Leserstimmen zu
Das Gesicht des Bösen

Kathy Reichs

Die Tempe-Brennan-Romane (19)

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Kathy Reichs: Das Gesicht des Bösen

Von: helvetia

24.06.2020

Tempe Brennan, Die forensische Anthropologin ist arbeitsunfähig. In einem neurochirurgischen Eingriff musste ein Aneurysma operiert werden. In dessen Folge leidet sie unter Migräne, Alpträumen und Realitätsverlust. Tempe lebt zusammen mit Ihrem Freund, Andrew Ryan, in Charlotte, North Carolina. Zurzeit ist sie alleine mit der kapriziöse Katze Birdie, denn Ryan, der charmante Detektiv ist beruflich in Kanada und Frankreich tätig und nur sporadisch bei seiner Geliebten. Tempe kämpft im heißen Charlotte mit Einsamkeit, Langeweile und den Folgen des Eingriffes. Da erhält sie anonym Bilder einer übel zugerichteten Leiche ohne Gesicht und Hände auf ihr Telefon. Warum schickt man ihr diese Fotos und wer steckt dahinter? Von Margot Heavner, ihrer unfähigen Vorgesetzten, kann Tempe keine Hilfestellung erwarten. Seit vielen Jahren hegt diese einen tiefen Groll gegen sie, weil Tempe diese der Indiskretion in einem laufenden Verfahren in einer Kindsentführung bezichtigte. Heavner setzt alles daran, Tempe von dem aktuellen Fall fernzuhalten. Tempe entschließt sich, auf eigene Faust zu recherchieren. Nur der ewig schlecht gelaunte aber eigentlich herzensgute Polizist, Skinny Slidell, unterstützt sie dabei. Eine abenteuerliche, oft gefährliche Recherche nach der Wahrheit nimmt ihren Lauf. Dabei stoßen die beiden auf Verschwörungstheorien im Zusammenhang mit der Fähre Estonia, Geheime Experimente der CIA, das Verschwinden von Kindern, Kindsmissbrauch. In einer waghalsigen Aktion dringt Tempe in ein ehemaliges militärisches Gebiet ein mit ausgedienten unterirdischen Raketenbasen. Tempe recherchiert im Dark Net und lädt für teures Geld per TOR-Browser Podcasts eines irren Verschwörungstheoretikers runter. Dieser preist finanziell potenter Kundschaft die ‚Homes at the End oft he World‘, so werden die Appartements in den ausgedienten Raketenbasen genannt , als Überlebensgarant im Katastrophenfall an. Dabei enttarnt Tempe auch gleich noch einen Kinderpornografie-Ring. Im Hause der Protagonistin bricht Feuer aus. Ist es Brandstiftung oder ist der Brand nur eine Folge unsachgemäßer Elektro-Installationen? Tempe erleidet einen Migräneanfall - wurde sie vergiftet? Tempe kommt an ihre Grenzen. Was ist Wahrheit, was Fiktion, wird sie paranoid? Schlussendlich wird der Fall um den unbekannten Toten, der in keiner Datenbank zu finden ist und kein Internet-Profil hat, gelöst. Ich werde nicht verraten, wie, aber ich hätte mir, nach all der mühsamen Ermittlungsarbeit von Tempe und Slidell ein spektakuläreres Ende gewünscht. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Die Autorin hat sehr gute Recherche-Arbeit geleistet, die die zeitweise fehlende Spannung durch interessante Informationen zu modernsten forensischen Techniken sowie Einblicken in das Dark Net in den Hintergrund treten lässt. Der Schutzumschlag gefällt mir. Dieser hat großen Wiedererkennungswert und schließt an den vorher erschienenen Titel an. Ich wünsche Tempe eine schnelle Genesung damit sie Ihre Arbeit als forensische Anthropologin mit neuen spannenden Fällen bald wieder aufnehmen kann, denn darin besteht ihre wahre Kompetenz.

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Spannung pur !

Von: Marion

15.06.2020

Das Buch hält absolut was es verspricht. Nämlich Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Ich würde durch das tolle Cover darauf aufmerksam und kann das Buch jedem Thrillerfan wärmstens empfehlen

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Mehr erwartet

Von: Toni1974

13.06.2020

Ich hatte mich sehr auf das neue Buch von Kathy Reich gefreut. Allerdings kam ich nicht wirklich 'ins Lesen". Es sind sehr viele, wie ich fand, verwirrende Zusammenhänge, Schauplätze und Personen. Der Schreibstil selbst ist wie gewohnt gut, allerdings hab ich immer mal wieder den Zusammenhang verloren.

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Ich lese oft Thriller und wenn dann müssen diese spannend und fesselnd sein. Der Thriller von Kathy Reichs "Das Gesicht des Bösen" beginnt recht schwach. Ab der Mitte des Buches wird er jedoch von Seite zu Seite spannender. Der Thriller beginnt damit, dass die Forensikerin Tempe Brennan Fotos von einer Leiche ohne Gesicht und ohne Hände zugeschickt bekommt. Natürlich lässt ihr dies keine Ruhe und sie macht sich an die Arbeit das Rätsel der Fotos zu lösen. Es kommen Fragen in ihr auf: Warum wurden mir die Fotos geschickt? Wer ist die Leiche? Was hat es mit der ganzen Sache auf sich? Als dann tatsächlich eine Leiche ohne Gesicht und Hände in der Forensik auftaucht, macht sie sich an die Arbeit, um hinter die rätselhafte Geschichte des Opfers zu kommen. Ab diesem Punkt im Buch, konnte ich es kaum noch aus den Händen legen. Die Spannung steigt bis zum Ende. Wer also gerne langsam in eine Geschichte einsteigen will und liebt den Reiz des Ungewissen, sollte diesen Thriller unbedingt lesen.

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Tempe mit Selbstzweifeln aber voll in Aktion

Von: Saarschleife

11.06.2020

Dieser Tempe Brennan Fall ist ganz anders als die vorherigen. Diesmal ist Tempe nicht forensisch im Labor tätig, sondern vorwiegend als Ermittlerin. Es werden auch ganz aktuelle Themen wie Verschwörungstheorien bzgl. Bill Gates und SARS angeschnitten. Skinny und Ryan sind natürlich auch wieder dabei trotz Ruhestand. Es wird nicht langweilig beim Lesen.

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Verwirrend und langatmig

Von: Artemis

11.06.2020

Dies ist ein weiterer Band aus der Tempe-Brennan-Reihe, für mich das erste Buch aus dieser Serie. Die Geschichte spielt aus Sicht von Tempe Brennan. Dadurch wird sehr häufig und sehr viel darüber geschrieben, was sie gerade denkt. Und diese Gedanken wiederholen sich ständig. Die Trennung der einzelnen Kapitel folgt keinem Muster, oft beginnt während einer Szene ein neues Kapitel. Zeitweise kann man in den Dialogen nicht nachvollziehen, wer gerade spricht bzw. habe ich oft gedacht, dass jemand anderes gerade spricht als es tatsächlich der Fall war. Viele Sätze sind nicht verständlich. Ob dies so von der Autorin geschrieben wurde oder ob der Übersetzer hier schlechte Arbeit geleistet hat, kann ich nicht sagen. Auch das Lektorat hat den einen oder anderen Fehler in der Rechtschreibung übersehen. Ich muss gestehen, dass ich das Buch bis jetzt nur etwas mehr als zur Hälfte gelesen habe. Allerdings frage ich mich, ob ich mir die zweite Hälfte noch antun soll oder das Buch lieber beiseitelege. Alles in allem hat es für mich überhaupt nicht den Charakter eines Thrillers. Es gab nicht ein einziges Mal diesen Moment, bei dem man denkt, ich kann das Buch nicht weglegen, ich muss wissen, wie es weitergeht. Für mich war dieses Buch eine herbe Enttäuschung.

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sehr lesenswert

Von: mikkiki

11.06.2020

dieses buch ist interessant geschrieben und gut recherchiert. allerdingds hat es wenig mit der fernsehserie ,,bones,, zu tun.

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Fan der Serie (auch wenn diese sich zum Teil natürlich nicht mit den Büchern vergleichen lässt), aber auch der Buchreihe. Diesmal musste man etwas länger auf eine neue Ausgabe warten, aber es hat sich gelohnt. Ich mag den Schreibstil der Autorin und habe mich auch diesmal sehr gut unterhalten gefühlt. Ein Highlight zwischen so vielen anderen Thrillern, die den Namen eigentlich nicht verdienen. Interessante Charaktere, gelungener Spannungsaufbau (manche mögen das als schleppend empfinden, ich mag eine kontinuierliche Steigerung in der Handlung) - unterhaltsam und gespickt mit einer guten Prise Humor. Zudem merkt man bei Kathy Reichs auch immer den fundierten wissenschaftlichen Hintergrund. Ich habe auch dieses Buch der Reihe sehr gerne gelesen und würde es jedem empfehlen, der einen guten Thriller/Krimi mag. Ich glaube, man muss die anderen Bücher der Reihe nicht kennen, um an diesem Gefallen zu finden - aber auch die anderen sind natürlich lesens- und empfehlenswert.

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