Leserstimmen zu
Flamingos im Schnee

Wendy Wunder

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Worum es geht: Campell lebt mit ihrer Artistenfamilie im Disneyland Florida. Man könnte meinen dass sie das glücklichste Mädchen der Welt sein sollte, mit so einer Heimat, doch Cam kämpft seit Jahren gegen den grossen K. Sie hat nicht nur eine Sorte Krebs, nein, ihr Körper ist eine Brutstätte für alle nur erdenklichen Sorten die es gibt. Nun hat sie die Nachricht erhalten vor der alle immer Angst hatten; Campell kann nur noch ein Wunder retten. Gemeinsam mit ihrer Schwester Perry und ihrer Mutter machen sie sich auf den Weg nach Maine, in ein Städtchen namens Promise, denn dort sollen Wunder wahr werden. "Ohne Liebe zu sein. Das war das Traurigste und Beängstigendste daran. Auf einmal für immer ohne Liebe zu sein." Meine Meinung: Angepriesen wird das Buch mit "Für alle Fans von John Greens' Das Schicksal ist ein mieser Verräter" und da kann ich mich ruhigen Gewissens anschließen. Ich lehne mich sogar so weit aus dem Fenster, und sage dass mir dieses Buch sogar noch ein klitzkleines Bisschen besser gefallen hat. Der Goldmann Verlag hat hier eine kleine Perle des Krebsbuchgenre gefischt, und ich hoffe wirklich dass alle die John mögen auch dieses Buch lesen werden. Cam ist lustig, sarkastisch, lebensfroh und realistisch. Ihre Familie ist der Hammer und alles wird so stimmig und witzig erzählt dass man nicht anders kann als die Figuren ins Herz zu schliessen! Das Buch hat etwas so berauschendes dass man es kaum aus der Hand legen kann. Tut mir Leid, ich kann wirklich nicht viel zu dem Buch sagen, ausser das es bisher alles übertroffen hat das ich 2013 und fast alles aus 2012, und von 2011 fang ich nicht an, gelesen habe. Aber das will nichts heissen, ich könnte mir sehr gut verstehen dass andere Leser die Geschichte als bereits zu oft durchgekaut ansehen könnten. Ich "mag" das Thema und dieses Buch hat berührt auch wenn die Abläufe vorhersehbar sind. Natürlich kann man sich jetzt auch aufregen dass alle versuchen dank Johns Erfolg mit dem Genre auf den Zug aufzusteigen, was ich normalerweise tun würde, doch trotz einiger Parallelen hat dieses Buch, in meinen Augen, ein ganz andere Grundstimmung als "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Ich bin sehr gespannt, wie das Buch bei euch ankommt! Gigi Thibodeau - The Magpie's Fancy Blog The most beautiful pictures of Maine "Freiheit" sagte sie. "Weisst du, du kannst nicht wirklich sein, wenn du einfach nur abwartest, was das Universum dir beschert." Positiv: - alles ;) - Man lacht und weint und hofft. Dieses Buch lebt man mit. - Asher Gigi Thibodeau - The Magpie's Fancy Negativ: - Durch die indirekte Rede, und meiner Gewohnheit mit der direkten Rede, war ich Anfangs öfters verwirrt um wen es gerade ging wenn Cam als "sie" tituliert wurde. "Die Hoffnung, meine Liebe, ist ein Glück für sich."

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Kurzbeschreibung: Campbell Cooper würde gern ein normales Leben führen, aber die Diagnose Krebs hat ihr den Alltag genommen. statt sich wie jeder andere Teenager in ihrem Alter zu vergnügen, verbringt sie Tage und Wochen im Krankenhaus. Ihre Chancen stehen schlecht, das weiß sie, und an Wunder hat sie noch nie geglaubt. Ihre Mutter ist da anders. Als diese von einer Stadt in Maine hört, in der auch die unmöglichsten Dinge wahr werden, packt sie Campbell und den halben Hausstand zusammen und macht sich auf den Weg dorthin. Und tatsächlich gibt es in Promise Merkwürdiges zu sehen: Schnee im Sommer, Regenbogen ohne Regen und eine Schar Flamingos. Doch Campbell lässt sich so schnell nicht überzeugen. Erst als sie Asher kennenlernt und langsam beginnt, ihr Leben wieder zu genießen, scheint fast alles möglich … Meinung: Ab und an lese ich ja gerne mal Bücher mit einer eher traurigen Grundstimmung und nach der Kurzbeschreibung war ich sehr gespannt auf diese Stadt mit ihren Merkwürdigkeiten. Und auf liebenswürdige Art merkwürdig und leicht verrückt ist der Roman eigentlich die ganze Zeit. Der Leser lernt Campbell als recht pessimistische und etwas unnahbare Protagonistin kennen, die sich nach ihrer letzten Untersuchung offenbar mit ihrem baldigen Tod abgefunden hat. Ihr starker Sarkasmus, vor allem was ihre Krankheit und ihr Schicksal betrifft, ist ihre stärkste Waffe, die sie auch munter gegen alle anderen einsetzt. Doch der Leser merkt schon bald, dass sie sich dabei nur selbst zu schützen versucht, um ihre Angst im Zaum zu halten. Dabei erscheint Campbell zwar nicht immer sympathisch, aber dennoch konnte ich sie verstehen. Im Laufe der Geschichte macht sie eine große, aber glaubhafte Entwicklung durch. Sie sieht langsam, dass dieses Schicksal nicht nur für sie Einschnitte bedeutet und dass es auch auf die Kleinigkeiten im Leben ankommt. Doch nicht nur die bereits im Klappentext angedeutete, aber gut umgesetzte Liebesgeschichte hilft ihr auf diesem Weg, sondern auch ihre etwas skurrile Familie, eine Aufgabe und die kleinen Wunder die ihr begegnen. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Obwohl der Roman so ein ernstes Thema beschreibt ist der Schreibstil eher locker und leicht. Durch die kleinen Wunder und Verrücktheiten, sowie die vielen sarkastischen Szenen und den Verzicht auf eine in Selbstmitleid zerfließende Protagonistin entsteht eine richtig berührende Atmosphäre, in der man sich wohlfühlt, die aber ab und zu auch mal ein paar Tränen fließen lässt. Ein bisschen kurz kamen hingegen genauere Informationen über Campbells Krebserkrankung. Da blieb die Geschichte ein bisschen oberflächlich, dennoch hat mich das kaum gestört. Fazit: Eine gut geschriebene, atmosphärische und gefühlvolle Geschichte über ein Mädchen, dass trotz ihrer Krebserkrankung lernt, dass das Leben lebenswert ist und es viele, kleine Gründe gibt um die Zeit zu genießen, die einem bleibt. Dabei sind sowohl Handlung, als auch Charaktere manchmal leicht verrückt, berühren den Leser aber tief und vermitteln die Werte des Buches. Deshalb gibt es von mir gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Die siebzehnjährige Campbell Cooper aus Florida kämpft bereits seit vielen Jahren erfolglos gegen ihre Krebserkrankung an. Als sie die letzte hoffnungslose Diagnose der Ärzte erhält, findet sie sich mit ihrer ausweglosen Situation ab, denn sie ahnt schon lange dass sie sterben wird. Mit viel Ironie und ohne Selbstmitleid akzeptiert Cam ihr Schicksal, aber ihre alleinerziehende Mutter Alicia will die Hoffnung nicht aufgeben und fährt mit Cambell und ihrer jüngeren Schwester Perry in den geheimnisvollen Ort Promise in Main, der für seine Wunder bekannt sein soll. In dem kleinen versteckten Örtchen in Amerika, erhofft sich Alicia die Heilung ihrer Tochter und tatsächlich erlebt die Familie dort so einige wunderliche Ereignisse. In Promise scheint vieles möglich zu sein und Campbell bekommt plötzlich die fröhliche und schöne Seite des Lebens vor Augen gehalten. Anfangs verbringt Cam viel Zeit alleine und zurückgezogen, doch mit der Zeit erlebt sie Dinge, die ihr Spaß machen und für die es sich zu leben lohnt. Tatsächlich scheint es Cam in Promise bald besser zu gehen und als sie den sympathischen Asher kennenlernt, wird ihr bewusst, dass es jeder Tag wert ist, gelebt zu werden. Flamingos im Schnee ist eine emotionale Geschichte, die mich mit traurigen aber auch lustigen Momenten und vielen Überraschungen überzeugen konnte. Ich habe schon einige Bücher gelesen, die sich mit der Krankheit Krebs auseinandersetzen und ich war sehr neugierig, wie die Autorin Wendy Wunder, dieses sensible Thema umsetzen wird. Obwohl Campbell anfangs sehr pessimistisch, negativ und unnahbar dargestellt wird, ist das Mädchen unglaublich liebenswert. Mit viel Sarkasmus begegnet sie ihrer Krankheit, doch der Leser erkennt schnell, dass sie damit lediglich ihre Angst überspielen möchte. Campbells reelle Sicht auf ihr Schicksal ist berührend, traurig aber zugleich auch sehr bewundernswert. Auch die Handlung hat sich sehr vielfältig und unterhaltsam dargestellt und die Botschaft des Romans ist sehr bedeutend. Egal ob man an Wunder glaubt oder nicht und egal wie wieviel Zeit einem bleibt, es kommt darauf an, in den alltäglichen Dingen des Lebens die kleinen Wunder zu erkennen und jeden einzelnen Tag zu genießen.

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Wirkung Das Buch hat mich mit seinem Cover und seinem Titel einfach magisch in seinen Bann gezogen. Ich weiß nicht wie oft ich es in der Buchhandlung in der Hand hatte, bevor es endlich den Weg zur Kasse mit mir geschafft hat. Die Farben sind einfach super und das Motiv passt perfekt zum Titel. Außerdem passt der Titel zum Inhalt des Buches. Äußerlich: alles stimmig. Positives Der Einstieg war ganz in Ordnung. Es war erst nicht so leicht in das Geschehen rein zu kommen, aber nach einer Weile ging es.Ich kann nicht sagen ob es besonders gut oder schlecht war. Der Schreibstil war leicht und angenehm zu lesen. Die Charaktere waren recht gut beschrieben, vor allem natürlich Cam. Das Ende war für meinen Geschmack dann auf einmal ein bisschen zu schnell, aber endlich kamen die Emotionen raus und es hat mich auch tatsächlich zum Weinen gebracht. Negatives Leider war mir der Schreibstil für das Thema des Buches oftmals zu unemotional, zu lapidar und unbedeutend. Außerdem bin ich mit Cam, der Protagonistin, nicht richtig warm geworden. Manchmal konnte ich ihre Handlungen einfach nicht nachvollziehen und fand es furchtbar, dass sie so stur war. Asher blieb für mich zu blass, was sehr schade war, weil er doch eine tragende Rolle in dieser Geschichte spielte. Ein Verlauf war für mich kaum ersichtlich, außer dass sie nach Promise gefahren sind, das ganze war mir zu unbedeutend, mehr Emotionen und bedeutendere Erlebnisse hätten der Geschichte gut getan. Was mich wirklich sehr geärgert hat, war dass die Autorin schrieb, Delfine seien glatt und ein wenig glitschig. Das ist leider komplett gelogen. Wenn man noch nie einen Delfin angefasst hat, sollte man solche Sachverhalte nicht in ein Buch schreiben. Ich habe bereits Delfine angefasst und die waren extrem weich, das hat sich angefühlt wie samt unter meinen Fingern. Zitat Alicia war eine Bauchschläferin, was viel über eine Person aussagt. Nur sieben Prozent aller Menschen auf dieser Erde schlafen auf dem Bauch, und Bauchschläfer sind eitel, gesellig und übersensibel. Und kleinbusig offensichtlich, denn diese Position kann mit großen Brüsten nicht bequem sein. Bewertung Note 3 {befriedigend} Ich war zwar nicht besonders begeistert von dem Buch und habe viel gemeckert, aber das Buch bekommt trotzdem eine drei von mir. Es ist alles in allem sehr durchschnittlich gewesen. Es passierte irgendwie nichts herausragendes besonderes außer der Wunder von Promise auf denen immer herumgeritten wurde. Das wurde mit der Zeit leider auch langweilig. Am Ende wurde dann nochmal mit großen Emotionen aufgetrumpft, aber die hätte ich mir schon weit vorher gewünscht. Ich würde dieses Buch Lesern empfehlen, die gerne ein Mal ein Buch über ein an Krebs erkranktes Mädchen lesen wollen, was nicht auf die Tränendrüse drückt.

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Ein wundervolles Buch

Von: Lola

07.11.2013

s. in80woerterndurchdasbuch.blogspot.de In 80 Wörtern durch das Buch: Campbell Cooper ist an Krebs erkrankt, und somit kann sie ihr gewünschtes Teenager-Leben nicht fortführen.Sie glaubt nicht an Wunder und das wird sich nicht ändern, aber da sind ihre Mutter und ihre kleine Schwester ganz anders.Und deswegen ziehen die Drei nach Promise in Maine, einem Ort, an dem Wunder geschehen sollen.Trotz der verschiedensten Wunder, die es zu sehen gibt glaubt Cam nicht daran, aber als sie Asher kennenlernt beginnt sie langsam wieder das Leben zu genießen, aber..... Cover: Das Cover ist sooo schön und es passt zum Inhalt und bringt die gemischte Stimmung sehr gut rüber! Meine Meinung: Campbell war mir teilweise sypathisch und manchmal konnte ich sie absolut nicht ausstehen, ich fand sie nervig und auch einfach zu depressiv! Aber es wurde immer besser und am Ende konnte ich mich so perfekt mit ihr indentifizieren und sie war mir sehr sympathisch! Asher ist ein sehr süßer Junge, der auch seine Kanten hat. Auch die anderen Charaktere waren so verschieden, besonders hat mir die Tierärztin gefallen. Die Geschichte ist so wundervoll und spannend, sie bringt einem bei das Leben zu genießen, da es sehr schnell zu Ende gehen kann... Der Schreibstil war flüssig und sehr schön, so dass ich es einfach weglesen konnte. Natürlich wurde es am Ende kitschig ,aber es wirkte nie unrealistisch! Fazit: Ich bin in dieses Buch versunken und konnte alles andere vergessen! Ich liebe das Buch, obwohl es um Krebs geht, was nicht immer meins ist! Ein wundervolles Buch!

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Die junge Campbell Cooper ist unheilbar an Krebs erkrankt. Als nach sieben Jahren Therapie selbst die Ärzte nicht mehr weiter wissen, fahren ihre Mutter und ihre jüngere Schwester mit Cam nach Maine in die wundersame Stadt Promise, die für ihre Wunder bei wenigen Eingeweihten bekannt sein soll. Sie erhoffen sich dort das Wunder der Heilung für ihre Tochter und Schwester. Tatsächlich trifft Cam auf einige verwunderliche Dinge in Promise, zum Beispiel die Ankunft der Flamingos, die in Maine so ganz fehl am Platz sind und zunächst sieht auch alles ganz gut aus und Campbell scheint es besser zu gehen… “Flamingos im Schnee” ist eine wundersame und schöne, gleichzeitig aber auch eine sehr merkwürdige Geschichte und der erste Roman der Autorin mit dem thematisch passenden Namen Wendy Wunder. Auf knapp 350 Seiten, beschreibt die Autorin in knapp 37 Kapiteln die Geschichte der jugendlichen Hauptfigur Cam. Cam ist ein recht pessimistischer und nicht unbedingt sympathischer Typ. Sie verliert sich häufig in Sarkasmus, aus dem immer mal wieder ihre eigentliche Verzweiflung hervor blitzt. Wunder beschreibt Cams Geschichte und Leidensweg recht einfühlsam, vor allem aber erschien mir die Wende in Cams Leben, die sie zu einem positiveren Menschen werden lässt, gut nachvollziehbar. Trotzdem bleiben einem alle Figuren die ganze Geschichte eher fern und unnahbar. Ich konnte mich während des gesamten Lesens nicht wirklich mit einer der Figuren anfreunden oder auch nur wirklich mitfühlen, ich konnte einfach insgesamt keine wirkliche Beziehung zu diesem Buch aufbauen. Die Handlung an sich ist ein wenig konfus und verrückt. Ich weiß ehrlich nicht, wie man auf solche komischen Handlungen kommen kann, aber so war es mal etwas anderes als immer die gleichen ‘normalen’ Umstände. Die Quintessenz dieses Buches ist wohl die Aussage, dass ein Leben lebenswert ist, solange man kann. So findet selbst Cam in ihrer ausweglosen Situation ja doch noch Dinge, für die es sich zu leben lohnt und die ihr wichtig werden und Spaß machen. Meiner Meinung nach reicht dies allein allerdings nicht, um hieraus ein wirklich überragendes Buch zu machen. Gerade nach “Das Schicksal ist ein mieser Verräter” von John Green, welches ja eine sehr ähnliche Thematik behandelt, liegen hier die Erwartungen sehr hoch und lassen sich leider nicht ganz “Flamingos im Schnee” erfüllen. Trotzdem ist dies hier ein toller und lesenswerter Roman, der insgesamt gesehen viel Spaß gemacht hat. Ich vergebe hier noch 3,5 Sterne, die ich auf 4 Sterne aufrunde.

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• Lachen-Weinen-Staunen-Hoffen •

Von: Michaela Küchler aus Hannover

07.04.2013

Flamingos im Schnee/ Wendy Wunder Erschienen 2013, 352 Seiten, gebundene Ausgabe 17,99/ Goldmann Verlag ISBN-13: 9783442313235 Vor einiger Zeit suchte ein Verlag Probeleser für einen neuen Roman. Da ich gerne, viel und schnell lese, zusätzlich ein Blog betreibe, kam ich in den Genuss eines dieser Probeexemplare: „Flamingos im Schnee“, Debütroman von Wendy Wunder, einer US amerikanischen Yogalehrerin. ===Story:=== Campbell Cooper, 17jährige Schülerin, lebt seit Jahren mit der Diagnose Krebs. Als austherapiert geltend kann sich ihre Mutter nicht damit abfinden und ist auf der Suche nach anderen Wegen. So erfahren Campbell, ihre kleine Schwester und die Mutter schließlich von dem kleinen Küstenort „Promise“ im Bundesstaat Main: Dieser Ort soll wahre Wunder wirken: Schnee im Sommer, Regenbogen ohne Regen und eine Schar Flamingos, die ganz vergnügt im Schnee stehen. Schnell ist der Entschluss gefasst, die Sommermonate in Promise zu verbringen- denn immer noch besser auf ein Wunder zu hoffen, als gar nichts zu unternehmen! ===Darum geht es:=== Allein die Reise nach Promise gestaltet sich zunehmend abenteuerlicher: Ob ein Besuch bei der Großmutter, der mit nächtlichen Einbrüchen in Kirchengärten einhergeht, entflogene und wiederkehrende Haustiere oder ein Besuch bei der besten Freundin, der gänzlich anders verläuft als erwartet: Die drei Cooper Frauen sorgen für Trubel, Spannung und extreme Unterhaltung! Bis Campbells beste Freundin Lilly, ebenfalls Krebspatientin, die glorreiche Idee hat, eine einst im Krankenhaus gemeinsam erarbeitete „To-Do-Liste“ endlich in Angriff zu nehmen: ===Meine Eindrücke:=== Die Idee, Romane mit „To-Do-Listen“ zu unterlegen ist weder neu, noch einfallsreich- wenn es nicht, wie bei „Flamingos im Schnee“ weniger um das Abarbeiten bestimmter Punkte geht, sonder vielmehr um den Weg dorthin: Grenzen überschreiten, die eigene Furcht besiegen und vielleicht tatsächlich auch Liebe finden? Campbell klammert sich Anfangs sklavisch an diese Liste und versucht, diese so authentisch wie möglich abzuarbeiten, bis ihr der sympathische Typ vom Hummerimbiss, Asher, doch irgendwie nicht mehr aus dem Kopf geht. Campbell lässt los- und lässt von nun an auch Wunder geschehen! ===Fazit:=== Es ist nicht leicht, diesem Buch in einer Rezension gerecht zu werden, ohne Zuviel vorweg zunehmen! Da es sich lohnt, dieses Buch zu lesen, halte ich mich daher auch nicht weiter am Inhalt auf. „Flamingos im Schnee“ ist eines dieser Bücher, die man erst aus der Hand legt, wenn man es Zu ende gelesen hat und hinterlässt dann das traurige, leere Gefühl sich nun von einem Freund verabschiedet zu haben! Ein Buch, das Weinen und Lachen, Trauer und Freude immer unmittelbar in friedlicher Ko-Existenz präsentiert: Das die Dualität des Lebens widerspiegelt, den Sinn für Magie und Kindlichkeit wachhält, lehrt, dass tatsächlich oft bereits der Weg das Ziel ist: Campbell geht bereits in ihrer Kindheit und Jugend durch unzählige Höllen und zeigt, dass es auch in dieser Situation lebenswerte Dinge gibt, die die Verzweiflung ein wenig mildern! Ein Buch, das Mut macht, Krisen zu bewältigen und dabei in der derzeit „hippen“ Popliteratur sicherlich einen festen Platz erobern kann: Da dieses Buch auf jeglichen Schwulst, Kitsch und Bombast verzichtet und ganz alleine durch die starken weiblichen Protagonistinnen wirkt, kann es umso eindringlicher und berührender seine kleine, leise Botschaft vermitteln: LEBE! Ein perfektes Geschenkbuch für die allerbeste Freundin, Schwester, Mutter- oder ganz einfach behalten! Selten hat mich ein Buch so nachhaltig berührt und fasziniert: Von fünf Sternen verleihe ich sechs )

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Ein Wunder namens Promise

Von: Monika Schulte aus Hagen

24.02.2013

Wendy Wunder Flamingos im Schnee Ein Wunder namens Promise Campbell Cooper ist jung, doch sie weiß, dass sie keine Zukunft hat. Cam ist krank. Cam hat Krebs. Unheilbaren Krebs. Ihre Mutter Alicia will jedoch nicht aufgeben. Sie versucht alles, damit ihre Tochter geheilt wird und so packt sie eines Tages alle Sachen ins Auto und in einen Anhänger und fährt mit Cam und deren Halbschwester Perry quer durchs Land nach Maine, nach Promise. Ein kleiner Ort, der Wunder verspricht, doch Cam glaubt längst nicht mehr an Wunder. Alicia und Perry spüren sofort den Zauber dieser eigenartigen Stadt. Da sind die Flamingos, die hinter der Schule landen, obwohl es in diesem Landstrich klimabedingt eigentlich keine Flamingos geben kann oder der Regenbogen ohne Regen. Der Sonnenuntergang, der jeden Abend Stunden dauert oder die Orca-Wale in der Bucht. Cam hat für alles eine Erklärung. Verzaubert ist sie erst, als sie sich in Asher verliebt, denn daran hat sie nicht mehr geglaubt. Sie, Cam, die den Tod vor Augen hat, erfährt die große Liebe. Ganz langsam fängt auch Cam an, an Wunder zu glauben. Mit Asher erlebt sie eine wunderbare Zeit. Sie kann Asher überreden, mit ihr nach Disney zu fahren. Asher, der Promise nie verlassen wollte, weil er fest daran glaubt, dass sonst ein Unglück passiert. Gemeinsam mit einigen Freunden und ihrer Schwester Perry fahren sie schließlich nach Disney. Disney, der Ort, wo Cam her kommt, wo sie lebt. Dies alles kann sie endlich Asher zeigen. Und sie ist nicht mehr allein. Cam, die sich wegen ihrer Krankheit zurückgezogen hat, ist plötzlich inmitten von Menschen, mit denen sie Spaß hat. Und mit der Fahrt nach Disney kann sie ihrer besten Freundin Lily einen Wunsch erfüllen. Lily, die auch an Krebs erkrankte. Lily, die es nicht geschafft hat. Mit Lily zusammen hat sie eine Liste geschrieben. Eine Liste, auf der all die Dinge stehen, die die Mädchen noch vor ihrem Tod erledigen wollen. Lily hat ihre Liste nicht mehr abarbeiten können und bittet Cam in einem Brief, dies für sie zu erledigen. "Flamingos im Schnee" ist ein Roman, der mich zutiefst berührt hat. Ich habe gelacht, ich habe geweint, ich habe gehofft. Ein Roman um eine furchtbare Krankheit und doch so federleicht geschrieben. Ein Roman mit sehr viel Lebensgefühl und zugleich eine zarte Liebesgeschichte. Schön, lustig und auch unendlich traurig. Ein wunderschöner Roman um Liebe, um Hoffnung und dem Glauben an Wunder.

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