Leserstimmen zu
Sag, dass du mich liebst

Joy Fielding

(3)
(1)
(0)
(0)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Spannung pur

Von: mamenu

06.09.2017

Klapptext Von außen gesehen hat Bailey Carpenter ein perfektes Leben:Sie ist attraktiv,lebt in einem luxuriösen Apartment in Miami und betreibt ihren Job als Privatermittlerin mit Leidenschaft.Doch eines Nachts geschieht eine Katastrophe,die ihr den Boden unter den Füßen wegzieht: Als sie im Auftrag eines Klienten eine verdächtige Person observiert,wird sie aus dem Nichts überfallen und brutal zugerichtet. Erst im letzten Moment lässt der Täter von ihr ab,um in der Dunkelheit zu verschwinden. Von da an ist Bailey nur noch ein Schatten ihrer selbst:Sie wird von furchtbaren Panikattacken heimgesucht,und verlässt ihre Wohnung nicht mehr und meidet jeglichen menschlichen Kontakt. Schließlich glaubt sie auch noch,von einem Mann im Hochhaus gegenüber beobachtet zu werden:Sie fühlt sich verfolgt und bedroht und verliert fast den Verstand vor Angst.Ihr Nachbar wird für sie zu Obsession aber niemand will ihr glauben,dass er auf perfide Weise mit ihr spielt. Und dann muss sie zusehen,wie dieser Mann vor ihren Augen einen kaltblütigen Mord begeht. Meine Meinung Ich lese ganz gerne Bücher von Joy Fielding,manche sind nicht so gut gelungen und andere dafür einfach super. Was sich in diesem Buch wieder einmal bestätigt hat. Den Anfang fand ich noch ein wenig ruhig, da konnte man erstmal Bailey´s Privatleben kennen lernen. Das fand ich nicht mal so schlecht. Auch das diese Geschichte aus der Perspektive von Bailey geschrieben wurde macht es interessant. Doch irgendwann in der Mitte ging es dann richtig mit der Spannung los. Denn Bailey verkraftet einen brutalen Überfall auf sie nicht, wo sie dann auch noch Vergewaltigt wurde. Sie hat immer wieder Alpträume und meint bei jeder Kleinigkeit die sie bei anderen Personen entdeckt, das dies der Täter ist. Auch die einzelnen Charakteren sind gut beschrieben. Da ist Bailey´s Schwester, die ihr in dieser Situation helfen möchte, was aber nicht immer so leicht ist. Da Bailey eigentlich nicht mehr an das gute im Menschen glaubt geht sie auch nicht mehr vor die Tür und bleibt daher fast nur noch zu Hause. Ich muss sagen, dieses Buch hat mich richtig mitgerissen. Ich habe mit Bailey richtig mitgefühlt. Immer diese Panik-Attacken, Nachts nicht richtig schlafen können, weil man immer wieder Angst hat, die Augen zu schließen. Jetzt sogar beim schreiben wühlt mich das richtig auf. Ich muss sagen hier hat sich das lesen mal wieder richtig gelohnt. Auch das Ende fand ich dann noch sehr überraschend, hätte ich gar nicht so mit gerechnet. Das hat dann auch nochmal so richtig zur Spannung beigetragen. Hier kann ich echt eine Lese-Empfehlung abgeben und freue mich schon auf das nächste Buch von Joy Fielding

Lesen Sie weiter

Inhalt: Bisher war sie immer die Jägerin. Nun weiß sie, wie es ist, das Opfer zu sein. Als erfolgreiche Privatermittlerin in Miami ist es Bailey Carpenter gewohnt, die Dinge unter Kontrolle zu haben. Das ändert sich schlagartig, als sie eines Nachts von einem Unbekannten brutal überfallen wird. Von nun an quälen Bailey Panikattacken und Albträume, sie ist besessen von dem Gedanken, verfolgt zu werden. Und dann bemerkt sie, dass ein Nachbar im Hochhaus gegenüber sie beobachtet. Bailey ist außer sich vor Angst, denn er scheint ein makabres Spiel mit ihr zu treiben. Doch niemand will ihr glauben – selbst dann nicht, als der Mann in seiner Wohnung einen kaltblütigen Mord begeht ... Autorin: Joy Fielding gehört zu den unumstrittenen Spitzenautorinnen Amerikas. Seit ihrem Psychothriller „Lauf, Jane, lauf“ waren alle ihre Bücher internationale Bestseller. Joy Fielding lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Toronto, Kanada, und in Palm Beach, Florida. (Quelle zu Bild, Inhalt und Autorin: Goldmann Verlag ) Persönliche Meinung: Zu Beginn der Geschichte lernen wir unsere Protagonistin Bailey Carpenter kennen, bzw. ihren Beruf. Sie ist nämlich Privatermittlerin und arbeitet für eine große Anwaltskanzlei. Als sie dann eines abends von einem Gebüsch aus eine Wohnung beschattet, wird sie überfallen und vergewaltigt. Baileys Leben scheint von dem Moment an vorbei zu sein. Sie verkriecht sich, hat nur noch Panik und verdächtigt jeden um sie herum, was ihr ein "normales Leben" schlicht unmöglich macht und sie weiß auch nicht, wie das jemals wieder werden soll. Ich persönlich kann Baileys Reaktionen sehr gut verstehen. Ich denke eigentlich, dass jeder Mensch das in gewisser Weise kann. Eine Vergewaltigung zu verarbeiten, viele Frauen (oder auch Männer, denn hier gibt es ja eine sehr hohe Dunkelziffer) brauchen dafür Jahre oder auch ihr Leben lang und ich möchte mir gar nicht genau ausmalen, wie kaputt man daran gehen kann und was es mit einem anstellt. Natürlich kann nur jemand, dem das selbst passiert ist den Schmerz und Baileys Gefühle nachempfinden. Aber ich denke, dass die Autorin das ganze hier ziemlich gut umgesetzt hat und viel Gefühl herein gebracht hat. Man kann Baileys Schmerz förmlich anfassen. Neben der Vergewaltigung spielen noch viele andere Dinge aus Baileys Leben in dieser Geschichte eine große Rolle. Da wäre der Tod ihrer Eltern, ein Erbstreit, ihr Exfreund und und und. Und Joy Fielding hat es geschafft all diese Ereignisse hier sehr gut zu verknüpfen und in die tragische Geschichte mit einfließen zu lassen, so dass es eben nicht nur um die Vergewaltigung geht. Die Charaktere finde ich alle sehr gelungen. Bailey war mir von Anfang an sympathisch. Genau wie ihr Bruder Heath, der alles andere als einfach ist aber seine Schwester über alles liebt und nur das Beste für sie will. Ebenfalls tauchen auch noch Halbgeschwister von Bailey auf. Der harte und erfolgreiche Gene und die quirlige Claire mitsamt ihrer Tochter Jade, die ich übrigens besonders mochte. Es gibt noch weitere Charaktere, auf die ich aber jetzt nicht genau eingehen möchte um nicht zu viel vorneweg zu nehmen. Die Geschichte an sich hält über das gesamte Buch einen gewissen Spannungsgrad, auch wenn nicht so extrem viel passiert. Der Überfall findet ja ziemlich am Anfang statt und danach geht es eigentlich nur noch mit den Familienmitgliedern, Baileys Versuchen es zu verarbeiten und ihren ganzen Verdächtigungen weiter. Teilweise schon recht ruhig möchte man aber immer weiter lesen und zu den Charakteren zurück kehren. Und man möchte ja auch wissen, wie es denn nun endet. Hat man den Täter vielleicht im Laufe der Geschichte schon verdächtigt? Zum Ende hin ging mir die "Auflösung" dann schon fast zu rasant und ich war etwas baff, dass es plötzlich vorbei war und so Schlag auf Schlag ging. Und vor allem WAS da noch kam hat mich auch ein wenig sprachlos gemacht. Denn damit hatte ich nicht gerechnet. Fazit und Bewertung: "Sag, dass du mich liebst" hat mir sehr gut gefallen. Für mich eine ganz andere Art von Psychothriller, da die Geschichte recht ruhig ist. Dennoch hat es mir nicht an Spannung gemangelt und ich habe die Geschichte mit ihren tollen Charakteren sehr gern gelesen. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen, vor allem wenn ihr nicht so der Fan von blutigen Morden etc. seid.

Lesen Sie weiter

Meine Meinung: Vorsicht vor diesem Buch! Wer nämlich glaubt er könne Abends mal schnell ein Kapitel lesen und es dann beiseite legen, der wird eine Schlaflose Nacht erleben. Hat man einmal angefangen zu lesen und befindet sich in dem spannenden Strudel den Joy Fielding ganz gekonnt erzeugt, kann man das Buch einfach nicht so schnell weg legen . Der Anfang war in meinen Augen etwas holperig, kaum haben wir als Leser Bailey und ihren beruflichen Alltag als Privatermittlern kennen gelernt, wird sie während eines Auftrages eines Nachts überfallen und vergewaltigt. Ich fand die bildliche Beschreibung des Angriffs sehr schwer zu lesen. Ist man einmal darüber hinaus, beschreibt die Autorin sehr real und treffsicher eine junge Frau die nach diesem brutalen Überfall an Panikattacken und Albträumen leidet. Hilflos muss sie nicht nur den Angriff verarbeiten sondern auch ein plötzlich auftauchendes Familienmitglied nach dem andern ertragen. Die Charaktere finde ich sehr gelungen, wenn auch manchmal etwas überspitzt. Bailey selbst könnte vor und nach dem Überfall unterschiedlicher nicht sein. Vorher eine junge alleinstehende erfolgreiche Frau die vor Gericht "ihren Mann" steht und nachher eine verängstigte zurückgezogene Frau die niemanden mehr an sich heranlassen kann. Dazu dann noch ihre fünf Halbgeschwister mit denen sie sich nach dem Tod ihres Vaters auf bestreben des ältesten Gene um das Erbe streiten musste und ihr jüngerer ständig zugedröhnter aber sehr liebevoller Bruder Heath. Alles zusammen eine kunterbunte Mischung verschiedener Charaktere von "saumäßig" unsympathisch bis hin zu muss man einfach lieb haben. Der Plot selbst baut sich sehr langsam auf, beginnend mit dem Überfall und den Beobachtungen die Bailey im Nachhinein macht, spitzt es sich immer weiter zu bis ihr niemand mehr glauben will. Denn wer glaubt schon einer jungen verängstigten Frau die nun hinter jeder Tür einen Angreifer erwartet. Durch die Vielfalt der Personen die Joy Fielding im laufe der Kapitel mit ins Spiel bringt, steigt allerdings auch die Anzahl der Möglichen Täter die wir als Leser so ins Auge gefasst haben. Die Lösung verrate ich selbstverständlich nicht, aber ich kann sagen, dass ich von alleine nicht darauf gekommen wäre. Also Spannung bis ins letzte Kapitel. Der Schreibstil ist sehr flüssig und wie Anfangs schon berichtet, liest sich dieses Buch einfach sehr flott und vor allem gut. Man stolpert nicht ständig über Worte weil sich einfach alles ineinander fügt und zusammen passt. Fazit: Von der ersten bis zu letzten Seite einfach mitreißend, real und bedrückend. Von mir bekommt Joy Fielding für "Sag, das du mich liebst" auf jeden Fall dicke 5 von 5 Sternen. Ein flotter Psychothriller der es in sich hat.

Lesen Sie weiter

Äußerst spannend und verwirrend {Rezension}

Von: Barbara Lerchenberger

08.06.2015

Ich habe den Psychothriller „Sag, dass du mich liebst“ von Joy Fielding (der Hörverlag) über das Bloggerportal von Random House zum Rezensieren zugeschickt bekommen. Hörbücher nehme ich mir, wie ihr sicher schon gelesen habt, am liebsten mit ins Auto und höre sie auf dem Weg ins Büro. Und bekanntlich ist es bei ja ein Zeichen dafür, dass mir ein Hörbuch gefällt, wenn ich – Zuhause angekommen – noch eine Weile im Auto sitzen bleibe und weiter höre. Das ist mir bei diesem spannenden Thriller gleich ein paarmal passiert. ;-) Inhalt Die Protagonistin Bailey Carpenter ist als erfolgreiche Privatermittlerin für eine Anwaltskanzlei in Miami tätig. Schon allein von Berufswegen, ist sie es daher gewohnt, die Dinge stets unter Kontrolle zu haben. Dies ändert sich allerdings schlagartig, als sie eines Nachts bei einer Observierung von einem Unbekannten brutal überfallen und vergewaltigt wird und nur knapp dem Tod entkommt. In den ersten Wochen nach diesem Überfall ist sie nicht mal in der Lage ihre Wohnung zu verlassen. Angstattacken quälen sie, zudem ist sie besessen von dem Gedanken verfolgt zu werden, daher zieht sie sich fast völlig in sich zurück. Den einzigen Personen, denen sie vertraut, sind ihr Bruder Heath sowie ihre Halbschwester Claire. Heath für seinen Teil ist allerdings so sehr mit seinen eigenen Problemen beschäftigt, dass er keine große Hilfe für Bailey ist. Ganz im Gegensatz zu Claire, zu der sie bisher keinen Kontakt hatte, die sich aber nun liebevoll um sie kümmert. Ihr vertraut sie sich zunehmend immer mehr an. Und dann entdeckt Bailey eines Tages, dass sie ihr Nachbar im Hochhaus gegenüber beobachtet. Bailey ist außer sich vor Angst, denn er scheint ein makabres Spiel mit ihr zu treiben. Doch weder die Polizei noch ihre Geschwister wollen ihr glauben – selbst dann nicht, als sie sieht, wie dieser Mann in seiner Wohnung einen kaltblütigen Mord begeht. Meinung Mir hat der Thriller „Sag, dass du mich liebst“ wahnsinnig gut gefallen! Er war von der ersten Minute an spannend – und ist dies auch bis zur Auflösung noch geblieben. So spannend, dass ich mich gleich ein paarmal plötzlich in einer stockdunklen Tiefgarage vorgefunden habe, was bei diesem Thema ja auch nicht optimal ist. ;-) Die Figuren sind sehr gut gezeichnet. Mit der Protagonistin Bailey kann man von Anfang an mitfühlen – auch in Bezug auf ihre Sympathie und Antipathie ihren Halb-Geschwistern sowie ihrem Bruder gegenüber, genauso wie ihren Einschätzungen zu dem, was sie vermeintlich sieht oder nicht. Das Ende ist übrigens auch sehr spannend geschrieben. Es gibt nämlich quasi zwei… Wobei man bei der ersten Auflösung gleich denkt, „Gott sei Dank, jetzt haben sie ihn“. Aber weit gefehlt – es geht nämlich noch weiter. Also von meiner Seite aus, auf jeden Fall absolut empfehlenswert! :-)

Lesen Sie weiter