Leserstimmen zu
Die Lazarus-Formel

Ivo Pala

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Ewig Leben... wer möchte das nicht? Eve Sinclair ist durch und durch Wissenschaftlerin, entdeckt mal eben ein Heilmittel gegen Krebs und entwickelt daraufhin eine Theorie, den Menschen mit dem Gift der Eibe unsterblich zu machen. Ein spannender Gedanke - und genauso spannend ging es dann auch weiter. In relativ knappen Kapitel verfolgt der Leser mit, wie Eve gejagt wird - natürlich ohne zu wissen, wer ihr nach dem Leben trachtet - und nach und nach das Geheimnis des ewiges Lebens aufdeckt. Dabei reist der Leser mit ihr nicht nur durch die halbe Welt, was mir sehr gut gefallen hat, sondern wird auch immer wieder mit Rätseln konfrontiert, die es zu Lösen gilt. Sehr gut gefallen hat mir eine Geheimbotschaft, die entschlüsselt werden musste. Hier kann man gut mitmachen, da alles groß und übersichtlich abgebildet ist - allerdings habe ich nach eine Weile aufgegeben und die Lösung einfach gelesen :) Die Protagonistin ist mir sehr sympathisch: Ehrgeizig, willensstark und auf der Suche nach einem Weg, die Welt besser zu machen. Ob die Unsterblichkeit der einzelnen Menschen ein guter Weg ist, lasse ich jetzt mal dahingestellt. Aber insgesamt: Hut ab vor dieser Frauenpower! Mir hat vor allem die Verbindung zwischen Realität und Fantasy gefallen. Pala "belegt" die Unsterblichkeit einiger Menschen wissenschaftlich, liefert durch die Protagonistin Eve biologisch-chemische Erklärungen und schmeißt so mit Fachbegriffen um sich, dass die Unsterblichkeit greifbar wird - obwohl wir ja wissen, dass es sie nicht gibt. Oder?! Aber egal, dass Buch hat durch einen besonderen Touch bekommen und es wurde nicht so fantasylastig, was mich eher abgeschreckt hätte. Der Schreibstil ist trotz der vielen Fachbegriffe sehr flüssig. Ich konnte das Buch wirklich kaum aus der Hand legen. Insgesamt konnte mich Pala mal wieder überzeugen, deswegen gibt es von mir 5 Sterne!

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Thriller Schon seit langer Zeit forschen die Wissenschaftler nach einem Heilmittel gegen Krebs. Durch Zufall stößt Eve Sinclair im Zuge ihrer Untersuchungen auf das Geheimnis ewigen Lebens. Wieso hat es noch niemand vor ihr entdeckt? Es offenbart sich vor ihr, als wäre es für jeden ohne großen Aufwand zu entdecken gewesen. Bis Eve feststellt, dass es bereits Unsterbliche gibt, die auf das gleiche Geheimnis stießen wie sie. Aber warum machen die sich nun auf die Jagd und trachten ihr nach dem Leben? Da tritt ein Mörder in ihr Leben und rettet sie… Ivo Pala hat sich mit diesem Thriller auf den Weg in die Wissenschaft und deren Rätsel gemacht. Er hetzt den Leser einen stetig ansteigenden Spannungsbogen hinauf, auf dem es zu keinem Zeitpunkt Langeweile gibt. Schnell ist man voll im Geschehen und tut sich schwer, dieses Buch zur Seite zu legen. Der Autor hetzt einen von Kampf zu Kampf und wenn er beim Schreiben ebenso außer Atem geriet, wie ich beim Verfolgen der spannenden Kämpfe, dann spart er sich wohl für lange Zeit das Sport treiben. So hart, teilweise brutal wie er die Kämpfe um das ewige Leben beschreibt, mit so viel Gefühl geht er in die Beschreibung der wenigen erotischen Szenen. Die Story um Eve, Margaret, Set und Ben ist in sich schlüssig und einmalig recherchiert und in Szene gesetzt. Pala hauchte den Protagonisten die perfekte Vita ein, sodass keiner unsympathisch erscheint und einem jeder auf seine Weise ans Herz wächst. Die Schreibweise ist relativ einfach gehalten, sodass jeder Leser dem Geschehen folgen kann. Auch die wissenschaftlichen Dinge, die perfekt ins Geschehen eingebaut sind, wurden sehr gut erklärt, sodass keine Fragen offen blieben. Ich persönlich hätte ewig weiter lesen können. Das Cover zeigt die Frucht und die Nadeln der Eibe, um die sich der Großteil dieses Thrillers dreht, das an sich dunkle, düstere ist perfekt an das Geschehen angelehnt. Kurz und gut, wo Pala drauf steht, ist Pala drin und zu 100% empfehlenswert.

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Eve ist eine herausragende Wissenschaftlerin. Als Medizinerin hat sie es sich zur Aufgabe gemacht ein Heilmittel gegen Krebs zu finden. Dazu erforscht sie die Wirkungsweise der Zellteilung bei Eiben, einer der langlebigsten Pflanzen der Erde. Wie als Nebeneffekt erkennt sie, dass die Eibe in der Lage ist, Giftstoffe auszuscheiden und somit ihr eigenes Sterben verhindert. Sofort macht sie sich daran, weiter zu forschen um dieses Phänomen auf den Menschen zu übertragen und somit nicht nur Krebs zu heilen sondern vielmehr die Sterblichkeit an sich zu vereiteln. Sie ahnt nicht, dass sie bereits seit Beginn ihrer Forschungen überwacht wird. Als sie der Lösung ganz nahe ist, tritt sie eine Kette von Ereignissen los und muss bald um ihr nacktes Überleben fürchten. Ivo Pala legt mit „Die Lazarus-Formel“ einen Mystery-Thriller vor, der spannend und packend geschrieben ist. Leider fehlt den Charakteren ein wenig der „Pala-Lebenshauch“, den ich von seinen späteren Werken gewohnt bin. Die Hintergründe der Protagonisten bleiben ungeklärt und die Handlungsweisen wirken ab und an konstruiert um die Geschichte voran zu treiben. Positiv hebt sich die mystische Rahmenhandlung der Geschichte hervor, die dem Roman einen geheimnisvollen Touch gibt und die LeserInnen in eine Welt voller Rätsel und versteckter Hinweise entführt. Auch Palas’ Vorliebe für verschiedene Waffen und actionreiche Kampfszenen macht das Lesen zu einem Erlebnis. LeserInnen, die, so wie ich, dieses Faible teilen werden daran auf jeden Fall ihre Freude haben. Das Ende ist offen gehalten und lässt auf eine Fortsetzung hoffen. Insgesamt ein Buch das gut unterhält aber bei genauerer Betrachtung leider einige Schwächen vor allem bei der Charaktergestaltung aufweist.

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