Leserstimmen zu
Der Federmann

Max Bentow

Ein Fall für Nils Trojan (1)

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Die Idee eines zwanghaft mordenden Psychopathen ist zwar nicht neu, wird aber von Bentow nach einigen Startschwierigkeiten, bei denen die Handlung auf der Stelle tritt, sehr spannend und actionreich in Szene gesetzt. Erst im letzten Drittel des (Hör-)Buches nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf, und der Showdown mit dem Mörder (der Mörderin?) lässt den Zuhörer bzw. Leser im wahrsten Sinne atemlos zurück. Schauplatz der Handlung ist Berlin, was durch die häufige Erwähnung von Straßennamen oder U-Bahn-Stationen noch unterstrichen wird, allerdings fällt auf, dass der Autor zwar schildert, wie die Akteure sich durch Berlin bewegen, aber darüber hinaus gibt es keinerlei Beschreibungen von Sehenswürdigkeiten, Häusern, Restaurants etc., wodurch das Lokalkolorit relativ blass bleibt – oder mit anderen Worten: Die Geschichte könnte auch in jeder beliebigen Stadt spielen. Anderen deutschen Autoren gelingt dies m. E. sehr viel besser. Protagonist des Buches ist der 43-jährige Berliner Kommissar Nils Trojan. Der Polizeibeamte ist geschieden und hat eine Teenagertochter, die zwar bei seiner Ex-Frau lebt, zu der er aber einen sehr guten Kontakt hat. Trojan hat zunehmend Schwierigkeiten mit den Anforderungen seines Jobs bzw. mit den menschlichen Abgründen und ist daher in psychologischer Behandlung. Allerdings hat er sich in die behandelnde Ärztin Jana Michels verliebt, was dafür sorgt, dass seine Therapie nicht gerade erfolgreich ist. Ich hatte an dieser Stelle das Gefühl, ins kalte Wasser geworfen zu werden, und war zunächst davon überzeugt, dass ich versehentlich nicht zum ersten Band der Reihe gegriffen hatte. Trojan bleibt mir in der ganzen Geschichte leider zu blass. Einerseits saß er, gefühlt, ständig bei seiner Psychologin und dachte darüber nach, wie er sie zum Essen einladen könnte, stellte auf eigene Faust eher planlose Recherchen zum Mörder an, andererseits ging er dann in seinen Verhören auf eine Art und Weise vor, die sicher nicht im Einklang mit der Vorgehensweise eines echten Polizisten steht. Dass ihm das keinen Rüffel vonseiten seiner Vorgesetzen einbrachte, erstaunte mich sehr. Daher fiel es mir über weite Strecken schwer, eine Verbindung zu ihm herzustellen. Die übrigen Figuren bleiben ebenfalls relativ blass, allen voran die Psychologin Jana Michels, die während sich während der Sitzungen wenig professionell verhält, häufig die Grenzen zwischen Arzt und Klient überschreitet und gefühlt ebenfalls ständig darüber nachdenkt, ob sie nicht ebenfalls Interesse an Trojan hat. Der Täter (die Täterin?) war allerdings eine Überraschung – und eine ausgesprochen kreativ agierende –, der die Ermittler aber eher mithilfe von Kommissar Zufall auf die Spur kamen und weniger durch konkrete, zielgerichtete Recherchen und dem Folgen irgendwelcher Spuren – die übrigens ab einem gewissen Punkt so gehäuft auftauchten, dass man das Gefühl hatte, der Autor wollte die Geschichte partout innerhalb eines Kapitels zu einem Ende führen. Über das Hörbuch Gelesen wird das Hörbuch von dem bekannten deutschen Schauspieler Axel Milberg (*1956; u. a. Tatort) – und es ist ein besonderes Vergnügen, ihm zu lauschen. Er liest überwiegend ruhig und unaufgeregt (deutlich langsamer als die anderen Sprecher, denen ich bislang zugehört habe) und trägt auch die deskriptiven Passagen mit der an dieser Stelle nötigen Betonung vor. Aber dann passt er auch wieder die Lesegeschwindigkeit an die jeweilige Situation an, sodass z. B. Verfolgungsjagden oder der Showdown am Ende des (Hör-)Buches deutlich mehr Drive bekommen. Milberg entscheidet sich darüber hinaus primär bei weiblichen Charakteren oder an „exotischen Stellen“ (z. B. in Dialogen mit dem türkischen Lebensmittelhändler oder auch einem betrunkenen oder psychisch kranken Verdächtigen) Tonlage und Sprechweise an. Hier gibt es Sprecher, die in dieser Hinsicht etwas kreativer sind. Aber das scheint nicht Milbergs Stil zu sein. Mein Fazit: Ein gelungener, aber nicht herausragender deutschsprachiger Psychothriller, der eine Weile braucht, bis er in Gang kommt und deshalb anfänglich einige Längen hat. Nichts für Zartbesaitete – und nichts für alle, die gern vor dem Einschlafen lesen bzw. Hörbuch hören!

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WAAAAAHNSINN!!!

Von: Marco Boulanger

17.06.2019

Ich muss sagen, dass ich noch nie in einem Buch so gefesselt wurde wie in Der Federmann. Jeder Schauplatz im Roman schafft seine eigene Atmosphäre ohne sich dabei zu wiederholen. Man fiebert mit und ist von der ersten Seite bis zur Letzten gefesselt. Ich freu mich auf die nächsten Bücher. Ich schreibe selbst und es fällt mir nicht wirklich einfach immer solche Spannungen aufzubauen. Ich bin von Ihrem Schreibstil begeistert. Weiter so Herr Bentow.

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Tausend Dank!

Von: Sam

28.05.2019

Egal welches Buch ich gelesen habe von Max Bentow und ich habe fairerweise jedes bereits erschienene verschlungen, war einfach unglaublich fesselnd, aufregend und spannend zu gleich. Ich konnte die Bücher kaum zur Seite legen und bin gespannt auf die nächsten genialen Werke dieses Mannes! Danke für zahlreiche Stunden, welche sinnvoll durch jegliche teile verbracht wurden!🙏🏻

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absolut lohnenswert

Von: chaospüppi

27.05.2019

Ich liebe Bücherreihen.Der Federmann ist ein klasse Buch und ich freue mich nun auf darauf die anderen Teile zu lesen.Die Cover sind ebenfalls sehr ansprechend.Nur fehlt mir der Gimpel auf dem Cover von der Federmann.;)

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Super Thrillers

Von: mungga

07.10.2018

bin mit dem Federmann auf Bentow aufmerksam geworden. Danach habe ich Das Dornenmädchen und jetzt den Schmetterlingsjungen verschlungen. Ich bin schon 72 Jahre alt, niemand von meinem Freundeskreis versteht, dass ich so deftige Thrillers mag aber die von Bentow sind für mich die besten!! Alle anderen habe ich noch auf meinem e-reader. Gibt es eine Benachrichtigung für neue Bücher von ihm? Danke.

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Die Story Der Federmann ist der erste Fall des Berliner Kommissars Nils Trojan. Er bekommt es mit einem Serientäter zu tun. Es tauchen mehrere tote blonde Frauen auf, denen die Haare abgeschnitten wurden. Die weiteren Spuren an den verschiedenen Tatorten lassen auf den selben Täter schließen. Nils Trojan nimmt mit seinem Team die Jagd nach dem Mörder auf. Als in seinem Briefkasten ein toter Vogel mit einer Nachricht auftaucht, ist Nils klar, dass es ein Wettlauf gegen die Zeit wird und dass er auch seine Familie schützen muss. Das Cover Das Cover zeigt einen Gimpel oder Dompfaff. Da dieser eine Schlüsselrolle im Buch spielt, passt er aus meiner Sicht sehr gut zum Buch. Meine Meinung Max Bentow erzählt eine packende Geschichte über einen psychisch krankhaften Täter, der in Berlin für Angst und Schrecken sorgt. Sowohl die Taten als auch die Aufklärung der Fälle werden sehr gut beschrieben. Lange Zeit bleibt ungewiss, wer der Täter ist. Am Ende ergibt alles einen Sinn. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Gelesen wird es von Axel Milberg. Ich finde, es ist ihm gut gelungen das Geschehen stimmlich wiederzugeben. Durch seine ruhige und dennoch der Situation angepasste Stimme, wird man tief ins Geschehen hineingezogen. Da die Ermittlungen Nils ganz schön an den Nerven zerren, besucht er ab und zu eine Psychotherapeutin. Jana Michels hat eine Art im Umgang mit ihrem Patienten, die dafür sorgt, dass Nils sich auch privat zu ihr hingezogen fühlt. Da passt es gut für die Spannung im Buch, dass Jana plötzlich Teil des Falles wird. Ich bin begeistert und werde mir auf jeden Fall auch noch die anderen Bücher anhören.

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ABSOLUT

Von: P:PETASCH

19.07.2018

iCH HABE SCHON VIELE BÜCHER GELESEN;ABER DAS IST SCHON ETWAS GANZ BESONDERES:GEIL

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Ist erst der Anfang...

Von: Stefanie Bee

25.02.2018

Als Fan von Fitzek, Dorn, Löffler, Franley, Carter, etc wurde ich durch die Seite Crimethrill auf Max Bentow aufmerksam. Sehr irritiert durch die oft unendlich langen Sätze ohne Punkt, aber vielen Kommata, legte ich das Buch zunächst mehrfach bei Seite. Gott sei Dank gewöhnte ich mich jedoch an den Schreibstil und bin mittlerweile beim fünften Teil, dem Dornenkind angelangt - und ein echter Fan! Ich freue mich schon auf viele weitere Fälle von Nils Trojan.

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