Leserstimmen zu
Die Astrologin

Ulrike Schweikert

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Handlung: Nach vielen Jahren des Unglücks kann Sybilla endlich in Ruhe und Frieden leben. Zusammen mit Ehemann und Tochter führt sie ein beschauliches Leben, ist wunschlos glücklich. Bis eines Tages ihre Tochter entführt wird und ihr Mann, bei dem Versuch diese zu retten, erstochen wird. Sybilla schwört sich, ihre Tochter wiederzufinden und trifft am Anfang ihrer Suche den berühmten General Wallenstein. Sie schließt sich ihm und seiner Truppe an, erlebt Feldzüge und politische Machenschaften mit. Doch wird sie es schaffen, eines Tages wieder mit ihrer Tochter Helena vereint zu sein? Und kann der Friede im Reich wiederhergestellt werden? Meinung: Bei der Gestaltung des war sicherlich ein guter Grundgedanke da, besonders der untere Teil des Bildes mit dem Schlachtfeld ist äußerst passend und zutreffend. Ansonsten finde ich es etwas langweilig, dass lediglich eine Frau von hinten zu sehen ist und sonst nichts weiter. Sonderlich gelungen ist es meiner Meinung nach nicht, es hat nicht viel besonderes an sich, was mich dazu verleiten würde, das Buch in die Hand zu nehmen. Es sind bestimmt mehr als fünf Jahre vergangen, seitdem ich den ersten Teil der Reihe gelesen habe. Ziemlich lange war ich mir unsicher, ob dies wirklich die Fortsetzung ist oder ich mich täusche. Zufällig habe ich das Buch bei Arvelle entdeckt und da konnte ich einfach nicht wiederstehen und habe mir das Buch als Mängelexemplar gekauft. Anhand des Titels "Die Astrologin" erwartete ich viel mehr Details und Szenen, die dieses Thema beschreiben. Dem war nicht wirklich so, was mich verwundert. Klar, es gibt gerade ziemlich am Anfang einige Abschnitte, in denen dieses Thema behandelt wird. Auch im weiteren Verlauf wurde die Astrologie immer mal angesprochen, aber als Gesprächsthema schnell wieder verworfen. Hier hatte ich mehr erwartet. Recht schnell erkannte ich die Figur von Sybilla wieder und es handelt sich hierbei tatsächlich um  die Fortsetzung von "Die Hexe und die Heilige". Den ersten Teil fand ich hervorragend geschrieben und das Buch habe ich auch mehrmals gelesen. Dementsprechend waren meine Erwartungen recht hoch, auch wenn mir nicht alle Details des ersten Buches im Gedächtnis geblieben sind. Leider haben mir nur wenige Kapitel richtig gut gefallen. Vieles war mir zu politisch angehaucht, zu umfangreich an historischen Daten. Mir fiel es unglaublich schwer diese Fülle an Informationen aufzunehmen und konnte vieles nicht verarbeiten. Dazu hat mir ein Personenverzeichnis gefehlt. Die wichtigsten Personen habe ich natürlich im Gedächtnis behalten. Aber es kamen so viele Namen vor, die ich nur selten zuordnen konnte. Später hat Sybilla Briefe verfasst, die an ihren verstorbenen Mann, sowie an ihre verschwundene Tochter adressiert sind. Fand ich schwierig. In ihnen wurde zwar einiges an Handlung zusammengefasst oder bei Zeitsprüngen das Vergangene beschrieben, gleichzeitig waren es mir zu viele Informationen, die in einen kurzen Text reingequetscht wurden. Auch die Anzahl dessen nahm mir überhand. Da hätte man die Handlung auch gerne für zwei Bücher teilen können oder den Handlungszeitraum einfach verkürzen. Das Setting. Eingebunden wurden so einige Orte, die nicht alle in deutschen Landen liegen. Anhand einer Karte im Einband ist es dem Leser möglich, reisen und Ritte nachzuverfolgen. Gerade die Kriegslager waren eingänglich beschrieben und ließen ein Bild entstehen. Auch der anfängliche Wohnort, sowie das Wohnhaus von Sybilla und ihrer Familie in Leonberg, waren gelungen. Als schwierig fand ich den Palast Wallensteins, der zwar gigantisch wirkt, aber nicht greifbar wird. Durch all diese kleinen Kritikpunkt fiel es mir recht schwer, die Schreibweise einzuschätzen. Teilweise war diese angenehm, manchmal aber auch mit Fakten zu überladen. Richtig zufrieden bin ich damit eigentlich nicht. Sybilla war mir eigentlich als recht angenehmer Charakter in Erinnerung. So hatte ich sie am Anfang auch wiedererkannt, als sympathisches Mädchen, dass einiges durchgemacht hat, anspruchslos ist und stolz auftritt. Diese Art hat sie zwar, bis auf das sympathische, beibehalten, konnte mich charakterlich aber nicht einnehmen. Während es anfangs den Anschein hatte, als würde sie alle Kraft in die Suche ihrer Tochter stecken, wurde dies schnell zweitrangig. Schnell schien Helena vergessen und alle Kraft und das ganze Denken auf Wallenstein, sowie die Politik gerichtet. Dadurch verlor Sybilla an Menschlichkeit, sie bekam etwas mechanisches. Auch die restlichen Charaktere waren bis auf wenige Ausnahmen, unter ihnen Herzogin Isabella, nicht sonderlich lebendig. Sie wirkten in ihrem Denken und Handeln nicht impulsiv oder spontan, alles wirkte hölzern und vorausgeplant. Bei historischen Romanen erwarte ich eigentlich immer ein ausführlichere Nachwort. Um mehr über den Wahrheitsgehalt der politischen Ereignisse zu erfahren und auch über die handelnden Personen. Ulrike Schweikert hat nur ein äußerst kurzes Nachwort über Wahrheit und Dichtung verfasst, welches zwar grob Informationen gibt, mir zu wenig in die Tiefe geht. Fazit: In den letzten Wochen hatte ich wenig Zeit, in meiner freien Zeit habe ich dann doch lieber andere Dinge gemacht, als zu lesen. Ich habe mich teilweise davor gedrückt, das Buch in die Hand zu nehmen und weiterzulesen. Es gab einfach zu wenige Aspekte, die mir gefallen haben und mein Interesse geweckt haben. Im Nachhinein würde ich mir wünschen, den zweiten Teil über die Hebamme und Seherin Sybilla nicht gelesen zu haben. Meine Bewertung: 1,5 von 5 Sternen

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Mit der Hebamme und Astrologin Sibylla quer durch das Europa der 1620er bis 40er Jahre. Mitten im 30-jährigen Krieg spielt diese Geschichte. Sibylla lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Leonberg in Württemberg (das alleine schon war ein Grund, sich für dieses Buch zu interessieren – Leonberg ist nämlich nur 25km von der Ortschaft entfernt, in der ich aufgewachsen bin. Doch das Glück der Familie findet ein jähes Ende, als Söldner ihren Mann erschlagen und ihre Tochter Helena entführen. (Wage)mutig macht sich Sibylla auf den Weg, um ihre Tochter zu retten. Dabei begegnet sie Wallenseint. Sibylla ist eine besondere Frau. Zum einen ist sie sehr mutig und sie lässt sich nichts sagen und zum anderen hat sie eine besondere Gabe, die sie immer wieder einen Blick in die Zukunft erhaschen lässt. Wallenstein gegenüber gibt sie sich daher als Astrologin aus, um nicht der Hexerei bezichtigt zu werden. Und so tritt sie in seine Dienste, als seine persönliche Astrologin, reitet mit ihm in sämtliche Schlachten – jederzeit Augen und Ohren offen haltend, auf der Suche nach Helena. Die große Zeitspanne, die Ulrike Schweikert mit diesen Romanen abdeckt, benötigen natürlich immer wieder größere Zeitsprünge in der Handlung. Der Spannung hat das kaum einen abbruch getan. Es hat sich sehr kurzweilig gelesen und war vor allem auch super informativ. Endlich machen viele Daten und Fakten aus dem Geschichtsunterricht Sinn – und weil wir vor kurzem in Wien waren, wurde es beim Lesen nochmal viel realer. Ein absolutes Muss für Fans historischer Romane.

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Klappentext: In den Wirren des Krieges folgt sie dem Ruf ihres Herzens ... Württemberg 1620. Der Dreißigjährige Krieg zieht über Europa auf und birgt einen tragischen Schicksalsschlag für die Hebamme Sibylla: Plündernde Landsknechte aus Flandern erschlagen ihren Mann und entführen ihre kleine Tochter Helena. Sibylla, die seit ihrer Kindheit die Gabe des zweiten Gesichts besitzt, begibt sich auf den Spuren der Söldner nach Süden. Sie spürt, dass ihre Tochter noch lebt. Als sie auf das Lager des Feldherrn Wallenstein trifft, gibt sie sich als Astrologin aus und willigt ein, ihm weiszusagen, wenn er ihr bei der Suche nach Helena hilft. Doch kann sie Wallenstein trauen? Wird er die schöne Sibylla wieder gehen lassen, wenn sie ihr Ziel erreicht hat? Meine Bewertung: Zum Cover: Das Cover ist sehr schön und passend zum Inhalt gestaltet worden. Man erkennt auf dem ersten Blick eine Frau mit blondem Haar, die einem als Betrachter den Rücken zugewandt hat und ein Kleid passend zum Jahre 1620 trägt. Es ist eine typische Kleidung, die Frauen im Mittelalter trugen. Was einem erst beim näheren Betrachten auffällt, ist eine Burg und eine Schar an Reitern. Zum Inhalt: Zeitlich gesehen befindet sich die Geschichte in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges. Der Leser wird in verschiedene Orte zu anderen Zeiten entführt. Mitten in den Kriegswirren begleiten wir die Hebamme Sibylla, die mit dem Verlust ihres Mannes und mit der Entführung ihrer Tochter zu kämpfen hat. Auf den Spuren der Entführer in den Süden trifft sie auf Wallenstein, der böhmische Feldherr und Oberbefehlshaber der kaiserlichen Armee während des Dreißigjährigen Krieges. Die Autorin Ulrike Schweikert versteht es in ihrem historischem Roman den Leser Teil der Geschichte werden zu lassen. Der Roman ist der Nachfolger von "Die Hexe und die Heilige", wobei ich sagen würde, dass beide Romane in sich geschlossen sind. "Die Astrologin" ist unterteilt in 38 Kapitel plus einem Prolog und einem Epilog. Die Geschichte wird durch die Protagonistin Sibylla erzählt. Ulrike Schweikert gelingt es das Gefühl und die Atmosphäre der damaligen Zeit rüberzubringen. Die Autorin Ulrike Schweikert schreibt sehr leicht, flüssig und bildgewaltig. Ein guter Leseverlauf wurde ermöglicht durch die Verwendung kurzer Sätze und Absätze sowie von Dialogen. Zusätzlich gelang es der Autorin einen tollen Spannungsaufbau zu ermöglichen, wodurch ich das Buch eigentlich nicht aus der Hand legen wollte. Außerdem kann man sagen, dass Ulrike Schweikert für ihren historischen Roman sehr gut recherchiert hat. Im Prolog wird bespielsweise der Auslöser des Dreißigjährigen Krieges erklärt, oder auch eine Persönlichkeit, die man mit dem Dreißigjährigen Krieg in Verbindung bringt, Wallenstein, findet einen Platz in der Geschichte. Zusätzlich erhält der Leser einen Überblick über das Heilige Römische Reich um 1648 mittels einer Karte. Mein Fazit: Sobald man diesen historischen Roman anfängt zu lesen, möchte man ihn nicht mehr aus der Hand legen. Mir wurden sehr gute Lesestunden ermöglicht. Auch an dieser Stelle muss ich erwähnen, dass es ein weiteres Buch über Sibylla gibt, den ich selber noch nicht gelesen habe. Dementsprechend gebe ich diesem Roman 5 von 5 Sterne und spreche eine Leseempfehlung aus! Danke an das Bloggerportal und dem blanvalet - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplares!,Klappentext: In den Wirren des Krieges folgt sie dem Ruf ihres Herzens ... Württemberg 1620. Der Dreißigjährige Krieg zieht über Europa auf und birgt einen tragischen Schicksalsschlag für die Hebamme Sibylla: Plündernde Landsknechte aus Flandern erschlagen ihren Mann und entführen ihre kleine Tochter Helena. Sibylla, die seit ihrer Kindheit die Gabe des zweiten Gesichts besitzt, begibt sich auf den Spuren der Söldner nach Süden. Sie spürt, dass ihre Tochter noch lebt. Als sie auf das Lager des Feldherrn Wallenstein trifft, gibt sie sich als Astrologin aus und willigt ein, ihm weiszusagen, wenn er ihr bei der Suche nach Helena hilft. Doch kann sie Wallenstein trauen? Wird er die schöne Sibylla wieder gehen lassen, wenn sie ihr Ziel erreicht hat? Meine Bewertung: Zum Cover: Das Cover ist sehr schön und passend zum Inhalt gestaltet worden. Man erkennt auf dem ersten Blick eine Frau mit blondem Haar, die einem als Betrachter den Rücken zugewandt hat und ein Kleid passend zum Jahre 1620 trägt. Es ist eine typische Kleidung, die Frauen im Mittelalter trugen. Was einem erst beim näheren Betrachten auffällt, ist eine Burg und eine Schar an Reitern. Zum Inhalt: Zeitlich gesehen befindet sich die Geschichte in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges. Der Leser wird in verschiedene Orte zu anderen Zeiten entführt. Mitten in den Kriegswirren begleiten wir die Hebamme Sibylla, die mit dem Verlust ihres Mannes und mit der Entführung ihrer Tochter zu kämpfen hat. Auf den Spuren der Entführer in den Süden trifft sie auf Wallenstein, der böhmische Feldherr und Oberbefehlshaber der kaiserlichen Armee während des Dreißigjährigen Krieges. Die Autorin Ulrike Schweikert versteht es in ihrem historischem Roman den Leser Teil der Geschichte werden zu lassen. Der Roman ist der Nachfolger von "Die Hexe und die Heilige", wobei ich sagen würde, dass beide Romane in sich geschlossen sind. "Die Astrologin" ist unterteilt in 38 Kapitel plus einem Prolog und einem Epilog. Die Geschichte wird durch die Protagonistin Sibylla erzählt. Ulrike Schweikert gelingt es das Gefühl und die Atmosphäre der damaligen Zeit rüberzubringen. Die Autorin Ulrike Schweikert schreibt sehr leicht, flüssig und bildgewaltig. Ein guter Leseverlauf wurde ermöglicht durch die Verwendung kurzer Sätze und Absätze sowie von Dialogen. Zusätzlich gelang es der Autorin einen tollen Spannungsaufbau zu ermöglichen, wodurch ich das Buch eigentlich nicht aus der Hand legen wollte. Außerdem kann man sagen, dass Ulrike Schweikert für ihren historischen Roman sehr gut recherchiert hat. Im Prolog wird bespielsweise der Auslöser des Dreißigjährigen Krieges erklärt, oder auch eine Persönlichkeit, die man mit dem Dreißigjährigen Krieg in Verbindung bringt, Wallenstein, findet einen Platz in der Geschichte. Zusätzlich erhält der Leser einen Überblick über das Heilige Römische Reich um 1648 mittels einer Karte. Mein Fazit: Sobald man diesen historischen Roman anfängt zu lesen, möchte man ihn nicht mehr aus der Hand legen. Mir wurden sehr gute Lesestunden ermöglicht. Auch an dieser Stelle muss ich erwähnen, dass es ein weiteres Buch über Sibylla gibt, den ich selber noch nicht gelesen habe. Dementsprechend gebe ich diesem Roman 5 von 5 Sterne und spreche eine Leseempfehlung aus! Danke an das Bloggerportal und dem blanvalet - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplares!

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