Leserstimmen zu
VIRALS - Tote können nicht mehr reden

Kathy Reichs

Virals. Die Tory-Brennan-Romane (1)

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„Labor“, „Experimente“ und „Ausbruch eines gefährlichen Virus“ sind Schlüsselbegriffe, die m​ich stark zum Lesen dieser Lektüre, zum Auftakt der Jugend-Thriller-Reihe „Virals“, „Tote können nicht mehr reden“, bewegt und auf ein atemberaubend spannendes Buch hoffen gelassen haben. Ob diese hohe Erwartungshaltung mit einem gelungenen Thriller belohnt wurde, erfahrt ihr in der folgenden Rezension. Der Einstieg in die Franchise fiel mir als Leser überaus leicht, da die beiden Autoren durch außerordentlich plastische und sympathische Charaktere und einem mitreißenden Schreibstil meine Aufmerksamkeit schlagartig an sich gerissen haben. Die von Beginn an sehr dichte Atmosphäre ließ meine Augen nur schwer vom Papier losreißen. Tatsächliche Thrill-Elemente vermisst der Leser in diesem Buch stetig und dieser Eindruck lässt sich leider bis zum Ende des Buches mitverfolgen. Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei eher um eine äußerst spannende Jugendbuchreihe à la „Fünf Freunde“ – und Wissende werden mir diesen Vergleich auch durch die Anwesenheit eines tierischen Wesens sicherlich nicht übel nehmen – anstatt eines wahrhaftigen Thrillers. Aber dieses Argument soll hier nicht übergriffig erscheinen, da es das Lesevergnügen in „Virals“ um keinen Deut minimiert. Man fühlt sich als Leser in dem semantischen Raum, in dem die Handlung sich abspielt, wohl und begleitet die zusammenhaltende Truppe, von der sich jedes Mitglied gut als Protagonist eignet, da jeder für sich fähig ist, die Handlung eigen auf den Schultern zu tragen, gerne auf ihren Abenteuern. Besonders herausstechend dabei ist aber die tatsächliche Ich-Erzählerin, die durch ihren keineswegs aufgesetzten oder nervig-rebellischen Ehrgeiz und Mumm besticht und sich zu einer geeigneten Hauptfigur etabliert. Im Laufe des Bandes werden die Geschichtenstränge geschickt miteinander verwoben, ohne dass hierbei eine Wendung vorhersehbar erscheint. Dieses steigert sich bis in ein spannendes Ende mit plötzlichen und überraschenden Twist-Momenten, welches die Handlung beinah abschließt, aber noch Luft für Folgebände übrig lässt, die man als Leser gerne gleich nach Beendigung des ersten Bandes genießen würde. Im Nachhinein, bei der geistigen Rekapitulation des Buches, ist mir aufgefallen, dass weder das Cover und der Untertitel noch der Klappentext tatsächlich zu der Geschichte passen, die einem nach Öffnen des Buchdeckels erwartet. Die Überbegriffe „wissenschaftliche Experimente“ und „Labor“ werden hier nicht, wie erhofft, ins Vorderlicht gerückt, sondern spielen nur eine zweitrangige Rolle, obwohl sie mich hierbei zum tatsächlichen Lesen bewegt haben. „Virals – Tote können nicht mehr reden“ ist ein äußerst gelungener Auftakt zu einer vielversprechenden Jugendreihe, der Lust auf mehr macht. Ich kann dieses Buch wirklich jedem wärmstens ans Herz legen, die sich nach einem spannenden Buch, das auch alte Kindheitserinnerungen an Bücher wie „TKKG“, „Die Drei Fragezeichen“ oder – wie oben bereits erwähnt – „Fünf Freunde“ aufwecken könnte, jedoch mit einer eigenen, überzeugenden Geschichte aufwartet. Genrewertung: 9/10 Punkte Gesamtwertung: 8,5/10 Punkte 🌟🌟🌟🌟 4 Sterne Das entspricht guten vier von fünf Sternen für den Auftakt von "Virals".

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Tory Brennan steht ihrer Tante in nichts nach. Wer ein großer Fan von Bones, ob Fernsehserie oder Bücher ist, sollte sich schon mal Platz im Regal machen. Mit "Tote können nicht mehr reden" hat Kathy Reichs einen ausgezeichneten Start um die neue Jugend-Thriller-Serie aufgelegt. Tory weilt derzeit mit ihrem Vater auf einer kleinen Forschungsinsel. Ausgerechnet auf dieser Insel, die nur vom Forschungspersonal besiedelt wird findet Tory mit Freunden ein Grab mit Knochen. Der vererbte Spürsinn der Tante bringt Tory natürlich dazu, sich und ihre ermittelnden Freunde mehr als einmal in Gefahr zu bringen. Wer war der Mörder des "Knochenmädchens" und weilt er noch auf der Insel....

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