Leserstimmen zu
Das Gewölbe des Himmels 3

Peter Orullian

Das Gewölbe des Himmels (3)

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GANZE REZENSION: http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2017/05/high-fantasy-highlight-das-gewolbe-des.html MEINUNG Recht schnell habe ich mich wieder an alles erinnert; vor allem die Hauptcharaktere sind mir sehr gut in Erinnerung geblieben. Der Schreibstil ist wieder toll. Obwohl es ab und an schöne Beschreibungen gibt, ufert es nicht aus und man kann flüssig lesen. D.h. der Autor findet klare Worte, kann aber auch in manchen Momenten einen verzaubern, wie z.B. wenn es um Musik geht. Teils, vor allem in den politischen Angelegenheiten, werden ganz schön hochgestochene Worte benutzt. Ich bin damit gut klarkommen. Lesen ließ es sich schnell, allein gestern las ich die letzten 400 Seiten praktisch am Stück. Die Handlung ist dieses Mal actiongeladener, was ich sehr mag! Man bekommt auch endlich mal einen Einblick, wie es im Born so aussieht, sodass dies nicht so abstrakt bleibt. Auch die Andeutungen anderer Gefahren aus anderen Ländern. Da pro Kapitel immer andere Personen zur Sprache kommen, kam kaum Langeweile auf, jeder Erzählstrang hat etwas. Sogar politische Angelegenheiten werden spannend. Zudem passiert auch relativ viel, womit man jetzt nicht gerechnet hat. Außerdem merkt man, wie langsam alle Fäden zueinander finden. Ich würde am liebsten direkt weiterlesen! Tahn, Vendanji & Co. bleiben tolle Protagonisten, es gibt doch immer mehr Facetten von ihnen zu entdecken. Vor allem Sutter und Mira habe ich ja ins Leserherz geschlossen. Besonders gern mag ich irgendwie Helaina, die Regentin. Ihre Kapitel habe ich mit am liebsten gelesen. Ein gewisser Roth ging mir ja sowas von auf den Sack. Doch das ist nicht schlecht: Er ist eher ein Bösewicht, und es wäre ja viel schlimmer, es würde mich nicht aufregen, was er tut. Es gibt natürlich noch viel mehr, alle ergänzen gut die Geschichte. Ich möchte noch sagen, dass mich die Danksagung, das Schlusswort sehr berührt hat. Dort erklärt er die lange Spanne (die ich ja nicht mitbekommen habe, da hier alle Bücher schon draußen waren), und man merkt, dass dies wirklich einen Einfluss auf die Story nahm. FAZIT Eine äußerst gelungene Fortsetzung. Definitiv eine meiner liebsten High Fantasy-Reihen. - 4,5 von 5 Feenfaltern - Vielen Dank an den blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar! © Anna Salvatore's Bücherreich

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Es sind anderthalb Jahre vergangen, seit dem der letzte Band von Peter Orullians Romanreihe "Das Gewölbe des Himmels" herausgekommen ist. Der Grund liegt wohl unter anderem da drinnen, dass zwischen den Originalbänden vier Jahre lagen. Und da dies wahre Monsterbrocken sind, kann man sich vorstellen, wieviel Bearbeitungszeit nötig ist, um sie ins Deutsche zu übertragen. Der Nachfolgeroman von "Der Unrechte" ist übrigens seit Oktober schon erhältlich. Der Vergessene ist zurückgekehrt und seine Stilletreuen breiten sich immer weiter aus. Kein Volk kann alleine diese Kreaturen besiegen. Und so treffen Tahn Junell und seine Freunde eine folgenreiche Entscheidung. Sie trennen sich, um Unterstützung zu erhalten. Denn das große Mandat, die Zusammenkunft aller Völker, bei der ein Bündnis gegen die Kräfte des Vergessen geschmiedet werden soll, ist wichtiger denn je. Und so reisen die Freunde in die verschiedenen Reiche, um die dortigen Mächtigen davon zu überzeugen, dem Kampf beizutreten. Gleichzeitig wollen sie ihre jeweiligen Fähigkeiten weiter verbessern. Doch am Ende kann es sein, dass sie damit exakt den Bemühungen des Feindes in die Hände gespielt haben. Man merkt dem Buch an, das Peter Orullian lange gebraucht hat, um es zu schreiben. Denn er nutzte die Zeit nicht nur, um eine neue, spannende Handlung zu Papier zu bringen. Ebenso arbeitete er auch daran, die Mankos der vorherigen Bände zu beseitigen. Und das macht sich bemerkbar. Ein Manko war unter anderem eine gewisser zerfaserte Schreibweise. Der Autor konzentrierte sich viel zu sehr darauf, die Wege der jeweiligen Protagonisten zu beschreiben, anstatt sie an ihr Ziel zu bringen. Auch dieses Mal trennen sich die Wege der Gemeinschaft. Doch Peter Orullian hält sich nicht lange damit auf, Reiseabenteuer zu schreiben. Für seine Verhältnisse bringt er sie sehr schnell ans Ziel. Auch die Angewohnheit, den Leser vor vollendete Tatsachen zu stellen, ist nicht mehr da. Im Gegenteil: Jetzt erfährt man ausführlich, wieso und weshalb die Figur sich zu dieser oder jener Entscheidung durchgerungen hatte. Das Ergebnis? Klare und nachvollziehbare Charaktere! Überhaupt kleckert der Autor nicht, er klotzt. Bereits mit dem Beginn des Romans setzt er ein Ausrufezeichen. Der Angriff der Stilletreuen auf das Volk der Fern zeigt, wie sehr die Bedrohung gewachsen ist. Und macht ebenso deutlich, dass etwas getan werden muss! Die Situation ist bedrohlich geworden, unberechenbar. Doch natürlich laufen die Pläne der Helden nicht glatt. Sonst wäre das Buch schnell vorbei. Überall stoßen sie auf Probleme. Seien es Intrigen, in die sie verstrickt werden, oder andere Hindernisse. Das wird alles hochspannend beschrieben und macht sogar Spaß zu lesen. Das einzige Problem ist, dass inzwischen die Welt von "Das Gewölbe des Himmels" enorm gewachsen ist. Und ich hatte ehrlich gesagt Probleme, die diversen Völker und Rassen zu identifizieren. Hier hätte ein Register gut getan, damit man auf einen Blick einsehen kann, wer jetzt die Fern sind und was ihre Besonderheit ist. So fühlt man sich nach anderthalb Jahren Pause doch etwas verloren. Auf jeden Fall ist dieser Roman eine klare und eindeutige Steigerung. Deshalb unbedingt "Reinschauen".

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Bis jetzt mein persönlicher Lieblingsband aus der Buchreihe. Man erfährt mehr über Tahns Vergangenheit. Grant ist sein Vater , seine Mutter wird auch enthüllt aber wer das ist das dürft ihr selbst nachlesen. Auch weshalb Grant ins Mal verbannt wurde, wird verraten. Obwohl dieser Band im Grundton weniger Action beinhaltet hat er viel zu bieten. Die Lage spitzt sich zu. Immer mehr Stilletreuen gelingt es durch den Schleier zu kommen. Dieser wird zunehmend schwächer, da die Sänger die ihn mit ihrem "Leidlied" aufrecht erhalten, geringer werden und einige von ihnen sogar sterben. Wendra, Tahns Schwester lässt sich zu einer Sängerin des Liedes ausbilden und auch sie erfährt von ihrer Vergangenheit. Unterdessen stellt sich Azendent Roth gegen die herrschende Regentin. Mit listigen Intrigen, Mord ect. versucht er die Macht an sich zu reißen und dem Volk die Veränderungen zu bringen, die er für die besseren hält; ein Verbot der Sheson, das Verbot des Leidliedes usw. Man muss kein großer Politiker sein um zu erkennen, das es dem Volk den sicheren Untergang bringen würde. Doch Roth`s Chancen stehen nicht schlecht als er sogar den "Kindermund" für sich gewinnen kann. Der Rat ist sich uneins ob Roths Vorwurf, das Regentin Helaina zu alt zum regieren ist, nicht zutrifft. Zur gleichen Zeit sind Sutter und Mira unterwegs zum Schmiedekönig um ihn zum großen Mandat zu holen. Während Mira schwer unter ihrem persönlichen Verlust leidet, ist Sutter ganz der alte. Tahn ist inzwischen in Altenheim angekommen und einer Möglichkeit auf der Spur wie er das Schicksal vielleicht abwenden kann das ihnen bevor steht. Mir haben die Vorbände ja schon viel Spaß gemacht. Ich mag den Schreibstil von Peter Orullian der schön bildhaft beschreibend ist. Auch die Charaktere sind mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen. Sutter mit seiner lustigen Art, Mira die Tahn immer wieder etwas ärgert, Tahn selbst der sich immer mehr zum Helden mausert aber auch Wendra, die über eine musikalische Gabe verfügt mit der sie Fluch und Segen zugleich bewirken kann. In diesem Teil war weniger Action, aber dank der vielen Handlungen die auch zu neuen Antworten geführt haben, ist das mein bisheriger Lieblingsband. Das Gewölbe des Himmels (3) - Der Ausgestoßene erhält 5 von 5 Sternen

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