Leserstimmen zu
Sprache ohne Worte

Peter A. Levine

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Hardcover
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Inhalt: Peter A. Levine ist einer der bedeutensten Traumaforscher unserer Zeit. In diesem Buch vereint er seine Forschung über Stress und Trauma aus Hirnforschung und vielem mehr. Er bindet sein eigenes Trauma mit ein und kann dadurch bessere Schlüsse für Therapieansätze ziehen. Rezension: Ein Trauma wird hervorgerufen durch Verletzung , Angst, Furcht und vieles mehr. Es entstehen Blockaden die das ganze Leben auf den Kopf stellen können. Und Betroffene gehen oft durch die Hölle weil sie oft nicht wissen was sie haben. Ein Trauma kann sich sowohl auf psychischer wie auf körperlicher Ebene äußern. Das Gehirn ist sehr gut darin schlimme Dinge auszublenden, die sich dann aber auf anderen Ebenen vermehrt zeigen. Levine erwähnt Aktivierungsprozesse & Selbstregulation und bringt seine Patienten dazu auf die Signale ihres Körpers zu achten. Sehr interessant war das Thema traumatische Belastungsstörung und wie man sie vermeiden kann. Dann folgten aber sehr viele Wiederholungen und nach einer Weile fand ich diese Fallbeispiele und Lösungsansätze ein wenig ermüdend, denn es lief immer alles rund und ähnelte sich oft. Bezüglich auf sein eigenes Trauma was gefühlt auf jeder 10 Seite erwähnt wurde bekam ich den Eindruck dieses Buch hätte um die Hälfte kürzer sein können. Es lohnt sich trotzdem einen Blick darauf zu werfen, denn wie es scheint zeigt die Körpertherapie bei der Auflösung eines Traumas Wirkung. Bei einem tiefsitzenden Trauma sollte man aber lieber nicht selbst an sich herum forschen sondern Hilfe in Anspruch nehmen da die Gefahr eines Retraumatisierung besteht.Dieses Buch ist sowohl etwas für Laien sowie auch für Fortgeschrittene.

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Für AHA Momente, Lesevergnügen und Fachwissen ist in diesem Buch, vom Erfinder der Somatic Experiencing Trauma Therapie, gesorgt. Warum lernen wir das nicht in der Schule? Der zweite Biophysiker, der über die Schwingungen redet. Freude und Freundlichkeit sind Bausteine des menschlichen (Er)Lebens und unser Körper macht den Rest. Welche Handgriffe und Übungen helfen, mit Trauma umzugehen, werden in diesem 446 Seiten Werk ausführlich erklärt und erstaunen mich in der Wirkungsweise, die man praktisch selbst erfährt. Dieses Buch ist möglicherweise die Antwort auf die Frage, wie wir mit den Traumata einer Gesellschaft und geflüchteter Menschen umgehen wollen, auch wenn sie verbal eine andere Sprache sprechen. Mit diesem Buch erklärt sich so manche körperliche Reaktion, die gerne übersehen oder übertüncht oder unterdrückt wird sowie was notwendig ist für Menschen, die in traumatische Situationen geraten oder kamen. Dami Charf und die Verarbeitung meiner PTBS inspirierte mich, noch tiefer in diesen Bereich abzutauchen und ich fand auf meinem Meeresgrund, diesen Schatz an Erfahrung und Wissen von Peter Levine. Vieles bestätigte meine Beiträge und Ansichten und kennt Ihr das Gefühl, ein Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen, weil man ja gern noch bei dem Autor weiter im Wohnzimmer sitzen würde und seinen Erkenntnissen lauschen will und komische Sachen ausprobieren oder imaginäre High Fives vergeben will? Ihr werdet vielleicht an mich denken, wenn die Übung mit dem Fisch kommt. Oder Levine erklärt, warum Spiritualität und Gesundheit, zu unserem Leben gehört. Ein besonderes Plus für mich, neben den persönlichen Lebens- und Forschungseinsichten des Autors, direkt die Dinge an sich selbst wahrzunehmen, auszuprobieren, sich selbst verstehen. Die Beispielabbildungen, wie die physikalische Darstellung der Wirkung eines Triggers, helfen das Fachwissen zu erfassen, auch wenn dieses Buch nicht zum Traumatherapeuten macht. In einer Anfangsphase der Traumabewältigung ist dieses Buch nicht unbedingt, als aktiver Ratgeber zu verstehen, da bleibe ich gespannt auf das bald erscheinende Buch von Dami Charf. Wer sich jedoch schon länger damit beschäftigt oder noch nicht so viel weiß, über das Thema Trauma und körperorientierte Therapie, der ist bei Levine richtig. Für Krankenschwestern, Ergotherapeuten, Mediziner, Feuerwehrleute, Soldaten, Physiotherapeuten Pädagogen, Allgemeinmediziner, Gutachter, Rettungssanitäter, Richter. Für Menschen, die mit Traumatisierten konfrontiert werden oder wurden. Für Sozialarbeiter, BAMF-, Gesundheitsamt- und Krankenkassenmitarbeiter, Berater und Polizisten. Jene, die mehr über Trauma und die Abwehrpsychologie unseres Körpers wissen wollen. Somatic Experiencing ist eine körperorientierte Form der Traumatherapie. Der Biophysiker, Traumaforscher und Psychologe Peter Levine entwickelte die Theorie, durch Beobachtung der Tierwelt, Therapieerfahrungen mit Patienten und das Eigenerleben eines Unfalls. Seit 1970 veröffentlicht er dazu Beiträge und Bücher. Leser des Schutzgartens ahnen es vielleicht, in Deutschland ist die Methode noch nicht anerkannt, da sie fachübergreifend, nicht nur für Psychologen gedacht ist, sondern jedem zugänglich erlernbar ist und werden sollte, da sie lebensrettend unterstützend ist. Meiner Ansicht nach gehört sie zum Schulwissen. Was noch nicht ist, kann noch werden.

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Dieses Buch des Biologen, Physikers, Psychologen und Traumaforschers Levine entführt mich gerade in eine fremde und spannende Welt. Es erklärt, was ein Trauma ist, welche körperlichen, emotionalen, kognitiven und spirituellen Auswirkungen ein Trauma hat, wie es das gesamte Leben beeinflusst und welche Möglichkeiten es zur Bearbeitung gibt. Das Buch ist zwar auch für Therapeuten geschrieben, aber die fast 450 Seiten lassen sich leicht lesen, denn sie sind spannend, anschaulich und gut verständlich geschrieben. Levine beschreibt, dass es sich bei einem Trauma um eine Verletzung handelt, verursacht durch lähmende Furcht und Gefühle von Hilflosigkeit und Verlust. Anhand persönlicher Erfahrungen und Fallbeispiele beschreibt er, dass traumatische Reaktionen Teil eines psychosomatischen und hilfreichen Selbstschutzsystems sind. Basierend auf seinen jahrzehntelangen Erfahrungen als Therapeut verbunden mit neuesten Erkenntnissen aus der Gehirnforschung, Neurobiologie und integrativer Body-Mind-Medizin beschreibt er, wie wichtig es ist, auf die Weisheit des Körpers zu hören. Wissenschaftlich unterlegt zeigt er, wie entscheidend es im Heilungsprozess ist, die eigenen Fähigkeit zur Selbstregulation von hohen Aktivierungszuständen und intensiven Emotionen wieder nutzen zu lernen, um dem Leben aus dem Hier und Jetzt heraus zu begegnen. Wie dies möglich ist, zeigt Peter Levine auf, indem er den Leser Schritt für Schritt an diesem Prozess teilhaben lässt. Eine wichtige Erkenntnis für mich ist, dass auch dauerhafter Stress dazu führt, dass der Körper auf Notbetrieb umschaltet, was dauerhaft zu Schäden führt. Hilfreich finde ich auch die Übungen, die Levine einstreut und die dabei helfen können, wieder in Kontakt zu dem eigenen Körper und den eigenen Bedürfnissen zu kommen.

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