Leserstimmen zu
Die Schwester

Joy Fielding

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Die Schwester von Joy Fielding hat mir als Hörbuch sehr gut gefallen, die Protagonisten waren mir zum Teil sympathisch, einige habe ich so gar nicht gemocht, da sie entweder richtig naiv oder total arrogant wirkten. Die Sprecherin des Hörbuchs hatte einen angenehmen Lesefluss, ich kam gut mit und habe das Hörbuch regelrecht aufgesogen. Es war fesselnd und spannend. Ich habe mitgelitten und mitgefiebert. Ich konnte nicht aufhören zu hören, weshalb es zu einem meiner Lieblinge gehört. Die Schwester bekommt von mir 5 ⭐

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Der Alptraum jeder Familie wurde wahr,das eigene Fleisch und Blut wurde entführt und es gibt keinen einzigen Hinweis auf den Verbleib,kein Lebenszeichen,nichts. Was bleibt ist die Hoffnung,hoffen auf ein Lebenszeichen oder irgendwas um nicht den Verstand zu verlieren. Es plagen einem Schuldgefühle ,die Ehe zerbricht,man wird in der Öffentlichkeit bloss gestellt und man verliert den Bezug auf sein weiteres Kind. Was sich so schlimm anhört,beschreibt Joy Fielding in ihrem Roman 'DIE SCHWESTER'! Ein wahnsinnig spannender,mitfühlender Roman. Ich als Mutter von 3Kindern hatte Gänsehaut beim Lesen. Gerade uns Müttern gehen solche Erzählungen sehr sehr nahe. Immer wieder kam mir der Gedanke,was Ich an Carolines Stelle getan hätte. Wie hätte ich reagiert,wäre ich so stark wie sie geblieben? Caroline, ihr Ehemann Hunter und deren zwei kleinen Töchter feiern in Mexiko mit einer Gruppe von Freunden und teilweise Familie ihren Hochzeitstag. Eines Abends wird die kleine zweijährige Samantha aus der Urlaubssuite entführt. Der Alptraum beginnt,die Suche bleibt erfolglos. 15Jahre der Ungewissheit vergehen, Caroline zerbricht an den Verdächtigungen der Presse,die Ehe scheitert.Irgendwann gibt Sie die Hoffnung auf und versucht immer wieder,normal zu leben. Doch dann erhält sie einen Anruf,der ihr Leben wieder auf den Kopf stellt. Wieder beginnt eine Zeit aus Hoffnung. Was geschah wirklich in jener Nacht in Mexiko? Joy Fielding schreibt klasse,ihr Schreibstil ist sehr flüssig,leicht zu verstehen und ich konnte mich sehr oft in die Lage verschiedener Charactere hineinversetzen.Besonders bei Caroline. Das Ende hat mich sehr berührt,Ich finde es sehr schön. Oft hat es mich zum Nachdenken gebracht. Es ist wirklich grossartig geschrieben. Es ähnelt dem Fall 'MADDIE' sehr,aber mich hat es nicht gestört. Eher im Gegenteil. Schlichtes Cover ohne grossen Schnickschnack,finde ich auch sehr schön. Ich empfehle es sehr sehr gerne weiter!

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Zusammenfassung Caroline Shipley ist eine glückliche Mutter von zwei kleinen Mädchen. Doch dann wird ein Ferienaufenthalt in Mexiko zum Albtraum ihres Lebens, denn ihre zweijährige Tochter Samantha wird aus der Hotelsuite entführt. Alle Bemühungen, das Kind zu finden, sind vergebens. Carolines Ehe scheitert schließlich daran, und obwohl die Jahre vergehen, leidet sie noch immer unter ihren Schuldgefühlen. Da erhält sie eines Tages den Anruf einer jungen Frau, die behauptet, Samantha zu sein. Caroline steht unter Schock – und wird schließlich mit einer Wahrheit konfrontiert, die sie von Neuem vor einen Abgrund stellt ... Cover Was kann man hier zum Cover sagen? Um ehrlich zu sein, erkenne ich hier nicht besonders viel, was wahrscheinlich darauf hinführen soll, dass der Leser sich selbst was darunter vorstellt. Für mich sieht es irgendwie aus wie ein Blatt und einem Bluttropfen, oder seht ihr was anderes? Kathas Meinung Um ehrlich zu sein, ist es mein allererstes Buch von Joy Fielding. Zwar habe ich immer wieder Bücher von ihr sowohl in der Buchhandlung als auch bei anderen Bloggern gesehen aber irgendwie hat noch keins ihrer Bücher zu mir gefunden. Und das, obwohl ich genau so ein Genre mag. Aber es muss immer ein erstes Mal geben und ich wurde nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil. Mich hat die Geschichte gefesselt. Der Schreibstil hat mir persönlich sehr gefallen, war auch sehr angenehm zu lesen, sehr spannend und packend, mit vielen Spannungsmomenten. Positiv fand ich, dass die Geschichte Kapitelweise in der Gegenwart und Vergangenheit spielt, so bekommt der Leser einen sehr guten Einblick, was damals in Mexiko passiert in ist und versteht die Geschichte dadurch doch viel besser. Obwohl ich finde, dass diese Thematik doch sehr heikel ist, denn alles was mit Kindern, Kindesentführung oder Missbrauch zu tun hat ist ein Thema welches man doch vorsichtig behandeln sollte, ist diese Geschichte wirklich wahnsinnig gut geschrieben. Als ich mit dem Buch angefangen habe, hat es mich auch etwas an den Fall Maddie erinnert, da zu diesem Fall viele Parallelen waren. Die Autorin hat es wirklich geschafft, die Gefühlswelt von Caroline und der Familie so rüber zu bringen, dass man die Verzweiflung, Hoffnung, Enttäuschung aber auch Freude richtig mitfühlt als wäre man selbst beteiligt. Und so geht es dem Leser auch beim Lesen, man fühlt richtig mit und mag sich gar nicht vorstellen, wie es leibhaftig für eine Mutter sein muss, die auf so eine Weise ihr Kind verliert. Aber nicht nur für die Mutter ist das alles hart, auch die große Schwester Michelle hat gelitten oder leidet eigentlich bis heute immer noch unter dem Verlust der kleinen Schwester Samantha. Michelle war immer etwas eifersüchtig auf ihre kleine Schwester, und war eher das "Problemkind" der Familie. Was sich mit den Jahren nicht wirklich gebessert hat, denn durch de Verlust hat sich auch das Verhältnis zu ihrer Mutter verschlechtert. Aber man merkt auch, dass Michelle ihrer Mutter nah sein möchte und sie unterstützt, denn immerhin begleitet sie ihre Mutter auf der Reise, als sich das fremde Mädchen meldet und behauptet sie sei Samantha. Caroline ist für mich Mutter durch und durch und ich mag mir gar nicht vorstellen, wie hart diese Situation für sie war. Aber ich kann ihre Schuldgefühle verstehen, die sie sich macht. Denn hätten sie ihre Mädels an dem Abend nicht alleine gelassen, auch wenn sie immer wieder nach ihnen geschaut haben, wäre das alles nicht passiert. Auch wenn andere die Hoffnung schon aufgegeben haben, sie nicht! Sie glaubt weiterhin, dass Samantha lebt und zu ihr zurück kommt. Ungelogen, ich konnte das Buch wirklich nicht aus den Händen legen und hab mitten in die Nacht gelesen, es wurde unglaublich spannend und mit so einem Ende habe ich nicht gerechnet, denn bis zum Schluss lässt die Autorin die Leser im Unklaren was damals in Mexiko wirklich passiert ist. Aber die Auflösung ist dafür umso heftiger. Am Ende reist der Leser nochmal in die Vergangenheit und erlebt was genau passiert ist. Und nie im Leben habe ich mit so einer "Auflösung" gerechnet. Man macht sich natürlich beim Lesen Gedanken was sein kann, was wohl passiert ist aber damit rechnet man wirklich nicht. Zur Geschichte selbst mag ich eigentlich nicht wirklich weiter viel erzählen, denn ich finde, die Zusammenfassung oben bringt das Ganze doch ganz gut rüber. Für mich ist ein ganz spannendes und gut geschriebenes Buch mit einer klaren Leseempfehlung. Wird auch nicht mein letztes Joy Fielding Buch bleiben ;) Deswegen gibts von mir 5 von 5 Sternen.

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Der Schreibstil von Fielding ist gewohnt flüssig lesbar. Die Geschichte ist hier in anfangs in zwei Zeitebenen geteilt. Einmal in das Geschehen der Gegenwart und dann noch in die Vergangenheit von vor 15 Jahren und jünger. Durch die Kennzeichung der Zeitebenen in den Kapiteln kann der Leser den zwei Handlungssträngen gut folgen ohne die Gefahr es durcheinander zu würfeln. Leider konnte mich die Story zu Anfang nicht wirklich packen. Vieles war leicht vorhersehbar und darunter litt natürlich auch der Spannungslevel enorm. Besonders die erste Hälfte des Buches plätscherte für mich nur so dahin und war in Teilen etwas zu langatmig. Die Beklemmungen und Angst von Caroline, wie zb bei Fieldings Im Koma, kamen für mich hier leider erstmal überhaupt nicht rüber. Was ich schade finde, da ich mir als Mutter hier doch mehr erhofft hatte :-/ Auch die Charaktere fand ich erstmal unausstehlich! Caroline war für mich als Mutter überhaupt nicht ernstzunehmen. Sie hat sich so von ihrer Tochter Michelle unterbuttern lassen, dass man das Gefühl bekam, hier wären die Rollen vertauscht. Ich als Mutter hätte so nicht mit mir umspringen lassen, daher wirkte dieses Verhalten auf mich sehr befremdlich. Und auch Michelle mit ihrer negativen Art, in allem was schlechtes zu sehen oder herauszuhören, empfand ich echt anstrengend. Diese Mutter/Tochter-Beziehung hat mich wirklich genervt! Jedoch muss ich sagen, hat Fielding hier eine tolle Entwicklung der Charaktere eingebaut! Denn speziell im letzten Drittel merkt man immens, wie sich die beiden verändert haben aufgrund des Geschehens. Und auch ihre Beziehung entwickelt sich dementsprechend enorm weiter! Das hat mir wirklich sehr gut gefallen und wirkte dann auch endlich authentisch! Besonders das letzte Drittel konnte mich richtig in seinen Bann ziehen! An ein Weglegen vom Buch war hier nicht mehr zu denken! Das Spannunglevel wurde hier enorm gesteigert und raubte mir teilweise richtig den Atem. Die Aufregung von Caroline ging regelrecht auf mich über! Das ist Fielding wie ich sie kenne und so soll es sein! Die Auflösung war dann sogar für mich noch richtig überraschend und wurde im Endeffekt auch sinnig erläutert. Und ich war froh, dass sich meine Befürchtung so nicht bestätigt hat :-) Fazit: Ein Familiendrama mit Startschwierigkeiten! Manche Teile der Geschichte sind einfach zu langatmig, vorhersehbar und/oder zu weit hergeholt, worunter der Spannungslevel besonders anfangs enorm leidet. Dafür bekommt man eine tolle Charakter- und Beziehungsentwicklung geboten, die dem Leser das Herz aufgehen lässt! Von mir gibts daher 3,5/5 Sterne!

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Die Schwester

Von: Hofmann Rosi aus Buchloe

18.12.2017

Wie immer sehr spannend,von der ersten bis zur letzten Seite Kenne fast alle Bücher von ihr und freue mich immer, wenn ich ein Buch von ihr finde,das ich noch nicht kenne Ist echt meine Lieblingsautorin Dieses Buch ist echt empfehlenswert,man kann gar nicht aufhören zum Lesen wenn man damit angefangen hat

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Die 2 Jahre alte Samantha Shipley wird in einem mexikanischen Luxusresort aus ihrem Bettchen entführt, als ihre Eltern nur wenige Meter entfernt in einem Restaurant essen sind. Eine Tragödie, die ihre Ehe zerbrechen lässt und ihnen enorme Schuldgefühle beschert. 15 Jahre danach erhält Samanthas Mutter einen Anruf von einer jungen Frau, die behauptet, ihre verschwundene Tochter zu sein. Mit gemischten Gefühlen lässt sie sich auf einen Gentest ein und muss erfahren, dass die Wahrheit genauso traumatisch ist, wie der erlittene Verlust. "Die Schwester" ist ein spannendes Höbuch, das eindeutige Parallelen zu dem Fall der kleinen Maddie aufweist, die im Mai 2007 aus einer Ferienwohnung in Portugal verschwunden ist. Vor allem die Anschuldigungen und jahrelangen Hetzkampanien gegen ihre Eltern, werden auch in Joy Fieldings Roman zu einem zentralen Thema gemacht und zeigen auf, wie traumatisch ebensolche Erlebnisse für die Eltern und die Geschwister der verschwundenen Kinder sind. So gelingt es Joy Fielding wunderbar die zweifelnden Gefühle und gegenseitigen Vorwürfe der Angehörigen darzustellen, die sich an dem ihnen angetanen Verbrechen schuldig fühlen. Gewohnt flüssig, mit lebendigen Dialogen und interessanten Figurenkonstellationen geht Joy Fielding dazu vor und versteht es mit immer wieder neuen Aspekten und unerwarteten Vorkommnissen Spannung in die Handlung zu bringen. Dabei wechseln sich gegenwärtige und vergangene Ereignisse miteinander ab und lassen den Hörer die Zeit vor und nach der Entführung erleben. Dass es hierbei nicht immer nervenaufreibend zugeht, ist wohl klar. Und doch versteht es das Hörbuch, vor allem auf emotionaler Ebene zu fesseln. Auch erlangt die in der 3. Person erzählenden Mutter Carolin nicht unbedingt die Sympathie des Hörers, viel zu zwiegespalten und naiv wird sie hier dargestellt. Doch die Aufarbeitung ihres erlebten Traumas ist auf jeden Fall hörenswert. Fazit: Ein dramatisches Hörbuch mit einem spannenden Verlauf und einem überraschenden Ende, das unterhaltsame und bewegende Momente beschert und von Petra Schmidt-Schaller mit einem untrüglichen Gespür für die Gefühlswelt der Figuren gelesen worden ist.

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Es war mein erster Krimi von Joy Fielding, aber 100% nicht den Letzten. Und ehrlich zu sagen, als ich angefangen habe das Buch zu lesen, habe ich gedacht, dass es ganz prosaisches Sujet sein wird. Aber die Geschichte wurde so spannend erzählt, dass ich in zwei Tagen ganzes Buch verschluckt habe. Bei ersten Kapitel kann man denken, dass es eine von hunderten Bücher, die über ein Familiendrama geschrieben sind, aber Virtuosität der Autorin ummünzt es in eine spannende Geschichte, die ganze Kopf okkupiert und alle Gedanken nur über das Buch sind. Wie geht alles weiter? Selbst die Charaktere werden sehr schön beschrieben. Sehr realistische Reaktionen. Die Autorin benutzt im Buch mein Lieblingstrick: die parallele Erzählung in Gegenwart und Vergangenheit. Mit jedem Kapitel bekommen wir immer wieder mehr Fragen. Die Schreibweise ist gut, kann man sehr schön alles vorstellen, die Mimik und Gegenstandbeschreibung ist vollständig. Ich empfehle auf jeden Fall.

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Die Autorin Joy Fielding habe ich bisher noch gar nicht gekannt, also habe ich direkt mal zu Ihrem neusten Buch gegriffen. Caroline Shipley lebt seit fünfzehn Jahren in einer absoluten Ungewissheit, was mit Ihrer Tochter Samantha geschehen sein könnte, denn Samantha in ihrem Urlaub in Mexiko spurlos aus ihrem Bett verschwunden, während die Eltern mit Freunden beim Essen waren. Trotz einer intensiven Suche hören sie nichts mehr von ihrer Tochter und selbst Caroline geriet in den Verdacht, ihre Tochter selbst entführt zu haben. Fünfzehn Jahre Später meldet sich plötzlich eine junge Frau und sagt dass sie den Verdacht hat, Samantha zu sein! Das Buch besteht aus zwei Handlungssträngen. Der erste spielt in der Gegenwart und der zweite besteht aus Rückblicken in die Zeit vor fünfzehn Jahren. Die von Joy Fielding erschaffenen Charaktere sind sehr unterschiedlich. Caroline wird nach wie vor von Schuldgefühlen wegen Samantha geplagt und ihre pubertierende Tochter Michelle macht ihr das Leben auch nicht gerade leicht. Bis zum Schluss lässt die Autorin die Leser im Unklaren, was damals in Mexiko passiert ist! Das war fies, aber sehr, sehr spannend! :-) Joy Fieldings Schreibstil ist sehr packend, spannend und mitreißend. Man hat das Gefühl, mitten in der spannenden Story zu stecken. Durch den Wechsel zwischen den zwei Handlungssträngen wird der Spannungsbogen permanent oben gehalten. Glaubt mir wenn ich sage, dass man das Buch nur sehr ungerne aus der Hand legt! Für mich als Joy Fielding – Neuling hat es sich definitiv gelohnt, „Die Schwester“ zu lesen!

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