Leserstimmen zu
Die Zwölf

Justin Cronin

Passage-Trilogie (2)

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Es ist nicht so, als wäre das ein schlechtes Buch - ganz im Gegenteil. Aber es ist - wie die gesamte Trilogie - einfach unfassbar episch konstruiert. Im Verlauf der Geschichte begegnen wir hunderten von Menschen. Die einen begleiten wir über einen längeren Zeitraum, die anderen über einen kürzeren, aber die meisten von ihnen tauchen irgendwann immer wieder auf und dann steht man vor der Herausforderung, sich daran zu erinnern, wie der Zusammenhang war. Hinzu kommen die Querverweise auf den ersten Band, dessen Handlung die Basis für alles legt, was hier passiert. Und auch dieser war bereits ausufernd und verstrickt, sodass es ohne akribische Notizen - oder alternativ ein Elefantengedächtnis - nicht möglich ist, alle Fäden im Gedächtnis zu behalten. Allein dieser Umstand macht „Die Zwölf“ zu einem Appell an das Durchhaltevermögen. Und dennoch lohnt es sich mit jeder Seite. Was Cronin hier schafft, hat meinen uneingeschränkten Respekt verdient. Allein dass er in der Lage ist, seinen Handlungsverlauf, all diese vielen Figuren im Blick zu behalten und sie noch dazu auf ein größeres, übergeordnetes Ziel hinarbeiten zu lassen, ist wahrlich bemerkenswert. Am meisten schätze ich daran, dass er einen völlig neuen Kosmos schafft, völlig neue Ideen hat, die ein Alleinstellungsmerkmal darstellen. Nicht einmal das Genre kann eindeutig zugeordnet werden. Ist es eine Dystopie, ein Horrorroman? Nein, denn da ist noch so viel mehr: das Weltuntergangsszenario, die religiösen Allegorien, die Auflehnung gegen Unterdrückung und nicht zuletzt Amy. Amy, um die sich die gesamte Handlung rankt, Amy, das hundertjährige Kind, welches erwachsen werden muss und in dieser Transmutation nicht weniger als das Bindeglied zwischen den todbringenden Virals und den überlebenden Menschen darstellt. Fazit: Ich bin weiterhin tief beeindruckt von dieser Reihe, auch wenn sie mich viel Durchhaltevermögen gekostet hat. Der Dritte Band steht bereit, auch wenn ich noch etwas Zeit brauche, bevor ich mich dem sicher nicht weniger epischen Ende widme. 4/5 Sterne

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Die Zwölf – Inhalt Die Geschichte erzählt wie es den Menschen nach Ausbruch des Vampir-Virus zu verschiedenen Zeiten geht. Die Menschheit scheint dem Untergang geweiht, denn die Virals – wie die Vampire hier genannt werden – erinnern sich nicht mehr daran, dass sie früher selbst Menschen waren. Stattdessen werden sie nur durch ihre Instinkte gesteuert. Außerdem verfügen sie über eine Schnelligkeit, die sie jedem Menschen überlegen macht. Die Zwölf erzählt unter anderem aus den Perspektiven von Lawrence Grey und Horace Guilder, die auch beide mit dem Virus infiziert wurden. Letzterer schafft eine Stadt, in der er die Menschen wie Sklaven hält und über die Virals herrschen möchte. Menschen, die sich ihm widersetzen möchten, werden kurzerhand verfüttert. Gelingt es Amy und ihren Freunden Guilder zu stoppen und die Zwölf zu vernichten? Amy, auch mit dem Virus infiziert, ist nämlich die letzte Hoffnung der Menschheit, denn bei ihr wirkt der Virus anders. Aus ungeklärten Gründen verwandelt er sie nicht in ein Monster. 100 Jahre ist es mittlerweile her, dass sie infiziert wurde. Gelingt es ihr die Menschheit zu retten und die Zwölf ursprünglichen Virals zu vernichten? Denn: Sterben diese, sterben auch die anderen, die von ihnen geschaffen wurden. Die Zwölf – meine Meinung Es ist nicht ganz einfach das Buch einem Genre zuzuordnen. Ich würde es als eine Mischung aus Fantasy, Horror und Thriller und eine Dystopie bezeichnen. Da ich mich für ein Genre entscheiden musste habe ich es mal unter Fantasy einsortiert. Figuren und Erzählweise Am Anfang war ich erstmal verwirrt, weil im zweiten Teil der Passage-Trilogie zu Beginn komplett neue Protagonisten auftauchen. Es schließt also nicht nahtlos an den ersten Teil an. Mit der Zeit legt sich das dann jedoch und auch die bekannten Figuren (Alicia, Amy etc.) begegnen uns wieder. Die Geschichte handelt in verschiedenen Zeitsträngen: Zur Zeit des Ausbruchs des Virus, im Jahr 73 und im Jahr 98. Auch das hat bei mir teilweise zu Verwirrungen geführt, wo in der Geschichte wir uns eigentlich gerade befinden. Diese machen übrigens auch eine Rezension nicht einfacher: Ich will weder den Klappentext kopieren noch will ich komplette Handlungsstränge überspringen. Fazit Die Zwölf ist ein wirklich spannendes Buch, das einen mitfiebern lässt. Einige Fragen werden beantwortet, andere hingegen bleiben offen: Was mich beispielsweise brennend interessiert ist, wieso das Virus manche in hirnlose Monster verwandelt und andere völlig normal agieren. Wieso braucht Amy kein Blut und die anderen schon? Insgesamt echt zu empfehlen, mit der Zeit legt sich auch die Verwirrung, man lernt die neuen Personen kennen und findet sich in die Zeitsprünge ein. Einen Stern Abzug gibt es aber wegen den anfänglichen Orientierungsproblemen trotzdem: Von mir gibt es für Die Zwölf 4 von 5 möglichen Sternen.

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Auch beim wiederholten Leser konnte mich Justin Cronin mit „Der Übergang“ wieder total mitreißen und ich musste sofort den zweiten Teil zur Hand nehmen. Wer aber bei „Die Zwölf“ ein Buch erwartet, dass die Geschichte einfach nahtlos weiterführt, wird sich hier wirklich wundern. Dieses Buch hebt die Trilogie nochmal auf ein neues Level! Anstatt unseren Protagonisten auf ihrer Jagt auf die zwölf Urväter der Epidemie zu folgen, springt die Geschichte zu Beginn für eine sehr lange Zeit wieder an den Anfang zurück und erklärt dem Leser, was zwischen dem Ausbruch der Infektion und den ersten 100 Jahren geschehen ist. Was macht eine Bevölkerung, in der plötzlich alle Maßstäbe von Richtig und Falsch zusammenbrechen? Und warum konnten einige Wenige überleben? Erst in der zweiten Hälfte des Romans befinden wir uns 5 Jahre nach den Hauptgeschehnissen des ersten Bandes und erfahren, wie die Geschichte unserer Protagonisten weitergeht. Die Stränge fügen sich zu einer klaren Linie zusammen. Viele schreckliche Details die im ersten Band noch übersprungen wurde und für den Leser unklar blieben, werden hier aufgelöst und man muss sich der konkreten Vernichtung und dem Wahnsinn der Menschheit stellen. Justin Cronin schafft es in seiner bewährten Art immer wieder eine grandiose Spannung aufzubauen. Der Schreibstil ist leicht verständlich und durch die tolle Charakterzeichnung merken wir schnell eine Weiterentwicklung unserer Protagonisten, die zwar nicht immer positiv ist, aber sehr ans Herz geht. Schon der Prolog, in dem ein weit in der Zukunft spielendes Werk biblischen Charakters zitiert wird, macht durch seine Anspielungen neugierig auf das, was uns in diesem Buch erwartet und gibt im Endeffekt auch Hoffnung auf ein heilbringendes Ende der Trilogie. Auch in die „Die Zwölf“ wird die Gewalt nicht immer direkt ausgesprochen, aber sie kommt greifbar näher. Alles, das uns bisher noch im Hinterkopf herumgegeistert ist, aber von Justin Cronin nicht konkret formuliert wurde, erscheint uns nun schon direkter vor Augen. Schon alleine deshalb ist dieses Buch eine ganze Stufe stärker und eindrücklicher. Eine Botschaft geht ganz klar vorraus: Die Bestien sind nicht nur Diejenigen, die sich in Virals verwandeln. Menschen müssen auch in lebensbedrohlichen Situationen nicht unweigerlich auf der gleichen Seite stehen. Ich konnte sehr oft Ähnlichkeiten aus Systemen des 2. Weltkrieges finden, die mir ein beklemmendes Gefühl in der Brust beschert haben. Einige Protagonisten entwickeln sich in Richtungen, die lange Zeit völlig unvorhersehbar im Raum mitschwingen und den Leser total schockiert zurücklassen.

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Meine Meinung: "Die Zwölf" von Justin Cronin ist die Spannende Fortsetzung von "Der Übergang". Ich habe mich wirklich schon sehr gefreut weiterzulesen, da mir der erste Band total gut gefallen hat. Und ich wurde auch keineswegs enttäuscht. Aber auch hier fällt es mir echt schwer eine Rezension zu schreiben, da das Buch mit über 800 Seiten ein echter Wälzer ist. Das Buch ist in drei Verschiedene Zeiten aufgeteilt und wird aus vielen Verschiedenen Perspektiven beschrieben. In den ersten 300 Seiten befinden wir uns sowohl im Jahr 0 n. V. als auch im Jahr 79 n. V. Und dort bekommt man eine erneute Beschreibung von dem Untergang der Menschheit. Diesmal wird der Überlebenskampf der Menschheit nach dem Ausbruch des Virus von neuen Charakteren beschrieben. Nach 300 Seiten befinden wir uns im Jahr 97 n. V. und dort wird die Geschichte fünf Jahre nach den Ereignissen rund um Amy, Peter, Alicia, Sara usw. weitergeführt. Der Kampf die Zwölf zu töten geht weiter und neue Gefahren lauert auf die Truppe. Ich war nach Band eins wirklich gespannt wie die Geschichte rund um die Überlebenden der ersten Kolonie weitergeführt wird, und ich wurde auch keinesfalls enttäuscht, da man unbedingt erfahren möchte wie die Geschichte weitergeht und wie unbeantwortete Fragen aus Band eins geklärt werden. Der Autor schafft es einen Spannungsbogen aufzubauen uns so den Leser ans Buch zu fesseln. Auch wenn es hier und da mal stellen gab die jetzt nicht so spannend waren, so blieb einfach eine Gewisse Grundspannung und die zieht sich auch durch das ganze Buch. Der Autor schafft es, mit einem brillianten Schreibstil, sich diese Postapokalyptische Welt bildlich vorzustellen. Justin Cronin hat einen sehr angenehmen Schreibstil bei dem die Seiten nur so dahinfliegen. Man ist gefangen in dieser Atemberaubenden aber zugleich wirklich grausamen Welt und man fiebert mit den Charakteren mit und hofft und bangt mit ihnen als wäre man selbst in der Situation. Die Geschichten der Charaktere werden wieder aufgegriffen und weitererzählt. Ich finde die Charaktere Vielschichtig sie haben alle eine Vergangenheit und sie sind nicht nur gut oder Böse, und das gefällt mir richtig gut. Ich bin schon sehr gespannt wie sich die Charaktere nach den Ereignissen in Band zwei weiterentwickeln werden. Ich gebe dem Buch 4 - 5 Sterne.

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Die Zwölf – werden zu blutgierigen Virals, menschenähnliche Kreaturen mit einer vernichtenden physischen Kraft und dem Verlangen nach Blut. Der Ausbruch aus dem schwer bewachten und militärisch abgeriegelten Komplex gelingt den Kreaturen ohne Mühe und sie hinterlassen eine Blutspur und infizieren nach einem Biss andere Menschen, die sich innerhalb von wenigen Stunden zu ihresgleichen entwickeln. Eine Metamorphose des Grauens und das Ende der Zivilisation. Doch es gibt auch Überlebende, die sich nach und nach zu festen Bündnissen und etwas später zu ganzen kleineren Städten organisieren. Der Schlüssel zur Rettung scheint jedenfalls ein kleines Mädchen zu sein – Amy Belafonte – sie ist ebenfalls infiziert, doch hat sie sich nicht in einen Viral verwandelt. Sie ist scheinbar alterslos, sie wird nicht krank und verändert sich äußerlich so gut wie gar nicht. In dem zweiten Band der Trilogie – „Die Zwölf“ beschreibt der amerikanische Professor für englische Literatur, den Überlebenskampf der Menschheit. Er erzählt von den Anfängen der Apokalypse und vom Überlebenswillen einzelner Menschen, die sich der Bedrohung entgegenstellen. Doch da die Menschheit erfinderisch ist, und immer nach Macht und Einfluss sucht, immer nach egoistischen Auswegen, gibt es auch Menschen die mit den Virals leben und sich deren Menschen bedienen, die das Virus in sich tragen, sich aber nicht verwandeln. Damit kommen wir zum Kernpunkt des Romans in denen nicht die „Virals“ als Bedrohung Pate stehen, sondern vielmehr das Zusammenleben und Überleben der letzten Menschen auf dem amerikanischen Kontinent. Hier kommt es zu dramatischen Szenen die uns Menschen als die wahren Monster identifizieren und uns vor Augen führen welche diktatorischen Elemente sich praktisch vor unserer Nase entwickeln können. Justin Cronin schildert die Ereignisse in einigen zeitlich unabhängigen Passagen und konzentriert sich dabei immer wieder auf die Menschen, die sich entweder auf der Flucht vor dem Virus befinden oder die Viral bekämpfen. Bei allen Tragödien, die sich abspielen, findet der Autor dennoch immer einen Weg uns zu zeigen, dass Mitleid und Menschlichkeit, Opferbereitschaft und Heldenmut von Menschen getragen, die die Hoffnung nicht aufgeben, selbst dann nicht wenn die Zukunft der Menschheit auf Messers Schneide steht. Selbst bei der Schilderung von einzelnen Kämpfen gegen die Virals, wird der Leser Mitleid empfinden mit diesen Kreaturen die scheinbar durch den Tod ihre Erlösung suchen. Die Suche nach „Die Zwölf“ und Amys Schicksal, die das Schicksal der Menschheit bestimmen kann, wird im Allgemeinen zu wenig erzählt. Selbst Amy kommt wenig zu Wort, erst gegen Ende des Romans hat Justin Cronin diese in seiner komplexen Handlung eingebaut. Ebenso bleiben leider auch nach dem zweiten Band einige Fragen offen, z.B. hat das Virus auch auf anderen Kontinenten die Menschheit quasi vernichten können usw. !? Auch wenn der Roman stärker, intensiver und viel spannender als der Übergang ist, so gibt es innerhalb der Handlung doch einige widersprüchliche und inhaltlich offene Fragen. Am Ende des Romans wird sich der Leser fragen: Wie geht’s denn nun letztlich weiter, denn eigentlich und logisch betrachtet – ist das Ende wirklich gekommen? Welchen Weg will Justin Cronin in seinen dritten Band gehen wollen? Was für eine Geschichte gibt es noch zu erzählen?

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Erste Sätze 1. Denn es begab sich, dass die Welt im Argen lag und der Krieg Einzug gehalten hatte in den Herzen der Menschen. Sie schändeten alles, was lebte, sodass die Welt ward zu einem Traum des Todes. Klappentext Die Zwölf bedrohen die Welt - und nur Amy kann sie besiegen Zu Anfang waren es zwölf Kriminelle, die auf die Todesstrafe warteten. Doch dann wurden sie auserwählt für ein geheimes Experiment. Es sollte den Fortschritt bringen, aus ihnen sollten mehr als nur Menschen werden. Doch es schlug fehl. Jetzt sind es diese Zwölf, die das Leben auf der Erde bedrohen und das Ende der Menschheit bedeuten könnten. Und die letzte Hoffnung ruht auf einem Mädchen. Amy ist die Einzige, die sich der Macht der Zwölf entgegenstellen kann. Aber der Gegner ist stark, und ihre Kraft scheint mehr und mehr zu schwinden… Meine Meinung Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht vieler verschiedener Personen. Einer davon ist Peter Jaxon, ein junger Mann, der seine Bestimmung darin sieht, Amy zu folgen und den Fall der Zwölf zu verursachen. Er ist stark, mutig, klug und überengagiert, isoliert sich aber auch vom Leben. Er und alle anderen Charaktere in der Geschichte erleben eine enorme Entwicklung, wachsen über sich hinaus und geraten an ihre Grenzen. Ich konnte mich ganz gut in sie hineinversetzen, was auch an der Fülle der Charaktere lag, und fand ihre Handlungen und Gedanken nachvollziehbar. Der Autor setzt beinahe direkt an den Ereignissen des Vorgängers an und ist ein wenig düsterer, da die Zwölf doch das Leben der Menschen nicht einfach machen. Man lernt wieder verschiedene Formen des Zusammenlebens kennen und wie die Gesellschaft so funktioniert, was sehr interessant war. Es öffnen sich wieder zu Beginn viele verschiedene Handlungsstränge, die erst gegen Ende wieder zusammengewebt werden, was ein wenig zu Verwirrung sorgt aufgrund der vielen Orte und Namen. Man merkt, wie viele Gedanken sich der Autor um die Personen und Handlung gemocht hat und begreift vielleicht auch nicht vollständig, die Komplexität von Allem. Das ist aber auch ein wenig anstrengend, da man sehr aufmerksam die Geschichte verfolgen muss. Das Buch konnte mich dennoch fesseln und mitreißen. Es bietet überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil des Autors ist angenehm und flüssig zu lesen, auch wenn er recht eigen. Bewertung Eine gelungene Fortsetzung, die noch komplexer als sein Vorgänger war und was das Lesen erschwert hat, weshalb ich manchmal den roten Faden verloren habe, daher gibt es von mir 4 von 5 Würmchen

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Die Menschheit ist fast dem Untergang geweiht, denn die Virals haben einen unbändigen Appetit und töten sie, wo sie ihrer habhaft werden. Dass sie selbst einst Menschen waren, wissen sie nicht mehr, sie werden nur durch ihre Instinkte gesteuert. Ihr Ursprung liegt in einem Experiment der Regierung, die einst zwölf Schwerverbrecher mit einem Virus infizierte, das fatale Folgen hatte. Doch ein kleines Mädchen, Amy, das ebenfalls infiziert wurde, überlebte und war seitdem die letzte Hoffnung der Menschheit. Fast 100 Jahre ist es her, dass Amy infiziert wurde und dennoch hat sie sich körperlich in den vielen Jahren kaum verändert. Mittlerweile hat sie die äußere Erscheinung eines Teenagers, doch in ihr steckt so viel mehr, denn nur sie vermag es, die Virals zu stoppen. Doch etwas verändert sich in ihr, sie wird immer schwächer. Seinerzeit wurde auch Lawrence Grey infiziert. Er selbst erwachte in einem Hotelzimmer, wusste nicht, wie er dorthin gekommen ist und dennoch wusste er, es hat sich was verändert. Er war jünger, stärker und nicht mehr krank. Ein neues Leben lag vor ihm. Sein Schicksal sollte sich allerdings besiegeln, als er in einem Baumarkt auf Lila Kyle traf. Die Frau, augenscheinlich schwanger, erweckte einen Beschützerinstinkt in ihm, der es ihm unmöglich machte, sie sich selbst zu überlassen, auch wenn vom Beginn ihrer ersten Begegnung an klar war, dass sie psychische Probleme hat. Was er zu diesem Zeitpunkt nicht ahnt - einst war Lila Kyle mit Brad Wolgast verheiratet, der eine entscheidende Rolle bei dem damaligen Experiment spielte. Horace Guilder hingegen bildet sich ein, Macht über die Virals zu haben. Auf einem Stützpunkt hält er sie gefangen, doch nicht nur sie. Auch Menschen werden dorthin verschleppt und zur Arbeit versklavt, wer aufmuckt oder sich wehrt, wird Viral-Futter. Seine Macht festigt er mithilfe von Blut eines der Zwölf, denn dieses vermag ihm und seinen Männer mehr Fähigkeiten zu geben, als einem normalen Menschen und dennoch, dank einiger Aufarbeitungsprozesse, verhindert die Blutgabe die Verwandlung in einen Viral. Doch eine neue Gefangene in seinem Lager könnte seinen Untergang bedeuteten, denn eines fürchtet er noch nicht: die Rache einer Frau! Der 2. Band der Passage-Trilogie! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitete, führte allerdings, auf Grund teilweise verschieden vorhandener Zeitachsen, doch zu einigen Verwirrungen meinerseits. Ich hatte auf einen chronologischen Plot gehofft, doch hier kamen mit unter Zeitsprünge vor, die mehrere Jahrzehnte umfassten, was ich nicht ganz so einfach zu händeln fand. Auch muss ich gestehen, dass ich zu Beginn des Buches einige Nöte hatte, mich in das Buch einzufinden, aber mit der Zeit gelang es mir. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Erstaunt war ich, dass ich die Figuren, die bereits in Band 1 eine entscheidende Rolle gespielt hatten, sofort wiedererkannte und von bestimmten Reifungen der Persönlichkeiten war ich wirklich fasziniert. Den Schreibstil empfand ich angenehm zu lesen, jedoch gerade zu Beginn des Buches teils etwas langatmig. Nichtsdestotrotz habe ich nicht aufgegeben und wurde mit einer spannenden und überaus faszinierenden Story belohnt und ich freue mich bereits jetzt auf den abschließenden Band der Trilogie, der im Oktober 2016 endlich erscheint.

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Puh.. wo soll man anfangen? Es ist die Geschichte einer apokalyptischen Welt, in der Vampire regieren. Menschen haben sich in gut bewachte Festungen gerettet und können nur noch am Tag agieren. Das ganze hatte damit angefangen, das Zwölf Vampire aus ihren Versuchskammern entkommen sind - eins waren sie Menschen, aber man hat sie verändert. Diese zwölf Vampire waren der Ursprung einer weltumfassenden Population, gegen die sich nun die letzten Menschen wehren müssen.

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