Leserstimmen zu
Tucholsky

Rolf Hosfeld

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Ringelnatz über Tucholsky: "Er teilte an der kleinen Schreibmaschine Florettstiche aus, Säbelhiebe, Faustschläge. (...) ein kleiner dicker Berliner wollte mit der Schreibmaschine eine Katastrophe aufhalten." Genauso ist es, als Tucholsky stirbt, beginnt der II. Weltkrieg und so endet auch diese Biographie. Mutig, neben den mindestens fünf bereits existierenden Biographien eine weitere zu schreiben. Hosfeld gelingt es einen eigenen zwar nicht literaturanalytischen Blick auf Tucholsky zu werfen, er erzählt, schildert, beschreibt, und so gewinnt dieses Buch ein eigenes Tucholsky-Flair. Natürlich beginnt Hosfeld mit der Rheinsberg-Liebesgeschichte, in die man sich als Leser selbst verliebt hat. Hosfeld bringt uns die Liebesbeziehungen von „Tucho“, der polygam gelebt hat, mittels der zahlreichen Briefe nahe. Die Hin-und Her-Gerissenheit des Autors, der an vielen Orten auf der Flucht vor den Nazis leben musste, wird ausführlich aufgezeichnet. Insbesondere widmet er dem Tucholsky-Aufenthalt in Paris als WELTBÜHNE-Korrespondent breiten Raum. Lebendig und nahe beschreibt Hosfeld den an NAZI-Deutschland verzweifelten Autor, der auch als Redner und Rezitator von Texten vor sein Publikum trat. Hosfeld ist es gelungen, einen großen deutschen Schriftsteller wieder auf die BÜHNE zu stellen, und irgendwie auch auf die WELTBÜHNE. Seine Werke sind aktueller denn je...

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