Leserstimmen zu
Blauer Montag

Nicci French

Psychologin Frieda Klein als Ermittlerin (1)

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Das Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French begeistert als Autor Nicci French mit ihrer neuen Thriller Reihe um die Psychotherapeutin Frieda Klein. „Blauer Montag“ ist der Beginn dieser neuen Reihe und hat mich mit seinen stimmungsvollen Schauplätzen in London, dem spannungsgeladenen Schreibstil und fantastisch herausgearbeiteten Protagonisten in den Bann gezogen. Am helllichten Tag verschwindet in der Metropole London ein fünfjähriger Junge. Die ganze Stadt sucht nach ihm, das Foto des rothaarigen Matthew ziert jede Tageszeitung. Genau dieses Bild alarmiert die Therapeutin Frieda Klein, denn der kleine Junge gleicht exakt dem Wunschkind eines ihrer Patienten. Kann das alles nur Zufall sein oder steckt mehr dahinter? Frieda lassen die Gedanken um Matthew und das seltsame Verhalten ihres Patienten keine Ruhe mehr, so dass sie schließlich zur Polizei geht. Unvermittelt findet sie sich zusammen mit Inspector Karlsson ganz nah an den Ermittlungen in diesem Fall wieder. Denn es gibt da anscheinend Gemeinsamkeiten mit einem Vermisstenfall vor über 20 Jahren… Schon der Prolog war so wirklichkeitsnah geschrieben, so real sah ich die Szenen vor mir, so sehr litt ich mit den Figuren mit. Das Autorenpaar versteht es die Figuren anschaulich und lebendig darzustellen und an das Empathievermögen der Leser zu kratzen. In den einzelnen Kapiteln gibt es immer mal wieder Sprünge von einem Protagonisten oder Ort zum nächsten, die meist mit einem Spannungsbogen enden. Das macht es fast unmöglich dieses Buch mal aus der Hand zu nehmen. Wie gebannt möchte man immer weiter und weiter lesen, denn nicht nur der Schreibstil ist toll, sondern auch die Geschichte. Begeistert haben mich auch die naturrealistischen Darstellungen der verschiedenen Schauplätze von London. Da bekommt man am Rande noch Sehnsucht nach dieser großartigen Stadt. Fazit: Spannungsvoller, packender Roman mit toll herausgearbeiteten Protagonisten und lebendigen Schauplätzen. Diese Thriller Reihe um die Psychotherapeutin Frieda Klein begeistert. Diesen Psychothriller legt man nur ungern aus der Hand! „Blauer Montag“ von Nicci French ist im Juli 2018 im Penguin Verlag erschienen.

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Richtig spannend

Von: MaInBo

12.10.2018

Zunächst tat ich mich ein bisschen schwer, weil die Schriftart ziemlich klein war und ich befürchtet hatte, dass es ein unglaublicher trockener Krimi wird. Gott sei Dank wurde ich eines besseren belehrt. Nicci French hat hier einen tollen Roman geschaffen. Ich denke dass es einigen schwer fallen könnte sich mit der Hauptfigur anzufreunden, da Frieda klein nicht unbedingt als sympatisch zu beschreiben ist. Sie hat halt ihre Prinzipien. Nicht jedem gefällt das. Am Anfang des Buches war ich mir nicht ganz sicher, wie man die einzelnen Personen einschätzen sollte. Man versucht ja dann selber Detektiv zu spielen =). Je weiter man ins Buch eintauchte, desto klarer wurden die roten Bänder, die alle miteinander verbinden, aber man schreckt auch manchmal ein wenig zurück, weil man einen so tiefen Blick in die Psyche der Menschen erhält. Ich bedanke mich an dieser Stelle auch beim Randomhouse-Verlag, der mir das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Ich kann jedem Fan von Psycho-Thrillern und Krimis dieses Buch nur empfehlen und ich bin schon sehr gespannt, wie es im zweiten Teil von der Frieda-Klein-Reihe weiter geht.

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Meine Meinung Selten habe ich einen so ins Detail geplanten, sprachlos machenden Thriller gelesen. Ehrlich gesagt fand ich den Klappentext gar nicht so ansprechend, da er sich anhört wie viele andere und meistens nach dem gleichen Schema abläuft. Kind verschwindet spurlos- Ermittler kommen nicht weiter- Psychologin taucht auf- hilft der Polizei und dann gibt es ein Happy End. Das ist hier aber definitiv NICHT der Fall. Das ganze Buch ist so ausgefeilt, die Story so tiefgreifend das man total in die Geschichte eintaucht und mitfiebert. Der Schreibstil war sehr gelungen und ich fand es zu keiner Zeit langatmig oder uninteressant. Ehrlich gesagt fand ich es sogar schade als es vorbei war, denn ich finde in Frieda Klein steckt so viel Potenzial und ich möchte am liebsten noch viel mehr über sie erfahren. Gott sei Dank gibt es noch weitere Teile :D Auch Inspector Karlsson fand ich interessant und ich hoffe das er in den anderen Büchern vorkommt. Beide sind sehr sympathisch mit all ihren Ecken und Kanten, denn gerade, weil sie nicht perfekt sind finde ich sie toll. Am liebsten mochte ich jedoch Josef, mit seiner direkten, unbekümmerten Art. Er ist jemand der keine Fragen stellt, immer zur Stelle ist und einfach ein Macher ist. Gut das er so prompt und mit Ach und Krach in Friedas Leben gestürzt ist. Es gab ein, zwei Sachen wo ich schon von vorne herein wusste wie sie ausgehen oder was dahintersteckt. Das tat der Sache aber keinen Abbruch. Doch mit dem Schluss hätte ich nie und nimmer gerechnet. Als das Geheimnis mit Rose im Verhörraum gelüftet wurde, war ich einfach nur baff und dachte: WOW, genial. Ich kann nur jedem der Thriller mag, empfehlen dieses Buch zu lesen. In meinen Augen gab es nichts negatives und ich bin gespannt auf den zweiten Teil. Fazit Klare Kaufempfehlung, eine sehr sympathische Protagonistin und ein super spannender Fall für Frieda Klein. Ich gebe 5/5 Sternen.

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