Leserstimmen zu
Die Stadt der verschwundenen Kinder

Caragh O'Brien

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Taschenbuch
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Meine heutige Rezension ist zum ersten Teil der eher unbekannten Birthmarked Trilogie! Dieses Buch habe ich zusammen mit meiner Bookstagram Whatsappgruppe gelesen, und ich habe mich nicht gerade auf das Buch gefreut, da Die Insel der besonderen Kinder dadurch in der Abstimmung verloren hat. Dadurch bin ich eher kritisch an das Buch herangegangen… Originaltitel: Birthmarked Autorin: Caragh O’Brien Verlag: Heyne fliegt Seiten: 462 Preis: 16,99€ Buch: Verlag Amazon Inhalt: Es ist eine unbarmherzige Welt, in der die sechzehnjährige Gaia aufwächst. Alles ist streng rationiert und jeder träumt von einem besseren Leben. Das ist jedoch nur wenigen Auserwählten vorbehalten, die in einer geheimnisvollen Stadt leben, der Enklave, hinter einer unüberwindlichen Mauer. Alle anderen müssen sich mit dem zufriedengeben, was die Enklave ihnen zuteilt. Der Preis dafür ist hoch: Jeden Monat müssen die ersten drei Neugeborenen an der Mauer abgegeben werden. Wer sich weigert, wird mit dem Tod bestraft, besonders Hebammen wie Gaia und ihre Mutter. Doch dann werden eines Tages Gaias Eltern verhaftet. Für das junge Mädchen zerbricht eine Welt, und sie beginnt Fragen zu stellen: Was geschieht mit den verlorenen Kindern? Als Gaia auf der Suche nach Antworten heimlich die verbotene Stadt betritt, beginnt für sie ein Abenteuer voller Gefahren, und sie macht eine Entdeckung, die das Schicksal der Kinder und die Zukunft der Menschen für immer verändern wird … Cover: wp-1479832148679.jpg Ich bin ja ein großer Fan der Farbe Blau, weshalb ich dieses Cover von Anfang an mochte! Das Gesicht finde ich jetzt nicht so passend, aber es passt ins Cover und fällt sofort ins Auge. Was die Punkte bedeuten, wird im Buch noch aufgelöst. Was den Nebel angeht, bin ich mir auch noch nicht so sicher… Aber betrachtet man das Cover ohne Buchinhalt, ist es sehr gut gelungen! Meinung: Durch den super angenehmen und leicht zu lesenen Schreibstil von Caragh O’Brien, kommt man sofort problemlos in die Geschichte rein. Sie baut gleich auf den ersten Seiten Spannung auf, die auch nicht verloren geht. Man möchte mit Gaia durch die Stadt laufen und sich alles angucken und bestaunen. Die Welt im Buch ist dystopisch und es erstaunt einen, wenn man dann auf einmal von riesigen Bildschirmen hört, über die bewegliche Bilder laufen, genannt Tvaltarsendungen, was mich stark an Die Tribute von Panem erinnert hat. Jedoch hat das Buch keine weiteren Ähnlichkeiten mit anderen Büchern… Allein der Schreibstil von O’Brien hat mich überzeugt, dass ich mir weitere ihrer Bücher angucken werde, jedoch gleich auf Englisch! Die Charaktere haben mich wirklich beeindruckt! Vor allem Gaia, die wirklich eine riesige Veränderung innerhalb des Buches durchmacht! Die gibt nur auf, obwohl ihr praktisch von allen Leuten Steine in den Weg gelegt werden… Mehr möchte ich dazu auch gar nicht sagen, Gaia hat mich persönlich einfach so beeindruckt, und ich finde, dass ihr euch selbst ein Bild davon machen müsst!!! Sehr gut gefallen haben mir außerdem die Karte am Anfang des Buches und die tollen Kapitelüberschriften. Bei vielen Büchern schreiben die Autoren nur noch ‚Kapitel 1,2,3,usw.‘ und ich persönlich finde das immer sehr langweilig… Die Idee der Handlung wurde wirklich gut umgesetzt, ist nicht vorhersehbar und es wird immer im genau richtigen Moment Spannung erzeugt! Fazit: Dafür, dass ich mich so gar nicht auf das Buch freuen konnte, hat es mich wirklich umgehauen! Ich bin absolut begeistert von Caragh O’Brien und ihren Büchern und bei der nächsten reBuy Bestellung werden auch bestimmt Teil 2 und 3 der Trilogie bei mir einziehen :)

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(0) Der Inhalt: Gaia wächst außerhalb der Enklave auf und arbeitet mit ihrer Mutter als Hebamme. Jeden Monat muss sie die ersten drei Neugeborenen an die Enklave abgeben, denn so sieht es das Gesetz vor. Eines Tages werden ihre Eltern verhaftet und Gaia macht sich auf herauszufinden, was es damit auf sich hat. Doch was dann passiert, hätte sie nie erwartet... Rezension: Das Cover selber finde ich echt hübsch :) Die Punkte auf dem gesamten Cover sind auch überhaupt nicht störend. Sie machen das Cover meiner Meinung nach besonders. Finde aber, dass im Hinblick auf Gaia vielleicht ein Gesicht Narben hätte haben sollen. Allerdings hätte das vermutlich den "Ästhetik' Aspekt kaputt gemacht. Aber ich finde das Cover insgesamt sehr schön! Das Cover selber kommt nicht mit in meine Wertung, weshalb ich mal zum Buch selber komme ;) Im Buch selber gibt es zunächst mal eine Karte!! Das hat mich natürlich mega gefreut, da ich ein riesen Fan von Karten bin!! Mir hat es sehr geholfen eine Vorstellung von der Enklave und der Umgebung zu bekommen. Das ist für mich immer ein Pluspunkt!! :) Der Einstige in die Geschichte selber ist mir sehr leicht gefallen, wenn auch der Anfang sehr plötzlich kommt. Es geht direkt damit los, dass Gaia ein Baby entbindet. Trotzdem wurde mir durch Gaias Gedankengänge schnell wichtige Infos klar und ich konnte der Handlung gut folgen. Das verschwinden Gaias Eltern kommt ziemlich schnell und man wird sofort in den Strudel aus Verwirrung gesogen. Dennoch hatte ich zu Beginn das Gefühl, dass es danach erst sehr schleppend voran ging. Als Gaia sich dann auf den Weg macht, dass Geheimnis zu lüften, wird es deutlich spannender und ich hab gebannt das Buch gelesen und konnte es kaum weglegen. Die Idee der Geschichte fand ich sehr interessant. Gerade das die Hebamme als Beruf so im Vordergrund steht finde ich sehr interessant und passt interessanterweise gut in eine Dystopie. Sehr gut gefallen hat mir auch die Gegenüberstellung der Enklave und der Sektoren. Auch wenn die Enklave eigentlich sehr "modern" sein soll, wirkte sie auch oft eher mittelalterlich auf mich. Glaube das lag einfach daran, dass die Sektoren keine technischen Mittel besitzen bzw. nur wenige und die Geschichte dort beginnt. Irgendwie habe ich mir alles so vorgestellt :D Dabei spielt es in der Zukunft. Trotzdem wurde der Unterschied zwischen Sektoren und Enklave deutlich. Gaia selber finde ich einen sehr tollen Charakter. Sie ist keine typische Rebellin. Stark, hübsch und hat atemberaubende Fähigkeiten. Gaia ist zwar mutig und leistet oft Widerstand durch ihre Wortwahl, dennoch ist sie keine Standard Heldin. Ihr Gesicht ist durch ein Narbengewirr der puh rechten oder linken Gesichtshälfte gekennzeichnet und sie selber leidet sehr darunter. Doch ich finde gerade das unterscheidet sie von anderen Heldinnen die oftmals als hübsch beschrieben werden. Obwohl sie natürlich nicht hässlich ist nur durch eine Narbe! Dennoch ist das etwas, dass man nicht so häufig bei weiblichen Protagonisten sieht. Sie selber hat keine Kampferfahrungen oder eine andere Art sich zu verteidigen gelernt, sondern ist eine einfach Hebamme. Doch trotzdem überrascht sie immer wieder. Auch Gaias Eltern waren mir unglaublich sympathisch und haben, wenn auch verhaftet, viel zur Geschichte beigetragen ;) Besonders ihren Vater!! Die Art wie er beschrieben wird, fand ich sehr schön. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Nicht besonders herausstechend aber gut zu lesen und flüssig. Der Leser kann sich gut in Gaia hineinversetzen - wie sie die für sich fremde Welt wahrnimmt und wie sie sich fühlen muss. Ein wenig hat es mir aber, so zu Beginn, an Emotionen gefehlt. mit der Zeit fand wurde dies jedoch immer stärker und ich hab richtig mitgefiebert. Das Ende kam für mich sehr überraschend und bleibt offen. Ich muss auf jeden Fall Band 2 lesen!!! Fazit: Ein toller 1. Band einer ruhigen aber zugleich spannenden Dystopie. Ich fand den Aspekt der Geburten und Hebammen sehr interessant und finde, dass das Buch gerade durch Gaia und die Thematik hervorsticht. Ich finde, es lohnt sich das Buch zu lesen!

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Meine Meinung: Ich habe mich wirklich sehr auf diese Reihe gefreut, da für mich der Inhalt total spannend klang und wirklich mal was anderes ist. Dennoch war ich skeptisch. Denn wirklich viel habe ich über diese Trilogie noch nicht gehört, da sie doch recht unbekannt zu sein scheint. Was ich nachdem lesen absolut nicht verstehen kann! Denn dieses Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Geschichte fängt gleich total spannend an und bleibt es auch durchweg. Es gab wenig ruhige Stellen und das fand ich wirklich toll und sorgte dafür, dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen konnte. Ich fand die Idee dieser Dystopie wirklich toll, aber auch schrecklich, also genau die passende Mischung für eine Dystopie. Zwischen durch hatte ich aber das Gefühl, dass das ganze in der Vergangenheit spielt und nicht in der Zukunft, da die üblichen Merkmale für die Zukunft, wie z.B. mehr Technik, nicht vorkam, weder innerhalb der Mauer noch außerhalb. Dies ist aber kein großer Punkt der mich stört, da es der Geschichte nicht schadet. Gaia die Hauptprotagonistin hat mir richtig gut gefallen. Sie ist wirklich super sympatisch und hat auch ihre Schwächen, was ich wirklich toll fand. Denn sie ist nicht das super hübsche Mädchen mit dem perfekten Charakter. Ganz im Gegenteil, denn Gaia hat eine große Narbe im Gesicht, die sie in ihren Augen hässlich macht und weswegen sie oft gehänselt wurde. Fazit:Alles in allem ist Caragh O´Brien ein richtig tolle Auftakt einer Dystopie gelungen, die in meinen Augen mehr aufmerksam verdient! Denn die Idee ist wirklich richtig toll und die Geschichte überzeugt mit viel Spannung, überraschenden Wendungen und tollen Charakteren. Ich hoffe, dass das im zweiten Band so bleibt. Ein MUST READ für alle Dystopiefans!

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Das Buch hat mich gefesselt, vom ersten Kapitel an, die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und es passiert immer neues was man gar nicht erwartet hat. Interessant fand ich auch das Enklavenleben, wie schlecht es doch Gaia und den anderen Bewohnern geht und sie nichts dagegen machen und ihre Kinder sogar abgeben. Mir zerbrach jedes mal mein Herz wenn wieder ein Baby abgegeben werden musste. Daher fand ich es dann besonders spannend als Gaia dann doch alles hinterfragte und in die "verbotene Stadt" geht und dort raus findet was genau passiert. Auch die sich anbahnende Liebes Geschichte ist eine gute Abwechslung, sie tritt aber nicht zu sehr in den Vordergrund das die eigentliche Geschichte untergeht. Das zweite Buch wurde auch sofort gekauft und gelesen

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Zum Inhalt: Gaia lebt in einer Welt, in der jeden Monat die ersten drei Neugeborenen sofort nach der Geburt an der Stadtmauer abgegeben werden müssen. Für Gaia und ihre Mutter - beides Hebammen - ist das völlig normal, sodass sie dies noch nie in Frage gestellt haben. Doch als Gaias Eltern urplötzlich verschwinden, ist von einem Tag auf den anderen nichts mehr, wie es einmal war. Gaia beschließt sich hinter die Stadtmauern zu schleichen um rauszubekommen, was dort vor sich geht und was mit ihren Eltern geschehen ist. Dabei begibt sie sich in höchste Gefahr und entdeckt Dinge, mit denen sie niemals gerechnet hätte. Meine Meinung: Lange, sehr lange lag "Die Stadt der verschwundenen Kinder" auf meinem SUB. Und das völlig zu unrecht, wie ich jetzt feststellen musste. Von der ersten Seite an packte mich die spannende, aber auch erschreckende Geschichte rund um die junge Gaia. Fasziniert von der Welt, die die Autorin geschaffen hat, flogen die Seiten nur so dahin. Ich begleitete Gaia auf ihrem gefährlichen Weg hinter die Stadttore und konnte kaum glauben, was ich von dort zu lesen bekam. Gaia erscheint zunächst als etwas naives 16-jähriges junges Mädchen, das alles tut, was die Regierung von ihr will, ohne dies jemals in Frage zu stellen. Zu ihrer Verteidigung sei gesagt, dass sie natürlich damit aufgewachsen und es somit für sie normal ist. Man merkt jedoch recht schnell, dass ihr das alles gar nicht so egal ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Und so konnte ich recht schnell den Wandel von einer kindlichen in eine sehr reife Persönlichkeit, die für das kämpft, was ihr wichtig ist, beobachten. Die Spannung machte es mir leicht, an der Geschichte dran zu bleiben und schwer das Buch ab und an für Schlaf zu unterbrechen. Denn natürlich wollte ich von Beginn an wissen, was hinter diesem merkwürdigen Gesetz steckt und ob Gaia ihre Eltern wiederfindet. Dass dieser Weg hinein in das innerste der Stadtgrenzen mit einem gewissen Risiko verbunden ist, ist klar. Und so gab es nicht nur eine Situation, in der ich mit Gaia zitterte und mir große Sorgen machte, ob sie das alles heil überstehen würde. Die unterschiedlichen Personen, die mir auf diesem Weg begegnet sind, sind alle toll dargestellt und jede für sich einzigartig. Viele wuchsen mir schnell ans Herz, einige riefen tiefe Abscheu in mir hervor. Sobald ich mit Protagonisten Emotionen verbinden kann, macht der Autor alles richtig. Dass es nebenbei auch noch eine kleine, wirklich zarte Liebesgeschichte gib, die sich nur sehr langsam entwickelt, rundet das Buch perfekt ab und lässt mich schnell darüber hinwegsehen, dass es in der Geschichte die ein oder andere Szene gab, die für mich doch recht vorhersehbar war. Ich bin gespannt, wie sich diese Liebe im nächsten Teil weiterentwickelt. Fazit: Eine spannende Dystopie, die von einer erschreckenden Welt erzählt, in der man auf keinen Fall leben möchte. Ein toller Schreibstil und die Spannung, die über die komplette Zeit hochgehalten wird, machen die Geschichte zu einem tollen Leseerlebnis.

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Nach dem spannenden Klappentext und den unzähligen lobenden Rezensionen habe auch ich mich an "Die Stadt der verschwundenen Kinder" von Caragh O'Brien gewagt. Gaia, eine junge Hebamme, lebt mit ihren Eltern ausserhalb der Enklave. Seit klein auf befolgt sie die Regeln des Protektors und bringt wie vorgeschrieben, jeden Monat die ersten drei Babys, die sie zur Welt bringt, an die Mauer. Doch dann werden ihre Eltern verhaftet, und Gaia beginnt langsam, das System zu hinterfragen. Ein Freund der Familie hilft ihr, in die Enklave zu gelangen, wo sie sich auf die Suche nach ihren Eltern macht. Doch natürlich kommt alles anders als geplant und bald ist Gaia selbst eine Gefangene...und entdeckt eine grausame Wahrheit. Die Geschichte ist sehr originell und eigentlich auch sehr spannend. Leider hat mir der Schreibstil überhaupt nicht zugesagt, an manchen Stellen sind die Beweggründe der Hauptcharaktere überhaupt nicht nachzuvollziehen und diese wirken auch noch etwas flach, ich hoffe, dass sich dies in den Folgebänden ändert. Aus reiner Neugierde, wie es mit Gaia weitergeht, habe ich mir Band 2 auch bestellt.

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Etwas irritierend ist zu Anfang, dass der Teil der Stadt, der dritte westliche Sektor, in dem Gaia lebt wirkt, als würde die Geschichte im Mittelalter spielen. Schnell merkt man aber, dass in der Enklave Wohlstand mit allen technischen Möglichkeiten der heutigen Zeit herrscht. So bekommt man dann auch den Dreh, dass das Buch in der Zukunft spielt, in der nicht mehr genug Energie und Wasser für alle vorhanden ist. Caragh O´Brien hat eine Welt geschaffen, in der es nur noch zwei Klassen gibt. Diejenigen, die in Wohlstand in der Enklave leben, und die anderen, die in Armut außerhalb leben und jeden Monat die drei erstgeborenen Babys in der Enklave abgegeben müssen und dafür Nahrungsmittel und Wasser erhalten. Insofern ist der Titel „Die Stadt der verschwundenen Kinder“ etwas irreführend, da die Kinder nicht wirklich verschwinden. Es wird die Geschichte von Gaia, einer jungen Hebamme erzählt. Zunächst erfährt man recht viel über ihr Leben in Wharfton, so dass man sich sie und ihre Eltern gut vorstellen kann. Nachdem ihre Eltern von den Herrschern der Enklave verhaftet wurden lebt Gaia zunächst weiter, als ob nichts gewesen wäre. Es ist normal, dass Menschen für Befragungen abgeholt werden und irgendwann wieder auftauchen. Sie macht sich zwar Sorgen, aber unternimmt nichts. Erst als sie hört, dass ihr Eltern ermordet werden sollen macht sie sich auf, um diese zu retten. Der größte Teil des Buches spielt dann auch in den Mauern der Enklave, wo Gaia zunächst gefangen genommen wird, sich aber mit der Zeit und mit Hilfe befreien kann. Die Figur, Gaia ist schön gezeichnet, so dass man sie direkt vor sich sehen kann und ihre Handlungen gut nachvollziehen kann. Sie wirkt authentisch, vor allem darin, wie sie nach und nach erkennt, dass die Tradition, die ersten 3 Kinder die außerhalb der Enklave geboren werden, dort abzugeben nicht richtig ist. Als wichtigste Nebenfigur taucht Leon auf, ein Wächter der Enklave. Zunächst ist immer wieder unsicher, wie er zu Gaia steht. Einerseits möchte man glauben, dass er ihr helfen will, andererseits werden immer wieder Teile der Geschichte so geschrieben, dass man sich nicht sicher ist, ob er sie nicht doch nur ausnutzen will. So wird hier gut die Spannung aufrecht erhalten. Im Laufe des Buches werden aber immer mehr Stücke aus seiner Vergangenheit aufgedeckt und er zeigt immer mehr seine Zuneigung zu Gaia, so dass man langsam Vertrauen zu ihm fasst. Fazit: Die Stadt der verschwundenen Kinder ist ein gelungener Auftakt der Trilogie, der Lust auf mehr macht. Der in sich abgeschlossene Band kann aber auch gut alleine gelesen werden. Die Autorin schafft es mit ihrem flüssigen und leichten Schreibstil den Leser in ihren Bann zu ziehen. Auf jeden Fall lesenswert!

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Eine junge Heldin, ein furchtbares Geheimnis, eine Welt zwischen Licht und Dunkel. Die junge Gaia gehört mit ihrer Mutter zu den wichtigsten Menschen in der Gemeinschaft: Als Hebamme muss sie jeden Monat die ersten drei Neugeborenen an der Mauer abgeben – so lautet das Gesetz. Noch nie hat es jemand gewagt, gegen dieses Gesetz und die Herrscher jenseits der Mauer aufzubegehren. Doch dann werden Gaias Eltern verhaftet, und das Mädchen begibt sich auf die Suche nach dem Geheimnis der Stadt jenseits der Mauer – und nach dem Schicksal der verschwundenen Kinder… Zu Anfang der Geschichte lernen wir erst einmal Gaia und ihr Handwerk als Hebamme kennen, denn sie ist gerade dabei ein Baby zu entbinden. Es ist ihr erstes Baby, das sie alleine zur Welt und dann zur Enklave bringt. Und damit starten wir in die Geschichte, denn als Gaia nach Hause kommt, sind ihre Eltern nicht mehr da. Stattdessen wartet einer der Soldaten auf sie und sagt ihr, dass ihre Eltern verhaftet wurden. Ich persönlich habe am Anfang der Geschichte gedacht, dass es besser werden würde. Ich hatte also höhere Erwartungen an die Story und am Ende wurde ich dann etwas enttäuscht. Die Idee finde ich super, mit den Babys, das war mal etwas Neues, allerdings hat es an der Umsetzung gehapert. Sehr oft habe ich mir Fragen um Fragen gestellt, aber keine davon wurde beantwortet, ich hatte auch oft das Gefühl, das die Erklärungen etwas schwammig waren. Ziemlich oft wusste ich schon was passiert, es war also wenig Überraschendes für mich dabei. Was mich auch gestört hat, es wurde immer mal wieder aus der Kindheit von Gaia erzählt. Normalerweise mag ich sowas sehr gerne, aber teilweise gingen diese Erzählungen ein ganzes Kapitel lang und das fand ich dann eher etwas verwirrend, zumal ab der Mitte des Buches abrupt gar keine Kindheitsgeschichten mehr erzählt wurden. Was mich wohl aber auch am meisten gestört hat war die Protagonistin selbst. Sie hat eine Narbe auf der Wange und ich kann mir vorstellen das es nicht einfach damit ist und das es vielleicht auch nicht so schön ist, aber trotzdem habe ich keine Lust darauf in jedem Kapitel zweimal zu hören, dass sie hässlich ist, oder eine, ich zitiere: „Missgeburt“ oder sonst etwas in der Richtung. Das wurde mir dann einfach viel zu viel. Sowas mag ich immer gar nicht bei einem Buch. Aber auch sonst kam sie mir nicht immer sehr sympathisch herüber. In vielen Momenten hat sie mich einfach nur genervt. Es tauchen auch zahlreiche Nebencharaktere auf, einige von ihnen fand ich wirklich toll. Andere waren eher blass. Teilweise fand ich es auch etwas langatmig. Es ist einfach zu wenig oder immer das Gleiche passiert. Auch das Ende konnte mich nicht so recht überzeigen. Es war zwar überraschend und auch schön, dennoch hätte ich mir mehr gewünscht. Vor allen Dingen fand ich, dass es am Ende einfach zu viel Flucht war. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es war wirklich sehr schnell und einfach zu lesen und ich hatte das Gefühl, mich nicht lange an dem Buch aufgehalten zu haben. Ein Buch mit einer wirklich tollen Idee, bei der es aber leider etwas an der Umsetzung und der Protagonistin gescheitert ist. Dennoch fand ich, dass es ganz schön zu lesen war und auch den zweiten Teil werde ich noch anfangen. Das Buch bekommt von mir gute 3,5 Sterne.

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