Leserstimmen zu
Im Schatten der Wälder

Nora Roberts

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Um was geht es?: Im Buch Schatten der Wälder geht es um die Überlebende einer Mordserie, Fiona Bristow. Sie war ein Opfer eines Serienmörders und konnte Ihrem Angreifer entkommen und ihn auch letztendlich durch ihre Aussage hinter Gitter bringen. Durch dieses Erlebnis hat sie sich auf den Orcas Inseln zurückgezogen und betreibt eine Hundeschule, in der sie auch Rettungshunde ausbildet. Als der junge Schreiner Simon, ebenfalls auf die Insel kommt, muss er Fionas Dienste als Hundetrainerin in Anspruch nehmen. Beide finden sich auf Anhieb sympathisch. Doch Fionas leben soll dennoch aus den Fugen geraten, da die Morde nach dem Schema ihres Angreifers wieder beginnen. Meine Meinung: Es ist mein viertes Buch von dieser Autorin, und damit hat sie mich komplett für sich gewinnen können. Als ich den Klappentext gelesen habe, hat es mich direkt an das Ende des Filmes „Sream“ erinnert. Das Buch hat damit natürlich nichts zutun, aber den Ansatz mochte ich schon von Anfang an. Nora Roberts erzählt sehr ausführlich die Arbeit und die Erziehung eines Hundes in einer Rettungsstaffel. Ich habe selbst einen Hund, daher konnte ich mich für dieses Thema auch sehr begeistern. Auch Simons Schreiner Beruf bzw. seine Leidenschaft dafür wird grandios von Nora Roberts geschildert. Im Laufe des Buches war ich trotzdem gar nicht mehr so angetan von Simon, aber letztendlich war er einfach nur ein ehrlicher Mensch, auf Kosten der Sympathie. Nach und nach kam auch der Thriller in diesem Buch raus. Es war super Spannend und ein echter pageturner. Da mir einfach alles an diesem Buch gefallen und es mich sehr unterhalten konnte, kann ich diesem Buch von Nora fünf Sterne vergeben. Die Weiterempfehlung ist jedoch eingeschränkt. Man muss das Thema Hund mögen und sich dafür interessieren, denn es nimmt einen sehr großen Teil des Buches ein. Ich mochte es gerne und bin mir sicher das alle Hundeliebhaber hier auf ihre Kosten kommen werden. Fazit: Spannender romantischer Thriller. Gewohnte grandiose Berufsbeschreibungen von der Autorin zum Thema Hundetraining und Möbelschreiner. Gepaart mit einer Liebesgeschichte und Thrillelementen. Für mich das bisher beste Buch das ich von der Autorin gelesen habe.

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Inhalt: Fiona Bristow lebt auf einer kleinen Insel vor DC. Sie hat ein Häuschen mit angrenzendem Wald und fühlt sich hier mit ihren drei Hunden sicher. Doch das soll sich schnell ändern. Vor 8 Jahren hat ein Mann ihr Leben zerstört. Der Serienmörder George Allen Perry hatte sie als Opfer auserkoren, sie mit einem Elektroschocker außer gefecht gesetzt und gefesselt in den Kofferraum gesperrt. Sie sollte wie die 12 jungen Frauen vor ihr im Wald verscharrt werden, mit einem roten Seidenschal erdrosselt. Doch Fiona konnte fliehen und der Polizei so helfen. Bevor sie Perry erwischten, rächte er sich an Fiona und ermordete ihren damaligen Lebensgefährten, einen Polizisten, und seinen Partner - einen Polizeihund. Kurz darauf ist sie auf die Insel gezogen und hat eine Hundeschule eröffnet und leitet dort örtliche Hunderettungsstaffel. Nun treibt ein neuer Mörder sein Unwesen und bringt junge Collegestudentinnen auf die gleiche Weise um wie einst Perry. Fionas Freunde haben Angst um sie und glauben, dass der Täter früher oder später Perrys Werk vollenden möchte. Mit soviel Anteilnahme hat Fiona nicht gerechnet, beinahe wird sie von der Liebe ihrer Mitmenschen erdrückt. Doch ganz so wehrlos wie die meisten denken ist Fiona nicht, seit damals ist sie gereift und hat gelernt sich zu verteidigen. Leichter macht es ihr allerdings auch die Affäre mit Simon nicht, dem gutaussehenden Holzkünstler, der vor einigen Wochen auf die Insel gezogen ist. Wie Feuer und Wasser reagieren sie aufeinander und dabei knistert es gewaltig. Nun muss sie sich auch noch um ihn sorgen, ein zweites Mal könnte sie es nicht ertragen den Mann zu verlieren den sie liebt. Meinung: Man kann sagen was man will - Nora Roberts kann schreiben. Sie hat einen sehr flüssigen Schreibstil und so liest man ungeahnt mal eben einen ganzen Schwung Seiten weg. Sie hält sich nicht lang mit Einleitungstexten auf, sondern startet gleich in Fionas nächster Suchaktion mit der Rettungsstaffel. Man sollte Hunde schon mögen, wenn man dieses Buch liest, da es nebenbei ein kleiner Hundeführer ist. Der Thrilleranteil in diesem Buch ist sehr gering gehalten und kommt eigentlich das erste Mal nach über 100 Seiten zur Sprache und spitzt sich erst auf den letzten 150 Seiten zu. Spätestens dort konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Im Großen und Ganzen ist es ein guter Roman mit ein wenig 'thrill' geworden für lauschige Sommerabende im Garten und einem Glas Wein. Ich kann das Buch definitiv empfehlen, da es mir wirklich Spaß gemacht hat es zu lesen. Einen Stern muss ich dennoch abziehen - etwas mehr Spannung hätte ich mir schon gewünscht bei einem Thriller.

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Nicht nur für Hundefans

Von: Monika Stutzke aus Berlin

04.08.2013

Nach einem missglückten Mordversuch an ihr und dem Mord an ihrem Verlobten hatte sich Fiona Bristow auf der Insel Orcas Island ein neues Leben aufgebaut, wohl wissend, dass sich der Mörder für den Rest seines Lebens in Haft befindet. Dort hat sie sich als Leiterin einer Hunderettungsstaffel und der von ihr geleiteten Hundeschule einen Namen gemacht. Sie lebt dort ruhig und zufrieden mit ihren 3 Hunden. Eines Tages steht Simon mit einem kleinen, ihm von seiner Mutter aufgezwungenen und unerzogenen Welpen vor der Tür und will ihn in der Hundeschule anmelden. Fiona verliebt sich nicht nur in den kleinen Hund, sondern auch gleich noch in seinen Halter. Fast zur gleichen Zeit meldet sich die Vergangenheit wieder. Auf dem Festland geschehen Morde, die denen, von dem Fiona die einzige Überlebende war, aufs Haar gleichen. Schnell wird klar, dass es kein Trittbrettfahrer sein kann, denn nicht alle Informationen über die Morde wurden seinerzeit an die Öffentlichkeit getragen. Der damalige Mörder sitzt nach wie vor im Gefängnis, es kann demzufolge nur ein Schüler von ihm sein und seine Aufgabe ist es unter anderem, den einzigen begangenen Fehler zu beseitigen... Fiona. Fiona und die Polizei sind beunruhigt, denn die Morde kommen immer näher.... Meine Meinung: Zugegebenerweise ist Nora Roberts schon seit Jahren eine meiner Lieblingsautoren und ich freue mich über jedes neue Buch von ihr. Man muss kein Hundenarr sein, um diesen Roman zu mögen, auch wenn sich vieles um das Thema Hund dreht. Geschickt verbindet Nora Roberts hier eine Liebesgeschichte mit Thrillerelementen. Die Liebesgeschichte zwischen Fiona und Simon entwickelt sich langsam, aber stetig. Simon, ein Mann mit Ecken und Kanten und die feinfühlige, ordnungsliebende Fiona fühlen sich zueinander hingezogen und schrecken auch nicht vor einem verbalen Schlagabtausch zurück, der mich des öfteren zum grinsen brachte. Spannung und Angstgefühle kommen auf, als die ersten Morde beginnen. Es ist zwar schnell klar, wer der "neue" Mörder ist, der nach "altbewährter" Manier mordet, aber warum er mordet und wie Perry auf ihn gekommen ist, wird dem Leser erst nach und nach nahegebracht. Sehr gut gelungen finde ich die Einblicke in die Arbeit und Aufgaben der Hunderettungsstaffel und die Arbeiten mit Hunden im allgemeinen. Der Leser gewinnt Einblick in beides und ich halte es für eine sehr gute Recherchearbeit seitens Nora Roberts. Mit diesem Buch hat man nicht nur eine Liebesgeschichte, man hat obendrein einen Thriller, Humor und das vermittelte Wissen über Hunde. Ich tat mich schwer, es aus der Hand zu legen, weil ich auch mal etwas anderes tun musste und nicht nur lesen durfte. Für Nora Robert - Fans ist dieses Buch ein Muss, aber auch jedem anderen kann ich dieses Buch mit gutem Gewissen empfehlen.

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