Leserstimmen zu
Die Spiegelstadt

Justin Cronin

Passage-Trilogie (3)

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Tolle Trilogie

Von: U. Pflanz

16.04.2019

Was für eine tolle Trilogie. Wahnsinn! Die ersten beiden Bände waren schon super und jetzt beim dritten ist dem Autor ein gelungener Abschluss geglückt. Über den Inhalt möchte ich nichts verraten, falls es jemand liest, der die beiden vorigen Bände nicht kennt. Das wäre schade. Als ich die Bände sah dachte ich erst „Oh mein Gott sind das Wälzer“, aber man fliegt richtig durch die Seiten, da die Geschichte einen wirklich fesselt und man jeden einzelnen Band der Trilogie nicht zur Seite legen kann. Im dritten und letzten Band erfährt man noch etwas mehr Hintergrundinfos und dadurch kann man bereits passiertes besser verstehen und nachvollziehen. Da ich wieder überzeugt bin spreche ich eine klare Leseempfehlung aus und vergebe sehr gerne 5 von 5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Nachdem mich „Die Zwölf“ so mitgerissen hat und ich unbedingt wissen wollte, was aus Amy und ihren Gefährten wurde, musste ich ganz schnell weiterlesen. „Die Spiegelstadt“ macht als Finale der Trilogie alles richtig. Der Autor spielt hier noch einmal alle Trümpfe aus, die für mich schon „Der Übergang“ so einzigartig gemacht haben. Die Zwölf waren einst Schwerstkriminelle, die durch ein schiefgelaufenes Experiment zu unsterblichen Wesen und Todfeinden wurden. Nun, 20 Jahre nach dessen Vernichtung, trauen sich die Überlebenden endlich wieder aufzuatmen und beginnen ein neues Leben in Freiheit. Sie fassen neuen Mut und wollen die in Trümmern liegende Welt wieder aufbauen. Doch nur wenige ahnen, dass es noch nicht vorbei ist. In einer fernen, längst verlassenen Metropole hält sich Zero versteckt. Zum Einen wird die Geschichte von den Zwölf und den letzten Überlebenden in Amerika fortgesetzt. Zum Anderen erfahren wir wie die Geschichte 1000 Jahre nach dem Virus, in der die Menschen versuchen, dem tatsächlichen Ursprung und dem Verlauf der Pandemie auf die Spur zu kommen. Als dritten Strang haben wir aber auch die Lebensgeschichte von Dr. Tim Fanning, der als „Zero“ die treibende Kraft der Zwölf war. Auch „Die Spiegelstadt“ besticht wieder durch seine melancholische und nostalgische Grundstimmung, die großartige Interaktion der Charaktere und vollendet eine über tausend Jahre umspannende, epische Geschichte über die Liebe. Gerade in diesem Buch wird dem Leser sehr bewusst, dass der Autor selbst seine behutsam eingeführten Nebencharaktere nie ganz vergessen oder aus den Augen verloren hat. Auch der Schreibstil ist wieder beeindruckend. Zwischendurch wird Justin Cronin leicht poetisch, dann wieder sehr detailreich, dann wieder schnell, dramatisch und packend. Eine sehr gute Mischung. Die Passage-Trilogie ist eine Reihe für anspruchsvolle Leser, die lebende und atmende Geschichte erfahren wollen!

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Die Spiegelstadt

Von: JenJen

18.07.2018

Die Spiegelstadt ist der letzte Band einer großartigen Trilogie wie ich finde! Die Reihe überzeugt einen vom ersten Wort bis zum letzten. In diesem Teil erfährt man so viel neues Hintergrundwissen um bestimmte Charaktere die einem einen noch besseren Einblick in die vorgefallene Katastrophe geben. Man leidet, trauert und hofft mit. Man freut sich und vergießt auch die ein oder andere Träne. Der Spannungsaufbau sowie die starken Charaktere sind unglaublich und man wird immer weiter in die Geschichte reingezogen. Es ist ein spanender finaler Abschluss und die Kämpfe zwischen Gut und Böse lassen einen kaum zu Atem kommen. Das Mädchen von Nirgendwo und ihre Freunde nehmen einen auf eine unglaubliche Reise voller Gefahren, Abenteuern, Hoffnungen und Enttäuschungen mit. Doch am Ende, findet jeder seinen Frieden 😌😊 Ich gebe dem Buch 5/5 Sternen. Auch wenn es lange gedauert hat bis ich es zu Ende gelesen hatte, lag das absolut nicht an dem Buch. Justin Cronin ist ein unglaublicher Autor und hat eine wunderbare Geschichte geschaffen!

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Wie auch in den vorherigen Büchern bin ich sehr begeistert von der Detailliertheit der Geschichte, der Charaktere und der einzelnen Verbindungen zueinander. Cronin schafft eine komplexe Geschichte mit sehr vielen Charakteren aufzubauen und deren Geschichten brillant miteinander zu verknüpfen. Erneut gibt Cronin einen Einblick in die Geschehnissen vor der Katastrophe, wodurch der Leser mehr und mehr Hintergrundwissen erhält. Auch im dritten Teil spielen die altbekannten Charaktere eine wichtige Rolle. Viele Jahre sind nach dem zweiten Teil vergangen und die meisten Charaktere sind stark gealtert. Sie alle haben ein Leben in Freiheit führen können, aber als der Kampf gegen das Böse wieder beginnt, schließen sich Peter, Alicia, Sarah, Michael, Amy und ihre Mitstreiter wieder zusammen. Der letzte Teil ist ein packendes Finale, das es in sich hat. Wieder erschafft Cronin eine brillante Mischung aus grässlichen Kämpfen gegen das Böse, interessanten Hintergrundinformationen und eine kurzzeitigen Hoffnung. Endlich klärt der Autor auf, wie es um die ganze Welt steht und präsentiert einen Aktionsreichen Endkampf gegen das Böse. Erneut kann ich seinen Schreib- und Erzählstil nur begeistert mit Stephen King vergleichen. Von diesem Rückblick aus gibt es dann einen großen Zeitsprung und wir befinden uns plötzlich 20 Jahre weiter in der Zukunft, wie noch zu Beginn des Buches. Die Menschen glauben nun in Sicherheit zu sein, seit Ewigkeiten tauchte kein Viral mehr auf und auch der Grundton der Erzählung ist weiterhin sehr ruhig gehalten. Ich hatte mich mittlerweile, genau wie die Charaktere in der Geschichte, richtig in Sicherheit gefühlt und war so gar nicht darauf gefasst, mit welchem Tempo es auf einmal weiterging. Ganz langsam zieht Cronin nun die Spannungsschraube an und ich hatte als Leser zunächst nur die Ahnung, dass schreckliche Dinge geschehen werden. Doch das Tempo nimmt immer mehr zu und die Ereignisse überschlagen sich, ich konnte gar nicht so schnell weiterlesen, wie ich wissen wollte, was denn nun passieren wird. Es war auf jeden Fall wieder einmal etwas, das ich so nicht ansatzweise geahnt hätte und Cronin hat damit nicht nur seine Chraktere überraschen können. Natürlich gibt es auch noch das große Showdown, das aber perfekt zu dieser Geschichte passt und so sein muss. Das Setting ist einfach glaubwürdig und ich sah die Ereignisse vor mir. Genau so, wie die Charaktere, denn diese sind mir im Laufe der Trilogie sehr ans Herz gewachsen, der eine mehr, der andere weniger, und doch habe ich mit jedem Einzelnen gehofft, gebangt, gelitten. Sie sind einfach, jeder für sich, glaubhaft, authentisch und unverwechselbar. Das Ende lässt mich dann wiederum recht zufrieden zurück. Cronin hat die wichtigsten Fragen beantwortet, lässt mir allerdings auch noch einige Fragen, die mich auch jetzt noch grübeln lassen. Das Buch lässt mich nachdenklich zurück und trotz allem fantastischem und außergewöhnlichem schafft Cronin es alles so zu erzählen, als wäre es real.

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Nachdem ich die Vorgänger "Der Übergang" und "Die Zwölf" bereits gelesen und für gut befunden hatte, musste natürlich "Die Spiegelstadt" nachziehen. Ich habe es nicht bereut, die Reihe beendet zu haben, denn tatsächlich war der dritte Band für mich der Beste. Bei solche starken Büchern sitze ich immer lange an einer Rezension, denn es fällt mir schwer, für derart gute Werke die richtigen Worte zu finden. Ich will es jedoch versuchen. Zunächst einmal kann ich sagen, dass ich keine Probleme hatte, einen Wiedereinstieg in die Gesamtgeschichte zu finden, ob wohl die Lektüre des zweiten Bandes bereits vier Jahre her ist. Das ist immer ein gutes Zeichen, denn es bedeutet, dass mir die Handlung und Ereignisse im Kopf geblieben sind und nicht vergessen wurden. Im finalen Band wieder auf die Figuren zu stoßen, die bereits in den vorherigen Bänden eine Rolle gespielt haben, fühlt sich an, wie alte Freunde wieder zu treffen, die man lange nicht gesehen hat. Ich hatte deswegen keinerlei Probleme, mich wieder in die Charaktere hineinzufühlen und könnte mich daher wieder wunderbar in die Ereignisse fallen und mich von der Geschichte tragen lassen. Justin Cronin hat einen sehr bildhaften, ja fast malerischen Schreibstil, der die Figuren und Szenen vor meinen Augen wie einen Film auftauchen lassen. Die Erzählperspektive durch den Erzähler trägt ebenfalls dazu bei, dass man alles vor sich sieht, weil man genügend Informationen dazu bekommt. Zu Beginn des Buches spielt die Geschichte in der Vergangenheit, und zwar an dem Punkt, als die Zwölf vernichtet wurden. Dann springt die Zeit zwanzig Jahre nach vorne in die Zukunft, dort wiegt der Autor die Figuren und den Leser in Sicherheit, da kein Viral weit und breit auftaucht. Ob es dabei bleibt, verrate ich an dieser Stelle nicht. Die Spannungskurve hebt sich dann später langsam, aber konstant und ich hatte wie bei einem Horrorfilm, wenn die schlimmer Musik kommt, so das Gefühl, dass etwas passieren wird, was nicht gerade zu einer Idylle beiträgt. Alles in allem hat sich Justin Cronin meiner Meinung nach mit seinem Finale hier selbst übertroffen, ich hätte mir es nicht besser ausmalen können. Wer die ersten Bände gelesen hat, muss auch unbedingt den letzten Band lesen, um zu wissen, ob Amy den überlebenden Vater der Zwölf aufhalten kann. Fazit: Ich bin sehr traurig, dass die Trilogie nun beendet ist und kann sie jedem, auch Genreanfängern, mit guten Gewissen empfehlen. Ihr werdet sie mögen.

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Erste Sätze 1. So begab es sich, dass Amy und ihre Gefährten zurückkehren nach Kerrville im Lande Texas. 2. Dort aber sollten sie erfahren, dass drei aus ihrer Zahl verloren waren. Klappentext Die Zwölf – Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen – sind vernichtet, ihre hundertjährige Schreckensherrschaft über die Welt ist vorüber. Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten Zuflucht, Hoffnung keimt auf. Auf den Ruinen der einstigen Zivilisation wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste Traum der Menschheit. Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Der Erste. Der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Einst ein hochbegabter Wissenschaftler, der, seit er seine große Liebe verlor, nur noch von Rachedurst und Wut erfüllt ist. Sein Ziel ist es, die Menschheit endgültig auszulöschen. Seine Truppen sind bereit. Und der Zeitpunkt ist gekommen. Nur Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten, das Mädchen aus dem Nirgendwo, die einzige Hoffnung der Menschheit. Und so treten sie und ihre Freunde an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit... Meine Meinung Das Buch ist wieder aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht von verschiedenen Personen. Einer davon ist Peter Jaxon, ein ehemaliger Soldat des Expeditionsbataillons, Vater seines Neffen und ein Mann, der von vielen in Texas geschätzt wird, weil er auch einer derjenigen war, die die Herrschaft der Zwölf beendet hatte. Sein Herz gehört Amy, auch wenn er weiß, dass das nicht möglich ist. Er ist klug, entschlossen und mutig. Im Laufe der Geschichte geraten er und die anderen Charaktere an ihre Grenzen, entwickeln sich weiter und wachsen über sich hinaus. Ich konnte mich gut in alle hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar. Dieser Teil setzt einige Zeit nach den Ereignissen des letzten Bandes an. Die Virals scheinen Geschichte und damit auch die Gefahr, die Nordamerika bedroht hat. Die Atmosphäre ist ruhiger, die Gefahr scheint eher im Hintergrund zu agieren. Es gibt diesmal weniger Zeitsprünge zwischen den Teilen, das Buch konnte mich von Beginn an fesseln und mitreißen. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil des Autors ist angenehm und flüssig zu lesen. Bewertung Eine gelungene Fortsetzung und ein gelungener Abschluss, der mir ähnlich gut gefallen hat wie sein Vorgänger daher gibt es auch diesmal 4 von 5 Würmchen

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Auch in diesem Teil gibt es zu Beginn eine geschichtliche Zusammenfassung, was vieles sehr erleichtert. Aber auch Cronins Längen kommen hier nicht zu kurz. Da es auch den dritten Band als ungekürztes Hörbuch gibt, stand für mich von vornherein fest, dass ich mir den Inhalt weiterhin von David Nathan vorlesen lasse. Etwas skeptisch war ich allerdings, als ich gesehen habe, dass Nathan mit Dietmar Wunder liest und habe mich gefragt, wie das gehen soll. Als der Wechsel dann auch kam, war ich sehr positiv begeistert. Wunders raue Stimme, die einem eine richtige Gänsehaut verleiht und mich immer wieder daran denken ließ, dass ich mir wohl tatsächlich in die Hose machen würde, wenn Zero mit dieser Stimme zu mir sprechen würde. Hin und wieder gab es Richtung Ende auch ein paar Wechselfehler zwischen den beiden Herren... aber dennoch nicht weiter tragisch. Im Nachhinein muss ich zugeben, dass mir der Teil, den Dietmar Wunder übernommen hat, viel besser gefallen hat als der Rest. Obwohl dieser wirklich nicht schlecht war. Im Gegenteil. Es lag auch nicht daran, dass Wunder mich überraschend so begeistert hat. Aber die Perspektive, die hier aufgegriffen wird, hat mich gepackt. Wäre der gesamte Inhalt vom letzten Band so geschildert worden, hätte ich Die Spiegelstadt wohl inhaliert! Wenn man mit der Passage-Trilogie beginnt, muss man auf jeden Fall am Ball bleiben, da man sonst schnell aufgrund der immer wieder auftauchenden Längen, den Zusammenhang verliert. Immerhin hat man hier knapp 3000 Seiten vor der Nase. 😀 Während dem Lesen/Hören habe ich mich ab und an gefragt, ob man den Inhalt nicht verfilmen könnte, da er hierfür wirklich hervorragend geeignet wäre. Lt. moviepilot ist tatsächlich eine Verfilmung für 2019 geplant. Ridley Scott besitzt bereits die Rechte. ... Trotz einiger Schwächen eine wirklich tolle Geschichte, die den Leser auf eine nur schwer vergleichbare Reise mitnimmt!

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Ein Buch, das alles sprengt

Von: Bestla aus Chemnitz

25.06.2017

Als ich das erste, der drei Bücher des Autors vor vielen Jahren in einer Bücherei in den Händen hielt und mir die Beschreibung gelesen hatte, war ich zuerst nicht sonderlich begeistert. In dem gerade Aufstrebenden Genre um Vampire und ihre tielweise komische Darstellung, war der Markt und mein Interesse daran völlig übersättigt. Trotz dessen habe ich das Buch aus irgend einem Grund gekauft und gelesen. 2 Tage später war ich. Fertig und kaufte mir das zweite. Lange Zeit wartete ich auf den Dritten Teil und verschlang ihm noch schneller. Der Grund? Justin Cronin hat es geschafft, aus etwas das in absurtesten science-fiction Geschichten angepriesen wurde, etwas reales, fesselndes zu erschaffen. Mit "Die Spiegelstadt" erleben die Geschichten rund um Amy, Peter, Michael, Sara und all den anderen ein grandioses Ende. Ich habe während des lesens gelacht, geweint, gezittert und mich gefreut. Selten hat ein Buch mich so fasziniert wie dieses. Ich lege es jedem ans Herz, sich die Bücher zu kaufen

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