auf der anderen Seite ebenso plastisch und blutig Kämpfe und Schlachten stattfinden lässt, die dem Fantasyinteressierten Leser einen hohen Unterhaltungswert bieten. Auch wenn vielfache Elemente seines Alera-Kosmos stark aus realer Historie entlehnt sind (vor allem aus der Zeit Roms mitsamt Anklängen der politische Ordnung in Form des Senats) und die „magischen Zugaben“ ich in Grenzen halten, legt Butcher wiederum einen außerordentlich anregenden High-Fantasy Roman vor, der den Vergleich mit anderen Größen des Genres nicht zu scheuen braucht und in dem Butcher seine Personen vielfältig und differenziert anlegt. Eine empfehlenswerte Lektüre

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