Leserstimmen zu
Der Fluch der falschen Frage

Lemony Snicket

Meine rätselhaften Lehrjahre (1)

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eBook
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Ich finde die Illustrationen in diesem Buch sehr schön gezeichnet!

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Inhalt: Lemony Snicket sitzt zusammen mit seinen Eltern in einem Café gegenüber vom Bahnhof. Heute soll sein neues Leben anfangen - nach seinem bestanden Abschluss geht es für ihn fort von daheim. Doch der Tag sollte nicht nach Plan verlaufen und so tut er es auch nicht. Während er am Tisch sitzt und seinen Tee anstarrt kommt eine Frau in das Café gestürmt. Ehe er sich versieht, hat sie ihren Coffee to go in der Hand und braust davon. Sie hat es geschafft einen Zettel auf seinen Schoß fallen zu lassen, den er nun unauffällig liest. Darin teilt sie ihm mit, er solle aus dem Badfenster klettern und in fünf Minuten in ihrem wartenden Wagen steigen. Lemony Snicket hat so etwas erwartet und entschuldigt sich bei seinen Eltern. Er begibt sich in die Herrentoilette und schafft es die bereits zurechtgelegte Leiter auszupacken und innerhalb der vorgegebenen Zeit aus dem Fenster zu klettern. Hinter dem Café steht ein grüner Roadster und wartet auf ihn. Die Frau stellt sich als S. Theodora Markson vor und unterrichtet ihn in aller Kürze was von ihm erwartet wird, wer sie genau ist und was die Mission ist. Lemony Snicket hat eigentlich gar keine andere Wahl als mit zu machen. So machen sich die zwei auf den Weg ins beschauliche Örtchen Schwarz-aus-dem-Meer um einen Auftrag zu erfüllen. Sie sollen eine gestohlene Statue ihrem rechtmäßigen Besitzer zurück holen, doch so ganz glauben kann Lemony Snicket nicht, dass es sich dabei wirklich um etwas wertvolles handelt. Schon bald ist ihm klar, dass seine selbsternannte Mentorin keinen Plan von ihrer Arbeit hat und grundsätzlich die falsche Entscheidung trifft. Während ihrer Spurensuche in dem bedrückenden Ort lernt Lemony Snicket allerhand Leute kennen. Unter anderem den hilfsbereiten Bibliothekar Qwertz und die junge Reporterin Moxie Mallahan. Von ihr erfährt er einiges über den Ort und seine Geschichte und kann sich bald zusammenreimen, was wirklich passiert ist. Aber kann es der Leser auch? Meinung: Ich gestehe, ich habe noch nie etwas von Lemony Snicket gehört, bevor ich von diesem Buch gelesen habe. Dunkel erinnere ich mich jetzt an einen Film mit Jim Carrey in der Hauptrolle, aber gesehen habe ich ihn nicht. Der Autor berichtet in dieser neuen Reihe über seine jungen Jahre und nimmt den Leser mit auf Lehrreise. Hinter dem Pseudonym Lemony Snicket steht Daniel Handler, der sich bereits mit seinen Kinderbüchern Die schaurige Geschichte von Violet, Sunny und Klaus und Schauriger Schlamassel einen Namen gemacht hat - nun, einen anderen jedenfalls. Das Buch startet ohne viel Erklärungen und bringt den Leser ohne Umwege in die Welt des jungen Detektives. Die Idee hinter der Geschichte ist gut und auch spannend, leider mangelt es der Umsetzung an Charme und Ausführung. Auch wenn die Hauptfigur in der Ich-Erzählform von seiner Jugend erzählt, kommen mir viele Wörter zu erwachsen vor. Zudem handelt Lemony Snicket viel zu erwachsen für seine Jugend. Das hat mir irgendwie den Glauben an diese Geschichte genommen. Vieles in dieser Geschichte wird nicht erklärt und hat mich verwirrt zurück gelassen. Das beginnt schon allein damit, dass man nicht weiß, wohin ihn der Zug bringen sollte, wie es kommt, dass er die Leiter dort deponiert hat und vieles mehr. Vielleicht muss man um das zu verstehen die früheren Bücher des Autors kennen - ich tue es allerdings nicht und hatte gehofft mit diesem Buch einen guten Einstieg in eine neue Reihe zu finden. Das hat leider nicht geklappt. Schade, ich hatte mir wirklich mehr erhofft von diesem ersten Band.

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Es gibt eine Vorgeschichte zu diesem Buch, obwohl doch eigentlich dieses Buch die Vorgeschichte sein sollte. "Lemony Snicket – Eine Reihe betrüblicher Ereignisse" ist eine Buchreihe, die schon vor längerer Zeit erschien und sogar teilweise verfilmt wurde. Nun gibt es mit dem vorliegenden Buch den 1. Teil einer neuen Reihe "Meine rätselhaften Lehrjahre", die zeitlich gesehen, vor den bereits erschienenen liegt. Lemony Snicket wird von seiner zukünftigen Mentorin, der Detektivin S. Theodora Markson regelrecht seinen Eltern entwendet, wenn Lemony auch behauptet, dass das gar nicht seine Eltern waren. Und gleich haben sie auch schon den ersten Fall aufzuklären. Gesucht wird eine verschwundene Statue "Die Bordunbestie" und sie sollen versprechen, diese ihrem rechtmäßigen Besitzer zurückzugeben. Die Suche beginnt und Lemony ist schwer damit beschäftigt, immer die falschen Fragen zu stellen. Trotzdem hat er mehr Erfolg als seine unfähige Mentorin, denn irgendwie kommen sie trotz der falschen Fragen auch weiter. Auf ihrer Suche lernen sie die verrücktesten und skurrilsten Leute kennen, angefangen bei den Brüdern Boing und Quietsch. Die beiden fahren das Taxi ihres Vaters, einer auf dem Sitz zum Lenken, der andere unten an den Pedalen, da sie noch Kinder sind und nicht allein hinters Lenkrad passen. Ungewöhnliche Schauplätze runden dieses Buch ab. Seine Zeit als Praktikant bei seiner Mentorin beginnt in dem Ort "Schwarz-aus-dem-Meer". Ich tat mich mit diesem Buch zugegebenerweise sehr schwer. Lemony Snicket war mir bis dato kein Begriff, so dass ich mit diesem Protagonisten das erste Mal zu tun hatte. Diesen schwarzen Humor, der in dem Buch vorherrscht, muss man mögen. Schräge Figuren, Irrungen und Wirrungen tun ihr übriges. Man muss schon in der Lage sein, ein wenig quer zu denken, um dem Buch folgen zu können. Obwohl ich schwarzen Humor mag, kam ich ehrlich gesagt, mit diesem hier nicht ganz klar. Ich persönlich fand die Geschichte anstrengend zu lesen. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, zwar flüssig, aber irgendwie verquer, ich kann es gar nicht beschreiben. Nicht nur die einzelnen Kapitel beginnen mit einer Illustration in blau, weiß, schwarz, auch zwischendurch ist immer mal eine zu bewundern. Diese passen hervorragend zum Schreibstil und dem Buch. Dieses Buch ist leider kein abgeschlossener Fall in sich, es bleiben viele Fragen offen, die im nächsten oder einem anderen der folgenden Teile gelöst werden. Das finde ich sehr schade. Leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen und ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich Lektüre für Kinder ab 9 Jahre ist.

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