Leserstimmen zu
Cottage gesucht, Held gefunden

Susan Elizabeth Phillips

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verrückt...

Von: Dorothea

22.07.2018

Annie Hewitt versucht gerade den Weg zu ihrem neuen Zuhause auf Peregrine Island zu finden. Doch der Schnee macht es ihr wirklich schwer. Sie ist nicht nur pleite, sondern auch mut- und heimatlos. Um ihr Erbe zu bekommen muss sie erst man im Moonraker Cottage wohnen. Doch sie will nicht Theo Harp über den Weg laufen, ihre erste große Liebe, der versucht hat sie umzubringen. Nach den ersten Seiten war ich von Annie fasziniert. Immerhin redet sie mit ihren Handpuppen. Allein wegen diesen Gesprächen hat sich es gelohnt dieses Buch zu lesen. Die bringen Humor und eine kleine Prise Verrücktheit mit in die Geschichte. Im ersten Teil der Geschichte war ich mir nicht sicher ob es nicht doch eine Gruselgeschichte werden soll. Manchmal habe ich eine Gänsehaut bekommen. Vor allem bei den ersten Treffen von Theo und Annie. Oder in diesem alten Herrenhaus. Doch schon bald tauchten die alt Bekannten Elemente einer Liebesgeschichte auf. Ich bin von dieser Geschichte einfach begeistern, weil sie einfach nicht das übliche entspricht. Die Selbstgespräche mit ihrer Handpuppe sind einfach genial. Auch Theo´s Humor mit diesen Puppen ist einfach sehr speziell und bringt mich immer zum Lachen. Auch die Wortgefechte der beiden sind einfach zauberhaft. Die Spannung wird durch die Vergangenheit der beiden aufrecht erhalten. Manche Rückblicke und die Aufarbeiten allem, miteinander und auch für sich selbst. Einfach eine gelungene Mischung aus Gefühlen, Vergangenheit, Verrücktheit und Freundschaft.

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… genau so erging es mir mit diesem wundervollen und facettenreichen Roman von Susan Elizabeth Phillips. Anders als das Cover vermuten lässt, spielt die Handlung des Romans im tiefstens Winter, zu eisigen Temperaturen, auf der Peregrine Island vor der Küste von Maine. Das tut dem Roman aber überhaupt keinen Abbruch, eher im Gegenteil. Es lässt den Roman an manchen Stellen noch romantischer erscheinen. Wer aber jetzt denkt, dass „Cottage gesucht, Held gefunden“ lediglich ein total verkitschter Frauenroman ist, der irrt, denn der Roman hat viel mehr zu biete. Von Seite zu Seite dröselt sich langsam die Vergangenheit und Familiengeschichte der Hauptprotagonistin Annie Hewitt auf und nahm mich recht schnell gefangen. Bereits nach wenigen Seiten hatte mich das Buch so sehr gefesselt, dass ich es am liebsten nicht mehr aus der Hand gelegt hätte. Der Roman lüftet einige Geheimnisse der Protagonisten, die man nicht erwartet hätte, lässt einen immer wieder dahin schmelzen, zaubert einem oft ein Lächeln aufs Gesicht, jagdt einem an manchen Stellen einen Schauer über den Rücken und lädt in vielen Situationen zum Mitfiebern ein. Zudem lässt der mysteriöse, gut aussehende, aber gefährlich anmutende Theo Harp Frauenherzen höher schlagen. Die Mischung aus Macho und Gentleman machts. Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen, weil es eben so vielfältig ist und nicht nur von vorne bis hinten „Herzschmerz & Co.“ thematisiert. Das war bestimmt nicht das letzte Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. „Cottage gesucht, Held gefunden“ ist die perfekte Lektüre für lange Sommerabende. Zu erwähnen ist auch, dass dieser Roman eigenständig ist und keiner Reihe angehört.

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Cover & Titel: Das Cover finde ich richtig schön. Die Seesterne und das Cottage in dem hellen blau versprühen ein tolles Sommerfeeling; Strand, Meer und Sonne pur. Vom ersten Eindruck her, habe ich das Buch daher als Sommerroman einsortiert. Doch der Schein trügt. Denn das Buch spielt hauptsächlich im Winter und Frühjahr, weshalb das Motiv für mich nicht ganz so gut zum Roman passt. Auch der Titel ist etwas irreführend, weil die Romanfigur eigentlich kein Cottage sucht, sondern ein Erbstück im Cottage. Meine Erwartungen: Ich habe eine Sommerlektüre erwartet, bei der Anni Theo kennenlernt und sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Dann ein bisschen Streit und Versöhnung und zwischendurch viel Sommer. Also eine typische Sommerlektüre für den Strand. Meine Meinung zum Buch: Meine Erwartungen hat das Buch so überhaupt nicht getroffen. Denn die Geschichte spielte hauptsächlich im Winter und Frühjahr. Also nichts mit Sommer, Sonne, Strand und Meer. Und ehrlich gesagt, wollte ich auch nach den ersten Seiten aufhören zu lesen. Denn Anni redet mit mehreren Puppen. Das war mir am Anfang viel zu viel und nervte mich. Doch gut, dass ich weitergelesen habe. Denn das Buch wird zur Mitte hin immer interessanter und entwickelte sich schon fast zu einem Krimi oder FSK18 Roman. Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Auch gab es in der Geschichte immer wieder Wendungen, die ich so nicht vorhergesehen habe. Susan Elizabeth Phillips schaffte es im Laufe der Geschichte die Puppen so einzusetzen, dass ich sie nicht mehr als störend empfand. Irgendwann gehörten sie einfach dazu. Mir wurde dann auch bewusst, dass die Puppen die verschiedenen Eigenschaften von Anni verkörpern. Und das Puppentheater wurde ja im Laufe der Geschichte immer weniger. Mit dem Respektieren der Puppen gefiel mir der Roman dann gleich viel besser. Ein Grund weshalb ich das Buch zu Beginn nicht bei Seite gelegt habe war Theo. Denn Theo ist echt ein komischer Typ mit "vielen" Geheimnissen. Ich wurde eine ganze Weile nicht ganz schlau aus ihm, was die Geschichte, gerade zu Beginn, recht interessant machte. Zusammengefasst war der Roman für mich eine Geschichte aus Gegensätzen: Puppen, ein gruseliges Haus, Geheimnisse, Intrigen, ein kleines Kind und Sex. So richtig kann ich auch jetzt noch nicht sagen. ob ich das Buch gut oder schlecht fand oder ob ich es einer Freundin weiterempfehlen würde. Wenn ich mir meine Kommentare ansehe, spiegeln diese mein aktuelles Gefühl wieder: Puppen?!; wird das bald mal besser?; Wer ist Theo?, super spannend, nervig, wird ein Spiel getrieben?, FSK18 :-O, echt jetzt?!

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Mal ganz anders

Von: Petra

21.07.2016

Mal ganz anders und sehr gut Ich habe alle Bücher von SEP und warte auf ein wirklich neues Buch

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Das Cover hat mich eher vom Lesen abgehalten, dann habe ich es zum Glück doch noch gewagt anzufangen und ich muss sagen bereits nach kurzer Zeit war ich drin in der Story. Die Protagonistin ist sympathisch, wenngleich auch ein wenig gutgläubig und die Puppen in ihrem Kopf haben mich anfangs etwas genervt. Glücklicherweise hat sich das zur Mitte des Buches endlich wieder gegeben. Der Protagonist ist einfach nur toll, wie man sich einen waschechten Mann eben so vorstellt. Männlich, stark und sexy und so... Der Roman ist flüssig und in keiner Minute langweilig geschrieben. Der Plott ist 1a durchdacht und die Nebenfiguren sind so lebendig, dass man eigentlich einen Film vor Augen hat, beim Lesen. Es ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern hat auch einen ganz guten Spannungsanteil im Buch und ich muss ehrlich sagen, ich habe das Ende so nicht vorausgesehen und bin beeindruckt von der Planung der Geschichte von Frau Phillips. Wirklich ein super Buch, das ich wärmstens weiterempfehlen kann.

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Das Cover von „Cottage gesucht, Held gefunden“ von Susan Elizabeth Phillips ist sehr ansprechend gestaltet. Durch den blauen Hintergrund und die Muscheln und Seesterne wirkt es auf Anhieb romantisch und passt gut zu einer Geschichte die auf einer Insel spielt. Der Klappentext hat mich direkt neugierig gemacht und man ahnt schon, dass die Begegnung von Annie und Theo interessant und spannend werden wird und man möchte direkt anfangen zu lesen und in die Geschichte eintauchen. Annie war mir von Anfang an sympathisch und es machte Spaß von ihr zu lesen. Nur am Anfang habe ich mich ein wenig schwer getan, als Annie sich immer mit ihren Puppen unterhalten hat, dies war erst etwas befremdlich, wurde aber im Laufe des Buches auch immer weniger. Theo ist anfangs nicht so leicht zu durchschauen, da man ihn ja erst mal nur aus Annie`s Sicht kennen lernt und man erst im Laufe des Buches mehr von ihm erfährt. Theo birgt viele Überraschungen und einiges ist ganz anders, als es zu Beginn des Buches scheint :-) Der Schreibstil von Susan Elizabeth Phillips gefällt mir sehr gut und ich habe auch schon viele Bücher von ihr gelesen. Ich mag es wie gefühlvoll und anschaulich sie schreibt. Man kann sich richtig gut in die Protagonisten hinein versetzen und fühlt und fiebert richtig mit. Die gesamte Geschichte hat mir sehr gut gefallen, da man immer wieder überrascht wurde. Es ist nicht nur ein Liebesroman, sondern bringt auch viel Spannung und Abwechslung mit. Man erfährt auch mehr über das Leben und die Menschen auf Peregrine Island und es hat richtig Spaß gemacht, das Buch zu lesen!

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Meine Meinung: Zuerst einmal muss ich festhalten, dass mich das Cover dieses Buches total irritiert hat. Vielleicht habt ihr es schon mitbekommen, aber ich erwähne es noch einmal. Das Buch spielt im tiefsten Winter und kommt wie eine totale Sommerlektüre daher. Dies hat aber meinem Lesegenuss keinen Abbruch getan. Die Geschichte um die schräge Annie, die mit Puppen spricht und schon zu viele Male verletzt worden ist und um Theo, den scheinbaren Psychopathen und Herzensbrecher, hat mich bestens unterhalten und sogar berührt. Sie unterscheidet sich von so vielen typischen Frauenromangeschichten und hat ihren besonderen Reiz in der wundervollen und detaillierten Ausgestaltung der Figuren. Da muss ich besonders das stumme Mädchen Livia erwähnen, deren Vertrauen Annie nach und nach gewinnt. Diese zerbrechliche Beziehung und Livias Trauma wurden von der Autorin feinsinnig beschrieben und erzählt. Schreibstil und Handlung: Wie schon erwähnt haben mir die vielen schönen Beschreibungen gefallen. Vor allem auch die rätselhaften Angriffe auf Annie und ihre verschiedenen Methoden, damit umzugehen und die sich anbahnende Gefühlsverwirrung mit Theo waren toll erzählt. Die klaren und liebevoll gewählten Worte, die tiefsinnigen Sätze und die Thrillerelemte voller Spannung erscheinen als kompaktes und stimmiges Ganzes und haben beim Lesen Lust auf mehr gemacht. Die Handlung selber ist auch sehr genau durchkomponiert. Erst ganz am Ende fliessen die Fäden zusammen, Fragen werden beantwortet und Probleme gelöst. Vielleicht war ich zu sehr im Lesefluss gefangen um mir viele Gedanken zu machen, aber irgendwie hat mich die Geschichte immer wieder überrascht, war also überhaupt nicht vorhersehbar und hat mich darum sehr gut unterhalten. Einmal habe ich mich sogar ein wenig gegruselt, aber ich verrate nicht, wo genau. Personen: Annie, die sehr liebe und einfühlsame Puppenspielerin, hat zwar ihre Puppen im Griff, ihr Leben und vor allem auch ihr Liebesleben aber so gar nicht. Da verwundert es nicht, dass das unerwartete Auftauchen ihrer Jugendliebe sie total aus der Bahn wirft. Theo ist düster, mächtig, reich und schön. Ihn umgibt eine mystische Aura und eine erotische Spannung, der sich fast niemand entziehen kann. Seine Verschlossenheit und ein dunkles Geheimnis aus seiner Vergangenheit, machen ihn zur Knacknuss für die Dorfbewohner und obwohl er eigentlich nur für sich sein will, öffnet er sich Annie und auch der kleinen Livia gegenüber immer mehr. Livia ist ein aufgrund eines schweren Traumas verstummtes Kind und ihre Mutter war früher einmal Annies beste Freundin. So versucht Annie, sich auch ein wenig mit Livia anzufreunden, was ihr aber erst nach und nach gelingt. Trotzdem ist Livia eine Schlüsselfigur in der Geschichte um Annie, da sie bei jedem bedeutenden Ereignis dabei ist oder sogar einen kleinen Beitrag dazu leistet. Meine Empfehlung: Mir hat dieses Buch, das ich auf Empfehlung einer guten Freundin hin angefordert habe, sehr gut gefallen und ich empfehle es euch gerne weiter, da es sich aus der nicht immer nur lesenswerten Masse von "Frauenliteratur" abhebt und spannende Thrillerelemente, grosse Gefühle und Tiefsinn beinhaltet.

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Ich habe schon mehrere Bücher dieser Autorin gelesen und war deshalb froh, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe. Bisher haben mir eigentlich alle Bücher gut gefallen, die ich gelesen hatte, aber noch nie hatte ich so einen schweren Start in die Geschichte, wie bei dieser. Annie hat ein Cottage auf Peregrine Island geerbt. Eigentlich wollte sie nie wieder dorthin zurückkehren, aber da sie pleite und verschuldet ist, muss sie das einzige Erbe ihrer Mutter annehmen, da sie ihr noch auf dem Krankenbett versprochen hat, dass auf der Insel etwas von Wert auf sie wartet. Doch lohnt es sich dafür auf die Insel zurückzukehren, auf der sie fast ihr Leben verloren hat? Und bringt sie den Mut auf demjenigen wiederzubegegnen, der daran fast Schuld gewesen wäre? Annie war mir am Anfang der Geschichte ein wenig unheimlich. Sie ist Bauchrednerin und schleppt überall ihre Puppen mit und spricht andauernd mit ihnen, als wären sie richtige Personen. Ich bin nicht so der Fan von Puppen und finde sie manchmal sogar unheimlich, deswegen fand ich es teilweise manchmal schon ein wenig zu viel. Die Puppen begleiten den Leser auch über das ganze Buch hinweg, Gott sei Dank aber späterhin aus einem anderen Zweck, mit dem ich mehr anfangen konnte. Ich konnte den Charakter auch das ganze Buch über nicht richtig einschätzen, die Autorin hat es wirklich so angelegt, dass man andauernd neue Seiten von ihr kennenlernt. Auch Theo, den Annie eigentlich nie wieder sehen wollte in ihrem Leben, ist ein vielseitiger Charakter, der auch viele Seiten hat, die man nicht von ihrem erwarten würde und die sich im Laufe des Buches immer wieder zeigen. Natürlich läuft Annie Theo früher oder später über den Weg, doch sie weigert sich ihre Angst vor ihm zeigen. Sie ist sich sicher, dass er sie von der Insel vertreiben will. Wer sonst sollte sich Zugang zu dem Cottage verschafft haben und dort ein Chaos anrichten? Theo und Annie spielen in diesem Buch ein wenig Katz und Maus. Bei hadern mit der Vergangenheit und wissen nicht so richtig, wie sie miteinander umgehen sollen. So begegnen sie sich mit viel Sarkasmus und Wut, um ihre Gefühle zu schützen. Wird es ihnen je möglich sein, die Vergangenheit zu begraben und von vorne anzufangen? Und will Annie dies wirklich? Am Anfang hat mir dieses Buch wirklich überhaupt nicht gefallen, ich war auch kurz davor, es beiseite zu legen. Aber ich bin froh, dass ich es nicht gemacht habe. Nach und nach hat sich das unheimliche und manchmal sogar beklemmende Gefühl gelegt, das ich hatte, weil sich alles am Ende doch aufgeklärt hat bzw. in Bahnen verlaufen ist, die mir besser gefielen. Es ist kein typischer Frauenroman, sondern beeinhaltet auch viele andere Aspekte. Viele traurige Dinge und auch ein wenig verstörende. Die Autorin hat auch einige Themen angesprochen, die gezeigt haben, dass sie sich auch darüber informiert haben muss. Zum Beispiel wie man mit einem traumatisierten Kind am Besten umgehen kann. Sie hat ihrem Hauptcharakter ein sehr gutes Werkzeug hierfür in die Hand gelegt. *Mein Fazit* Gefühlsmäßig hat mich dieses Buch bis auf das beklemmende Gefühl leider nicht erreicht, aber dennoch hat mir ab der Mitte des Buches die Story doch sehr gut gefallen. Da ich jedoch sehr gemischte Gefühle habe, wenn ich über das Buch nachdenke, kann ich es leider nicht mehr als mittelmäßig beurteilen, da ich auch weiß, dass die Autorin es besser kann. Mir hat einfach das leichte Gefühl gefehlt, dass ich bei den anderen Büchern hatte. Natürlich verändern sich Autoren auch oft und probieren etwas Neues aus, doch manchmal finde es garnicht schlecht, wenn man weiß, was einen erwartet. So konnte mich das Buch insgesamt doch leider nicht so ganz überzeugen. Annie und Theo sind mir am Ende zwar auch symphatisch geworden, aber 100 % sind sie nicht an mich rangekommen.

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