Leserstimmen zu
Räuchern

Stefan Wiertz

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Seit ich einen elektrischen Räucherofen besitze, wurde schon viel Fisch geräuchert und auch ein wenig mit Wurst experimentiert. Letzteres leider mit weniger Erfolg (zugegeben, ich habe einfach eine Bratwurst in den Ofen geschmissen und wollte wissen, was passiert…war nicht so mein Fall). Aber in meinem Kopf schwirrten auch noch andere Ideen bezüglich des Räucherns herum, und natürlich auch Fragen. Deswege war ich besonders glücklich, als ich ein Buch über das Thema zum Rezensieren erhielt. In „Räuchern – Die besten Rezepte für zu Hause“ von Stefan Wiertz werden Grundlagen erklärt und viele Rezepte geliefert. Räuchern zum Haltbarmachen von Lebensmitteln gibt es wohl schon seit der Ursteinzeit, doch wie genau die Entdeckung vonstatten ging , ist leider nicht belegt. Interessant ist, dass man nicht nur Lebensmittel damit haltbar machen kann, sondern auch Stoffe. Einige nordamerikanische Indianderstämme imprägnierten ihre Tipistoffe, indem sie harziges Fichtenholz verbrannten und so der in dem Rauch hängende Stoff mit dem Öl versiegelt wurde. Auf 128 Seiten und in 5 Kapiteln wird besonders Räucheranfängern gut und einfach erklärt, wie man zum Beispiel mit banalsten Hilfsmitteln, wie einem Wok, ordentliche Ergebnisse erzielt, was der Unterschied zwischen Kalt- und Heißräuchern ist und auch wie man in größeren Räucherschränken die geräucherten Leckereien herstellt. Für Profis und Fortgeschrittene ist es eher ein gutes Rezeptbuch. Die Kapitel: •Das ABC des Räucherns •Fleisch und Co •Geflügel und Co •Fisch und Co •Gemüse und Co Auch ich finde besonders die neuen Anregungen schön und interessant. Räuchersalz, geräuchertes Gemüse oder geräucherte Kräuter-Lachspäckchen sind mit von der Partie und regen zum experimentieren an, denn die Rezepte sind sehr gut zu erweitern und personalisieren. Als nächstes wird auf jeden Fall geräuchertes Gemüse und Mozzarella in Angriff genommen!

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