Leserstimmen zu
Codex Alera 2

Jim Butcher

Codex Alera (2)

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MEINUNG Ich war beinahe sofort wieder in der Geschichte drin. Man musste sich erstmal dran gewöhnen, dass nun ganze 2 Jahre vergangen sind und sich die Leben mancher sehr verändert haben. Der Schreibstil des Autors ist immer noch der Hammer. Immer aus der 3. Person erlebt man die jeweiligen Kapitel. Der Autor schafft es, dass der Mix, sowohl an Elementen in der Handlung, als auch der Perspektivenwechsel absolut gelungen ist. Man kann sich alles super gut vorstellen ohne aussschweifende Beschreibungen. Es ist einfach nur pures Kopfkino! Egal ob man in der Gefühls/Gedankenwelt eines Protagonisten ist oder ob man mitten im Kampf steckt oder ob einen politische Intrigen fertigmachen. Man fühlt mit, erlebt alles wie echt und hat zudem noch dieses coole Kino im Kopf laufen. Die Handlung bleibt immer spannend. Selbst in den ruhigsten Szenen möchte man wissen, wie es weitergeht. Der bereits erwähnte Mix ist einfach total super. In diesem Band lernt man zwei neue fantastische Arten kennen: Die Canim, riesige Menschenwölfe. Sie können überraschen und wirken sehr beängstigend. Man kann sie auf der Landkarte sehen. Und die Vord, sehr ekelhafte Monster, die teilweise alle möglichen Befürchtungen der Menschen an Alien in einem vereinen. Es gab viele Entwicklungen, die einen richtig überraschen. Gelesen habe ich das 640-Seiten starke Buch wieder innerhalb weniger Tage. Zuerst 155 Seiten und dann... 500 Seiten am Stück. Ich weiß. Wie oft erlebt man das als Leser? Zudem ist die Schrift nicht besonders groß, und die neuen Kapitel bekommen nichtmal eine neue Seite. Das war also schon eine Leistung :D Habe vom Nachmittag bis 2 Uhr nachts gelesen^^ Die Charaktere sind wieder unglaublich überzeugend. Diverse neue Charaktere habe ich gleich wieder ins Herz geschlossen, wie z.B. Max, Ehren, Ritter Miles, Fürstin Aquitania und sogar Varg. Bereits bekannte machen sehr spannende Veränderungen durch und überraschen, wie z.B. Isana, Tavi, Faede und Fidelas. Doroga, Wanderer und Max haben mich auch öfters zum Lachen gebracht :D Der Showdown passiert dieses Mal an mehreren Stellen. Zum Einen in Alera Imperia, der Hauptstadt, und wieder im Calderon-Tal. Es wurde wieder richtig, richtig spannend und zum Mitfiebern. Das Ende hat mir gut gefallen, und der Epilog macht Lust auf mehr und hat mir sogar eine kleine Gänsehaut beschert. FAZIT Eine hervorragende Fortsetzung dieser wunderbaren High Fantasy-Reihe. Stets spannend, Charakterentwicklung und episches Kopfkino. Ich liebe diese Reihe und kann die Fortsetzungen kaum erwarten *.* - 5 von 5 Feenfaltern - © Anna Salvatore's Bücherreich

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Der erste Teil rockte schon gut. Somit wars klar das ich am Ball bleibe. Hiermit also weiter im Text. Klappentext: Zwei Jahre sind seit der gescheiterten Invasion der Marat vergangen. Und während Tavi, der noch immer keine Magie wirken kann, dem Ende seiner Ausbildung zum kaiserlichen Spion entgegenfiebert, droht Alera bereits neue Gefahr. Denn ausgerechnet als Kaiser Gaius Sixtus schwer erkrankt und das Reich ohne Führung ist, bewegen sich die Furcht erregenden Vord auf die Hauptstadt zu – uralte Schreckensgestalten, für deren Wiedererweckung nicht zuletzt Tavi mitverantwortlich ist … Zum Inhalt: Butcher dreht die in Teil 1 eingeführten Personen weiter durch den Fleischwolf und man kommt kaum zum Luftholen. In drei großen Handlungssträngen pflügt die Handlung nach einer krankheitsbedingten Ohnmacht von Kaiser Gaius Sixtus ungebremst durch den Roman: Der simpelste Handlungsstrang mit den meisten Kämpfen befasst sich mit Bernard, Amara und dem Marathäuptling Doroga, die im Calderon-Tal eine Vorg-Königin bekämpfen müssen – und ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass es hier ganz schön haarig wird. Die Vorg sind eine mysteriöse Macht, die drei Königinnen losschicken, um größere Gebiete zu unterjochen. Die erste Königin wurde schon von Doroga und seinen Maratkriegern besiegt, die zweite hat es mit den Leuten von den Wehrhöfen zu tun und zur dritten kommen wir später. Handlungsstrang Nummer 2 treibt Isana in die Hauptstadt, wo sie Unterstützung für die Streitmacht im Calderon-Tal erhalten will und gleichzeitig ihren Neffen Tavi sucht, der im schlimmsten Fall von besagter dritter Königin bedroht werden könnte. Dies ist mit Abstand der interessanteste Strang, denn die politischen Irrungen und Wirrungen sind wirklich toll komplex und es ist interessant zu sehen, wie sich die „Landpomeranze“ in der großen Stadt anstellt. Schlussendlich haben wir es mit Tavis Ausbildung zum Kursor zu tun. Zuerst hatte ich etwas Sorge, dass es zu harrypotteresk werden könnte, aber die Ausbildung nimmt mit der Ohnmacht des Kaisers ein jähes Ende und der „Ernst des Lebens“ beginnt. Zusammen mit seinem Lehrmeister, ein paar Freunden – darunter auch seine alte Marat-Bekannte Kitai und der schon aus Teil 1 bekannte Sklave Taeve – muss er das Reich vor einem Bürgerkrieg bewahren, denn das Leben des Kaisers ist derzeit mehr als bedroht. Irgendwie gelingt es Butcher die Handlung gegen Ende wieder halbwegs einzufangen und zusammenzuführen und gleichzeitig bleiben noch zwei schöne kleine Stränge lose, um mich dazu zu zwingen, sofort mit Teil 3 loszulegen. … mir ist immer noch nicht klar, wie ich es geschafft habe, dass diese Reihe komplett an mir vorbeigegangen ist. Meine Meinung: Ich bin echt überrascht, wie gut Butcher Fantasy hinbekommt. Die Reihe hat schon in Teil 2 alles, was man braucht! Knackige Kämpfe, ständig mäandernde und sich wieder begegnende Handlungsstränge, interessante Figuren, amtliche Cliffhanger… Dieser Teil war schon echt nah dran an der Perfektion für seichtere und schnell zu lesende Fantasy – lassen wir uns überraschen, ob da in Teil 3 nochmal eine Schüppe draufgepackt werden kann oder ob sich Tempo und Figuren irgendwann mal abnutzen. Meine Wertung: 4,5 von 5 sich langsam steigernde Fantasy-Reihen

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Ich war sofort wieder in der Geschichte drin und hatte gleich einen guten Überblick über die Charaktere und wie sie sich seit der Schlacht im Calderon Tal weiterentwickelt haben. Trotz der vielen Figuren schafft es der Autor, dass man einen gutes Verständnis behält und immer tiefer in die Intrigen und Machtspielchen der Fürsten hineingezogen wird. Auch die neue Bedrohung durch die Vord ist ein maßgeblicher Aspekt, der zu einer gewaltigen Schlacht an zwei Fronten führen wird. Geschickt werden die Ereignisse miteinander verwoben und der spezielle, flüssige Schreibstil hat mich geradezu durch die Seiten fliegen lassen. Zwischendrin wurde das Tempo ein paarmal etwas gebremst und erklärend auf die Einzelheiten eingegangen, was den Lesefluss aber nicht gestört hat. Um die vielen Verwicklungen zu verstehen muss man auf jeden Fall sorgfältig lesen, da man sonst eventuell die Zusammenhänge nicht erkennt. Ohne den ersten Band zu kennen, ist man hiermit wahrscheinlich überfordert. Einige Hintergründe blieben allerdings noch im Dunkeln, doch ich gehe davon aus, dass sie sich in den Folgebänden klären werden. Ein Highlight hier waren auf jeden Fall die Charaktere, die jeder für sich gut ausgearbeitet sind. Jeder von ihnen, egal auf welcher Seite er steht, hatte ein glaubwürdiges Ziel, das er verfolgt und nachvollziehbar im Interesse seiner Überzeugung gehandelt hat – es gab auch einige Überraschungen und unerwartete Hilfe. Vor allem Tavi ist mittlerweile reifer geworden. Die Ausbildung an der Akademie hat ihm gut getan und auch wenn es ihm immer noch verwehrt ist, Magie zu wirken, hat er gelernt, mit seinen anderen Kräften hervorzustechen. Aber auch Amara und Bernard, Isanna und Kitai entwickelten sich weiter und haben maßgeblichen Einfluss auf den Fortschritt der Handlung. Das Volk der Marat ist mir besonders ans Herz gewachsen und ich hoffe, dass sie auch weiterhin eine Rolle spielen werden. Ihre Überzeugungen und ihr Glaube sind sehr bezeichnend und gerade Kitai in ihrer neuen Rolle wird interessant werden. Vor allem von Doroga erfährt man einiges, das die Überzeugungen der Marat verdeutlicht. Auch im zweiten Band ist das Thema konsequent umgesetzt, das seine Aussage im ersten Satz des Buches erläutert – jede noch so kleine Handlung hat weitreichende Folgen, die jede Figur für sich selbst entscheiden muss, ohne die Folgen für die Zukunft überschauen zu können. Fazit Ein würdiger Nachfolger zu Band 1, der nicht ganz mit dem Highlight mithalten konnte, aber mich trotz allem mit seinen individuellen Charakteren, der originellen Welt und ihren Elementaren und den vielen Verwicklungen völlig in den Bann ziehen konnte. Für alle High Fantasy Fans, die nicht vor einer komplexen Handlung und ausdauerndem Schlachtgetümmel zurückschrecken.

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