Leserstimmen zu
Back to Paradise

Simone Elkeles

"Paradise"-Serie (2)

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Inhalt: Seit Caleb vor einigen Monaten Paradise wieder verlassen hat, haben er und Maggie eigentlich nur eins versucht: Einander zu vergessen und am besten nie wiedersehen. Doch dann begegnen sie einander im Sommer wieder, bei einem Projekt über die Auswirkungen von falschem Verhalten am Steuer. Die Gruppe ist zu klein, um einander richtig aus dem Weg zu gehen, und die Gefühle kommen wieder hoch. Meine Meinung: "Back to Paradise" ist der zweite und letzte Teil um die komplizierte Liebesgeschichte von Caleb und Maggie. Ich habe sie direkt nach dem ersten Teil gelesen, was vielleicht ein Fehler war, doch nach dem Ende, wollte ich natürlich gerne wissen, wie es weiter ging. Positiv fand ich in diesem Buch wieder die Erzählweise, denn Kapitelweise wechselte die Sicht in die Ich-Perspektive von Caleb und Maggie. Genau wie bei ersten Teil, hatte dies auf mich wieder wie ein Suchtfaktor gewirkt, denn am Ende des Kapitels wollte ich ja gerne wissen, wie der andere die zuvor erzählten Sachen erlebt hat. Die Geschichte an sich ist gut und spannend und es fühlte sich irgendwie auch nach "mehr" Geschichte als im ersten Teil an, falls ihr versteht wie ich das meine. Außerdem sind interessante neue Charaktere dazu gekommen, von denen ich teilweise echt nicht gedacht hätte, dass sie mir ans Herz wachsen würden. Doch leider gab es auch einige Sachen, die mich an diesem Teil genervt haben, weswegen er mir nicht so gut gefallen hat, wie der erste. Maggie war mir in diesem Teil wieder ziemlich sympathisch, was ich von Caleb, zum Mindest am Anfang, leider nicht behaupten kann. Im ersten Band mochte ich ihn ja auch gerne, doch hier war er am Anfang ziemlich widerlich, vor allem Maggie gegenüber, und hat sich einfach nicht helfen lassen. Manchmal hätte ich die beiden echt gerne geschüttelt und angebrüllt, dass sie endlich mal offen miteinander reden sollten. Denn auch wenn Maggie mochte, hat es mich genervt, dass sie Caleb einfach nicht gesagt hat, dass sie die Wahrheit über den Unfall heraus gefunden hatte. So wäre doch alles viel einfacher geworden. Was mich aber manchmal echt genervt hat, waren die ständigen Wiederholungen zu den Geschehnissen aus Band 1. Natürlich sind Rückblenden immer hilfreich, vor allem wenn man der Vorgänger schon länger zurück liegt, aber hier wurden so oft einfach auch die gleichen Sachen wiederholt, als ob die Autorin auch dem dümmsten Leser zwanghaft deutlich machen wollte, was denn im ersten Teil passiert ist. Da ich die beiden Bücher direkt hintereinander gelesen habe, ist mir das natürlich extrem aufgefallen. Vielleicht wäre eine größere Pause dazwischen besser gewesen, aber ich glaub selbst dann hätte es mich irgendwann genervt. Fazit: Simone Elkeles "Back to Paradise" konnte mich leider nicht ganz so doll überzeugen wie der erste Teil. Zwar war die Geschichte spannend und genauso schnell durchgelesen, doch leider war ich auch ziemlich genervt von den ganzen vielen Wiederholungen. Ich würde empfehlen, eine größere Pause zwischen den Büchern zu lassen, und gebe dem Buch nur 3,5 von 5 Muscheln.

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