Leserstimmen zu
Troubletwisters - Der Sturm beginnt

Garth R. Nix, Sean Williams

Trouble Twisters (1)

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Als eines Tages auf unerklärliche Weise ihr Elternhaus explodiert, werden die zwölfjährigen Zwillinge Jaide uns Jack zu der ihnen unbekannten Großmutter „X“ nach Portland, England, geschickt. Die Kids sind sich sicher, dass sie sich in dem verschlafenen Küstenstädtchen zu Tode langweilen werden und sehen ihrem Aufenthalt dort missmutig entgegen. Ihre Oma stellt sich dann auch schnell als noch exzentrischer und eigenartiger heraus als befürchtet und ihr Haus ist ein einziges Gruselkabinett. Bald ereignen sich mysteriöse Dinge: sprechende Katzen, verschwindende Türen, seltsame Wetterphänomene. Jack und Jaide gehen den Dingen auf den Grund und erfahren, dass sie sogenannte „Troubletwisters“ sind, die gegen „das Böse“ kämpfen. Und das ist just in Portland angekommen... Oh là là! Das dachte ich mir, als ich das erste Mal von diesem vielversprechenden Roman erfahren habe. Ein Gruselhaus, ein regnerisches Küstenstädtchen in Großbritannien, ein Hauch Fantasy – das klingt nach einem Jugendbuch nach meinem Geschmack. Da sich der Erscheinungstermin um fast ein Jahr verzögerte, stiegen Erwartungen und Vorfreude. Was da wohl für ein stürmisches Abenteuer auf mich zukommen würde? Leider stellte sich der angekündigte Orkan als laues Lüftchen heraus und vermochte keineswegs mein Innerstes zu erschüttern. Die Handlung lies einige Zeit auf sich warten, sodass sich erst nach gut einem Drittel eine leichte Brise bemerkbar machte. Viele Andeutungen und wenig Erklärungsansätze wirkten sich bis dahin in hohem Maße frustrierend auf das Lesevergnügen auf und erscheinen umso unverständlicher als dass die wenigen Erklärungen sich später als so oberflächlich wie unbefriedigend herausstellten. Die Atmosphäre des Schauplatzes ist ohne Frage dicht und durchaus ansprechend gestaltet. Auch sprachlich gibt es wenig auszusetzen und der Handlungsaufbau folgt – nicht originell aber bewährt – der typischen Klimax und hält einen klassischen Schowdown mit vielen offenen Fragen bereit. Doch der aufkommende Wind brachte Wenig Sauerstoff in die Handlung und fechelte stattdessen lediglich einige altbekannte Klischees herüber: 1. Zwei Geschwister werden von ihren Eltern zur unbekannten Großmutter geschickt und dort allein gelassen. Warum genau – abgesehen von der außerfiktionalen Begründung, dass der Autor einen Grund suchte, die Kinder allein durch das Abenteuer zu schicken? Da ist das sonstige Konstrukt ähnlicher Jugendbücher glaubhafter, die Kinder gleich zu Waisen zu machen. 2. Natürlich wissen die Eltern und die Großmutter von dem Schicksal der Zwillinge und natürlich halten sie es für sicherer die Teenager nicht aufzuklären – wodurch diese in große Gefahr geraten. Allein das Wort „Troubletwister“ wird oft – zu oft – erwähnt ohne dass die Kinder jemanden zur Rede stellen oder untereinander Klärungsbedarf besteht. Gähn! 3. Der Gegner gegen die Protagnisten ist „das Böse“. Worin das besteht? Na in dem Bösen, das schon immer da war und immer da sein wird – und das Gute zerstören will. Ist doch klar! Hier wäre ein wenig mehr Phantasie und etwas mehr Tiefgang von Vorteil gewesen. Jugendliche Leser lassen sich heutzutage nicht mehr von solch simpler Schwarz-Weiß-Malung vom Hocker reißen. 4. Die Zwillinge haben unterschiedliche Kräfte aber leider keine unterschiedlichen Persönlichkeiten. Jedenfalls sind diese nicht besonders detailliert präsentiert worden, weswegen auch keine Leserbindung aufkommt. Das Mädel wirkt etwas zickig und vorlauter als der Junge aber beide Figuren bleiben blass. 5. Sprechende Katzen. Really? Insgesamt ist die Gestaltung der verschiedenen Zutaten dieses Fantasyabenteuers solide und hat sich in der Buchbranche bewährt, wird von den Autoren aber leider zu wenig mit Individualität und Kreativität angereichert und etwas fade präsentiert, weswegen nicht mehr als ein durchschnittliches Kinderbuch dabei herausgekommen ist, das an Daniel Blythes „Wispernde Schatten“ (Rezi hier: KLICK) erinnert. Positiv hervorzuheben ist, dass sich diese Reihe auch sehr gut für Jungen eignet und ohne jegliche Liebesgeschichte auskommt. Insgesamt sollen fünf Bände erscheinen, von denen vier bereits in Originalsprache erhältlich sind (hier nachzustöbern: KLICK). In der englischen Presse wurden außerdem bereits Stimmen laut, die eine rasante Entwicklung der Handlung im Laufe der Reihe versprechen und den ersten Band als etwas zähen Einstieg bezeichnen – ein Blick auf den Folgeband "Das Böse erwacht", der im Juli 2014 erscheint, könnte also durchaus lohnenswert sein.

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Von: Emily aus Westerland

13.05.2014

Ich finde das Buch recht gut ich habe es mir im Urlaub gekauft und angefangen zulesen kaufe hat mich sofort an mich erinnert und ich könnte mir auch sehr gut vorstellen das das Buch verfilmt wird Es ist schön geschrieben so das man eigentlich alles versteht Es ist sehr geheimnisvoll was dort passiert und magisch und irgendwie auch recht gruselig aber es ist spannend :) Allerdings lese ich jetzt schon etwas daran und ich finde das sie den Hauptteil des abendteuers ziemlich in die Länge gezogen habe !!! Und irgendwann reicht es dann aber trotzdem kann ich das Buch weiterempfehlen

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Perfekte Mischung für jung und alt

Von: Eva Mirschel aus Pirna

09.05.2014

Die Zwillinge Jack und Jaide warten, wie immer, im Garten auf ihren Vater. Als dieser nach Hause kommt, riecht er wiedermal total angesengt...warum auch immer. Aber Die Kinder freuen sich das er endlich da ist und tragen schon mal sein Gepäck nach oben. Dabei passiert ihnen ein kleines Missgeschick und der Koffer des Vaters geht kaputt. In dem ganzen Durcheinander finden die beiden eine Eisenstange...und dann geht alles plötzlich ganz schnell... ...eine unnatürlich Finsternis umgibt das Zimmer...ein Sturm fegt durch den Raum...unheimliche weiße Augen beobachten die Kinder und eine seltsame Stimme spricht zu ihnen....Jack und Jaide wissen nicht was los ist....dann steht plötzlich ihr Vater im Raum und befiehlt den Kindern schnell das Haus zu verlassen....und dann...eine Explosion. Jack und Jaide haben keine Gelegenheit darüber nachzudenken, was eben geschehen ist, als ihr Vater wieder verschwindet und sie mit ihrer Mutter die Stadt verlassen. Die beiden werden zu ihrer Oma geschafft und sollen eine Zeit lang da wohnen, während ihre Mutter wieder arbeiten muss. Nun sind Jack und Jaide mit Oma X ganz allein und wissen nicht was sie von ihr halten sollen, denn sie ist irgendwie seltsam. Seit sie bei Oma X sind passieren komische Dinge...magische Dinge und Oma X scheint etwas damit zu tun zu haben. Aber nicht nur das...Jack und Jaide finden heraus das auch sie besondere Fähigkeiten haben aber sie können diese noch nicht kontrollieren....und so passiert, was passieren musste..."Das Böse" hat die beiden und ihre Fähigkeiten ebenfalls entdeckt und will sie sich nun einverleiben. Im Laufe des ganzen Chaos finden die beiden heraus, das sie sogenannte "Troubletwisters" sind, welche später zu Hütern ausgebildet werden sollen um "Das Böse" aufzuhalten..... ....und das Abenteuer beginnt... Meinung: Seit langem hat mich ein Buch mal wieder richtig gefesselt. Der Anfang des Buches allerdings, konnte mich noch nicht ganz in seinen Bann ziehen. Man lernt nur kurz die Charaktere kennen und erfährt das die Zwillinge 12 Jahre alt sind. Genau DAS brachte mich am Anfang des Buches etwas durcheinander...denn in dem einen Moment spielen die beiden noch auf dem Trampolin und im nächsten Moment müssen sie gegen einen unheimlichen Sturm im Schlafzimmer ankommen....dann wieder, machen sie ein kleines Wettrennen und im nächsten Moment müssen sie sich gegen einen Ansturm von seltsamen Insektenschwärmen ankommen... Damit will ich sagen, da sie erst sehr kindlich wirken und dann doch wieder sehr erwachsen. Aber das ist nur am Anfang des Buches so. Ungefähr nach dem Viertel des Buches war ich absolut gefangen von der Story. Die Geschichte geht von Anfang an spannend und rasant los, der Schreibstil ist sehr gut und für die Zielgruppe geeignet. Zudem hat das Buch kurze Kapitel, welches das Lesen für Kinder recht einfach gestaltet.

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