Leserstimmen zu
Das Orchideenhaus

Lucinda Riley

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Hörbuch CD
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Ein Hörbuch das mich vom ersten Augenblick an gefesselt hat. Für Julia Forrester hat das Leben keinen Sinn mehr, denn sie hat das wichtigste in ihrem Leben verloren. Es ist wahnsinn, wie Julia diese schwere Zeit überstanden hat. Sie ist sehr stark und kämpft sich zurück ins Leben. Sie ist eine unheimlich sympathische Persönlichkeit und trotz ihres Berufes nicht überheblich, sondern bleibt immer auf dem Boden. Ich habe es sehr genossen immer mehr von Julia zu erfahren, weil sie mir sehr ans Herz gegangen ist. Es kommen viele weitere Protagonisten vor, die aber nach und nach vorgestellt werden. Ich war nie überfordert, sondern wusste immer gleich, wer die jeweilige Person ist. Besonders fasziniert haben mich Elisa und Bill. Sie sind einfache Leute und dennoch erreichen sie viel. Klar gab es einige Personen die ich überhaupt nicht mochte, aber wäre das nicht der Fall, wäre die Geschichte nicht so authentisch. Alles in allem war es sehr interessant bei allen Charakteren ein Stück weit in das Leben einzutauchen. Ich finde es immer schön wenn in einem Buch mehrere Generationen vorkommen, denn gerade das macht es ja interessant. Und so ergibt alles Stück für Stück einen Sinn, mit dem man zum Teil gar nicht gerechnet hätte. Die Handlungsorte sind absolut umwerfend und ich war in einer anderen Welt. Ich konnte total abschalten und habe um mich herum alles vergessen können. Es wurde so detailgetreu beschrieben, dass man dachte man wäre vor Ort. Ich hatte oft Gänsehaut, weil mir die Geschichte so nahe gegangen ist und mich so gepackt hat. Die Erzählerin hat mich so viel Gefühl gesprochen, dass wenn ich die Augen zugemacht habe, mir bildlich vorstellen konnte, wie es überall aussieht. Ich glaube nicht, wenn ich das Buch gelesen hätte, so gefesselt gewesen wäre, wie bei dem Hörbuch. Es war mein erste Hörbuch/Buch von Lucinda Riley und sicherlich nicht das letzte. Sämtliche Gerüche habe ich noch in der Nase und es hat die Geschichte total lebendig gemacht. Fazit: Eine umwerfende Familiengeschichte die einen total mitreißt und die Generationen zum Leben erweckt!

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Nachdem mir "Der Engelsbaum" so gut gefallen hatte, wollte ich unbedingt einen weiteren Roman von Lucinda Riley lesen. Der Klappentext von "Das Orchideenhaus" sprach mich sofort an und ich freute mich wieder in eine fiktive Familiengeschichte eintauchen zu können und erwartete voller Spannung um was es beim wohl gehüteten Familiengeheimnis gehen sollte. Hier begegnen uns wieder zwei Handlungsstränge. Zum einen erleben wir Protagonistin Julia in der Gegenwart. Sie muss einen schweren Schicksalsschlag verdauen und zieht sich zunehmend zurück. Da fällt ihr ein altes Tagebuch in die Hände und sie beginnt sich mit ihren Wurzeln auseinanderzusetzen. Und schon sind wir bei Handlungsstrang Nummer zwei. Wir reisen in die Vergangenheit und lernen Olivia kennen, die in England eine neue Heimat und in Harry die Liebe ihres Lebens findet. Doch schnell ist klar, dass ihre Liebe unter keinem guten Stern steht. Die zwei Erzählperspektiven der Geschichte gefielen mir stilistisch wieder sehr gut. Keiner der beiden Handlungsstränge kam zu kurz und ich hatte das Gefühl, dass jede Geschichte auf ihre Weise ein passendes Ende findet. Zudem konnte ich gut in die Charaktere eintauchen. Auch wenn mich Harry wahnsinnig gemacht hat und ich mich mit seiner Einstellung zum Leben überhaupt nicht identifizieren konnte. Allerdings hat es Lucinda Riley geschafft, den Charakter glaubhaft zu transportieren, sodass man beinahe Mitleid für seine Orientierungslosigkeit empfinden konnte. Allerdings hat mir der Spannungsbogen in "Das Orchideenhaus" gefehlt. Einige Verstrickungen habe ich vorab erraten, oder zumindest geahnt in welche Richtung es gehen könnte. Natürlich waren auch Parallelen zu "Der Engelsbaum" zu erkennen, was aber schon alleine auffällt, wenn man die Klappentexte miteinander vergleicht. Was mich vor allem störte war, dass ich den Eindruck hatte hier eine Art Handlungsmuster zu erkennen. Um es in ein sprachliches Bild zu übersetzen, welches aber nichts mit dem Inhalt des Romans zu tun hat: Mauerblümchen lernt Prinzen kennen, es taucht der zweite Anwärter auf, aber sie heiratet zum Schluss den Prinzen. Je nachdem wie die Geschichte aufgebaut ist, weiß der Leser wirklich nicht, ob sie zum Schluss wirklich den Prinzen bekommt, oder sich für den anderen Anwärter entscheidet. Bei "Das Orchideenhaus" war die Handlung allerdings sehr vorhersehbar. Ich habe den Eindruck, jetzt erfasst zu haben, was mich bei Romanen von Lucinda Riley erwartet. Natürlich kann das einerseits gut sein, ich stelle für mich aber fest, dass nun ein " Geheimnis gelüftet" ist und die Bücher der Autorin für mich vorerst erstmal an Reiz verloren haben. Auch der Schreibstil war recht unterhaltsam, jedoch nicht atemberaubend überraschend. Mich konnte die Sprecherin Simone Kabst wieder einmal überzeugen. Sie schaffte es auch diesmal in eine neue Geschichte einzutauchen und mich in eine unbekannte Welt zu entführen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich definitiv mehr von "Das Orchideenhaus" erwartet hätte. Schön fand ich aber, dass der Inhalt der Geschichte auch etwas mit dem Titel des Romanes zu tun hatte. Dadurch wurde die Handlung zum Schluss wunderbar abgeschlossen. Die Geschichte war zwar eine schnelle Lektüre für Zwischendurch, hinterlässt bei mir aber keinen bleibenden Eindruck.

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Nachdem der Sohn und der Ehemann der berühmten Pianistin Julia Forrester bei einem Autounfall tödlich verunglückt sind, ist es still und einsam in ihrem Leben geworden. Am Klavier zu spielen oder gar auf Tournee zu gehen, ist vor Trauer nicht zu denken. So entscheidet sich Julia für eine Auszeit und kehrt in ihre Heimat nach Wharton Park in Norfolk, England zurück. Doch um das Anwesen steht es schlecht und der jetzige Eigentümer Kit Crawford muss Wharton Park schweren Herzens zum Verkauf anbieten. Nur das alte Gärtnerhaus, in dem Julia aufwuchs, möchte er behalten und renovieren.Bei den Renovierungsarbeiten entdeckt er ein Tagebuch von Julia’s Großvater und gibt es ihr. Nur widerstrebend erfährt Julia von ihrer Großmutter, wie eng Kit’s und ihre Vergangenheit und das Schicksal ihrer Vorfahren miteinander verbunden sind. Und plötzlich steht ihr geliebtes Orchideenhaus im Mittelpunkt einer familiären Tragödie… Mein Fazit Wieder einmal hat Lucinda Riley mir unterhaltsme Stunden beschert. Sie verbindet sehr geschickt tragische Ereignisse mit heiteren Momenten, die Vergangenheit mit der Gegenwart und entführt uns in fremde Länder.

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