Leserstimmen zu
Zweilicht

Nina Blazon

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Die Bücher der Autorin mochte ich bisher immer schon sehr gerne. Sie versteht es die Leser in ihren Bann zu ziehen und eine tolle Geschichte zu schreiben. Zweilicht wird aus zwei Sichtweisen erzählt, wobei der liebe Jay überwiegt. Er ist der Hauptprotagonist, welcher so einiges einzustecken hat. Er wirkt manches Mal etwas arrogant und überheblich. Doch relativ schnell merkt man auch, dass das in gewisser Weise ein Selbstschutz ist. Seine Vergangenheit birgt nicht nur positive Seiten, sodass es nicht immer einfach für ihn ist. Neben ihm gibt es noch einige weitere Charaktere. Nicht alle kann man greifen, aber die wichtigsten wie Ivy und Madison, welche beide bewusst und unbewusst ihren Charme spielen lassen kann man sich sehr schön vorstellen. Auch weitere interessante Persönlichkeiten hat die Autorin mit ins Spiel gebracht, welche die Geschichte mit einer gewissen Würze versehen. Zu Beginn des Buches muss ich sagen, war ich etwas irritiert und verwirrt. Ich konnte alles noch nicht wirklich zusammenfügen und war erst mal mehr als durcheinander und musste mich durchbeißen. Nachdem wir aber etwas unter dem ersten Drittel angekommen waren wurde es etwas durchsichtiger. Man erhielt mehr Informationen und konnte sich ein Grundgerüst bauen, um die Verstrickungen verstehen zu können. Insgesamt hat mir dieses Buch gut gefallen. Die Autorin überzeugt mit starken Charakteren, einer faszinierenden und überraschenden Welt sowie mit vielen unvorhersehbaren Wendungen, die mich mehr als einmal haben interessiert auflachen lassen. Sie hat sich doch so das ein oder andere einfallen lassen und ich bin doch mehr als einmal in die Falle getappt ;) Mein Gesamtfazit: Mit „Zweilicht“ hat Nina Blazon einen schönen, gefühlvollen und überraschenden Einzelband geschrieben. Auch wenn eine kleine Dreiecksbeziehung angedeutet wird, ist es schön umgesetzt ohne zu stressen. Sie hat die Geschichte spannend, überraschend und interessant umgesetzt. Es lohnt sich tatsächlich mal einen Blick länger reinzuwerfen.

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Nina Blazon hat ohne Zweifel einen guten Schreibstil, so dass sich dieses Buch wirklich schnell und ohne Probleme lesen ließ. Dazu passte er perfekt zur Handlung, die sich eher an jüngere Teenager richtet. Von daher konnte mich ihr Stil durchaus überzeugen. Anders ging es mir da leider bei der Geschichte. Erst brauchte ich eine ganze Weile, bis ich überhaupt hinein gefunden habe, weil sie schon mit vielen verschiedenen Namen und Charakteren beginnt und dann hat sie sich teilweise auch noch ganz schön gezogen. Allerdings meine ich damit nicht, dass die Story an sich langweilig wäre, sondern vielmehr, dass sie mich oft ganz schön verwirrt hat und ich mehr darüber nachdenken musste, wer nun eigentlich wer ist und wer welches Ziel verfolgt, als mich in sie hinein fallen lassen zu können. Und dann kam so ziemlich in der Mitte des Buches die große Wendung, mit der ich so gar nicht gerechnet hatte und es wurde endlich spannend. Nur hielt das leider nicht an und zum Ende hin wurde es wieder sehr verwirrend und ich wollte auch gar nicht mehr so richtig wissen, wie es nun ausgeht. Allerdings muss ich der Autorin zu Gute halten, dass sie super überzeugende Welten geschaffen hat, die ich mir unheimlich gut vorstellen konnte und auch das Ende der Geschichte hat mir dann besser gefallen, als ich gedacht hätte. Auch an den Charakteren kann ich soweit nicht rummeckern. Sie wirken zwar nicht von Anfang an immer nachvollziehbar, aber am Ende ergibt so manches einen Sinn. Außerdem mochte ich Jay, genauso wie Madison und Ivy recht gern, selbst wenn sie an viele andere Charaktere aus Jugendbüchern nicht heran reichen. Im Großen und Ganzen ist „Zweilicht“ also ein Jugend-Fantasy-Roman, welcher sowohl Schwächen, als auch ein paar Stärken hat. Der leichte, lockere Schreibstil ließ mich durch die Seiten fliegen, die verwirrende Geschichte hingegen konnte mich nicht so richtig packen. Dennoch werde ich Büchern von Nina Blazon sicher noch mehr Chancen geben.

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Der 17-jährige Jay wird ein Jahr als Austauschschüler in seiner Traumstadt New York verbringen. Hier lebt er bei seinem Onkel und Cousin und will eigentlich nur eines - dieses Jahr voll und ganz genießen. Warum auch nicht, immerhin ist er jung und ungebunden. Auf seiner neuen Schule fällt ihm sofort Schülerin Madison auf, die ihm auf den ersten Blick gefällt. Jay ist klar, dass es nicht einfach wird, das Herz der Begehrten zu erobern, doch Aufgeben ist keine Option für ihn. Doch etwas Merkwürdiges geschieht. Immer wieder trifft er auf ein anderes Mädchen, dass sich Ivy nennt, ja schlimmer noch, augenscheinlich kann nur er sie sehen. Verliert er langsam den Verstand? Erstaunlich ist jedoch, je öfter ihm Ivy begegnet, desto zugänglicher erscheint ihm Madison zu sein. Irgendwas läuft da nicht ganz richtig, doch wer ist er, dass er sich beschweren würde, dass anscheinend zwei gutaussehende Mädchen was von ihm wollen? Erstaunt muss Jay immer wieder feststellen, dass ihm Ivy meist dann begegnet, wenn er nicht allein ist. Warum nicht? Wäre es nicht einfacher Kontakt mit ihm aufzunehmen, wenn niemand in der Nähe ist? Was Jay jedoch nicht weiß - Ivy erscheint ihm meistens, wenn er in Gefahr schwebt und rettet ihm dadurch das Leben. Bei einer dieser Begegnungen schließt er sich Ivy an und muss mit Erschrecken feststellen, dass alles, was er bisher kannte, anscheinend eine Illusion gewesen ist. Tatsächlich befindet er sich in einer völlig anderen Welt, die mit der gewohnten sehr wenig zu tun hat und auch hier ist sein Leben in Gefahr ... Was ist die Wirklichkeit? Der Plot wurde mystisch und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut am Plot hat mir gefallen, wie sich nach und nach die Erscheinungen Jays im Bezug auf Ivy erklärten und so die jeweiligen Situationen in einem völlig anderen Licht beschienen wurden, als es ursprünglich den Anschein hatte. Die Figuren wurden authentisch und facettenreich erarbeitet. Besonders beeindruckt hat mich die Figur der Ivy, die sich in große Gefahr begeben hat, um Jay immer wieder aus ihm unbewussten Notsituationen zu retten und es dennoch schaffte, über diese kurzen "Treffen" eine Art Beziehung mit ihm aufzubauen. Den Schreibstil kann ich nur als sehr bildhaft beschreiben, ich hatte das Gefühl, direkt vor Ort dabei zu sein. Abschließend kann ich sagen, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

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Ich bin ein riesen Nina Blazon Fan geworden,und auch dieses Buch hatte wieder alles was das Leserherz begehrt! Besonders gefallen hat mir das man diesesmal einen männlichen Hauptcharakter hatte,was ja in vielen Büchern umgekehrt ist☺ Hier haben wir wieder ein typisches Nina Blazon Buch,mit toller Unterhaltung, super Charaktere, und ich kann es nur jedem empfehlen 👍

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Zweilicht

Von: nef

20.08.2015

Inhalt: Jay hat in Deutschland alles hinter sich gelassen und ist zu seinem Onkel in die USA gegangen. Nach dem Tod seines Vaters, den er leider kaum gekannt hat, zieht es ihn in die Nähe der Menschen, die die letzten Jahre mit seinem Vater verbracht haben. Sein Onkel Matt und dessen Sohn Aiden sind ihm gegenüber jedoch nicht ganz so familiär eingestimmt wie er es sich gewünscht hätte. Zudem nervt ihn seine Mutter jeden Tag mit Nachrichten, er soll sie doch bitte anrufen. Doch Jay hat keine Lust mit ihr zu reden. Viel zu tief sitzt die Enttäuschung und Wut über seine Mutter. Jahrelang hat sie die Nachrichten seines Vaters abgefangen, damit Jay denkt, er hätte ihn längst vergessen. Mit Sicherheit war Robin kein einfacher Mensch, dafür war er zu speziell. Die Karten, die Jay in den Sachen seiner Mutter gefunden hat, beweisen, dass Robin auf spirituellen Wegen unterwegs war und je weiter die Zeit voran schritt, desto verwirrter wurden seine Nachrichten. Doch nun ist Robin tot, er ist mit dem Motorrad in eine Schlucht gestürzt und Jay hat keine Chance ihn noch einmal all die Dinge zu fragen, die ihm seit seiner Kindheit auf der Seele liegen. In New York fühlt er sich hingegen ziemlich wohl. Auch wenn die Menschen teilweise doch sehr mürrisch drein schauen, liebt er es die Skyline zu beobachten und auch die Schule verspricht interessant zu werden. Natürlich ist er der Neue und jeder hat seine eigene Art mit ihm umzugehen. Viele Mädchen wollen ihn unbedingt für sich begeistern, doch Jay hat nur Augen für eine - Madison. Die jedoch beachtet ihn überhaupt nicht und Jay - ganz der Jäger - versucht alles um ihre harte Schale zu knacken. Als er dann einen der begehrten Plätze im Football-Team bekommt, scheint auch Madison ein wenig aufzutauen. Nach seinem ersten Spiel, ist er mehr als ramponiert, doch sie erweist ihm die Ehre zusammen ins Autokino zu gehen. Jay ist glücklich. Wäre da nicht dieses andere geheimnisvolle Mädchen, das ihm vor ein paar Tagen aus einem Busch heraus beobachtet hat. Es war ganz merkwürdig gekleidet, hatte eher Tarnklamotten an und trug einen Speer bei sich. Doch sie hatte wunderschöne Augen udn war ganz verschreckt, als Jay sie entdeckte. Obwohl er Madison in den Armen hält, bekommt er das andere Mädchen nicht aus dem Kopf. Wer ist sie wohl? Oder sollte er sich lieber fragen 'was'? Das lernt er dann ziemlich schnell auf brutale Art. Als ein Sturm Manhattan lahm legt und die Häuser zerstört, flüchtet Matts Hund Feathers völlig verstört durch die Stadt. Jay versucht ihn zu finden, denn ihm liegt viel an Feathers. Doch Feathers ist völlig durch den Wind. Als Jay beobachtet wie der Hund in eine Seitenstraße rennt und kurz darauf jault, ist Jay außer sich vor Wut. Mehrere Jugendliche wollen sich auf den Hund stürzen und bei Jay brennt eine Sicherung durch - etwas, was er mit seinem Vater gemein hat. Er prügelt sich mit den Jungs und kurz darauf steht das Mädchen hinter ihm und attackiert die Jugendlichen mit ihrem Speer. Jay ist fassungslos. Sie kann doch nicht einfach so auf andere Menschen einstechen! Doch es kommt noch schlimmer. Sie versucht ihm klar zu machen, dass dies nicht mehr seine Welt ist und er die Augen öffnen soll. Um ihm das aber zu beweisen, stößt sie ihn auf die Straße vor ein Auto. Gerade so kann er noch ausweichen und merkt, dass das Mädchen schon wieder verschwunden ist. Irgendwas ist faul an der ganzen Sache, aber Jay kommt einfach nicht dahinter was es ist. Meinung: Zweilicht habe ich schon seit zwei Jahren in meinem Regal stehen und nachdem ich die Bücher von Nina Blazon bisher immer so gemocht habe, ist dieses ein Einschnitt in meine Begeisterung. Der Anfang beginnt völlig normal. Ein Junge will die große Welt sehen und geht nach Amerika. Soweit nichts Neues. Doch dann liest man von Wesen, die ihn im Schlaf beobachten und eben von diesem Mädchen, was ihm immer wieder mitteilen will, dass dies nicht mehr seine Welt ist. Das Ganze hat mich beim Lesen total durcheinander gebracht und spätestens als Jay beide Mädchen toll fand dachte ich mir nur 'Nicht so ein Buch'. Aber ja, es ist genau so ein Buch. Die Idee dahinter ist ziemlich gut, denn die zwei Mädchen repräsentieren unterschiedliche Welten und jede will ihn für sich haben. Während er völlig im Dunkeln tappt. Leider ist die Umsetzung etwas mangelhaft. Es geht bestimmt nicht jedem so, aber mir ging diese Dreiecksbeziehung schon nach kurzer Zeit auf den Sender und auch das Umfeld von Jay ist irgendwie unangenehm. Als er dann endlich bescheid weiß, wird es tatsächlich noch ein wenig spannender, aber es fehlt in vielerlei Hinsicht das Hintergrundwissen. Erst ganz am Ende erfährt man wer was ist und warum derjenige dieses tut. An sich nichts Neues, das machen viele Autoren so, aber in einem Krimi passt es, in einem Jugendbuch wäre es viele Seiten früher netter gewesen. Denn während ich im Kopf immer wieder überlegt habe wie das jetzt zusammenpasst, lief die Geschichte an mir vorbei. Das ist sehr schade. Natürlich werde ich weiterhin Bücher von ihr lesen, aber ich hoffe, dass dieses Buch ein Ausrutscher war für meine Ansprüche. Leider kann ich dem Buch so nicht mehr Sterne geben.

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Zweilicht ist das erste Buch, dass ich vonNina Blason gelesen habe. Ich fand, dass sich das Buch wirklich sehr spannend und geheimnisvoll anhörte und deshalb wollte ich es unbedingt lesen. Schon nach dem ersten Kapitel wollte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Die Geschichte hat mich sofort gepackt. Es ist mal etwas anderes und das finde ich persönlich sehr gut, denn es gibt schon so viele Fantasybücher, bei denen es einfach um Vampire geht und irgendwie wir das ja auch langweilig. Diese Buch ist jedoch etwas ganz anderes. Die Geschichte ist wirklich toll und sie entwickelt sich in eine Richtung, die man nicht vorhersehen kann was ich super finde. Ich möchte eigentlich gar nicht zu viel verraten, denn dieses Buch muss man einfach lesen ohne zu viel darüber zu wissen. Nina Blazon hat einen unglaublich tollen Schreibstil. Man fliegt nur so durch die Seiten. Da merkt man einfach, dass das Buch in der Originalsprache ist.

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Erster Satz >>Und er atmet wirklich?<<, fragte Mo. Klappentext Der 17-jährige Jay ist in der Stadt seiner Träume angelangt – ein Jahr wird er als Austauschschüler in New York, der Heimat seines verstorbenen Vaters verbringen. Gleich zu Beginn verliebt er sich in die geheimnisvolle Madison mit den Indianderaugen. Doch was er keinem zu erzählen wagt: Hin und wieder taucht ein anderes Mädchen auf, das außer ihm niemand zu sehen scheint. Sie nennt sich Ivy und er kann nicht aufhören, an sie zu denken. Bis sie ihn schließlich in eine verschwunschene Welt entführt, die seit Jahrhunderten kein lebender Mensch betreten hat. Als auch im New York der Gegenwart die Geister und Dämonen erwachen, beginnt für Jay ein Kampf auf Leben und Tod. Der Dämon mit dem Herzen aus Eis ist ihm auf der Spur und giert nach menschlichen Seelen. Und Jay muss sich entscheiden – zwischen zwei Mädchen, zwei Leben, zwei Wirklichkeiten… Meine Meinung Die Geschichte ist in der dritten Person, aus der Sicht eines auktorialen Erzählers, geschrieben. Hauptsächlich wird dabei auf Jay eingegangen, aber zeitweise eben auch auf Mo oder Ivy. Man kann sich gut in alle Charaktere trotzdem hineinversetzen und der Wechsel wirkt auch nicht willkürlich. Jay ist ein Protagonist, über den man selber erst nach und nach mehr erfährt. Er ist ein starker, loyaler, suchender Charakter, der im Laufe des Buches sich seinem Urteilsvermögen, seiner Realität und seinem Leben stellen muss. Er entwickelt sich weiter, wird erwachsen und wächst über sich hinaus. Er ist ein Charakter, in den ich mich trotz der Perspektive gut hineinversetzen konnte. Zwar habe ich die eine oder andere Handlung nicht unbedingt nachvollziehen können, weil ich an seiner Stelle nicht so gehandelt hätte, aber dennoch hat es zu der Geschichte gepasst. Die Geschichte und die Welt, die Nina Blazon geschaffen hat, war unglaublich. Anfangs war es verwirrend und gleichzeitig schien es sich nur eine Highschool-Geschichte zu handeln, doch nach und nach wurde es viel mehr. Es wurde eine Geschichte mit Phantasie, Magie und unterschiedlichen Realitäten. Die Geschichte war spannend, actionreich, voller Fragen und dramatisch. Es war zeitweise eine emotionale Achterbahnfahrt. Ich finde es unglaublich, wie es Nina Blazon geschaffen hat, aus einer anfangs wirkenden einfachen Geschichte so viel mehr zu schaffen. Die Art und Weise, wie sie Dinge beschreibt ist einzigartig und manchmal regelrecht magisch. Ihr Schreibstil hat mich einfach vollends in seinen Bann gezogen. Bewertung Am Anfang war es ein wenig verwirrend und zeitweise wirkte es nur wie eine Highschoolgeschichte, aber dann hat es Nina Blazon geschafft, daraus eine phantastische Geschichte zu kreieren, daher gibt es von mir 4 von 5 Würmchen

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Zweilicht

Von: Prettytiger

07.03.2015

Inhalt: Der 17 jährige Jay ist überglücklich, als ihm seine Mutter erlaubt, ein Auslandsjahr in New York, der Geburtsstadt seines Vaters Robin zu verbringen. Schon nach kurzer Zeit findet der selbstbewusste Jay in seiner High-School Anschluss und er findet Halt in der Fremde. Als er Madison kennenlernt scheint sein Leben nahezu perfekt, denn die Schönheit scheint Interesse an Jay zu haben, der sich schon vom ersten Augenblick an Hals über Kopf in sie verliebt hat. Doch nicht nur Madison stellt ihn immer wieder vor neue Rätsel, auch die wilde Ivy bereitet ihm einiges Kopfzerbrechen. Denn scheinbar ist Jay der einzige, der Ivy sehen kann. Immer wieder warnt sie ihn vor lauernden Gefahren und möchte, dass er vorsichtig ist. Anfänglich hält Jay Ivy nicht für ganz zurechnungsfähig, doch nach und nach merkt er, dass in seiner heilen Welt so einiges nicht stimmen kann. Nach und nach beginnt Jays Welt zu bröckeln und er findet sich in einer anderen, einer grausamen und verstörenden Wirklichkeit wieder. Denn dort treibt ein grausamer Dämon sein Unwesen, den es nach den Seelen der Menschen giert. Nun muss sich Jay entscheiden, wem er sein Vertrauen schenkt… Mein Eindruck: An der Rezension zu diesem Buch habe ich wirklich sehr lange gesessen, da mich die Geschichte sehr zwiegespalten zurückgelassen hat. Denn Nina Blazon liefert einen neuartigen Roman. Einen Mix aus Fantasy und Dystopie, der mit einer skurrilen Liebesgeschichte ausgestattet ist. Der Einstieg in die Geschichte erfolgt für den Leser denkbar einfach, denn auf den ersten Blick scheint die Erzählung nur bedingt magisch, als der Leser Jay bei seinen ersten Erlebnissen in der High-School begleitet. Erst nach und nach wird die Magie der Geschichte deutlich, die den Leser schon bald vollkommen in ihren Bann zieht. Dabei ist die sprachliche Gestaltung des Romans schlicht, aber dennoch so farbenfroh, dass sich der Leser auf Anhieb gut in die Erzählung einfinden kann. Dennoch hatte ich an einigen Stellen ernsthafte Schwierigkeiten in der komplexen Handlung nicht den Überblick zu verlieren. Denn der erste Schein trügt meist und nicht jede Figur ist wirklich das, was sie zu sein vorgibt. Dabei spielt die Autorin mit dem Leser und lässt in immer wieder in Fallen tappen. Mit ihren Worten lenkt sie durch die verwirrende Geschichte, doch lässt sie dabei den Leser immer wieder auf Irrwege geraten, die ihn durcheinander bringen. Besonders die Unterscheidung zwischen Freund und Feind ist mir sehr schwer gefallen und erst nach der Lektüre des gesamten Romans ist es mir gelungen, den Knoten in meinem Kopf vollkommen zu lösen, sodass sich die Geschichte als gelungenes Ganzes vor mir ausbreiten konnte. Denn obwohl ich während des Lesens manchmal nicht so ganz den Eindruck hatte, ist die Erzählung doch vollkommen durchdacht und logisch strukturiert. Das erkennt der Leser jedoch nur, wenn er während der Lektüre den Kopf ausschaltet und sich vollkommen von der Handlung hinfort treiben lässt. Auch bei der Ausgestaltung ihrer Protagonisten ist die Autorin besonders liebevoll vorgegangen. Allen voran Jay hat mir sehr gut gefallen. Denn er befindet sich in exakt der gleichen Situation wie der Leser, für den jede Wendung neu und unerwartet ist. Auch Jay weiß nämlich nicht mehr, wem er wirklich vertrauen kann und fühlt sich in der neuen Welt verloren und einsam. Vom selbstbewussten Jay, der er noch zu Beginn der Geschichte gewesen ist, ist besonders im Mittelteil des Romans nicht mehr allzu viel zu spüren. Erst zum Ende des Buches hin findet er zu seiner alten Stärke zurück, indem er sein Schicksal akzeptiert und selbst in die Hand nimmt. Aber auch die anderen Figuren des Romans sind tiefgründig und glaubhaft gestaltet. Die gesamte Geschichte bleibt von der ersten bis zur letzten Seite sehr temporeich und packend. Auch die Liebesgeschichte des Romans ist sehr liebevoll inszeniert, sodass sich der Leser gut in Jays verzwickte Lage hineinversetzen kann. Doch am Ende muss sich Jay für eines der beiden Mädchen und ein Leben, das er führen möchte, entscheiden…

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