Leserstimmen zu
Hokus Pokus Zauberkuss

Karen Clarke

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Inhalt Josies größter Wunsch zum Geburtstag? Endlich ein Heiratsantrag! Aber statt des ersehnten Verlobungsrings bekommt sie von ihrem Liebsten Will nur ein selbstgebasteltes Armband aus recyceltem Müll. Und auch sonst läuft in Josies Leben nichts nach Wunsch: Will mutiert seit neuestem zum Hippie und interessiert sich eher für Bio-Müsli als für sie. Ihre beste Freundin Lara hat zwischen Babygeschrei und Windeln kaum noch Zeit und Nerven. Und zu allem Überfluss muss sie sich im Job mit dem ruppigen Giles herumschlagen. Doch dann schenkt ihre Großmutter ihr ein altes Zauberbuch, und Josie hat neun Wünsche frei. Aber damit fangen die Probleme erst richtig an ... Erster Satz Was ich mir wünschen würde, wenn ich einen Zauberstab hätte: Meine Meinung Wo soll ich anfangen? Das ist bei diesem Büchlein gar nicht so einfach. Ich hatte mich wirklich sehr auf das Buch gefreut, denn ich lese ab und an gerne lustige und irgendwie auch fantastische Frauenromane, die auch gerne mal im Chaos enden dürfen. Ich mochte z.B. Kerstin Giers Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner unwahrscheinlich gerne und hatte irgendwie gehofft, dass ich hier einen ebenso schönen und lustigen Roman bekommen würde und das sogar noch mit einem Schuss Fantasy. Der Titel und der Klappentext sind einfach klasse und sogar das Cover mit seinem stechenden rot/orange/lila Ton hat gepasst und mich angesprochen. Dann begann ich zu lesen und merkte schnell: oh, oh... da musst du erst reinkommen. Und das, meine Lieben, hat echt gedauert. Ich weiß nicht, ob ich überhaupt in die Geschichte reingekommen bin oder sie einfach nur zu Ende gelesen habe, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Und das hat nun wirklich lange gedauert, denn ich habe das Buch immer mal wieder zur Seite gelegt. Ich kann nicht genau sagen, woran es gelegen hat, dass dieses Buch nicht "mein" Buch war, dass es mir einfach nicht ganz zugesagt hat. Meine erste Vermutung wäre der Schreibstil, doch wenn ich genauer drüber nachdenke war es wohl eher die Protagonistin Josie, der man durch das Buch gefolgt ist. Josie hat es mir nicht leicht gemacht und sie gehört zu den wirklich (zumindest bei mir) sehr spärlich besäten unsympathischen und nervigen Hauptprotagonisten.... Josie denkt oft nur an sich und ihre Gedanken haben mich oft den Kopf schütteln lassen. Fettnäpfchen, Fettnäpfchen, Fettnäpfchen... oh, noch eins! JOSIE FINDET SIE ALLE und sie springt mit Anlauf hinein. An manchen Stellen kam dadurch Situationskomik auf und brachte mich zum Schmunzeln, aber Josie... wir wurden keine Freunde! Dafür habe ich mich sofort zu Josies Granny hingezogen gefühlt.. also als Charakter versteht sich :D sie ist einfach toll und authentisch beschrieben und immer wenn sie da war, hat das Lesen gleich doppelt Spaß gemacht. Kurzum: Josie hört nicht richtig zu, macht was sie will und alles endet im Chaos, weil sie mit den Zaubersprüchen nicht umgehen kann. Das sorgt wenigstens für etwas Spaß und ein paar Lacher :) Wer mit Josie zurecht kommt, dem sollte die Hokuspokusstory ein paar schöne und kurzweilige Lesestunden bereiten, denn die Idee ist super.

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Meinung Eingestellt hatte ich mich auf ein kitschiges Buch über die Liebe. Genau das Richtige für den Sommer und die Semesterferien. Um die Liebe geht es durchaus, doch in einem anderen Rahmen, als ich es zu Beginn gedacht hatte. Josies Leben liegt in Trümmern. Ihr Job hängt am seidenen Faden, ihr Freund arbeitet nur noch Teilzeit in seinem gut bezahlten Job und widmet sich lieber einem Eselhof und seinem Schrebergarten. Zu allem Überfluss ist sie nun 27 geworden und trägt noch immer keinen Ring an ihrem Finger. Ihre Mutter hat einen Freund den sie nicht mag und ihre beste Freundin ist nur noch Mutter und Hausfrau. Josies Freund Will, der seit einiger Zeit Zen genannt werden will, ist auf einer Art Selbstfindungstrip. Er verbringt seine komplette Freizeit auf einem Eselhof und in seinem Schrebergarten. Zu beiden Orten ist Josie noch nie mitgekommen. Es wird sehr schnell sehr deutlich, dass die beiden eigentlich nichts miteinander verbindet und sie keinerlei Gemeinsamkeiten haben. Ihre beste Freundin Lara hat nur noch ihren Sohn Olly im Kopf, lässt die Wohnung verwahrlosen und sich selbst auch immer mehr gehen. Etwas später im Buch erfährt man, dass sie an einer postnatalen Depression leidet, was Josie allerdings nicht aufgefallen war. Am Abend ihres Geburtstages bekommt sie von ihrer Großmutter ein Zauberbuch überreicht. Dieses wird, zusammen mit neun Wünschen, von Großmutter an die Enkelin überreicht und befindet sich nun in achter Generation im Familienbesitz. Da sie nur neun Tage Zeit hat, da ihre Zauberkraft dann wieder versiegt, macht Josie sich zügig ans Werk und wünscht sich allerlei zurecht. Leider benutzt sie ihre Wünsche auf einmal, wartet nicht auf die Nacht mit dem Vollmond, ist unkonzentriert und vergisst ein kleines Detail am Ende des Zauberspruchs - das Chaos ist perfekt. Zwar tritt alles ein, was sie sich wünscht, aber leider nicht so, wie sie es gerne gehabt hätte. Sie ist verlobt mit einem Mann den sie nicht mag, ihre schwangere Schwester ist wieder mit ihrem Freund liiert - allerdings hat er noch eine zweite Freundin und die Drei Leben in einer glücklichen Beziehung zu dritt zusammen und die Skihütte, die sie sich gewünscht hat, geht an Lara und ihren Mann. Um nur ein bisschen was von dem Chaos zu berichten. Noch nie hat eine andere Hexe vor Josie versucht ihre Wünsche wieder rückgängig zu machen. Wird es ihr gelingen und wieder alles ins Lot kommen? Alle Charaktere machen im Laufe des Buches eine Wandlung durch und jeder ändert sich auf seine Weise. Josie begreift in all dem Chaos, was wirklich wichtig für sie ist. Ein witziges und spannendes Buch, dass den Leser mitfiebern und stellenweise verzweifeln lässt. Fazit Ein süßes Buch über die Liebe und die Möglichkeit etwas an seinem Leben ändern zu können. Zurück bleibt die Frage, ob man es selbst auch mal testen, oder lieber alles so wie es ist belassen wollen würde, um nicht mit schrecklichen Konsequenzen leben zu müssen.

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Eigentlich müsste Josie mit ihrem Leben zufrieden sein. Sie hat einen Job, der ihr Spaß macht, einen Freund, bei dem sie täglich auf einen Heiratsantrag hoffen darf und eine süße kleine Wohnung. Eigentlich. Aber der Job steht auf der Kippe, ihr Freund ist auf einem Selbstfindungstrip und nennt sich seit neuestem Zen statt Will und die Wohnung ist eigentlich auch zu klein. So startet Josie in ihren 27. Geburtstag eher mit gedämpfter Stimmung als gut gelaunt. Nach einem anstrengenden Arbeitstag schmeißt ihre Granny eine Geburtstagsparty für Josie, die sie gleichzeitig auch als Hexe initiieren soll. Denn seit Generationen gibt es Hexen in der Familie. Nur doof, dass Josie nicht wirklich dran glaubt, bis ihr erster Zauberspruch tatsächlich zu wirken beginnt. Und damit beginnt auch das Chaos in Josies Leben. "Mein siebenundzwanzigster Geburtstag begann wie jeder andere Tag auch, nur dass ich noch wütender auf Will war als sonst." (Zitat Seite 7) Karen Clarke legt hier einen amüsanten Frauenroman vor, der alles hat, was das Frauenherz begehrt. Eine etwas chaotische Protagonistin, etwas freakige Verwandte und Freunde sowie eine gehörige Portion Liebe. Auch wenn dieses Buch auf den ersten Blick recht oberflächlich erscheint und von vielen wohl nur als "gute Unterhaltung zwischendurch" abgetan wird, so ist die Kernaussage doch recht tiefgründig. Denn warum soll man nach den Sternen greifen wenn doch die tollen und besonderen Dinge des Lebens direkt vor den eigenen Füßen liegen, man sie aber nur noch nicht als solche erkennt? Josie ist eine liebenswerte und recht chaotische Person, die mit ihrem momentanen Leben eher unzufrieden ist, aber selbst nicht zu wissen scheint, was sie wirklich will und was sie ändern könnte. Dass sie als 9-Tages-Hexe die Möglichkeit bekommt, ihr Leben zu ändern kommt ihr natürlich ganz recht. Aber in ihren Augen ist der Zauberspruch völlig nach hinten losgegangen und stellt ihr Leben so richtig auf den Kopf. Im Verlaufe des Buches wird sich Josie über einige Dinge klar und sieht ihr Leben von einer anderen Seite, was ihr letztendlich die Augen öffnet. Natürlich ist dieser Roman nicht extrem anspruchsvoll, aber eine tolle Unterhaltung. Klappentext und Cover haben ein farbenfrohes Spektakel versprochen, was auch gehalten wurde. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen und die Geschichte selbst ist ein echter Pageturner. Auch die ich-Perspektive von Josie macht das gewisse Etwas des Buches aus, sodass man immer ganz nah an ihren Gedanken und Befürchtungen ist. Für mich ein toller Roman für zwischendurch, der sogar noch etwas über das Leben lehrt. ❤❤❤❤ von mir!

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Zum Autor: Karen Clarke ist in Scarborough, North Yorkshire, geboren und aufgewachsen. Neben ihrer Arbeit als Bibliothekarin schreibt sie regelmäßig Artikel und Kurzgeschichten für verschiedene Zeitungen und Magazine. Karen Clarke lebt heute mit ihrem Ehemann, ihren drei Kindern und dem Hund "Molly" in Buckinghamshire. Quelle: randomhouse.de Zum Cover: Das Cover ist in Tönen von Lila, gelb und orange gehalten und wirkt sehr verspielt, fast ein wenig orientalisch oder spirituell. Es stellt keine Verbindung zum Titel her, aber wenn man von der Gestaltung ausgeht, kann man sich schon vorstellen, dass einem in diesem Buch etwas magisches und fantasievolles erwartet. Es ist schön anzusehen, aber würde mich jetzt nicht unbedingt anregen, das Buch wegen des Covers zu kaufen. Hauptprotagonisten: Josie: wird an ihrem 27. Geburtstag eine Hexe und schafft es innerhalb von Tagen ihr ganzes Leben durcheinander zu wirbeln Will, genannt Zen: Josie´s Lebenspartner, der sich im Laufe des Buches sehr verändert. Beide verlieren ein wenig den Draht zueinander. Lara: Josie´s beste Freundin und Mama von Olly Olly: Das Kind von Lara. Erinnert ein wenig an den kleinen Lord ;-) Weitere Charaktere: Josie´s Kollegen: Felix, Shaun und Alice, Josie´s Familie, Giles und Anouschka Zum Inhalt: Josies größter Wunsch zum Geburtstag? Endlich ein Heiratsantrag! Aber statt des ersehnten Verlobungsrings bekommt sie von ihrem Liebsten Will nur ein selbstgebasteltes Armband aus recyceltem Müll. Und auch sonst läuft in Josie´s Leben nichts nach Wunsch: Will mutiert seit neuestem zum Hippie und interessiert sich eher für Bio-Müsli als für sie. Ihre beste Freundin Lara hat zwischen Babygeschrei und Windeln kaum noch Zeit und Nerven. Und zu allem Überfluss muss sie sich im Job mit dem ruppigen Giles herumschlagen. Doch dann schenkt ihre Großmutter ihr ein altes Zauberbuch, und Josie hat neun Wünsche frei. Aber damit fangen die Probleme erst richtig an ... Meine Meinung: Ein Buch, das mir die letzten zwei Tage absolut versüßt hat, da es jede Menge zu bieten hat. Etwas Magisches, etwas Irres, etwas Geheimnisvolles und vor allem viel viel Lustiges. Der Plot ist toll gestaltet und die Autorin hat die Geschichte mit unheimlich viel Fantasie gespickt. Der Leser wird immer wieder überrascht. Klar hat die Geschichte viel Übernatürliches an sich, aber wie sich das mit der realen Welt zusammen findet und wie daraus ein unheimliches Chaos entsteht ist sehr sehr toll zu lesen. Man hat zwischendurch immer wieder Mitleid mit Josie, obwohl sie ja selbst schuld an allem ist. Aber man kann ihr auch nicht böse sein, weil man durch die vielen Missgeschicke immer wieder unheimlich erheitert wird. Auch die anderen Charaktere sind toll gestaltet und man mag die meisten davon sofort. Besonders hervorheben muss man die Gestaltung von Regisseur Shaun. Unglaublich denkt man sich, aber dieser Lustmolch ist so super beschrieben und spielt eine so witzige Rolle, dass er mit seinen Sprüchen und seiner Art wirklich immer für einen Lacher gut ist. Die ganze Geschichte hat mich gefesselt und ich war gefangen in einer Mischung aus realer Welt, Fantasie und Humor. So wünscht man es sich und der Klappentext hat eindeutig nicht zu viel versprochen, Mein Fazit: Ein Buch, dem ich gerne 4 Sterne gebe und mit dem ich ein paar tolle und witzige Stunden verbringen konnte. Wer dieses Übersinnliche, aber dennoch humorvolle Genre mag, kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten und wird von Josie & Co. nicht enttäuscht werden! © Marina Sharma

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Einmach Chaos und zurück! Josies Leben geht den Bach runter, zumindest meint sie das, da sie im ersten Teil des Buches doch recht egoistisch zu sein scheint. Sie will einen Heiratsantrag, den perfekten Job, dass Ihre Mum sich von ihrem neuen Freund trennt und und und. Am 27ten Geburtstag bekommt Josie von ihrer Oma ein altes Zauberbuch, allerdings hat sie grade mal neun Tage Zeit und nur neun wünsche frei, also versucht sie natürlich alles unter einen Hut zu bringen. Wie sollte es anders sein, alles geht schief! Im gesamten Chaos lernt Josie dann auf was es im Leben wirklich ankommt und was ihr wirklich wichtig ist. Das Buch lässt sich schön flüssig lesen, die Kapitel sind kurz und knackig und die Geschichte ist sehr flüssig! Wer mal wieder was locker, leichtes und lustiges braucht, nicht zögern, kaufen!

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Buchdaten Erscheinungsdatum: 17. März 2014 Verlag: Goldmann Seitenanzahl: 288 Preis Print: 8.99 € ISBN-10: 3442475953 ISBN-13: 978-3442475957 Autorin Karen Clarke ist in Scarborough geboren und aufgewachsen. Sie schreibt, neben ihrer Arbeit als Bibliothekarin, regelmäßig Artikel und Kurzgeschichten für verschiedene Zeitungen und Magazine. Heute lebt sie mit ihrem Mann, drei Kindern und Hund in Buckinghamshire. Rückentext Josie's größter Wunsch zum Geburtstag? Endlich einen Heiratsantrag! Doch statt des ersehnten Verlobungsrings bekommt sie von ihrem Liebsten Will nur ein selbst gebasteltes Armband aus recyceltem Müll. Überhaupt interessiert sich Will seit Neustem eher für Bio-Müll als für sie. Und auch sonst läuft in Josie's Leben irgendwie alles schief. Zum Glück schenkt ihre Großmutter ihr ein altes Zauberbuch, und Josie hat neun Wünsche frei. Mit einer Prise Hokuspokus glaubt sie, alle Probleme einfach wegzaubern zu können. Aber die fangen damit erst richtig an... Meine Meinung Das Cover ist für mich ein wahrer Blickfang. Einfach bezaubernd. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, dadurch fand ich auch sofort den Einstieg in das Buch. Die Geschichte an sich ist sehr gut. Diese hat mich im wahrsten Sinne des Wortes "verzaubert". Teilweise ist die Story sehr humorvoll, aber ganz besonders chaotisch. Als Josie ihr Zauberbuch erhält und versucht zu zaubern, passieren Dinge, die mich wirklich zum Lachen gebracht haben. An manchen Stellen jedoch, hätte ich Josie allerdings auch mal durchschütteln können. Ich fand sie in einigen Situationen sehr egoistisch. Josie's Freund "Will", der sich auch gerne "Zen" nennt, war für mich irgendwie ein komischer Kauz. Mit ihm wurde ich bis zum Ende des Buches nicht warm. Was Josie ihre neun Wünsche waren, müsst ihr selbst herausfinden. Ich hätte mir jedenfalls was ganz anderes gewünscht. Fazit Ein humorvolles Buch mit ganz viel Hokuspokus und ebensoviel Chaos. Eine Geschichte, die verzaubert und bei der man Lachen kann. Von mir eine klare Leseempfehlung. Hokuspokus !!! Bewertung 5 von 5 Sterne

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Inhalt: Josie wünscht sich zum 27. Geburtstag von ihrem Freund Will einen Heiratsantrag - stattdessen bekommt sie ein selbstgebasteltes Armband. Und sowieso ist Will seit kurzem nicht mehr der Will, den sie kannte. Er möchte jetzt Zen genannt werden, arbeitet ehrenamtlich in einem Eselsheim und meditiert. Und auch sonst läuft bei Josie nicht alles ganz rund: Sie muss dringend einen Drehort für ihren Job finden und ihre beste Freundin ist nur noch mit ihrem schreienden Baby beschäftigt, das längst hätte abgestillt werden müssen. Doch dann schenkt ihre Oma ihr ein Zauberbuch und Josie hat 9 Wünsche frei... Charaktere: In einigen anderen Rezensionen, die ich gelesen habe, wurde kritisiert, dass Josie ein ziemlich oberflächlicher Charakter ist. Das hat mich jedoch gar nicht mal gestört. Ja, sie ist nicht allzu tiefgründig und ja, vielleicht denkt sie auch oft nur an sich - aber alles in allem sind ihre Probleme eigentlich ganz nachvollziehbar und ich hatte mit ihr beim Lesen keine Schwierigkeiten. Auch die anderen Charaktere konnte ich mir alle ganz gut vorstellen. Da ist Josies Freund Will, der fortan Zen genannt werden will und sich ein bisschen benimmt, wie ein Hippie, und Josies beste Freundin Lara, deren Nerven völlig blank liegen, weil ihr Sohn nur noch schreit. Außerdem geht es noch um Josies Mutter und ihren neuen Freund - deren Beziehung eigentlich sehr schön ist. Der neue Freund von Josies Mutter tut der Mutter eigentlich ganz gut, aber das will Josie nicht akzeptieren. Sie vermisst ihren Vater. Josies Oma hat einen liebenswerten Eindruck gemacht. Ich habe sie mir wie so eine richtige, etwas verrückte Omi vorgestellt, der erst keiner so recht glauben mochte, als es ums Zaubern ging. Die Charaktere werden jedoch alle nur kurz angeschnitten und Karen Clarke geht beim Beschreiben nicht ins Detail. Das finde ich aber auch in Ordnung, da das Buch ja nur recht kurz ist. Geschichte: Als Josie dann zum 27. Geburtstag von der Oma ein Zauberbuch bekommt, halten alle das erst einmal für einen Spaß. Natürlich hat niemand geglaubt, dass an der Sache etwas dran sein könnte. Josie findet dann aber schnell heraus, dass es wohl doch stimmt und dass sie plötzlich Sachen bekommt, die sie sich wünscht.. und so beginnt, sie genauer nachzudenken, wofür sie ihre 9 Wünsche einsetzen könnte. Ich fand die Geschichte ganz lustig. Es passiert immer etwas, das ganze ist rasant und doch kann man sich irgendwie vorstellen, wofür sie ihre Wünsche einsetzt. Das Lesen hat mir Spaß gemacht - aber es war nun auch irgendwie nichts sooo Besonderes. Ich finde, man hätte aus der Geschichte irgendwie mehr machen können. Ich weiß gar nicht, was es ist, das mich stört.. eigentlich ist das eine schöne, lustige Geschichte, aber ich hatte das Gefühl, dass alles etwas an der Oberfläche kratzt aber auch nicht mehr. Schreibstil: Ich finde, das ganze Buch ist etwas in "Chick-Lit-Schreibstil" geschrieben. Die mega tiefgründige, poetische Story wird man hier wohl nicht finden - aber das muss ja auch nicht immer sein :) Insgesamt: Eine witzige, verzauberte Geschichte, die nicht langweilig ist. Es hat insgesamt Spaß gemacht, zu lesen, auch wenn die Protagonistin bei vielen wohl nicht so gut ankommt. Wenn man sich darauf einlässt, dass es einfach leichte Kost für zwischendurch ist, kann man an diesem Buch sicherlich Spaß haben. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass irgendwas fehlt. Vielleicht war es einfach nicht die richtige Zeit für das Buch. Ich finde, man sollte "Hokus Pokus Zauberkuss" auf jeden Fall eine Chance geben - aber ich kanns auch nachvollziehen, wenn es einem nicht so gut gefällt. Ich vergebe gute 3,5 Sterne. Ein nettes Buch für zwischendurch :)

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Josie hofft, daß ihr Will an ihrem 27. Geburtstag endlich einen Heiratsantrag macht. Doch der ist vom Werbefachmann zum Umweltaktivisten mutiert und schenkt ihr ein selbstgebasteltes Recyclingarmband. Ihre beste Freundin Lara ist seit der Geburt ihres Sohnes Olly nur noch mit dem Muttersein beschäftigt und schafft es nicht einmal mehr, die Wohnung, geschweige denn sich selbst, in Schuß zu halten. Josies geliebter Vater ist tot und ihre Mutter lebt jetzt mit dem tätowierten Del zusammen, den Josie nicht ausstehen kann. Außerdem steht Josies Job auf der Kippe, wenn sie nicht schnellstens eine passende Filmlocation findet. Kurzum, die Geburtstagsfeier steht nicht unter guten Vorzeichen, wenn da nicht ihre Großmutter wäre, die ihr die feierliche Übergabe eines Hexenbuchs angekündigt hat. Das Buch ist keine „normale“ Liebesgeschichte, sondern ich würde es eher als „humorvolle Fantasy-Lovestory“ bezeichnen. Die Geschichte erinnert ein wenig an die beliebte TV-Serie „Verliebt in eine Hexe“ (bzw. „Bewitched“ im Original). Josie ist jedoch nicht so clever wie Samantha, sondern eher ein liebenswerter Chaot und richtet mit ihren Zaubereien beinahe mehr Schaden an, als daß ihr etwas gelingt. So stolpert sie von einem Fettnäpfchen ins nächste, obwohl sie doch immer nur das Beste will. Karen Clarke schafft es dabei, jedem der Protagonisten etwas Liebenswürdiges zu geben, sodaß es wirklich keinen gibt, den man gar nicht mag. Der Leser landet gleich mitten im Leben von Josie und hofft im weiteren Verlauf mit ihr, daß sich alles zum Guten wendet. Der Schreibstil ist locker und so liest sich das Buch flüssig weg, obwohl eine Menge Details beschrieben werden. Auch wenn ich kein Fan von Fantasyromanen bin, habe ich mich gut unterhalten gefühlt, da die Story sehr nah an der Realität angelegt ist. Kurzum ein netter, entspannender Roman für einen lauen Sommerabend oder einen Tag am Strand.

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