Leserstimmen zu
Der Sünde Lohn

Andrea Schacht

Alyss, die Tochter der Begine Almut (3)

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Andrea Schacht entwickelt sich langsam zu meinen Topfavoriten für leichte und schwungvolle Mittelalter-Romane. Wobei es bei in diesem Roman um Mord und Sünde geht. Wir sind im dritten Band der Romanserie „Alyss, die Tochter der Begine Almut“. Der Einstieg ins Buch fällt trotzdem nicht schwer. Wieder schafft es die Autorin ihren Roman als Einzelgeschichte zu erzählen, die kaum bis keinen Bezug auf die Bücher davor nimmt. Andrea Schacht baut routiniert ihren Roman auf: es werden die Hauptcharaktere und vor allem auch die Nebendarsteller vorgestellt und so fein wie notwendig beschrieben; die Umgebung, also Köln und vor allem der Hof der Alyss bunt geschildert. Natürlich sind die Bösen nicht immer nur böse, aber ich kann erkennen, an wen ich mich erwärmen muss und wenn ich nicht leiden sollte. Der Erzählstil benutzt wieder mittelalterlich anmutende Worte und durch einen englischen Tuchhändler kommen auch seine englischen Idioms hinzu und bereichern das Lesevergnügen. Die Geschichte ist spannend, ab und an etwas langatmig. Aber das schulde ich der Zeit, wir sind um 14hundert und da dauert ja alles etwas länger. In anderen Rezensionen habe ich gelesen, dass diesmal der Kriminalanteil zu kurz käme, für mich ist es ausgewogen. Dafür sind mir die Liebeleien bzw. deren Ausgänge zu wenig abschließend. Es ist zu spüren, dass besonders die Tändelei von Alyss mit dem o.g. Engländern als Cliff Hanger für den nächsten Roman genommen wird. Sowas mag ich nicht. Auch wird das im Roman beschriebene Verbrechen, ich bleibe absichtlich so ungenau, in seiner Auflösung zu kurz behandelt. Das der Oberschurke, sich einfach erhängt…eine schöne Vierteilung oder ähnliches hätte ich mir da schon gewünscht. Naja, man kann nicht alles haben. Mein Fazit: Andrea Schacht hat mit "Der Sünde Lohn" einen gelungenen Roman geschrieben, der mit leichter Hand das mittelalterliche Leben in der Stadt beleuchtet und auch als Krimi funktioniert.

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Andrea Schacht entwickelt sich langsam zu meinen Topfavoriten für leichte und schwungvolle Mittelalter-Romane. Wobei es bei in diesem Roman um Mord und Sünde geht. Wir sind im dritten Band der Romanserie „Alyss, die Tochter der Begine Almut“. Der Einstieg ins Buch fällt trotzdem nicht schwer. Wieder schafft es die Autorin ihren Roman als Einzelgeschichte zu erzählen, die kaum bis keinen Bezug auf die Bücher davor nimmt. Andrea Schacht baut routiniert ihren Roman auf: es werden die Hauptcharaktere und vor allem auch die Nebendarsteller vorgestellt und so fein wie notwendig beschrieben; die Umgebung, also Köln und vor allem der Hof der Alyss bunt geschildert. Natürlich sind die Bösen nicht immer nur böse, aber ich kann erkennen, an wen ich mich erwärmen muss und wenn ich nicht leiden sollte. Der Erzählstil benutzt wieder mittelalterlich anmutende Worte und durch einen englischen Tuchhändler kommen auch seine englischen Idioms hinzu und bereichern das Lesevergnügen. Die Geschichte ist spannend, ab und an etwas langatmig. Aber das schulde ich der Zeit, wir sind um 14hundert und da dauert ja alles etwas länger. In anderen Rezensionen habe ich gelesen, dass diesmal der Kriminalanteil zu kurz käme, für mich ist es ausgewogen. Dafür sind mir die Liebeleien bzw. deren Ausgänge zu wenig abschließend. Es ist zu spüren, dass besonders die Tändelei von Alyss mit dem o.g. Engländern als Cliff Hanger für den nächsten Roman genommen wird. Sowas mag ich nicht. Auch wird das im Roman beschriebene Verbrechen, ich bleibe absichtlich so ungenau, in seiner Auflösung zu kurz behandelt. Das der Oberschurke, sich einfach erhängt…eine schöne Vierteilung oder ähnliches hätte ich mir da schon gewünscht. Naja, man kann nicht alles haben. Mein Fazit: Andrea Schacht hat mit "Der Sünde Lohn" einen gelungenen Roman geschrieben, der mit leichter Hand das mittelalterliche Leben in der Stadt beleuchtet und auch als Krimi funktioniert.

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