Leserstimmen zu
Der Geschmack des Sommers

Sarah Ockler

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„Der Geschmack des Sommer“ von Sarah Ockler bietet einige unterhaltsame Lesestunden und eignet sich hervorragend als Sommerlektüre für zwischendurch. Schon „Verlieb dich nie in einenVargas“ aus der Feder von Frau Ockler konnte mich damals begeistern und hatte mir einige wundervolle Lesestunden beschert. „Der Geschmack des Sommers“ ist im direkten Vergleich schwächer als sein Vorgänger, garantiert aber dennoch kurzweilige Lesestunden. In „Der Geschmack des Sommers“ herrscht zunächst eine düstere und melancholische Stimmung. Diese zieht sich fast über das komplette Buch, aber zum Glück erdrückt die Melancholie den Leser nicht. Für mich hat es eher den Reiz der Geschichte ausgemacht. Zudem versteht es die Autorin geschickt, den Leser bei Laune zu halten. Durch Wendungen und Geheimnisse bleibt die Spannung erhalten, da unbedingt heraus gefunden werden will, was dieses Geheimnis ist. Delilah ist ein interessanter Charakter, der nicht das typische perfekte Mädchen ist, sondern Fehler, Ecken und Kanten zu bieten hat. Aber genau dies macht sie auch aus. Es ist schön zu sehen, wie sie sich im Verlauf der Geschichte entwickelt. Sarah Ockler ist diese Entwicklung überzeugend und authentisch gelungen. Das Ende ist abgeschlossen und hinterlässt auch keine Fragen mehr. Dennoch hatte man ein wenig das Gefühl, als ob etwas gefehlt hat. Das gewisse Etwas um der Geschichte noch den letzten Schliff zu geben. So bleibt am Ende ein zufriedenes Gefühl zurück, aber eben auch kein überwältigendes. Fazit „Der Geschmack des Sommer“ von Sarah Ockler bietet einige kurzweilige und unterhaltsame Lesestunden und eignet sich sehr gut als Sommerlektüre. Melancholie gepaart mit einer Prise Geheimnissen und authentischen Charakteren runden das Lesevergnügen ab, auch wenn der letzte Schliff vielleicht gefehlt hat.

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Die Schatten der Vergangenheit

Von: Rebecca K. aus Lunden

17.11.2014

Eigentlich hat sich Delilah ihren Sommer anders vorgestellt, schon allein aus dem Grund, da sie mit ihrer Mutter gerade eine echt schwere Zeit durchmacht. Doch es kommt immer anders als man denkt, denn ihre Großmutter stirbt plötzlich und sie machen sich auf an den Ort zu Reisen wo ihre Mutter aufgewachsen ist und Delilah als Kind viele Sommer verbracht hat. Dies alles hat vor acht Jahren plötzlich am Tag der Beerdigung ihres Großvaters geendet und sie weiß bis heute nicht wieso. Aber sie trifft auch auf angenehmes aus ihrer Vergangenheit, nur dass dieser jemand jetzt so gut aussieht und Patrick genannt werden möchte, hätte sie nicht gedacht. Dies ist nun schon das zweite Buch das von der Autorin Sarah Ockler auf Deutsch veröffentlicht wird. Der Klappentext hat sich schon interessant angehört und da mir schon das erste Buch von der Autorin sehr gefallen hat, gerade auch wie sie schwierige Themen mit der Leichtigkeit der Jugend verbunden hat, hat mir sehr gut gefallen. Der Einstieg in das Buch ist mir wirklich sehr leicht gefallen, was ja auch nicht immer der Fall ist. Auch der Erzählstil und der Handlungsaufbau was sehr gut gewählt und man konnte allem sehr gut folgen. Der ganze Roman war bis auf die Ausnahme der Tagebuchaufzeichnungen aus der Sicht von Delilah erzählt. Dies fand ich sehr gut gewählt, da man nicht durch verschiedene Handlungsstränge durcheinander gebracht wird. Aber auch der Spannungsbogen ist sehr gut bis zu Ende geführt worden und ich habe mir oft überlegt während des Lesens wie das ganze wohl ausgehen wird oder wie Delilah auch am Ende fühlen wird. Die Handlungsorte waren sehr gut beschrieben, man konnte sich das alte Haus oder das Café sehr gut vorstellen auch wenn man noch nie in Amerika gewesen ist. Aber auch die verschiedenen Figuren des Romans waren sehr detailliert beschrieben, so dass man sich diese während des Lesens sehr gut vorstellen konnte. Delilah mochte ich von Anfang an und auch wenn mir nicht alle Entscheidungen von ihr gefallen haben, konnte ich sie doch sehr gut verstehen. Alles in allem hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich hoffe, dass es bald noch mehr Bücher der Autorin auch in Deutsch geben wird. Für das Buch vergebe ich gerne 5 von 5 Sternen.

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Ein schöne Familiengeschichte

Von: Julia liesegang aus Kelkheim

21.09.2014

In dem Jugendroman " der Geschmack von Sommer" geht es um Delilah, die nach dem Tod ihrer Großmutter aufs Land zurückkehrt und versucht dort hinter ein Familiengeheimnis zu kommen. Meine Meinung Der Roman besticht durch seine großartigen Charaktere. Auf der einen Seite ist es Delilah, mit der man sich ja als junges Mädchen gut identifizieren kann, da sie noch unsicher ist und nicht wirklich weiß, wo sie hin will. Manchmal ist sie auch etwas rebellisch,was mir gut gefallen hat. Auf der anderen Seite finde ich auch, dass Delilahs dauergestresste Mutter und ihre esoterische Tante interessante Figuren sind. Delilahs Großmutter, die erst kürzlich verstorben ist, gibt dem ganzen noch eine geheimnisvolle Note. Die Liebesgeschichte zwischen Delilah und Patrick ist sehr romantisch, manchmal jedoch fast schon etwas klischeehaft und kitschig. Ich war froh, dass sie nicht den ganzen Raum des Romanes eingenommen hat, da mich die Familiengeschichte mehr interessiert hat. Die Vielen Geheimnisse, die Delilahs Mutter ihrer Richter verschweigt und schließlich der Fund das Tagebuch haben sehr viel Spannung in die Handlung gebracht. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig. Das Cover finde ich auch schön. Alles in allem handelt es sich um ein schönes Jugendbuch, dass neben der obligatorischen Liebesgeschichte auch die Geschichte einer ganz besonderen Familie erzählt.

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Nettes Buch für zwischendurch!

Von: Tina Kroiß aus Linz

18.09.2014

Nette Geschichte, die mich zwar packen, aber nicht überraschen konnte! Einfach ein Buch für Zwischendurch! Inhalt: [Klappentext] Delilahs Leben fällt überall auseinander: ihre schulischen Leistungen sind miserabel, sie hat einen Nicht-Freund, mit dem sie nichts außer der Möglichkeit zu vergessen verbindet, und die Beziehung zu ihrer Mutter Claire ist alles andere als harmonisch. Vor allem der große Familienstreit vor acht Jahren steht zwischen ihnen. Als ihre Großmutter plötzlich stirbt, kehrt Delilah mit Claire in das Haus zurück, in dem sie früher jeden Sommer verbracht haben. Und dort begegnet sie nicht nur der Vergangenheit, sondern auch Patrick – ihrem gut aussehenden Freund von damals … meine Meinung: Zu aller erst möchte ich den cbt Verlag danken, dass ich das Buch als Rezi-Exemplar lesen durfte! Ich habe - zufällig - vor einigen Wochen bereits ein Buch von Sarah Ockler gelesen ("Verlieb dich nie in einen Vargas") und war damals überraschenderweise total begeistert gewesen. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Buch mit so einen Titel so tiefgründig sein kann. Vielleicht bin ich deshalb etwas enttäuscht von diesem Buch gewesen, da meine Erwartungen um einiges Größer waren. Dennoch war das Buch gut zu lesen! Delilah weiß einfach nicht, wer sie ist oder wer sie sein will. Ihre Mutter ist ein Workaholic, ihr Vater ist tod. Ihre Freundinnen lachen über sie und ihre Gefühle für ihren weiß-nicht-ob-er-mein-Freund-ist-Freund lassen zu Wünschen übrig. Schlicht und einfach kann man sagen, dass sie die letzte Zeit einfach vom Pech verfolgt war. Doch als sie im Sommer plötzlich einen Locationwechsel machen muss, sieht man plötzlich eine andere Seite von Delilah, denn diese verunsicherte Seite ließ sie vorher niemand sehen. Langsam, aber sicher verändert sie sich, wird reifer, stärker... Die Handlung selbst ist spannend, keine Frage. Liebe, Verwirrung, viele Gefühle und ein riesen großes Familien-Tabu-Thema. Das Buch beinhaltet eigentlich alles, was man von einem lockeren, zum Eintauchen geeigneten Sommerbuch erwartet....aber trotzdem. Auch wenn es interessant war, spannend und teilweise auch wirklich packend und ergreifend...die Überraschung fehlte mir einige Male. Manche Dinge waren so vorhersehbar...leider Das Buch ist in einer Sicht geschrieben, nämlich in der Sicht von Delilah und zwar in "Ich-Person". Klarer Pluspunkt deswegen! Delilahs Gedanken sind nachvollziehbar und man findet sich so sehr schnell in ihrem - nicht gerade einfachen - Leben zurecht. Die Schreibweise ist locker, gut zum Eintauchen und zum Schmunzeln geeignet. Fazit: Ein wirklich wundervolles Buch, dass nicht nur für den Sommer toll zu lesen ist! Sarah Ockler beweist auch mit diesem Buch, dass sie schreiben und ihre Leser in ihren Bann ziehen kann. Dennoch kann ich den Buch "nur" 3,5 von 5 Sternen geben, da mir einfach die Überraschung fehlte. Es war teilweise wirklich spannend, aber irgendwann konnte man zu leicht 1 +1 zusammenzählen...Doch die Charakter waren toll, die Handlung gut durchdacht und der Inhalt interessant. Empfehlen kann ich es allemal!

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Ein überraschendes Familiendrama

Von: Pauline

13.09.2014

Anfangs setzte ich noch keine hohen Erwartungen in dieses Buch, da ich noch keines der anderen Bücher von Sarah Ockler gelesen hatte. Ich erwartete einfach eine schöne Liebesgeschichte vermischt mit den normalen Problemen eines Teenagers, eben eine perfekte Sommerlektüre. Was ich dann allerdings bekam, hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Die Tiefsinnigkeit, die das Buch nach einem etwas holprigen Einstieg zeigt, ist wirklich überraschend. Natürlich enthielt die Story eine Liebesgeschichte und auch an oben genannten Problemen ließ es die Autorin nicht fehlen. Doch ebenso beinhaltete sie ein großes Familiendrama und große Fragen des Lebens, denn Delila, die Protagonistin, ist auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens und weiß nicht, was sie mit sich anfangen soll. Nebenbei lüftet sie das Geheimnis ihrer wahren Identität. Die Idee der Autorin konnte mich komplett überzeugen, auch wenn die Handlung meiner Meinung nach etwas vorhersehbar war. Sarah Ockler hat ihre Idee sehr gut umgesetzt und lässt einen aufgrund ihres erfrischend leichten und teilweise auch humorvollen Schreibstils geradezu durch die Seiten fliegen. Die liebevollen Charaktere, die sie erschaffen hat, wecken sofort Sympathie, und man merkt, dass sie sich für ihre Protagonisten viel Zeit genommen hat. Jeder von ihnen hat kleinere oder größere Probleme, welche sie sehr lebensecht wirken lassen. Und auch wenn am Ende des Buches nicht alle dieser Probleme gelöst sind, ist doch zumindest schon mal ein Ansatz vorhanden. Ich fand es gut, dass Sarah Ockler Tagebucheinträge und ab und zu auch Erinnerungen verwendet, um dem Leser die Vergangenheit der Familie Hannaford und die Beweggründe eines jeden Charakters näherzubringen. Das Ende ist stimmig, wenn auch noch ein klein wenig offen, doch in meinen Augen passt es perfekt. Was ich hier auch nicht unerwähnt lassen will, ist das Cover. Ich finde, der Verlag hat sich hier richtig viel Mühe gegeben, ich finde es wunderschön und vor allen passend. Alles in allem kann ich `Der Geschmack des Sommers` nur jedem ans Herz legen, der gerne Sommerbücher ließt, die auch mal etwas tiefgründiger sein können und deren Geschichte berührt. Bis auf den etwas holprigen Einstieg und die leichte Vorhersehbarkeit der Handlung nur zu empfehlen.

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Ich finde dieses Buch wirklich schön und nah am Leser geschrieben. Man kann sehr gut mit Delilah mitfühlen, jedoch hätte ich mir an manchen Textstellen einen Erzählerwechsel gewünscht. Der Plot gefällt mir, aber es ist eigtl. schon so eine typische Sommer-Liebesgeschichte, die schon in zahlreichen Hollywood Produktionen verarbeitet wird... Alles in allem ist es aber schon eine wirklich schöne, luftig leichte Sommer-Liebesgeschichte.

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Von: Mikaela

03.09.2014

Sarah Ockler einen leichten und beschwingten Schreibstil. Sie beschreibt sehr genau die Umgebung, wodurch man sich alles sehr gut vorstellen konnte. Die Handlung ist ziemlich gewöhnlich: ein Teenager, dass probleme mit der mutter hat und sich ausgerechnet dann in einen Jungen verliebt, wenn sie meilenweit von ihrem zuhause weg sind. - So jedenfalls interpretiere ich den Klappentext- Trotz der 'ganz gewöhnlichen Handlung', ist das Buch anders. Im Vordergrund steht nicht direkt die liebe, sondern die Beziehung zur Mutter und der Familiengeschichte der Hannafords. Die Autorin schaffte es, eine gewöhnliche Handlung, in etwas spannendes und fesselndes zu machen. Ich habe die ganze Zeit mit gerätselt: Was war in der Familie Hannaford passiert? Fast bis zum Ende wurde man ausgetrickst. Denn wenn man dachte, man wusste das Geheimnis, war es am ende total anders. Als ich das Buch ausgelesen habe, wurde mir bewusst, dass es nicht um eine 'ganz normale Handlung ' ging, sondern um viel mehr: Familie, Erinnerung, Wahrheit, Mut, Freundschaft und vieles mehr. Die Geschichte riss mich so mit, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Es war ein super Buch mit tollen und verschiedenen Charakteren. Die Charaktere waren super ausgebaut. Vor allem aber, hatten sie alle ihr eigenen Charakter. Während Delilah sehr temperamentvoll, neugierig und auch ein wenig schüchtern war, war Patrick anders. Er strahlte so dermaßen eine Ruhe aus, dass ich mich fühlte, als sei ich in der Sauna oder in einem Wellnishotel. Auch die weiteren Figuren waren sehr beeindruckend. Zum Beispiel Em. Sie wird ganz schnell Delilahs beste Freundin und auch sie strahlte etwas aus, dass mich ganz faszinierte. Während Delilah jahrelang keine Liebe mehr von ihrer Mutter zu spüren bekam, war sie dennoch sehr stark. Das mochte ich besonders an ihr. Im laufe des Buchs wird man in die Geschichte so reingezogen, dass man sich fühlt als sei man nebendran. Ich mochte vor allem Patrick und Em, weil sie für mich am sympathischsten waren. Fazit: Ein super Buch über Familie, Freundschaft , die Liebe und die Erinnerungen.

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Da mir "Die Sterne leuchten immer noch" von Sarah Ockler schon gut gefallen hat wollte ich ihr neuestes Buch auch auf jeden Fall lesen. Es gibt Bücher, da weiß man gleich ab dem ersten Satz oder der ersten Seite, dass eine schöne Geschichte auf einen zukommt. Bei "Der Geschmack des Sommers" braucht es ein kleines bisschen, um hinein zu finden. Daher musste ich bei dem Einstieg kleine Abstriche machen. Trotzdem entwickelt sich dann nach kurzer Zeit ein Spannungsbogen, der im Verlauf der Geschichte immer weiter zunimmt. Der Schreibstil wirkt auf den ersten Blick recht schlicht. Daher kann ich mir durchaus vorstellen, dass ihre Bücher unterschätzt werden. Wenn man dann während des Lesens aber richtig in die Geschichte eintaucht fällt auf, dass sich hinter den schlichten Sätzen viel mehr verbirgt. Das hat mir eigentlich auch hier bei "Der Geschmack des Sommers" am besten gefallen. Immer wieder tauchen kleine Weisheiten oder Dinge auf, die einen doch, wenn manchmal auch unbewusst, zum Nachdenken anregen. Das was sich zwischen Delilah und Patrick entwickelt habe ich anfangs als zu plötzlich empfunden. Jahrelang haben sie sich nicht gesehen und jeder hat sich für sich weiter entwickelt. Und dann treffen sie wieder aufeinander und man merkt sofort, dass da mehr zwischen ihnen ist. Auch wenn sie eine innige Freundschaft miteinander verbindet, ging mir das dann zunächst doch etwas zu schnell. Allerdings hat es im weiteren Verlauf dann nicht weiter gestört und es war letztendlich doch in sich stimmig.

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