Leserstimmen zu
Ein sündiges Alibi

J.D. Robb

Eve Dallas (26)

(1)
(1)
(1)
(0)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

J.D. Robb ist eine Autorin, die schon lange auf meiner Wunschliste stand. Eigentlich heißt die Autorin Nora Roberts und schreibt sehr erfolgreich Schnulzenbücher. Allerdings liegen mir Schnulzen nicht so. Unter dem Pseudonym J.D. Robb veröffentlicht Nora Roberts eine Reihe von Krimis. Eins dieser Bücher habe ich lesen dürfen. Um genauer zu sein ist es Band Nr. 26 aus der Eve-Dallas-Reihe. Das es Band 26 ist, ist schon der Wahnsinn. Eigentlich ja schon fast ein Garant für ein gutes Buch. Dachte ich! An Krimis mag ich unheimlich gerne das Mysteriöse. Wenn die Charaktere die ganze Zeit im Dunkeln tappen und zum Ende des Buches sich langsam auflöst, wer der Mörder ist. Wenn man selbst schon mitfiebert und überlegt, wer es sein könnte. Jaaaaa, das ist hier leider nicht der Fall. Eve Dallas ist eine tolle Polizistin, das kann man wirklich nicht bestreiten. Aber sie hat schon relativ schnell einen Verdacht, wer der Mörder ist und daraufhin wird dann weiter ermittelt. Das sie am Ende Recht hatte, war mir schon irgendwie von Anfang an klar. So wie der Charakter beschrieben wird, hätte es auch nicht anders sein können. Da würde es für mich schon fast langweilig. Ich will jetzt nicht sagen, dass ich das Buch schlecht finde! Es ist okay. Sehr gut finde ich, dass wirklich jede Kleinigkeit über die Ermittlung geschrieben wird. Man hat den Eindruck neben Eve herzulaufen und jede Kleinigkeit ihrer Ermittlungen mitzuerleben. Ausserdem schreibt die Autorin wirklich toll. Sie hat die vielfachen Bestseller wirklich verdient! Fazit: Ich bin froh, dass ich ein Buch J.D. Robb lesen durfte. Sie wird jetzt nicht unbedingt meine Lieblingsautorin, aber ich würde gerne mehr über Eve Dallas lesen.

Lesen Sie weiter

Der 26. Fall für Eve Dallas spielt nur kurze Zeit nach dem 25. Fall „Mörderische Sehnsucht“. Auch diesmal ist es wieder ein brisanter Fall, bei dem das Opfer mutmaßlich bei Sexspielchen mit einer Prostituierten zu Tode kam. Unfall oder Mord? Kurze Zeit später gibt es ein 2. Opfer. Beide Fälle scheinen zunächst nichts miteinander zu tun zu haben. Eve hat in diesem Fall viel Ermittlungsarbeit vor sich. Gemeinsam mit ihrem bekannten Team und unterstützt von Ehemann Roarke verfolgt sie viele Spuren, die aber alle zu nichts führen. Potentielle Täter haben entweder kein Motiv oder ein wasserdichtes Alibi und Eve dreht sich im Kreis. Genauso wie die Ermittler tappt man als Leser völlig im Dunkeln. Ich hatte bis zur Lösung des Falls auch keine Idee, wer der Täter sein könnte und was sein Motiv war. Dadurch blieb die Spannung durchgängig hoch. In diesem Band liegt der Schwerpunkt auf den Ermittlungen und Eves Privatleben gerät ein bisschen in den Hintergrund. Das fand ich einerseits schade, denn das Zusammenspiel zwischen Eve und Roarke gefällt mir immer sehr gut. Andererseits war es mal eine Abwechslung, dass die Geschichte ein bisschen anders als sonst aufgebaut war, auch wenn ich die amüsanten Situationen mit mancher Nebenfigur, wie Eves Freundin Mavis, ein bisschen vermisst habe. Dafür haben in diesem Band 2 Freunde von Eve und Roarke, Charles Monroe und Dr. Dimatto, die sonst eher kleine Nebenrollen spielen, einen größeren Auftritt und sorgen für eine Überraschung. Auch der 26. Fall für Eve Dallas war gut durchdacht, kreativ mit Irrwegen und Verwicklungen versehen und hat mir fesselnde Unterhaltung geboten. Ich habe noch nicht genug von Eve Dallas :-) © Fanti2412

Lesen Sie weiter

Am 18. März 2060 morgens wird der 61-jährige Thomas Aurelius Anders von Greta Horowitz, seiner Hauswirtschafterin, tot aufgefunden. Es hat den Anschein, als wäre bei einem Fesselspielchen etwas gewaltig schief gegangen. Prekär wird die Situation zusätzlich durch die Tatsache, dass seine Frau Ava sich gerade außerhalb der USA im Urlaub befindet. Eve Dallas wird mit den Ermittlungen beauftragt. Zusammen mit ihrer Partnerin Detective Delia Peabody macht sie sich an die Arbeit und findet schnell heraus, dass Anders die Anteilsmehrheit an Anders Worldwide hatte und Milliardär war. Seine Erben sind seine Frau Ava und sein Neffe Benedict Forrest. Als bei der Autopsie durch den Chefpathologen Morris jedoch rauskommt, dass Anders vor seinem Tod betäubt wurde, weiß Eve, dass es sich hierbei um Mord und nicht um einen Unfall handelt. Doch augenscheinlich hatte niemand ein Motiv, Anders umzubringen. Er hatte einen hervorragenden Ruf, wurde von allen geachtet und hat sehr viele soziale Projekte im Sportbereich gefördert. Warum musste er sterben? Bei diesem Fall dreht sich Eve förmlich im Kreis. Sie hat keinen Verdächtigen, zumindest keinen, dem sie die Tat nachweisen kann, denn obwohl sie schon jemanden im Focus hat, kommt sie ohne Beweise nicht weiter und diese Person ist verdammt clever vorgegangen. Doch auch privat läuft nicht alles glatt. Eve hat Streit mit ihrem angetrauten Göttergatten Roarke und wie so oft ist das leidige Thema "Geld", über das sie sich nicht einigen können. Noch dazu scheint im Leben ihrer Freunde Charles Monroe und Dr. Louise Dimatto ebenfalls etwas ganz gewaltig schief zu laufen, doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Eve kann endlich eine Spur zum Täter aufnehmen ... Der 26. Band der Eve-Dallas-Reihe beginnt nur wenige Tage nach dem Ende des 25. Bandes "Mörderische Sehnsucht". Der Plot wurde wieder spannend und mit vielen Irrungen erarbeitet. Besonders gut hat mir hierbei gefallen, dass Eve dieses Mal verdammt lange gebraucht hat, um dem Täter auf die Spur zu kommen und noch länger, um ihn dingfest zu machen. In diesem Band musste über ihren eigenen Fall hinausschauen, um erfolgreich zu sein. Leider kam mir in diesem Band Eves Privatleben mit ihren durchaus durchgeknallten Freunden etwas zu kurz, ich habe Trina und Co. schon ziemlich vermisst. Die Figuren wurden wieder facettenreich und authentisch erarbeitet, wobei mir hier besonders das Mit- und teilweise Gegeneinander zwischen Eve und Roarke sehr gut gefallen hat, denn Beide sind starke Persönlichkeiten, die nicht so leicht nachgeben und das in diesem Band mitunter sehr stark ausleben. Den Schreibstil empfand ich als fesselnd zu lesen, sodass ich das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt hätte. Jetzt beginnt für mich wieder die Zeit des Wartens, zum Glück dieses Mal nicht allzu lange, denn bereits Ende des Jahres erscheint der nächste Band der Reihe "Im Namen des Todes", auf den ich mich schon jetzt sehr freue.

Lesen Sie weiter