Leserstimmen zu
Der Duft der verlorenen Träume

Fiona McIntosh

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Taschenbuch
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Mitreißende Geschichte

Von: Carmen Dauer aus Ansbach

22.02.2016

Wir lernen Luc kennen, der als Lavendelbauer in der Provence im Jahr 1942 dort noch halbwegs sicher vor dem tobenden Krieg ist. Doch an einem Tag ist der Krieg noch so weit weg und einen Tag später gilt das ganze nicht mehr, denn seine jüdische Familie ist gerade vor den drohenden Deportationen aus Paris geflüchtet. Lucs Vater weiß tief in seinen Herzen, das seine Familie und er verloren ist, doch ein tief gehütetes Geheimnis soll wenigstens Luc vor diesem Schicksal schützen. Luc fängt an mit seiner Familie die Lavendelblüten zu ernten und fühlt sich immer noch sicher, da er glaubt, als Lavendelbauer gebraucht zu werden, doch ein heimtückischer Verrat bringt seine Familie in die Hände von Nazis und sie werden verschleppt. Als Luc das ganze mitbekommt und in das Geschehen eingreifen will, wird er von ein paar französischen Widerstandskämpfern daran gehindert und ihm bleibt nichts anderes übrig, wie sich ihnen anzuschließen um irgendwann Rache an dem Verbrechen gegen seine Familie zu nehmen. Dann lernen wir Lisette kennen, die in London wohnt und eine junge unabhängige Frau ist, die meistens ihren Weg alleine geht. Ihre Eltern sind bei einen tragischen Verkehrsunfall ums Leben gekommen und ihre beste Freundin starb in ihren Armen, kurz nach einen Bombenangriff. Sie spricht mehrere Sprachen und wird eines Tages vom Geheimdienst als Spionin angeworben und besticht dort durch ihr Können. Daher schickt man sie nach Frankreich um dort in Paris einen deutschen Oberst der Wehrmacht auszuhorchen. Lisette verliebt sich in Luc, der ihr hilft nach Paris zu kommen, doch hat diese Liebe eine Chance? Dann trifft sie auf Markus den deutschen Oberst und auch er bekommt einen Platz in ihren Herzen, weil er gar kein so schlechter Mensch ist. Ihr Auftrag ist es, seine Geliebte zu werden und das fällt ihr eigentlich nicht schwer, weil sie ihn auch irgendwie liebt. Ein schrecklicher Krieg, Lisette die zwischen zwei Männern hin und her gerissen ist, spannender geht es fast nicht................................ Der Schreibstil gefällt mir wirklich gut und es ist so flüssig geschrieben, das es sich fast von selbst liest. Es beginnt mitten im Krieg, daraus wird eine Spionagegeschichte und dann entsteht auch noch die Dreiecks-Liebesgeschichte, die leider nicht sehr romantisch wird. Zum Schluss bleibt leider noch einiges offen, was sich aber bestimmt mit der Fortsetzung "Wenn der Lavendel wieder blüht" klären wird.

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