Leserstimmen zu
Am Abend des Mordes

Håkan Nesser

Gunnar Barbarotti (5)

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Eine spannende Geschichte mit Tiefgang

Von: Kerstin Baumgarten aus Wiebelsheim

30.10.2014

Hakan Nesser schreibt, wie er schreibt und das gefällt mir. Mit viel Tiefgang und Gedankenspielen. Hier gibt es keine wilden Verfolgungsjagden oder Schießereien. Hier tritt man ein in das Leben, genauso wie in das Sterben, der unterschiedlichsten Menschen. Zur Story: Gunnar Barbarotti erfährt wie grausam das Leben sein kann und vergräbt sich in Trauer und Selbstmitleid. Zeit das er auf andere Gedanken kommt. Sein Chef Asunander betraut ihn mehr gegen seinen Willen mit der Ermittlung in einem alten Fall. Schnell merkt Barbarotti, dass hier mehr als gepfuscht wurde und macht sich kurzerhand selbst auf Spurensuche. Dabei stößt er auf einen noch länger zurück liegenden Fall, der sich auf einem einsamen Hof, genannt Klein- Burma, zutrug. Hatte Ellen damals tatsächlich ihren Mann getötet und zerstückelt? Eine Tat die ihr den Namen "die Schlächterin" und viele Jahre Gefängnis einbrachte. Mittels Zeitsprüngen erfährt man immer mehr über die Umstände und die einzelnen Protagonisten und die dabei aufkommende Spannung zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Barbarottis 5. und letzter Fall, grandios gelöst.

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Thalia Universitätsbuchhandlung GmbH

Von: Martina Wolf aus Heilbronn

30.04.2014

Alle Barbarotti-Fans seien gewarnt: Schon auf den ersten Seiten ereilt Barbarotti ein Schicksalsschlag, der ihn völlig aus der Bahn wirft. Nach Wochen voller Trauer und Verzweiflung zurück im Dienst, betraut ihn sein Chef erst einmal mit einem der sogenannten "kalten Fälle". Seit fünf Jahren ist der Elektriker Arnold Morinder spurlos verschwunden. Diese Geschichte wäre natürlich reine Routine, gäbe es nicht diesen besonderen Umstand, daß besagter Morinder zum Zeitpunkt seines Verschwindens, mit einer verurteilten Mörderin zusammengelebt hätte. Aber Barbarotti wäre nicht Barbarotti, wenn er nicht ziemlich schnell erkennen würde, daß in diesem ersten Fall äußerst schlampig ermittelt wurde. Und Håkan Nesser wäre nicht Håkan Nesser, wenn er nicht einen ebenso einfühlsamen wie spannenden und unterhaltsamen Krimi daraus gemacht hätte. Klasse !

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